Einst half Timothy Blake dem FBI dabei, Verbrechen aufzuklären. Nicht so sehr um der Gerechtigkeit willen, sondern weil er gerne Rätsel löst. Und weil das Arrangement es ihm ermöglichte, einen Gewissen Appetit zu stillen: Der eine oder andere Verbrecher verschwand ganz einfach …
Inzwischen hat Blake bei Charlie Warner angeheuert, einer Größe des lokalen Untergrunds. Für sie kümmert sich Blake um die Entsorgung der anfallenden Leichen – natürlich auf seine Weise. Als das FBI erneut um seine Hilfe in dem Fall eines vermissten Professors bittet, kann Blake beim besten Willen nicht Nein sagen. Denn der Professor ähnelt auf frappierende Weise dem Mann in seiner Gefriertruhe …
Nachdem es ganz paar Jahre her war, das ich Band 1 beendet habe, bin ich nun sehr enttäuscht von dem Nachfolger.
Wo ist der Humor geblieben und die Spannung und die ganze Aktion?
Ich hatte hier eher das Gefühl Blake rennt von einer dämlichen Aktion in die Nächste. Völlig unüberlegt, spontan und vorallem verantwortungslos seiner Sucht gegenüber... Ich mein in Teil 1 hatte er es schon nicht einfach, aber da waren mehr Verhältnisse geklärt und er hat nicht so blöd gehandelt.
Was als fixer Pageturner im Urlaub geplant war, hat mich ganz schön lange aufgehalten und genervt. Sehr schade!
20. Mai 2024
1,5
Leider nicht so grandios wie erwartet...
Nachdem es ganz paar Jahre her war, das ich Band 1 beendet habe, bin ich nun sehr enttäuscht von dem Nachfolger.
Wo ist der Humor geblieben und die Spannung und die ganze Aktion?
Ich hatte hier eher das Gefühl Blake rennt von einer dämlichen Aktion in die Nächste. Völlig unüberlegt, spontan und vorallem verantwortungslos seiner Sucht gegenüber... Ich mein in Teil 1 hatte er es schon nicht einfach, aber da waren mehr Verhältnisse geklärt und er hat nicht so blöd gehandelt.
Was als fixer Pageturner im Urlaub geplant war, hat mich ganz schön lange aufgehalten und genervt. Sehr schade!
Mein Eindruck:
Nachdem ich vom ersten Band absolut begeistert war, bin ich fast aus dem Häuschen gehüpft, als ich gesehen habe, dass der zweite Band der Reihe übersetz wurde und ich bald weiterlesen konnte. Kaum zog das Buch ein, hat es nicht lange gedauert, bis ich anfing zu lesen.
Tja und kaum habe ich angefangen zu lesen, wurde ich auch schon von Blake gefesselt. Der Einstieg in die Geschichte gelang mir also mühelos und leicht.
Durch Jack Heaths Schreibstil hatte ich das Gefühl, als ob Blake nehmen mir sitzen und mir seine Geschichte persönlich erzählen würde. Ein Punkt, wieso mir der Schreibstil von Jack Heath so gut gefällt. Der Schreibstil ist einfach herrlich leicht, aber auch intensiv, zeigt viele Details, ohne sich aber in zu vielen und unnötigen Details zu verstricken. Während des Lesens hat man einfach das Gefühl, die Geschichte rund um Blake mit seinem Hang zu Problemen und komischen Essgewohnheiten würde lebendig werden und jeden Moment könnte das FBI bei einem klingeln. Der Autor hat also meiner Meinung nach ein Talent, den Leser mit in die Geschichte miteinzubeziehen.
Auch dieses Mal ist die Geschichte so mit Spannung gefüllt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch gibt wieder die Rätsel zu Beginn eines jeden Kapitels. Also man sieht, hier darf man nicht nur miträtseln, wer der oder die Täter sind, sondern bekommt auch etwas Kleines dazu (die Auflösung der 48 kleinen Rätsel gibt es dann am Ende des Buches).
Allerdings sollte man auch hier wieder einen guten Magen haben, denn einige Szenen sind doch recht gewöhnungsbedürftig. Sie werden zwar nicht allzu blutig dargestellt, aber schon die Umschreibung der Szenen mit dem lebendigem und bildlichem Schreibstil des Autors kann einem ziemlich auf den Magen schlagen, wenn man etwas empfindlicher ist.
