Corellis Mandoline
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Louis de Bernières, geboren 1954 in London, wuchs als Sohn eines britischen Offiziers im Nahen Osten auf. Obwohl er sich eigentlich nur seine Haare lang wachsen und Gitarre spielen wollte, quälte er sich nach der Schule vier Monate lang auf der Militärakademie Sandhurst. Anschließend reiste er eine Weile durch Lateinamerika, bevor er ein Philosophiestudium begann. Bis ihm 1994 mit Corellis Mandoline der Durchbruch als Schriftsteller gelang, arbeitete er u.a. als Krankenhauspförtner, Landschaftsgärtner, Kfz-Mechaniker und Lehrer. Heute lebt er mit zwei Kindern und vier Katzen in Norfolk. Seine Leidenschaften sind nach eigenen Angaben Schreiben, Musik, Golf, Kochen, Angeln, Automechanik und Sich-Verlieben. Für sein literarisches Werk wurde de Bernières in mehreren Kategorien mit dem Commonwealth Writers Prize, dem British Book Award und dem Whitbread Novel Award ausgezeichnet.
Beiträge
Viel mehr als eine Liebesgeschichte…
Corellis Mandoline erzählt die Liebesgeschichte zwischen der Griechin Pelagia und dem italienischen Offizier Corelli während der Besetzung Kefalonias im Zweiten Weltkrieg. Trotz Feindseligkeit und Kriegsgefahr kommen sie sich näher. Nach dem Massaker an den italienischen Truppen muss Corelli fliehen. Jahrzehnte später kehrt er zurück, und die beiden finden erneut zueinander. Soweit eine sehr kurze Zusammenfassung. Das Buch war ein Geschenk vor dem Hintergrund, dass es einen familiären Bezug zu Griechenland gibt und die erste Reise meines Mannes und mir, vom ersten selbst verdienten Geld vor ca. 30 Jahren, nach Kefalonia führte. Damals habe ich dort also meine eigene Liebesgeschichte erlebt und tatsächlich auch ein beängstigendes Erdbeben. Folglich hat mich dieses Buch umso mehr berührt. Die eigenen Befindlichkeiten treten jedoch in den Hintergrund, wenn man von dieser starken Liebe liest, die unendliche Widrigkeiten und Erschwernisse und Jahrzehnte durchsteht und überdauert. Hinzu kommt der historische Hintergrund, die Grausamkeit des 2. Weltkrieges die gerade auf dieser Insel zu unzähligen menschlichen Tragödien geführt hat und sinnlos Tausenden das Leben gekostet hat. Louis de Bernières hat sämtliche “Figuren” seines Romans sehr sorgfältig und liebevoll gezeichnet. Man fühlt mit jedem Einzelnen. Das Buch hat mich zeitweise emotional “überfordert” . De Bernières es zur Zeit des Balkankrieges geschrieben und wenn man es nun in der heutigen Zeit liest, dann fasst es einen nocheinmal mehr an.

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Louis de Bernières, geboren 1954 in London, wuchs als Sohn eines britischen Offiziers im Nahen Osten auf. Obwohl er sich eigentlich nur seine Haare lang wachsen und Gitarre spielen wollte, quälte er sich nach der Schule vier Monate lang auf der Militärakademie Sandhurst. Anschließend reiste er eine Weile durch Lateinamerika, bevor er ein Philosophiestudium begann. Bis ihm 1994 mit Corellis Mandoline der Durchbruch als Schriftsteller gelang, arbeitete er u.a. als Krankenhauspförtner, Landschaftsgärtner, Kfz-Mechaniker und Lehrer. Heute lebt er mit zwei Kindern und vier Katzen in Norfolk. Seine Leidenschaften sind nach eigenen Angaben Schreiben, Musik, Golf, Kochen, Angeln, Automechanik und Sich-Verlieben. Für sein literarisches Werk wurde de Bernières in mehreren Kategorien mit dem Commonwealth Writers Prize, dem British Book Award und dem Whitbread Novel Award ausgezeichnet.
Beiträge
Viel mehr als eine Liebesgeschichte…
Corellis Mandoline erzählt die Liebesgeschichte zwischen der Griechin Pelagia und dem italienischen Offizier Corelli während der Besetzung Kefalonias im Zweiten Weltkrieg. Trotz Feindseligkeit und Kriegsgefahr kommen sie sich näher. Nach dem Massaker an den italienischen Truppen muss Corelli fliehen. Jahrzehnte später kehrt er zurück, und die beiden finden erneut zueinander. Soweit eine sehr kurze Zusammenfassung. Das Buch war ein Geschenk vor dem Hintergrund, dass es einen familiären Bezug zu Griechenland gibt und die erste Reise meines Mannes und mir, vom ersten selbst verdienten Geld vor ca. 30 Jahren, nach Kefalonia führte. Damals habe ich dort also meine eigene Liebesgeschichte erlebt und tatsächlich auch ein beängstigendes Erdbeben. Folglich hat mich dieses Buch umso mehr berührt. Die eigenen Befindlichkeiten treten jedoch in den Hintergrund, wenn man von dieser starken Liebe liest, die unendliche Widrigkeiten und Erschwernisse und Jahrzehnte durchsteht und überdauert. Hinzu kommt der historische Hintergrund, die Grausamkeit des 2. Weltkrieges die gerade auf dieser Insel zu unzähligen menschlichen Tragödien geführt hat und sinnlos Tausenden das Leben gekostet hat. Louis de Bernières hat sämtliche “Figuren” seines Romans sehr sorgfältig und liebevoll gezeichnet. Man fühlt mit jedem Einzelnen. Das Buch hat mich zeitweise emotional “überfordert” . De Bernières es zur Zeit des Balkankrieges geschrieben und wenn man es nun in der heutigen Zeit liest, dann fasst es einen nocheinmal mehr an.





