Commissario Leone und die Tränen der Madonna
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Beschreibung
»Wie konnte er an Wunder glauben, wenn so viel Übles in der Welt geschah?«
Es ist Sommer in Rom. Als Commissario Enzo Leone zu einer Kirche gerufen wird, weil die Madonnenstatue Blut weint, wird es nicht das einzige Blut sein, das er an diesem Tag sehen soll: Der begabte Kunststudent Ugo Santis liegt mit aufgeschnittenen Pulsadern in seinem Zimmer. Doch es ist kein Selbstmord. Schnell wird klar, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der sein Unwesen in der Ewigen Stadt treibt. Er lässt seine jungen Opfer ausbluten. Leone und seinem Team bleibt nicht viel Zeit den Fall zu lösen. Und doch führt ihn eine Spur zurück in die Kirche ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Patrizia Zannini wurde in Stuttgart geboren. Sie ist gelernte Fotografin und hat Werbung studiert, danach war sie bei einem Stuttgarter Verlag als Konzeptionerin und Texterin tätig. Nach der Geburt ihrer beiden Söhne arbeitete sie als freie Werbetexterin und veröffentlichte ihre ersten Bücher, darunter eine Vielzahl an Kinderbüchern. Seit Erscheinen ihres erfolgreichen Debütromans »Malocchio – der böse Blick« widmet sie sich ganz dem Schreiben. Als Tochter eines italienischen Vaters verbrachte sie in der Kindheit und Jugend viel Zeit in Rom und in Italien. Mit ihrer Krimi-Reihe, »Italia mortale«, kehrt sie nach Rom zurück und entführt die Leserinnen und Leser in die Ewige Stadt, und dabei schwingt deutlich ihre Liebe zu ihrer zweiten Heimat mit.Patrizia Zannini lebt gemeinsam mit ihren Söhnen und ihrem Mann, mit dem sie ihre Liebe für Reisen, Kunst und Musik teilt, in Stuttgart und Berlin.
Beiträge
wirklich tolles Setting
Seine Opfer: junge Menschen, denen die Pulsadern aufgeschnitten werden und die er dann ausbluten lässt. Dies ist aber nicht das einzige Problem mit dem sich Commissario Enzo Leone und sein ungewöhnliches Team auseinander setzen muss. Zusätzlich wird noch eine Blut weinenden Madonnenstatue in einer Kirche gemeldet. Der Einstieg ins Buch fällt, dank der eingehenden Schreibweise und des wirklich tollen Settings, sehr leicht. Teilweise kommt man sich vor wie im Italien Urlaub. Nicht nur die Schauplätze in und um Rom sind toll beschrieben, sondern auch die kulinarischen Aspekte sind super, inkl. einem Rezept für Enzos Lieblingsgericht am Ende des Buches. Im Mittelteil allerdings wird der Lesefluss durch etliche Zeitsprünge etwas gehemmt. Genauere Zeit- und Ortsangaben sowie ein wenig mehr Struktur wären hier wünschenswert. Eingefleischten Fans von Donna Leon und Commissario Brunetti werden bald ein paar Parallele auffallen. Für mich nicht weiter tragisch, sind die beiden Commissarios doch gänzlich unterschiedlich. Auch die beiden Handlungsorte könnten unterschiedlicher nicht sein. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven. Dies ermöglicht dem Leser u. a. Einblicke in das Tun und Denken des Mörders. Die Geschichte eignet sich gut zum miträtseln. Einziges Manko ist, dass man doch wesentlich schneller als der Commissario die Ereignisse erahnt. In manchen Situationen macht Enzo bei seinen Ermittlungen leider keinen so guten Eindruck und ich hoffe, dass er in Band zwei noch seinen kriminalistischen Spürsinn entwickelt. Natürlich darf ein bisschen Liebesbeziehung in der ewigen Stadt auch nicht fehlen. Auch wenn der Fall am Schluss abgeschlossen ist, lässt das Ende doch reichlich Platz für Spekulationen. Alles in allem hat mir das Buch angenehme Lesestunden bereitet.
