Blutiger Winter

Blutiger Winter

von Tom Callaghan·Buch 1 von 4
Paperback
3.012
VerbrechenKälteMordSchnee

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Beschreibung

"Seit 'Kind 44' habe ich nichts mehr so Eindringliches gelesen. Dieser Thriller ist gnadenlos, atmosphärisch stark und unglaublich spannend. Callaghan weiß, genau, wovon er schreibt!" Sebastian Fitzek

Tote Augen, kalter Wodka, roter Schnee. Der erste Fall für Akyl Borubaew

Ein klirrender Wintermorgen in Bischkek. Leblos im Schnee eine junge Frau, in deren aufgeschlitztem Leib Inspektor Borubaew eine grauenvolle Entdeckung macht. Das Werk eines Perversen?

Borubaews Ermittlungen führen ihn durch die unglaublichen Landschaften Kirgisistans und in Kreise, deren einzige Sprache die Gewalt ist.

Weitere Titel der Reihe:
Band 2 - Tödlicher Frühling
Band 3 - Mörderischer Sommer
Band 4 - Erbarmungsloser Herbst

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Paperback
Seitenzahl
336
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Tom Callaghan, geboren in Nordengland, arbeitete viele Jahre bei Saatchi & Saatchi in London, New York und Philadelphia und lebt heute in Dubai. In seiner Thrillerserie um den kirgisischen Inspektor Akyl Borubaew erschienen zuvor Blutiger Winter (2015), Tödlicher Frühling (2016) und Mörderischer Sommer (2018).

Beiträge

6
Alle
3.5

Grausame Morde in einer grausamen Welt

Ein Kommissar deckt im winterlichen Kirgistan grausame Morde auf. Gleichzeitig wird einem aufgrund der Beschreibungen zu dem Land und dem Leben der Menschen dort bewusst, wie schwierig das Leben auch heute noch in einigen Ländern ist.

4

Und so habe ich es denn auch endlich mal geschafft, einen Thriller zu lesen, der seit knapp 10 Jahren in meinem Bücherregal steht. Ein Leseexemplar aus meiner Buchhändlerzeit. Thriller und Krimi sind eigentlich nicht mein Hauptmetier. Soll heißen, ich lese sie eigentlich nur auf Empfehlung hin und sie müssen mich packen. Und, oh junge, der hier hat mich gepackt. Das Setting, die Charaktere, die Handlung, es passt wunderbar zusammen. Alles aus einem Guss, schön poliert und am Ende filigrane Einzelheiten eingearbeitet. Ok, etwas langsamer mit den wilden Rentieren: "Blutiger Winter" ist der Auftakt einer mittlerweile vierteiligen Reihe um einen kirgisischen Inspektor in Bischkek. Borubaew gilt als kauzig, ein einsamer Wolf, noch mehr nach dem Tod seiner Frau. Als Borubaew an einem Wintermorgen den übel zugerichteten Leib einer jungen Frau im Schnee findet, ist es für ihn zunächst nur ein Fall, um sich von seinen eigenen Problemen und Sorgen abzulenken. Doch mit jedem Fortschritt in den Ermittlungen versinkt Borubaew tiefer in den eiskalten Schneewehen aus Korruption, schmutziger Politik und globalem Verbrechen. Callaghan hat ein Gespür dafür, Spannung zu erzeugen. Ein Händchen für kleine, aber feine Plottwists. Und einen Faible für kauzige und doch sympathische Charaktere. Eine kleine Warnung sei allerdings mitgegeben: Der Inhalt, vor allem zum Finale hin, ist nichts für zarte Gemüter.

