Bücher der namenlosen Liebe - Wer sind wir?
Taschenbuch
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Beschreibung
In "Bücher der namenlosen Liebe - Wer sind wir?" verbindet John Henry Mackay essayistische Selbstbefragung, lyrische Verdichtung und kulturkritische Polemik zu einem frühen Dokument homosexueller Emanzipationsliteratur. Der Text fragt nach Identität, Sprache und gesellschaftlicher Unsichtbarkeit jener Liebe, die zeitgenössisch nicht öffentlich benannt werden durfte. Im Kontext der Jahrhundertwende steht das Buch zwischen Bekenntnisschrift, literarischem Manifest und sozialer Anklage; sein Stil ist eindringlich, argumentativ geschärft und von bewusstem Pathos getragen. Mackay, 1864 in Schottland geboren und in Deutschland aufgewachsen, war Dichter, Publizist und ein bedeutender Vertreter des individualistischen Anarchismus. Unter dem Pseudonym Sagitta veröffentlichte er Schriften zur "namenlosen Liebe" und setzte sich gegen strafrechtliche und moralische Verfolgung ein. Seine eigene Außenseiterposition, sein Freiheitsdenken und die Erfahrung gesellschaftlicher Tabuisierung prägten unverkennbar die Entstehung dieses Werkes. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die sich für die Geschichte sexueller Minderheiten, die Literatur der Moderne und die Verbindung von Ästhetik und politischem Einspruch interessieren. Es verlangt eine historisch wachsame, kritische Lektüre, belohnt aber durch Einblicke in eine mutige, heute kontrovers zu kontextualisierende Stimme früher Selbstbehauptung.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
32
Preis
7.20 €
Beschreibung
In "Bücher der namenlosen Liebe - Wer sind wir?" verbindet John Henry Mackay essayistische Selbstbefragung, lyrische Verdichtung und kulturkritische Polemik zu einem frühen Dokument homosexueller Emanzipationsliteratur. Der Text fragt nach Identität, Sprache und gesellschaftlicher Unsichtbarkeit jener Liebe, die zeitgenössisch nicht öffentlich benannt werden durfte. Im Kontext der Jahrhundertwende steht das Buch zwischen Bekenntnisschrift, literarischem Manifest und sozialer Anklage; sein Stil ist eindringlich, argumentativ geschärft und von bewusstem Pathos getragen. Mackay, 1864 in Schottland geboren und in Deutschland aufgewachsen, war Dichter, Publizist und ein bedeutender Vertreter des individualistischen Anarchismus. Unter dem Pseudonym Sagitta veröffentlichte er Schriften zur "namenlosen Liebe" und setzte sich gegen strafrechtliche und moralische Verfolgung ein. Seine eigene Außenseiterposition, sein Freiheitsdenken und die Erfahrung gesellschaftlicher Tabuisierung prägten unverkennbar die Entstehung dieses Werkes. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die sich für die Geschichte sexueller Minderheiten, die Literatur der Moderne und die Verbindung von Ästhetik und politischem Einspruch interessieren. Es verlangt eine historisch wachsame, kritische Lektüre, belohnt aber durch Einblicke in eine mutige, heute kontrovers zu kontextualisierende Stimme früher Selbstbehauptung.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
32
Preis
7.20 €



