black & blue 1

black & blue 1

Taschenbuch

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Beschreibung

black & blue Ein queerer BDSM-Manga von Melanie Schober Ursprünglich online veröffentlicht auf Webtoon, tapas und Animexx, erscheint black & blue nun endlich als gedruckte Buchreihe im Selfpublishing. Im Zentrum der Geschichte stehen zwei gegensätzliche Männer: Gorou Stein, ein schweigsamer Kämpfer mit Depressionen und dunkler Vergangenheit – und Derek Bennett, flamboyant, extrovertiert, lebenshungrig und chaotisch. Beide tragen emotionale Wunden mit sich herum – und beide sind kinky. Als sie sich begegnen, entwickelt sich zwischen ihnen eine intensive BDSM-Dynamik, die nicht nur ihre Beziehung verändert, sondern sie auch dazu zwingt, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. black & blue erzählt von psychologischer Intimität, Vertrauen, Grenzen und der heilenden Kraft von Dominanz und Hingabe. 🔹 Wichtig: Dies ist kein reiner Pornomanga. Sexualität spielt eine Rolle – sie wird sichtbar, respektvoll und aufklärerisch thematisiert – steht aber nicht im Mittelpunkt. Vielmehr beleuchtet black & blue die emotionalen und psychologischen Aspekte von devianter Sexualität und stellt die Frage: Wie kann man mit Lust, Trauma, Macht und Verantwortung gleichzeitig umgehen? Der Ton der Geschichte variiert zwischen humorvoll, dramatisch, gefühlvoll und herzzerreißend – immer ehrlich, oft roh und manchmal unbequem. 📚 Geplant sind ca. 15 Bände.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Comics
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
96
Preis
10.00 €

Autorenbeschreibung

Melanie Schober wurde 1985 in Saalfelden am Steinernen Meer geboren, wo sie auch heute lebt. Seit sie elf Jahre alt war, wollte Schober Comiczeichnerin werden,[1] und nach der Ausstrahlung von Sailor Moon im deutschen Fernsehen begann sie sich mehr und mehr für Mangas zu interessieren, die ihren Stil prägten. So wurde Mangaka zu ihrem Berufswunsch und Schober machte eine Ausbildung als Grafikdesignerin. Unter dem Künstlernamen Aoki Nezumi nahm sie an diversen Wettbewerben teil und bewarb sich bei Verlagen.[2] 2005 erhielt sie den Sonderpreis für Österreich beim Wettbewerb Comic Campus auf der Connichi, wurde mit Drawn Life im Rahmen des Koneko-Wettbewerbs im Magazin abgedruckt und belegte 2006 den 2. Platz beim Wettbewerb Manga Talente der Leipziger Buchmesse. Kurz darauf erschien ihre Kurzgeschichte Grimm(ig) in der Anthologie Es war keinmal beim Verlag Schwarzer Turm. 2007 wurde sie vom Carlsen Verlag entdeckt und debütierte dort mit ihrem Chibi-Manga Raccoon. 2008 folgte Personal Paradise, zunächst als Einzelband. Die Geschichte wurde unter mehreren Nebentiteln fortgesetzt, erstmals im gleichen Jahr als Personal Paradise – Miss Misery. Im Juni 2009 erschien der dritte Teil Personal Paradise – Assassin Angel, im Mai 2010 der vierte Teil Personal Paradise – Killer Kid I, gefolgt von Personal Paradise - Killer Kid II im Oktober 2013. Personal Paradise - Brave Brother 1.0 erschien im August 2017 und der siebte und abschließende Band Personal Paradise - Brave Brother 2.0 kam im Juli 2018 heraus. Die teils eigenständigen Geschichten der Serie spielt in einer dystopischen Zukunft nach dem 3. Weltkrieg, in der die Städte in Reviere aufgeteilt und von rivalisierenden Gangs beherrscht werden. In die kriminellen Banden müssen sich auch die jugendlichen Protagonisten einfügen, um zu überleben.[1][3][2] Nach dem ursprünglichen Konzept der Serie spielte sie noch im Mittelalter, was sich in einigen Anspielungen erhalten hat. Die Handlung, so Stefan Pannor, beruht vor allem auf der Unterschiedlichkeit der Charaktere: „Schobers Figuren sind keine austauschbaren Teenies, sondern durchgängig individuell gestaltete Figuren. Außenseiter, Mitläufer, Machtmenschen halten die Episoden eher im Fluss als äußere Ereignisse. Damit zeigt sie eine erzählerische Reife, über die nicht alle ihre Kolleginnen in der deutschen Manga-Szene verfügen. Melanie Schober ist Perfektionistin: Nicht nur ihr Handlungskonzept ist gründlich durchdacht, auch die Zeichnungen wirken klar und aufgeräumt.“[2] Laut AnimaniA sei die Serie trotz kindlich wirkenden Zeichnungen und Elementen von Shōjo und Comedy keine leichte Kost, sondern sei mit blutiger Action und „ernstem Story-Hintergrund“ eher etwas für ältere Leser: „Brutalität und Gewalt sind an der Tagesordnung“, „die gesellschaftskritischen Ansätze werden verwoben mit […] persönlichen Schicksalen“. Die Beziehung der Protagonisten entwickele eine interessante Dynamik und die Ereignisse würden durch „wohldosiert lustige Comedy- und Fantasy-Elemente“ aufgelockert. Auch in Dialogen, Erzählfluss und Design könne sie Serie überzeugen.[1] In ihrer damaligen Arbeitsweise war ein Taschenbuch mit 180 Seiten innerhalb von sechs bis acht Monaten fertiggestellt.[1][2] Von 2013 bis 2015 erschien bei Carlsen ihre Serie Skull Party, für die Schober 2014 mit dem AnimaniA Award in der Kategorie „Bester Manga national“ ausgezeichnet wurde. In der erneut dystopischen Geschichte wurde die Erde überflutet und die überlebenden Menschen werden von der Regierung mittels Drogen kontrolliert. Student Emil lehnt sich gegen diese Ordnung auf und gerät in eine Verschwörung.[4] Schober konnte, auch auf Anregung des Verlags, in Themen und Inszenierung erwachsener werden, auch eine relativ explizite Sex-Szene ist enthalten. Zugleich ist die Geschichte politischer, beschäftigt sich mit Umweltschutz, Depression und Drogen, wenn auch weiterhin die Unterhaltung im Vordergrund steht. So sollten auch die inzwischen älteren Leser der Szene oder Nicht-Manga-Leser angesprochen werden – sowie durch das Weglassen extrem typischer Manga-Merkmale wie Super-D