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❤️🔥ihr Leben gleitet ihm immer wieder durch die Finger weg❤️🔥
Warum habe ich zu diesem Buch gegriffen? Richtig, weil da Blutorangen abgebildet sind. Manchmal ist es so simple. Ich mag Zitrusfrüchte. Und als ich dieses Cover mit dem Farbschnitt gesehen habe, dachte ich mir, dass ich dieses Buch haben muss, egal was der Inhalt ist. Ich finde das Cover richtig schön und beim näheren Betrachten auch wirklich kreativ. Der Farbschnitt mit den aufgeschnittenen Blutorangen macht auch wirklich was her. Und hey, Blutorangen kommen auch wirklich in der Geschichte vor. Der Inhalt dieses Buches ist interessant. Es geht um Dracula, naja zumindest um die Romanvorlage und eine Vampirjägerin, Dahlia, die den Auftrag hat ihn, Valtu, zu töten. Vom Ding her ist das Konstrukt dieser Geschichte auch echt spannend. Das ganze spielt in Venedig, was zu der Stimmung des Buches, diesem düsteren, leicht gruftigem und dann doch durchaus etwas modernem und verruchtem, perfekt passt. Doch ich muss leider Abstriche machen. Von den ca. 390 Seiten, waren die letzten ca. 30 Seiten die spannendsten, leider. Ich glaube, dass der erste Band komplett nur für die Vorgeschichte diente. Aber irgendwie auch nicht, weil der erste Band mit der Geschichte sozusagen abgeschlossen scheint. Ich gehe davon aus, dass ausschlaggebendere Geschichte dann im zweiten Band so richtig losgehen wird. Aufgrund dessen habe ich mich tatsächlich durchkämpfen müssen durch die Seiten. Ich habe mir von dem Klappentext viel mehr versprochen, als es am Ende der Fall war. Sprachlich war das Buch in Ordnung. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich die derzeit aktuellen Vorwürde über den Vajona Verlag mitbekommen habe, aber irgendwie sind mir jetzt einige Sachen aufgefallen, die mir das Leseerlebnis irgendwie getrübt haben, da ich nicht weiß, inwiefern die Übersetzung so zustande kam, wie sie nun ist. Es gab einige Stellen, die inhaltlich keinen Sinn gemacht haben (was an der Geschichte ansich liegen kann) und es gab auch manchmal Worte, die gewählt wurden, die einfach nicht richtig erschienen. Was ich damit sagen will ist, dass es leider etwas hingeklatscht wirkt, was echt schade ist. Ich denke, dass ich mir künftig dreimal überlege, ob ich das weiter unterstützen will, da es nicht das erste Mal ist, dass ich sowas grade bei den Büchern dieses Verlages miterlebe. Und Bücher sind nicht grade günstig. Schade eigentlich.
5. Juni 2026
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Warum habe ich zu diesem Buch gegriffen? Richtig, weil da Blutorangen abgebildet sind. Manchmal ist es so simple. Ich mag Zitrusfrüchte. Und als ich dieses Cover mit dem Farbschnitt gesehen habe, dachte ich mir, dass ich dieses Buch haben muss, egal was der Inhalt ist. Ich finde das Cover richtig schön und beim näheren Betrachten auch wirklich kreativ. Der Farbschnitt mit den aufgeschnittenen Blutorangen macht auch wirklich was her. Und hey, Blutorangen kommen auch wirklich in der Geschichte vor. Der Inhalt dieses Buches ist interessant. Es geht um Dracula, naja zumindest um die Romanvorlage und eine Vampirjägerin, Dahlia, die den Auftrag hat ihn, Valtu, zu töten. Vom Ding her ist das Konstrukt dieser Geschichte auch echt spannend. Das ganze spielt in Venedig, was zu der Stimmung des Buches, diesem düsteren, leicht gruftigem und dann doch durchaus etwas modernem und verruchtem, perfekt passt. Doch ich muss leider Abstriche machen. Von den ca. 390 Seiten, waren die letzten ca. 30 Seiten die spannendsten, leider. Ich glaube, dass der erste Band komplett nur für die Vorgeschichte diente. Aber irgendwie auch nicht, weil der erste Band mit der Geschichte sozusagen abgeschlossen scheint. Ich gehe davon aus, dass ausschlaggebendere Geschichte dann im zweiten Band so richtig losgehen wird. Aufgrund dessen habe ich mich tatsächlich durchkämpfen müssen durch die Seiten. Ich habe mir von dem Klappentext viel mehr versprochen, als es am Ende der Fall war. Sprachlich war das Buch in Ordnung. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass ich die derzeit aktuellen Vorwürde über den Vajona Verlag mitbekommen habe, aber irgendwie sind mir jetzt einige Sachen aufgefallen, die mir das Leseerlebnis irgendwie getrübt haben, da ich nicht weiß, inwiefern die Übersetzung so zustande kam, wie sie nun ist. Es gab einige Stellen, die inhaltlich keinen Sinn gemacht haben (was an der Geschichte ansich liegen kann) und es gab auch manchmal Worte, die gewählt wurden, die einfach nicht richtig erschienen. Was ich damit sagen will ist, dass es leider etwas hingeklatscht wirkt, was echt schade ist. Ich denke, dass ich mir künftig dreimal überlege, ob ich das weiter unterstützen will, da es nicht das erste Mal ist, dass ich sowas grade bei den Büchern dieses Verlages miterlebe. Und Bücher sind nicht grade günstig. Schade eigentlich.
5. Juni 2026









