Berghütte
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Berghütte ist ein Debüt über drei Menschen im Angesicht einer mächtigen Berglandschaft, die das Wichtige nicht mehr sagen müssen. Sie teilen das unfassbare Glück - aber wissen auch, dass ein einziger falscher Schritt fatale Folgen haben kann.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Fanny Desarzens, 1993 geboren, hat in Genf den Studiengang Bildende Kunst abgeschlossen. Für ihr Debüt Berghütte wurde ihr der Schweizer Literaturpreis 2023 und der Terra Nova Preis der Schweizerischen Schillerstiftung verliehen. Auf Chesa Seraina (2025) folgt ihr dritter Roman Was von all dem bleibt, nominiert für den Publikumspreis des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS. Fanny Desarzens lebt in Lausanne.Die Autorin im Videoporträt, produziert anlässlich des Schweizer Literaturpreises 2023 für ihren Roman Galel (dt. Berghütte); © BAK/inthenightprod
Beiträge
Kleiner emotionaler Urlaub in den Bergen
Während man Jonas, Galel und Paul begleitet, fühlt es sich an, als würde man selber ein Leben in den Bergen führen. Man spürt das wärmende Lagerfeuer, riecht das frisch gebackene Brot und spürt die steinernen Wege unter den Füßen. Und genauso gut spürt man all die Emotionen, all die Freude, den Frieden, die Trauer und Wut. Unheimlich schön und ein Buch, in das man versinkt und den Alltag um sich herum kurz vergisst. Was mich jedoch immer wieder in die Realität zurückholte, war die Schnelligkeit der Erzählung. Es fühlte sich an, als wäre das Buch eigentlich 400 Seiten lang gewesen und man hätte sich entschieden nur Stichworte und Notizen aufzuschreiben, diese poetisch zu formulieren und so die Geschichte zusammenzufassen. Jeder Absatz ist wie ein neues Kapitel, was Sache der Gestaltung des Textes ist und an das man sich durchaus beim Lesen gewöhnen kann. Trotzdem wurde man oft mit einer solchen Wucht in den nächsten Absatz geworfen, dass man aus dem Buch geschmissen wurde und erst wieder neu herein finden musste. Mir kam es vor, als wären in der Leerzeile zwischen zwei Absätzen so viel wundervolle Geschichte verloren gegangen. Eine schöne Führung gab es demnach nicht. Der nächste Absatz konnte lediglich ein Perspektivwechsel zur gleichen Zeit bedeuten, aber auch ein halbes Jahr der Geschichte verschlucken, wodurch viele Gefühle und die Nähe zu den Protagonisten verloren gingen.
Beschreibung
Berghütte ist ein Debüt über drei Menschen im Angesicht einer mächtigen Berglandschaft, die das Wichtige nicht mehr sagen müssen. Sie teilen das unfassbare Glück - aber wissen auch, dass ein einziger falscher Schritt fatale Folgen haben kann.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Fanny Desarzens, 1993 geboren, hat in Genf den Studiengang Bildende Kunst abgeschlossen. Für ihr Debüt Berghütte wurde ihr der Schweizer Literaturpreis 2023 und der Terra Nova Preis der Schweizerischen Schillerstiftung verliehen. Auf Chesa Seraina (2025) folgt ihr dritter Roman Was von all dem bleibt, nominiert für den Publikumspreis des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS. Fanny Desarzens lebt in Lausanne.Die Autorin im Videoporträt, produziert anlässlich des Schweizer Literaturpreises 2023 für ihren Roman Galel (dt. Berghütte); © BAK/inthenightprod
Beiträge
Kleiner emotionaler Urlaub in den Bergen
Während man Jonas, Galel und Paul begleitet, fühlt es sich an, als würde man selber ein Leben in den Bergen führen. Man spürt das wärmende Lagerfeuer, riecht das frisch gebackene Brot und spürt die steinernen Wege unter den Füßen. Und genauso gut spürt man all die Emotionen, all die Freude, den Frieden, die Trauer und Wut. Unheimlich schön und ein Buch, in das man versinkt und den Alltag um sich herum kurz vergisst. Was mich jedoch immer wieder in die Realität zurückholte, war die Schnelligkeit der Erzählung. Es fühlte sich an, als wäre das Buch eigentlich 400 Seiten lang gewesen und man hätte sich entschieden nur Stichworte und Notizen aufzuschreiben, diese poetisch zu formulieren und so die Geschichte zusammenzufassen. Jeder Absatz ist wie ein neues Kapitel, was Sache der Gestaltung des Textes ist und an das man sich durchaus beim Lesen gewöhnen kann. Trotzdem wurde man oft mit einer solchen Wucht in den nächsten Absatz geworfen, dass man aus dem Buch geschmissen wurde und erst wieder neu herein finden musste. Mir kam es vor, als wären in der Leerzeile zwischen zwei Absätzen so viel wundervolle Geschichte verloren gegangen. Eine schöne Führung gab es demnach nicht. Der nächste Absatz konnte lediglich ein Perspektivwechsel zur gleichen Zeit bedeuten, aber auch ein halbes Jahr der Geschichte verschlucken, wodurch viele Gefühle und die Nähe zu den Protagonisten verloren gingen.