Blake ist für mich nach wie vor ein Protagonist, der mich völlig in seinen Bann zieht. Seine sarkastische und auch mysteriöse Ader, sein Talent, sich immer wieder in Probleme zu verstricken und sein kluges Köpfchen, machen ihn für mich einfach zu einen meiner liebsten Protagonisten von allen bisher gelesenen. Blake ist einfach unvergesslich.
Aber auch die anderen Charaktere fand ich gut dargestellt, sie kamen authentisch bei mir an und handelten in meinen Augen absolut nachvollziehbar.
Noch eine kurze Info am Schluss: Lest die Reihe bitte nacheinander. Wenn ihr mit dem zweiten Band hier einsteigt, könnten euch einige wichtige Infos fehlen, die man für den zweiten Band wissen sollte.
Fazit:
Eine spannende Fortsetzung mit einem außergewöhnlichen und einzigartigen Protagonisten. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung und hoffe, sie lässt nicht allzu lange auf sich warten. Eine klare Leseempfehlung an alle Krimi- oder Thrillerleser, allerdings mit einem guten Magen.
23. Sept. 2022
5,0
Mein Eindruck:
Nachdem ich vom ersten Band absolut begeistert war, bin ich fast aus dem Häuschen gehüpft, als ich gesehen habe, dass der zweite Band der Reihe übersetz wurde und ich bald weiterlesen konnte. Kaum zog das Buch ein, hat es nicht lange gedauert, bis ich anfing zu lesen.
Tja und kaum habe ich angefangen zu lesen, wurde ich auch schon von Blake gefesselt. Der Einstieg in die Geschichte gelang mir also mühelos und leicht.
Durch Jack Heaths Schreibstil hatte ich das Gefühl, als ob Blake nehmen mir sitzen und mir seine Geschichte persönlich erzählen würde. Ein Punkt, wieso mir der Schreibstil von Jack Heath so gut gefällt. Der Schreibstil ist einfach herrlich leicht, aber auch intensiv, zeigt viele Details, ohne sich aber in zu vielen und unnötigen Details zu verstricken. Während des Lesens hat man einfach das Gefühl, die Geschichte rund um Blake mit seinem Hang zu Problemen und komischen Essgewohnheiten würde lebendig werden und jeden Moment könnte das FBI bei einem klingeln. Der Autor hat also meiner Meinung nach ein Talent, den Leser mit in die Geschichte miteinzubeziehen.
Auch dieses Mal ist die Geschichte so mit Spannung gefüllt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch gibt wieder die Rätsel zu Beginn eines jeden Kapitels. Also man sieht, hier darf man nicht nur miträtseln, wer der oder die Täter sind, sondern bekommt auch etwas Kleines dazu (die Auflösung der 48 kleinen Rätsel gibt es dann am Ende des Buches).
Allerdings sollte man auch hier wieder einen guten Magen haben, denn einige Szenen sind doch recht gewöhnungsbedürftig. Sie werden zwar nicht allzu blutig dargestellt, aber schon die Umschreibung der Szenen mit dem lebendigem und bildlichem Schreibstil des Autors kann einem ziemlich auf den Magen schlagen, wenn man etwas empfindlicher ist.
Blake ist für mich nach wie vor ein Protagonist, der mich völlig in seinen Bann zieht. Seine sarkastische und auch mysteriöse Ader, sein Talent, sich immer wieder in Probleme zu verstricken und sein kluges Köpfchen, machen ihn für mich einfach zu einen meiner liebsten Protagonisten von allen bisher gelesenen. Blake ist einfach unvergesslich.
Aber auch die anderen Charaktere fand ich gut dargestellt, sie kamen authentisch bei mir an und handelten in meinen Augen absolut nachvollziehbar.
Noch eine kurze Info am Schluss: Lest die Reihe bitte nacheinander. Wenn ihr mit dem zweiten Band hier einsteigt, könnten euch einige wichtige Infos fehlen, die man für den zweiten Band wissen sollte.
Fazit:
Eine spannende Fortsetzung mit einem außergewöhnlichen und einzigartigen Protagonisten. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung und hoffe, sie lässt nicht allzu lange auf sich warten. Eine klare Leseempfehlung an alle Krimi- oder Thrillerleser, allerdings mit einem guten Magen.
Timothy Blake ist endlich zurück mit dieser wunderbar dunklen und humorvollen Fortsetzung. Er arbeitet mittlerweile nicht mehr als Berater für das FBI, sondern hat jetzt einen Job bei Charlie Warner, einer Größe des lokalen Untergrundes. Für sie kümmert sich Blake um die Entsorgung der anfallenden Leichen – natürlich seinem Lebensstil entsprechend.
