
100 Follower
🩹🩸 Blutige Polizeigeschichte.
"Bittere Wunden" ist, wie für Karin Slaughter üblich, nichts für schwache Nerven. Wenn man ein gutes Vorstellungsvermögen hat und zart besaitet ist, sollte man vielleicht doch lieber zu anderen Bücher greifen. In diesem Band der Will-Trent-Reihe wechselt die Perspektive zwischen der Gegenwart (also eher 2016, denn das Buch ist nicht mehr das neueste. 😉) und 1974 und spannt den Bogen zwischen einem aktuellen Mordfall und Will Trents Geschichte. Nicht nur ist der Fall gewohnt spannend erzählt, sondern besonders gut an diesem Teil hat mir der feministische Aspekt gefallen: Denn die Geschichte der jungen Detectives Amanda Wagner und Evelyn Mitchell zeigt sehr anschaulich, wie Polizistinnen sich in dieser Zeit in einer männerdominierten Welt durchschlagen mussten für ein klein bisschen Anerkennung – und dafür, dass es heute viel selbstverständlicher ist, dass beide Geschlechter in diesem Berufsfeld arbeiten. "»Das sind keine Ladys, Kumpel. Das sind Polizistinnen.« (...) Amanda versuchte verzweifelt, das Lächeln auf ihren Lippen zu unterdrücken, als sie den hinteren Teil des Saals ging. Sie spürte Evelyn hinter sich und wusste, dass sie das gleiche dachte. Endlich wurden sie für voll genommen."

17. März 2026
🩹🩸 Blutige Polizeigeschichte.
"Bittere Wunden" ist, wie für Karin Slaughter üblich, nichts für schwache Nerven. Wenn man ein gutes Vorstellungsvermögen hat und zart besaitet ist, sollte man vielleicht doch lieber zu anderen Bücher greifen. In diesem Band der Will-Trent-Reihe wechselt die Perspektive zwischen der Gegenwart (also eher 2016, denn das Buch ist nicht mehr das neueste. 😉) und 1974 und spannt den Bogen zwischen einem aktuellen Mordfall und Will Trents Geschichte. Nicht nur ist der Fall gewohnt spannend erzählt, sondern besonders gut an diesem Teil hat mir der feministische Aspekt gefallen: Denn die Geschichte der jungen Detectives Amanda Wagner und Evelyn Mitchell zeigt sehr anschaulich, wie Polizistinnen sich in dieser Zeit in einer männerdominierten Welt durchschlagen mussten für ein klein bisschen Anerkennung – und dafür, dass es heute viel selbstverständlicher ist, dass beide Geschlechter in diesem Berufsfeld arbeiten. "»Das sind keine Ladys, Kumpel. Das sind Polizistinnen.« (...) Amanda versuchte verzweifelt, das Lächeln auf ihren Lippen zu unterdrücken, als sie den hinteren Teil des Saals ging. Sie spürte Evelyn hinter sich und wusste, dass sie das gleiche dachte. Endlich wurden sie für voll genommen."
17. März 2026







