Beiträge zur Rudolf-Lebius-Forschung / Rudolf Lebius: Erinnerungen eines ehemaligen Sozialdemokraten

Beiträge zur Rudolf-Lebius-Forschung / Rudolf Lebius: Erinnerungen eines ehemaligen Sozialdemokraten

Hardcover

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Beschreibung

Rudolf Lebius (4.1.1868 in Tilsit-4.4.1946 in Berlin) war ein deutscher Journalist, Verleger, Gewerkschafter und Politiker. Nach seiner Zeit bei der sozialdemokratischen Presse gründete er 1904 die nationalliberale "Sachsenstimme", deren Eigentümer, Herausgeber und Hauptmitarbeiter er wurde. Im Rahmen einer fünfteiligen Artikelserie mit dem Titel "Erinnerungen eines ehemaligen Sozialdemokraten" (erschienen vom 4. September bis zum 16. Oktober 1904) berichtete Lebius über die Beweggründe und Erlebnisse seiner Vergangenheit als Sozialdemokratischer Journalist. Die Artikel stellen so etwas wie die Rechtfertigungsschrift eines Renegaten dar, geben aber auch subjektiv gefärbte Einblicke in den Alltag des politischen Zeitungswesens in der Kaiserzeit. Sie werden hier erstmalig gesammelt abgedruckt. Eine biografische Skizze zur kurzen Historie der "Sachsenstimme", einige zeitgenössische Pressestimmen zur Artikelserie, ein Artikel über eine angebliche Beleidigung von Lebius als "geborenen Verbrecher" im Sinne Lombrosos sowie eine Zeittafel komplettieren das Buch.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Mathematik & Naturwissenschaften
Format
Hardcover
Seitenzahl
80
Preis
16.80 €

Autorenbeschreibung

Jurist, Publizist, Autor, Lektor und Dokumentar. Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als Rechtshistoriker liegt in der Untersuchung der engen Verflechtung von Kunst, Literatur und Recht. Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören „Old Shatterhand vor Gericht“ (Bamberg/Radebeul 2009), „Wo sind die Buddenbrooks?“ (Köln 2010), „Ludwig Thoma für Juristen“ (Wien 2010) und „Die Akte Rudolf Lebius“ (Bamberg/Radebeul 2019). Daneben verfasste der Autor Beiträge im Literaturmagazin „Glanz & Elend“, im Rechtsmagazin „Legal Tribune Online“ sowie im „Lexikon der Politischen Strafprozesse“. Seit 1996 ist er Herausgeber und Autor der „Juristischen Schriftenreihe der Karl-May-Gesellschaft“.