Brutal fragile Typen. Männer und Gefühle
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Warum sind Gefühle für Männer immer noch eine Herausforderung?
Wir kennen sie: Männer, die ihre Gefühle nicht zeigen können – oder nicht wollen. Wenn ihre Emotionen sichtbar werden, dann oft als Wut, Freude und Stolz, aber nur selten als Trauer, Zweifel oder verletzliche Liebe. Frauen und Queers beklagen, dass sie die emotionale Arbeit übernehmen, die Männer ihnen, sich selbst und einander verweigern. Doch auch Männer zahlen dafür einen hohen Preis: Sie leiden unter sozialer Einsamkeit, oberflächlichen Freundschaften und überdurchschnittlich hohen Suizidraten. Weshalb hält sich ein so zerstörerisches System aufrecht?
Brutal fr agile Typen deckt die komplexen und vor allem politischen Verflechtungen von Gefühlen und Männlichkeiten auf, die uns bis heute daran hindern, emotional auf Augenhöhe zu sein.
Buchinformationen
Beiträge
BEWERTUNG 👎👍 INHALT Wann ist ein Mann ein Mann? Wenn er hart und richtig männlich scheint? Oder wenn er Gefühle zeigt? Dieser Frage geht Ole Liebl in diesem Buch nach. Eigentlich gehts um jede Menge Gefühle - nur eben nicht für das männliche Geschlecht. Oft werden wahre Gefühle tabuisiert, es entsteht eine Mischung aus Härte und Fragilität. EINDRUCK UND FAZIT Viel los in diesem Buch - ich musste es in Etappen lesen und habe mich immer wieder dabei erwischt, genervt zu sein. Ich lese sonst fast ausschließlich weibliche Literatur. Und selten begebe ich mich so sehr in die Gefühlswelt der Männer. Wahrscheinlich war genau das mein Problem: ich konnte mich nicht vollends einlassen. Ich hatte gleichermaßen Verständnis und Unverständnis - vor allem aufgrund des feministischen Blickes. Ich wollte grosses wagen - und bin leider gescheitert. Interessante Sichtweise und Fakten, aber.. ich wünsche mir, dass Gefühle nicht mehr per se einem Geschlecht zu geordnet werden. Ich bringe meinem 3 jährigen Kind gerade bei: Gefühle sind für alle da!
Leicht verständliche, empathische und kurzweilige Kritik am Patriarchat.
Ole Liebl sagt: „Ich möchte […] mein widerständiges Wissen darum, was es bedeutet, ein Mann zu sein, ganz praktisch in einem besseren Miteinander zwischen den Geschlechtern münden lassen, in einer verständnisvolleren Sicht auf eine männlich geprägte Welt und in einer schärferen Wahrnehmung für die sexistische Gewalt gegen Frauen, die von Männlich-keiten ausgeht.“ und ich finde das gelingt ihm. Mir hat er an manchen Stellen die Augen geöffnet. Ich finde es besonders interessant, welchen Zusammenhang er zwischen bestimmten Männlichkeitsrollen und patriarchalischer individueller Gewalt/Aggression beschreibt. Es ist schön, dass Themen, die von verschiedenen Akteur*innen auf social media nur kurz und pointiert angerissen werden, hier in mehr Tiefe und Breite betrachtet werden. Ich habe mich gefragt, welche widersprüchlichen Gefühle und Gedanken in Männern wohl stattfinden, die anfangen, ihre Privilegien wahrzunehmen und manchmal zu teilen und manchmal aber auch nicht. Das Buch hilft mir, Hoffnung zu schöpfen, dass es Wege aus dem Patriarchat gibt und dass es Menschen gibt, die diese Wege suchen und ausprobieren.

Beschreibung
Warum sind Gefühle für Männer immer noch eine Herausforderung?
Wir kennen sie: Männer, die ihre Gefühle nicht zeigen können – oder nicht wollen. Wenn ihre Emotionen sichtbar werden, dann oft als Wut, Freude und Stolz, aber nur selten als Trauer, Zweifel oder verletzliche Liebe. Frauen und Queers beklagen, dass sie die emotionale Arbeit übernehmen, die Männer ihnen, sich selbst und einander verweigern. Doch auch Männer zahlen dafür einen hohen Preis: Sie leiden unter sozialer Einsamkeit, oberflächlichen Freundschaften und überdurchschnittlich hohen Suizidraten. Weshalb hält sich ein so zerstörerisches System aufrecht?
Brutal fr agile Typen deckt die komplexen und vor allem politischen Verflechtungen von Gefühlen und Männlichkeiten auf, die uns bis heute daran hindern, emotional auf Augenhöhe zu sein.
Buchinformationen
Beiträge
BEWERTUNG 👎👍 INHALT Wann ist ein Mann ein Mann? Wenn er hart und richtig männlich scheint? Oder wenn er Gefühle zeigt? Dieser Frage geht Ole Liebl in diesem Buch nach. Eigentlich gehts um jede Menge Gefühle - nur eben nicht für das männliche Geschlecht. Oft werden wahre Gefühle tabuisiert, es entsteht eine Mischung aus Härte und Fragilität. EINDRUCK UND FAZIT Viel los in diesem Buch - ich musste es in Etappen lesen und habe mich immer wieder dabei erwischt, genervt zu sein. Ich lese sonst fast ausschließlich weibliche Literatur. Und selten begebe ich mich so sehr in die Gefühlswelt der Männer. Wahrscheinlich war genau das mein Problem: ich konnte mich nicht vollends einlassen. Ich hatte gleichermaßen Verständnis und Unverständnis - vor allem aufgrund des feministischen Blickes. Ich wollte grosses wagen - und bin leider gescheitert. Interessante Sichtweise und Fakten, aber.. ich wünsche mir, dass Gefühle nicht mehr per se einem Geschlecht zu geordnet werden. Ich bringe meinem 3 jährigen Kind gerade bei: Gefühle sind für alle da!
Leicht verständliche, empathische und kurzweilige Kritik am Patriarchat.
Ole Liebl sagt: „Ich möchte […] mein widerständiges Wissen darum, was es bedeutet, ein Mann zu sein, ganz praktisch in einem besseren Miteinander zwischen den Geschlechtern münden lassen, in einer verständnisvolleren Sicht auf eine männlich geprägte Welt und in einer schärferen Wahrnehmung für die sexistische Gewalt gegen Frauen, die von Männlich-keiten ausgeht.“ und ich finde das gelingt ihm. Mir hat er an manchen Stellen die Augen geöffnet. Ich finde es besonders interessant, welchen Zusammenhang er zwischen bestimmten Männlichkeitsrollen und patriarchalischer individueller Gewalt/Aggression beschreibt. Es ist schön, dass Themen, die von verschiedenen Akteur*innen auf social media nur kurz und pointiert angerissen werden, hier in mehr Tiefe und Breite betrachtet werden. Ich habe mich gefragt, welche widersprüchlichen Gefühle und Gedanken in Männern wohl stattfinden, die anfangen, ihre Privilegien wahrzunehmen und manchmal zu teilen und manchmal aber auch nicht. Das Buch hilft mir, Hoffnung zu schöpfen, dass es Wege aus dem Patriarchat gibt und dass es Menschen gibt, die diese Wege suchen und ausprobieren.








