Blick ins Buch

Romane

Bodyfinder 1

4,1(28)
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Über das Buch

Seit Violet ein kleines Mädchen ist, nimmt sie die Aura der Toten wahr. Wie magisch wird sie von ihnen angezogen, spürt ihre pulsierenden Echos unter der Haut vibrieren. Für sie ist diese Gabe jedoch alles andere als ein Geschenk - und nur widerwillig findet sie sich damit ab, dass sie die Einzige ist, die den Serienmörder aufhalten kann, der die kleine Stadt heimsucht, in der sie mit ihrer Familie lebt. Mithilfe ihres besten Freundes Jay macht sie sich auf die Suche. Aber dann passiert etwas, womit Violet nie gerechnet hätte: Sie verliebt sich in Jay. Und merkt dabei gar nicht, wie nahe sie dem Mörder bereits gekommen ist. Bis sie selbst zu seiner Beute wird.

Editionen (1)

ISBN9783649609834
VerlagCoppenrath
Erscheinungsdatum13.12.11
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

28 Bewertungen

6 Rezensionen

4,1

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  • feesbooks
    feesbooks

    32 Follower

    3,0

    Spannende Grundidee mit Schwächen in der Umsetzung

    „Bodyfinder – Das Echo der Toten“ von Kimberly Derting bietet eine faszinierende Prämisse für einen Jugendthriller, schöpft sein volles Potenzial für mich jedoch nicht ganz aus. Das hat mir gut gefallen: Die Grundidee: Violets Fähigkeit, die Echos und Auren von Mordopfern und deren Mördern wahrzunehmen, ist düster und innovativ. Der Schreibstil: Das Buch von Kimberly Derting lässt sich angenehm flüssig lesen und die Perspektivwechsel mit Einblicken in die Sicht des Mörders bauen eine solide Grundspannung auf. Das hat mich gestört: Zu viel Fokus auf die Romanze: Die Liebesgeschichte zwischen Violet und ihrem besten Freund Jay nimmt für meinen Geschmack zu viel Raum ein. Das ständige Beziehungsdrama bremst den eigentlichen Kriminalfall und die Thriller-Handlung spürbar aus. Vorhersehbarkeit: Viele Wendungen im Plot und der Ausgang der Liebesgeschichte waren sehr leicht zu durchschauen, wodurch echter Nervenkitzel phasenweise auf der Strecke blieb. Fazit: Ein solider Mix aus Mystery und Romance. Für eine Top-Bewertung fehlte mir jedoch ein höherer Thriller-Anteil und mehr Unvorhersehbarkeit. Wer eine seichte, leicht mystische Liebesgeschichte sucht, wird hier dennoch gut unterhalten.

    Spannende Grundidee mit Schwächen in der Umsetzung

    13. Mai 2026

  • thesarahstory
    thesarahstory

    109 Follower

    3,0

    Violet scheint auf den ersten Blick ein ganz normales Mädchen zu sein, das Parties liebt und gerne Zeit mit ihrem besten Freund Jay verbringt. Doch das ist nicht alles. Violet besitzt die Gabe tote Wesen aufzuspüren. Jeder vom Tod gezeichnete Mensch, jedes tote Tier strahlt ein gewisses Echo aus, was Violet deutlich in sich spürt. So hat sie schon manch toten Körper in ihrem Leben gefunden. Als ausgerechnet in ihrer Kleinstadt Buckley, ein Serienmörder sein Unwesen treibt, und junge Mädchen entführt und tötet, findet Violet keine Ruhe mehr. Die Echos um sie herum werden stärker und der Mörder schneller. Als dann noch Mädchen spurlos verschwinden, die Violet persönlich kennt, gibt es für sie nur einen Entschluss. Sie muss den Mörder finden, bevor er noch mehr anrichtet. Ihr Freund Jay weicht ihr dabei nicht von der Seite... Charaktere. Die Charaktere in diesem Buch ist wirklich authentisch und wundervoll gezeichnet. Violet ist trotz ihrer Gabe ein ganz normales tolles Mädchen, mit dem sich so gut wie jede Leserin identifizieren kann. Auch Jay ist ein toller Freund für Violet und richtig sympathisch. In dem Buch kommen die beiden sich näher. Jay hat sich über den Sommer sehr verändert. Aber Violets Gefühle für ihn auch. Man schließt sie und Jay gleich ins Herz und am Ende des Buches ist es so, als hätte man wirklich neue Freunde gefunden. Und diesmal fiel es mir persönlich gar nicht schwer Abschied zu nehmen. Vielleicht weil im Herbst 2011 schon der zweite Teil erscheinen soll, und ich sie bald wieder sehen werde. Handlung & Stil. Das Buch ist in zwei Perspektiven geschrieben. Einmal die Sicht von Violet, die allerdings aus der dritten Person geschildert wird, und einmal die Sicht des Mörders durch einen Ich-Erzähler. Wobei die Kapitel aus der Sicht des Mörders in Grenzen gehalten worden sind. Ansonsten sind die Kapitel wirklich kurz und sehr flüssig zu lesen, was bei mir persönlich immer gleich riesige Pluspunkte sammelt. Leider ist es am Ende wiederum schade, dass es so schnell vorbei war. An einer gewissen Stelle hätte ich mir mehr Schockmomente gewünscht. Nun kann ich natürlich nicht verraten welche Stelle das ist, aber vielleicht werdet ihr das nach dem Buch auch so sehen. Vielleicht aber auch nicht, jeder hat ja eine andere Vorstellung von einem spannenden Buch. Sonstiges. Am Ende des Buches gibt es noch eine Danksagung und ein Interview mit der Autorin Kimberly Derting. Das Interview solltet ihr unbedingt nach dem Buch lesen, es ist wirklich gut. Auch ansonsten gibt es wirklich nicht mehr zu sagen, als dass das Buch wirklich erste Klasse ist. Ich hatte unglaublich viel Spaß damit und freue mich auch genauso sehr auf den zweiten Band. Das Buch bekommt von mir fünf Sterne, weil es einfach auf jeder Seite toll war und auch das Cover einfach ein echter Hingucker ist.