3

🤔🩸 Ein ungewöhnlicher Thriller abseits der klassischen Pfade

Tote Augen 👀, kalter Wodka 🍸, roter Schnee ❄️🩸 – schon der Klappentext macht klar: Dieser Thriller wird düster, kalt und brutal 😬. In „Blutiger Winter“ begleiten wir Inspektor Akyl Borubaew 👮‍♂️ bei seinem ersten Fall, der ihn durch die eisigen Landschaften Kirgisistans 🏔️ und in äußerst gewalttätige Kreise führt 🔪. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen 😊. Die Geschichte war größtenteils spannend 😮‍💨, auch wenn sie an manchen Stellen etwas verwirrend 🤔 war. Trotzdem blieb die Handlung fesselnd genug, um weiterlesen zu wollen 📖. Der Schreibstil war für mich von Anfang an kein Problem ✍️ – ich konnte das Buch flüssig und leicht lesen. Besonders positiv empfand ich die kurzen Kapitel ⏱️, die mein Leseerlebnis deutlich gesteigert haben und gut zum Tempo der Story passten ⚡. Sehr interessant fand ich das ungewöhnliche Setting in Kirgisistan 🌍 sowie die thematische Tiefe rund um Korruption 💰🕴️ und Machtstrukturen, die dem Thriller eine zusätzliche, realistische Härte verliehen haben 🩸. Das Ende war wirklich stark 😱🔥 – damit hätte ich absolut nicht gerechnet! Es ist extrem viel passiert, und die zahlreichen Wendungen haben mich immer wieder auf falsche Fährten geführt 🌀. Trotzdem konnte mich der Thriller insgesamt nicht ganz so sehr überzeugen wie andere Bücher dieses Genres 🤷‍♀️. Ein kleiner Kritikpunkt war für mich die etwas kleine Schriftgröße 👓, was das Lesen stellenweise etwas anstrengender machte, aber nicht allzu schlimm war. 👉 Fazit: Ein düsterer ❄️🩸, spannender Thriller mit einem besonderen Schauplatz 🌍, einem überraschenden Ende 😲 und dem wichtigen Thema Korruption 💰, der sich gut lesen lässt, aber für mich kein absolutes Highlight war ⭐.

2

Kirgisistan, Schnee, Prostitution, Alkohol, Korruption und Brutalität. Eine Menge junger Frauen müssen ihr Leben lassen, auf eine sehr grausame Art und Weise: aufgeschlitzt, ausgeweidet und sie werden zusammen mit einem toten Fötus so präsentiert, dass sie eine Schwangerschaft bzw. eine Geburt darstellen. Nichts Nettes also, ganz und gar nicht. "Blutiger Winter" - der perfekte Titel für dieses Buch. Zum Einen weist er darauf hin, welches Genre wir zu erwarten haben, natürlich, einen Thriller. Zum anderen beschreibt er das Setting sehr gut: ein klirrend kalter Winter im in Gewalt und Korruption (und natürlich Schnee) versinkenden Kirgisistan. Dann verrät er uns aber auch schon den Stil und das Gefühl, das man beim Lesen hat: kalt und brutal. Dieses Gefühl kam bei mir nicht nur wegen der Handlung auf (die es wirklich in sich hat), sondern wahrscheinlich noch viel mehr wegen des Erzählstils, der brutalen und aggressiven Wortwahl. Alle Charaktere wirken abgehärtet, ich könnte eigentlich mit niemandem mitfühlen außer mit den armen toten Mädchen, über die man jedoch leider nicht viel erfährt. Nicht mal der "Held" des Buchs, der moralisch allen überlegen scheinende Inspektor der Mordkommission in Bishkek, war mir sympathisch. Und so hatte ich auch meine Probleme mit dem Buch. Der Spannungsbogen, super, die Handlung, rätselhaft und verzwickt, es passiert eine Menge in relativ kurzer Zeit und es wird nie langweilig, brutale Morde, die sehr ungewöhnlich waren...und ja, das war an manchen Stellen etwas übel, aber nicht auf eine schlechte Weise, beim Lesen eines Thrillers fühlt man sich ja nun mal nicht heimelig ;) Aber mit der sprachlichen Gestaltung und der Zeichnung der Charaktere konnte ich mich nicht anfreunden. Damit konnte ich mich so gar nicht anfreunden, am Ende war ich sogar froh, nicht noch mehr Zeit mit dem Inspektor und den Kirgisen zu verbringen, dabei hätte ich gerne etwas mehr über das Land gelesen. Wer gerne harte Thriller liest und wem auch bei krass brutalen Morden nicht schlecht wird, der sollte sich "Blutiger Winter" mal etwas näher anschauen, solange er/sie sich auch nicht an einem derben Ausdruck stört.

5

Stimmungsvoll und spannend, dazu der passende Sprecher > perfekt!

4

Der Thriller "Blutiger Winter" hat mir wirklich gut gefallen. Thrill kam hier definitiv nicht zu kurz und ich kam kaum los von dem Buch!

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