Beschreibung
»Wie konnte er an Wunder glauben, wenn so viel Übles in der Welt geschah?«
Es ist Sommer in Rom. Als Commissario Enzo Leone zu einer Kirche gerufen wird, weil die Madonnenstatue Blut weint, wird es nicht das einzige Blut sein, das er an diesem Tag sehen soll: Der begabte Kunststudent Ugo Santis liegt mit aufgeschnittenen Pulsadern in seinem Zimmer. Doch es ist kein Selbstmord. Schnell wird klar, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der sein Unwesen in der Ewigen Stadt treibt. Er lässt seine jungen Opfer ausbluten. Leone und seinem Team bleibt nicht viel Zeit den Fall zu lösen. Und doch führt ihn eine Spur zurück in die Kirche ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Patrizia Zannini wurde in Stuttgart geboren. Sie ist gelernte Fotografin und hat Werbung studiert, danach war sie bei einem Stuttgarter Verlag als Konzeptionerin und Texterin tätig. Nach der Geburt ihrer beiden Söhne arbeitete sie als freie Werbetexterin und veröffentlichte ihre ersten Bücher, darunter eine Vielzahl an Kinderbüchern. Seit Erscheinen ihres erfolgreichen Debütromans »Malocchio – der böse Blick« widmet sie sich ganz dem Schreiben. Als Tochter eines italienischen Vaters verbrachte sie in der Kindheit und Jugend viel Zeit in Rom und in Italien. Mit ihrer Krimi-Reihe, »Italia mortale«, kehrt sie nach Rom zurück und entführt die Leserinnen und Leser in die Ewige Stadt, und dabei schwingt deutlich ihre Liebe zu ihrer zweiten Heimat mit.Patrizia Zannini lebt gemeinsam mit ihren Söhnen und ihrem Mann, mit dem sie ihre Liebe für Reisen, Kunst und Musik teilt, in Stuttgart und Berlin.
Beiträge
wirklich tolles Setting
Seine Opfer: junge Menschen, denen die Pulsadern aufgeschnitten werden und die er dann ausbluten lässt. Dies ist aber nicht das einzige Problem mit dem sich Commissario Enzo Leone und sein ungewöhnliches Team auseinander setzen muss. Zusätzlich wird noch eine Blut weinenden Madonnenstatue in einer Kirche gemeldet. Der Einstieg ins Buch fällt, dank der eingehenden Schreibweise und des wirklich tollen Settings, sehr leicht. Teilweise kommt man sich vor wie im Italien Urlaub. Nicht nur die Schauplätze in und um Rom sind toll beschrieben, sondern auch die kulinarischen Aspekte sind super, inkl. einem Rezept für Enzos Lieblingsgericht am Ende des Buches. Im Mittelteil allerdings wird der Lesefluss durch etliche Zeitsprünge etwas gehemmt. Genauere Zeit- und Ortsangaben sowie ein wenig mehr Struktur wären hier wünschenswert. Eingefleischten Fans von Donna Leon und Commissario Brunetti werden bald ein paar Parallele auffallen. Für mich nicht weiter tragisch, sind die beiden Commissarios doch gänzlich unterschiedlich. Auch die beiden Handlungsorte könnten unterschiedlicher nicht sein. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven. Dies ermöglicht dem Leser u. a. Einblicke in das Tun und Denken des Mörders. Die Geschichte eignet sich gut zum miträtseln. Einziges Manko ist, dass man doch wesentlich schneller als der Commissario die Ereignisse erahnt. In manchen Situationen macht Enzo bei seinen Ermittlungen leider keinen so guten Eindruck und ich hoffe, dass er in Band zwei noch seinen kriminalistischen Spürsinn entwickelt. Natürlich darf ein bisschen Liebesbeziehung in der ewigen Stadt auch nicht fehlen. Auch wenn der Fall am Schluss abgeschlossen ist, lässt das Ende doch reichlich Platz für Spekulationen. Alles in allem hat mir das Buch angenehme Lesestunden bereitet.