    16. Nov. 2022

  • tintentraeume
    tintentraeume

    66 Follower

    5,0

    Ein Serienkiller auf freiem Fuß. Ein Mädchen mit einer übernatürlichen Gabe. Und ein Junge, der sein Leben für sie geben würde. Inhalt: Violet Ambrose ist kein gewöhnliches Mädchen, denn sie hat eine besondere Gabe, die sie von den anderen Jugendlichen unterscheidet: Sie kann das Echo der Toten sehen. Wann immer ein Tier oder ein Mensch gewaltsam umgebracht wurde, spürt sie ihr Echo. Es ist eine Selbstverständlichkeit, fast schon wie ein Verlangen, dass sie die Tiere dann begraben muss, denn sonst findet sie selbst keine Ruhe. Von Violets Gabe wissen nur eine Handvoll Menschen, denn es gilt ihr Leben zu schützen. Unter diesen Menschen ist Violets bester und längster Freund: Jay. Die Beiden sind schon Ewigkeiten miteinander befreundet und können sich alles erzählen. Dachte Violet zumindest, bis zu dem Sommer in dem sich alles veränderte und sie anfing, ihren Freund mit anderen Augen zu sehen und sich somit langsam in ihn verliebte. Doch wäre dieses Gefühlschaos nicht schon genug in dem Leben eines Teenagers, hält auch noch ein Serienkiller in der Kleinstadt einzug und so wird der Alltag schnell zum Grauen. Besonders für Violet, denn die Echos der toten Mädchen zerren und ziehen an ihr. Sie weiß, sie wird erst wieder Ruhe haben, wenn sie den Mörder gefunden hat. So begibt sich Violet auf ein spannendes und gefährliches Abenteuer, bei dem sie schnell selbst zur Zielscheibe des Serienmörders und somit in größte Gefahr gerät. Schreibstil: Schon lange stand dieses Buch auf meiner Leseliste, doch irgendwie ist nie ganz der Funke übergesprungen und ich hatte nie das Verlangen mich der Geschichte zu widmen. Als ich es dann doch tat, ging ich ohne große Erwartungen an die Geschichte und wie sich herausstellte wurde ich regelrecht umgehauen. Jetzt bereue ich es zu tiefst, dass ich mich nicht früher an "Bodyfinder" getraut habe. Denn die Geschichte von Violet und Jay ist so berauschen und gleichzeitig mitreißend, dass ich am Liebsten direkt wieder hinter den dicken Seiten eintauchen würde. Kimberly Derting hat einen wunderschönen und mitreißenden Schreibstil. Sie schreibt flüssig und einfach, aber auch zu gleich sehr bewegend. Damit schafft sie es, den Leser mit Haut und Haaren an ihr Buch zu fesseln. Wann immer die Hauptfigur Angst hat, hat der Leser sie auch, wann immer ihr das Herz vor Liebeskummer schwer ist, leidet der Leser mit ihr. Ich habe wirklich jedes Kapitel in diesem Buch mit Liebe gelesen und genossen. Auch der Sichtwechsel zwischen Violet und dem Serienmörder, ist der Autorin grandios gelungen. Denn dieser Serienmörder ist grausam, brutal und unheimlich. Genauso wie ein typischer Bösewicht sein sollte. Diese Stimmung überträgt Kimerly Derting vorallem durch ihre düstere Schreibweise in den beschriebenen Kapiteln. Idee/Umsetzung: Wie ich im angehängten Interview herausfinden konnte, stammte die Grundidee der Geschichte von dem Ehemann der Autorin, die direkt hingerissen war und eine Geschichte darüber schrieb. Diese Geschichte kam sehr gut an und wurde zum Buch. In dieser Hinsicht muss ich also dem Ehemann von Kimberly Derting danken, denn ohne ihn, wäre dieses Abenteuer wohl nie so zu Papier begracht worden. Die Idee ist neu und unverbraucht und somit macht es Spaß sich von den Seiten berauschen zu lassen und mit Violet und Jay auf Mörderjagd zu gehen. Auch die Umsetzung der Idee ist der Autorin sehr gut gelungen. Die Liebesgeschichte, die neben der Killerjagd, Hauptthema im Buch ist, entwickelt sich langsam und schön. Ohne jeglichen Kitsch erzählt K. Derting von einer tiefen Freundschaft, die sich langsam zu einer Liebesgeschichte entwickelt. Sanft und leicht schreibt