Blick ins Buch

Thriller

BLACKWATER - Eine geheimnisvolle Saga - Buch 1

3,6(107)
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Über das Buch

Die Blackwater-Saga gilt als eine der besten unheimlichen Erzählungen aller Zeiten. Ein über mehrere Generationen verteiltes Familienfresko.
Die Publikation war ein solcher Erfolg, dass sie Stephen King (ein Bewunderer der Werke von Michael McDowell) dazu inspirierte, The Green Mile ebenfalls in sechs Bänden zu veröffentlichen.

Blackwater ist anders als alles, was du je gelesen hast. Eine Familiensaga mit einer einzigartigen Atmosphäre schleichenden Grauens.
Blackwater erzählt von dem verschlafenen Perdido in Alabama und den Schrecken, die Elinor Dammert über die Familie Caskey und die Stadt bringt.

Blackwater Buch 1: Die Flut
Die mysteriöse Fremde, die bei einem Hochwasser am Ostersonntag 1919 in Perdido erscheint, wirkt liebenswürdig und charmant. Aber Elinors schönes Äußeres verbirgt ein schockierendes Geheimnis. Im Wasser des Perdido-Flusses verwandelt sie sich in etwas, über das die Einwohner schon seit Generationen Geschichten erzählen …

Stephen King: »Ein Schriftsteller für die Ewigkeit.«

Editionen (2)

ISBN9783986761202
VerlagFesta Verlag
Erscheinungsdatum14.05.24
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

107 Bewertungen

32 Rezensionen

3,6

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  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    4,0

    Blackwater – Die Flut ist ein Roman, der sich leise einschleicht. Was zunächst wie ein historisches Familiendrama im Süden der USA der frühen 1920er Jahre wirkt, entpuppt sich schnell als subtiler, kontrollierter Gothic-Thriller, der mehr über Macht, Abhängigkeit und unausgesprochene Erwartungen erzählt als über klassischen Horror. Der Schreibstil ist auffallend flüssig und atmosphärisch, dabei zugleich kühl und distanziert. Genau diese Distanz macht die Lektüre so wirkungsvoll: Ereignisse werden nicht emotional ausgeschlachtet, sondern nüchtern präsentiert – was ihnen oft mehr Gewicht verleiht als jede dramatische Zuspitzung. Das Unheimliche entsteht nicht durch Schockmomente, sondern durch kleine Verschiebungen, durch Dinge, die „nicht ganz passen“, und durch das beharrliche Gefühl, dass hinter dem Alltäglichen etwas Fremdes lauert. Besonders gelungen ist die Figurenzeichnung. Kaum jemand ist wirklich sympathisch, viele sind anstrengend, manche bewusst unerträglich – und genau darin liegt die Stärke des Romans. Passivität, Schweigen und das ständige Ausweichen vor klarer Kommunikation erzeugen eine Spannung, die fast frustrierender ist als offene Konflikte. Gleichzeitig gibt es einzelne Figuren, die wie emotionale Anker wirken und dem Leser Orientierung geben, ohne je die Kontrolle über die Geschichte zu übernehmen. Die zentrale Rätselhaftigkeit des Romans ist dabei weniger ein klassisches „Was passiert?“ als ein beharrliches „Was ist das eigentlich?“. Der Text lädt dazu ein, Theorien zu entwickeln, Hinweise zu sammeln und Zusammenhänge zu vermuten – ohne vorschnelle Auflösungen zu liefern. Bemerkenswert ist, wie früh man das Gefühl haben kann, dem Kern nahe zu kommen, und wie geschickt der Roman trotzdem verhindert, dass daraus Gewissheit wird. Das macht neugierig auf die Fortsetzung, ohne den ersten Band als bloßen Auftakt wirken zu lassen. Wer schnellen Horror, Ekel oder explizite Bedrohung sucht, wird hier falsch sein. Blackwater ist leiser, langsamer und psychologischer. Wer sich jedoch auf subtile Spannung, Southern-Gothic-Atmosphäre und Figuren einlassen kann, die nicht erklären, sondern wirken, findet hier einen außergewöhnlich dichten Roman mit Sogwirkung. Ein sehr starker Einstieg in eine Saga, die mehr verspricht, als sie im ersten Band preisgibt – und gerade deshalb hängen bleibt.

    8. Jan. 2026

  • jacimaslow
    jacimaslow

    92 Follower

    2,5

    Ruhiger Start, wenig Sog

    Der erste Teil der Reihe startet definitiv sehr langsam. Kaum ist man richtig in der Geschichte angekommen, endet das Buch auch schon. Für Leser*innen, die einen langen, ruhigen Spannungsaufbau mögen, könnte das genau das Richtige sein. Für mich persönlich hat es leider nicht ganz funktioniert.

    28. Jan. 2026

  • nashoernchen
    nashoernchen

    43 Follower

    2,5

    Wenn ich nicht wüsste, dass es von Band zu Band spannender und gruseliger werden soll, hätte ich nach diesem Teil angebrochen. Jetzt lass ich mich dann einfach mal überraschen.

    14. Feb. 2026

3 von 32 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 4220%
mateicee
mateicee8. Jan. 2026

Was ist das für eine Frau? Ist das eine Frau?😳

Seite 5020%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Michael McDowell

Michael McDowell wurde 1950 in Alabama, USA, geboren. 1979 veröffentlichte er mit THE AMULET den ersten von mehr als 30 Romanen. Obwohl er auch Krimis und Komödien schrieb, zählen zu seinen bedeutendsten Werken die Horrorromane COLD MOON OVER BABYLON (1980), THE ELEMENTALS (1981) und die BLACKWATER-Saga (1983), die zuerst in sechs Einzelbänden veröffentlicht wurde – eine Methode, die Stephen King für THE GREEN MILE übernahm. Ab 1985 schrieb Michael McDowell auch fürs Fernsehen, etwa Episoden für ›Tales from the Crypt‹ oder ›Alfred Hitchcock Presents‹. Außerdem verfasste er die Drehbücher für Tim Burtons Filme BEETLEJUICE und NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS. Michael McDowell erkrankte 1994 an AIDS und starb 1999. Tabitha King, die Ehefrau von Stephen King, vervollständigte den unvollendeten Roman CANDLES BURNING, der 2006 erschien. Michael McDowell war ein Meister des Southern-Gothic-Horror, hochgelobt von Stephen King als »ein Schriftsteller für die Ewigkeit«. Und Kings Einschätzung bestätigt sich, denn in den letzten Jahren wurde Michael McDowells Werk nicht nur im englischsprachigen Raum wiederentdeckt, auch in Europa erscheinen seine Romane nun in diversen Übersetzungen mit großem Erfolg.

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