Eines Nachts wartet er auf einer abgelegenen Straße auf die Übergabe einer Leiche und stolpert im Unterholz über einen toten Mann. Als seine Ex-FBI-Kollegin Reese Thistle ihn um Hilfe bei den Ermittlungen nach einen vermissten Mathematik-Professor bittet, erkennt er sofort den Mann aus seiner Kühltruhe wieder.
Dieser Fall ist äußerst spannend und hat viele ungeahnte Wendungen im Gepäck. Vor allem das letzte Drittel hat es spannungstechnisch ganz schön in sich. Es hat ebenfalls einen sehr flüssigen, leichten aber auch gleichzeitig sehr intensiven und detailreichen Schreibstil, der einen schon ab dem ersten Kapitel in seinen Bann zieht. Was ich ebenfalls sehr schön fand ist das die Rätsel am Anfang jedes Kapitels wie im ersten Buch beibehalten wurden.
Wir sehen auch Blakes sanftere Seite in seiner Freundschaft und Beziehung zu Thistle, was ihn sogar dazu bringt, sich normaler zu benehmen. Diese Charakterentwicklung erscheint mir jedoch etwas zu perfekt. Blakes Kannibalismus wurde zuvor immer als Sucht bezeichnet welche sich jedoch von einem Kapitel zum anderen ,wie auf wundersame Art und Weise, abstellen ließ.
Das Buch endet mit mehr als nur einem kleinen Cliffhanger, bei dem Blake sich in eine äußerst gefährliche Situation bringt, also hoffe ich, dass das nächste Buch dieser Reihe sehr bald übersetzt wird.
Das Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar von Bloggerportal im Tausch für eine ehrliche Rezension zu Verfügung gestellt. Die Rezension wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst.
4. Jan. 2023
4,0
Timothy Blake ist endlich zurück mit dieser wunderbar dunklen und humorvollen Fortsetzung. Er arbeitet mittlerweile nicht mehr als Berater für das FBI, sondern hat jetzt einen Job bei Charlie Warner, einer Größe des lokalen Untergrundes. Für sie kümmert sich Blake um die Entsorgung der anfallenden Leichen – natürlich seinem Lebensstil entsprechend.
Eines Nachts wartet er auf einer abgelegenen Straße auf die Übergabe einer Leiche und stolpert im Unterholz über einen toten Mann. Als seine Ex-FBI-Kollegin Reese Thistle ihn um Hilfe bei den Ermittlungen nach einen vermissten Mathematik-Professor bittet, erkennt er sofort den Mann aus seiner Kühltruhe wieder.
Dieser Fall ist äußerst spannend und hat viele ungeahnte Wendungen im Gepäck. Vor allem das letzte Drittel hat es spannungstechnisch ganz schön in sich. Es hat ebenfalls einen sehr flüssigen, leichten aber auch gleichzeitig sehr intensiven und detailreichen Schreibstil, der einen schon ab dem ersten Kapitel in seinen Bann zieht. Was ich ebenfalls sehr schön fand ist das die Rätsel am Anfang jedes Kapitels wie im ersten Buch beibehalten wurden.
Wir sehen auch Blakes sanftere Seite in seiner Freundschaft und Beziehung zu Thistle, was ihn sogar dazu bringt, sich normaler zu benehmen. Diese Charakterentwicklung erscheint mir jedoch etwas zu perfekt. Blakes Kannibalismus wurde zuvor immer als Sucht bezeichnet welche sich jedoch von einem Kapitel zum anderen ,wie auf wundersame Art und Weise, abstellen ließ.
Das Buch endet mit mehr als nur einem kleinen Cliffhanger, bei dem Blake sich in eine äußerst gefährliche Situation bringt, also hoffe ich, dass das nächste Buch dieser Reihe sehr bald übersetzt wird.
Das Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar von Bloggerportal im Tausch für eine ehrliche Rezension zu Verfügung gestellt. Die Rezension wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst.
4. Jan. 2023
3 von 9 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Jack Heath
Jack Heath, geboren 1986, hat sich schon als Kind darüber beklagt, dass ihm die meisten Bücher nicht spannend genug sind. Er begann selbst zu schreiben, recherchierte in Leichenhallen und Gefängnissen und bereiste zahlreiche Länder. Heath lebt in Canberra, Australien.