Blick ins Buch

Manga

Boy's Abyss 01

4,2(112)
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Über das Buch

In einer tristen Stadt lebt der Oberschüler Reiji ein trostloses Leben. Während seine Schulkameraden darauf hoffen, irgendwann diesen Ort verlassen zu können, glaubt Reiji, dies nie zu können. Eines Tages jedoch begegnet er einer besonderen Frau, die seinem Leben zugleich Licht, aber auch mehr Dunkelheit schenkt.
ISBN9783963587887
VerlagAltraverse GmbH
Erscheinungsdatum20.08.21
Seitenzahl208

Merkmale

1 Bewertungen

LangsamMittelPoetischUngewöhnlichNachdenklichEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

112 Bewertungen

24 Rezensionen

4,2

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  • hamstercookie
    hamstercookie

    263 Follower

    4,0

    In die Richtung, in der Band bzw. Die Story geht, gehen nicht viele :O Daher hat man mit Boys Abyss schon mal eine Reihe, die man nicht andauernd in die Finger bekommt. Teilweise erinnert mich der Storyverlauf an Oshimi, nur mit deutlich mehr Text. Was mir gar nicht gefällt, sind diese sexuellen Handlungen. Und auch allgemein wirkt hier sehr vieles überstürzt, sodass ich mich zumindest nicht in die einzelnen Charaktere hineinversetzen konnte :O Ich finde es allerdings gut, dass man erstmal so gar nicht weiß, in welche Richtung die Reihe gehen wird und welcher Charakter einen wie lang begleiten wird :'D

    31. Jan. 2026

  • darkontourliest
    darkontourliest

    921 Follower

    4,0

    Willst du heute mit mir Selbstmord begehen?

    Ich habe gerade den ersten Band von Boy's Abyss gelesen und bin noch ziemlich aufgewühlt. Der Manga von Ryo Minenami hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, vor allem durch die düstere Atmosphäre und die emotionale Tiefe der Geschichte. Der Protagonist, Reiji, lebt in einer scheinbar hoffnungslosen, tristen Kleinstadt, in der er zwischen familiären Verpflichtungen, unerfüllten Träumen und gesellschaftlichem Druck gefangen ist. Es fühlt sich alles sehr bedrückend an, fast so, als ob man selbst in dieser emotionalen Enge leben würde. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Art und Weise, wie der Manga Themen wie Depression, Suizidgedanken und das Gefühl von Ausweglosigkeit anspricht, ohne dabei in Klischees zu verfallen. Reiji ist nicht der typische Shonen-Held, der durch Kampfgeist oder Freundschaft alles überwindet. Vielmehr wirkt er wie ein echter Mensch, der mit sich selbst und seiner Umwelt hadert. Dann tritt Nagi Aoe in sein Leben – eine Idolsängerin, die auf den ersten Blick wie ein Ausweg aus seinem tristen Alltag erscheint. Doch schnell wird klar, dass sie selbst eine tief verletzte Person ist, und statt Licht in sein Leben zu bringen, verstärken sich Reijis dunkle Gedanken nur. Die Begegnung der beiden hat etwas Tragisches, und ich konnte das Gefühl nicht abschütteln, dass hier etwas sehr Gefährliches brodelt. Der Zeichenstil ist unglaublich stimmungsvoll und unterstreicht perfekt die düstere Stimmung der Geschichte. Der Mangaka schafft es, mit wenigen Details starke Emotionen zu vermitteln. Vor allem die Mimik der Figuren hat mich oft innehalten lassen, weil sie so viel Schmerz und innere Zerrissenheit ausdrückt. Ich muss zugeben, der Manga ist nichts für schwache Nerven. Er spricht sehr ernste Themen an und hat eine bedrückende Schwere, die mich noch lange nach dem Lesen begleitet hat. Aber genau das macht ihn auch so fesselnd und einzigartig. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, auch wenn ich gleichzeitig ein bisschen Angst davor habe, was Reiji und Nagi in den nächsten Bänden noch durchmachen werden.

    Willst du heute mit mir Selbstmord begehen?

    16. Mai 2026

  • squishypetals
    squishypetals

    15 Follower

    5,0

    reread

    Ich hab mittlerweile fast vergessen worum es eigentlich geht und hab mich daher nicht bereit gefühlt Band 11-13 zu lesen. Die Geschichte fängt ganz bescheiden an. Reiji hat ein schlechtes Leben. Eigentlich hat er gute Noten und könnte nach der Oberschule eine Uni besuchen. Dies würde sich zumindest auch Kindheitsfreundin Chako wünschen, die in Tokyo studieren möchte. Allerdings ist er an seine Stadt gebunden. Er soll nach der Oberstufe arbeiten gehen, um seine Mutter zu entlasten. Wenn er Schmerzen hat, dann erwähnt sie wie viel mehr Schmerzen sie doch hätte. Es ist ein endloser Kreis, bis das tolle Idol Nagi Aoe in der Stadt auftaucht. Zu Beginn schwärmt er von ihr und sieht zu ihr auf. Sobald ihre Wege sich jedoch kreuzen, fragt sie ihn, ob sie nicht zusammen Selbstmord begehen wollen. Was als scheinbar unschuldige Interaktion anfing, zieht Reiji immer tiefer in ein Loch. Und auch er ist langsam der Meinung, dass ein Doppelselbstmord vielleicht doch nicht so verkehrt wäre…

    25. Mai 2024

3 von 24 Rezensionen

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