sie die Zeilen dahin und packt so jedes Leserherz. Ich finde die Idee, dass aus Freundschaft Liebe wird, ist in diesem Genre relativ selten. Deshalb habe ich es sehr genossen, mich voll und ganz auf die Beiden und ihre Geschichte einlassen zu können. Charaktere: Die Figuren in "Bodyfinder" sind allesamt liebevoll und herzlich beschrieben. Violet leidet oft sehr unter ihrer Gabe, doch trotzdem ist sie ein Mädchen voller Lebensfreude. Sie liebt ihr Leben, unternimmt viel mit ihren Mädels und hat schrecklichen Liebeskummer wegen Jay, weil sie Angst hat, ihre Freundschaft könnte an ihrer Verliebtheit zerbrechen. Ich denke Violet ist in vielerlei Hinsicht genau wie wir. Denn ich denke jeder wird schon einmal in einer solchen Situation gewesen sein. Das macht es einfach, sich voll und ganz auf sie und ihre Empfindungen einzulassen. So ist mir Violet sehr ans Herz gewachsen. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass sie mit eine meiner Liebsten Buchcharaktere geworden ist. Einfach weil ich ihre Art sehr geliebt habe. Aber acuh Jay ist ein unglaublicher Charakter. Genau die Art Mensch, die man gerne als besten Freund hätte. Er ist ein guter Zuhörer, ein Beschützer und unglaublich niedlich, wenn es um Violet geht. Deshalb kann man eigentlich nicht anders, als mit den Beiden unmengen Spaß in der Geschichte zu haben. Aber auch der Bösewicht in dieser Geschichte ist sehr gut ausgearbeitet und bietet den völligen Kontrast zu Jay und Violet. Genau hier wird deutlich, wie bewusst und durchdacht die Autorin ihre Figuren erschaffen hat. Denn der Serienkiller ist ohne Skrupel, düster und gefährlich. Wenn man bedenkt wie Kontrastreich dieses ganze Buch an Charakteren ist, kann man nur festhalten, dass die Autorin hier eine sehr ausgewogene und harmonische Mischung erschaffen hat, die den Leser perfekt unterhalten und berühren. Spannung und Herzklopfen inklusive! Cover/Innengestaltung: Das Cover des Buches ist einfach ein absoluter Blickfang. Wer hier nicht länger mit seinen Augen verweilt, der verpasst etwas. Das Einzige, was mich ziemlich gestört hat war, dass man wirklich jeden Fingerabdruck auf dem Cover sieht und es so nach einiger Zeit schon ziemlich vergriffen ausssieht. Dies lieg besonders an dem Material. Deshalb finde ich es ein wenig schade, denn sonst würde das Bild noch extremer wirken. Die Innengestaltung des Buches ist sehr schlicht. Hauptmerkmal ist der Sichtwechsel von Violet und dem Serienmörder. Seine Kapitel sind kursiv geschrieben und somit eindeutig gekennzeichnet. Trotzdem finde ich, ist alles sehr harmonisch, denn große Gestaltung hat die Geschichte auch nicht nötig, sie überzeugt auch so perfekt. Fazit: "Bodyfinder" von Kimberly Derting ist ein interessanter und berührender Jugendroman, der besonders durch eine interessante Grundidee, sowie eine wunderschöne und sanfte Liebesgeschichte begleitet wird. Dabei dominieren ehrliche und wahre Charaktere die Geschichte, mit der sich der Leser sehr gut identifizieren kann. Denn Violet und Jay scheinen wir aus dem Leben gegriffen und verleihen dem Abenteuer so einen netten Beigeschmack. Ich habe mich sehr gerne hinter den Bustaben verloren, denn die Autorin schafft es durch ihren Schreibstil und die schöne Abrundung des Gesamtwerkes, zu verzaubern. Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band in meinen Händen zu halten und mich in ein neues Abenteuer zu stürzen. Wer Kimberly Derting keine Chance gibt, der verpasst etwas. Denn ich empfehle dieses Buch jedem: jung wie alt. Ich denke beide Generationen kommen sicherlich beim Lesen auf ihre Kosten. Also, greift zu unr lasst euch mitreißen!

    17. Nov. 2022

3 von 6 Rezensionen

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