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Mutig und ehrlich
Es gibt Hörbücher, bei denen man erst nach einer Weile in die Geschichte findet. Und dann gibt es “Been There, Felt That” von Vanessa Sielmann. Bei mir hat es direkt zu Beginn Klick gemacht. Die ersten Minuten haben mir tatsächlich Gänsehaut beschert, weil plötzlich jemand Gefühle ausgesprochen hat, die ich selbst kenne – über die ich aber nie bewusst nachgedacht oder gesprochen hätte. Dass Vanessa Sielmann ihr Hörbuch selbst spricht, macht das Ganze unglaublich authentisch. Man hat das Gefühl, sie liest nicht einfach einen Text vor, sondern erzählt von etwas, das ihr wirklich wichtig ist. Gerade dadurch wirken viele Gedanken besonders nahbar und ehrlich. Offiziell richtet sich das Hörbuch an Frauen oder Menschen, die sich als solche identifizieren. Trotzdem hatte ich beim Hören immer wieder das Gefühl, dass viele der angesprochenen Themen eigentlich uns alle betreffen. Unsichere Gedanken, unangenehme Gefühle oder innere Konflikte sind schließlich nichts, was nur eine bestimmte Gruppe von Menschen kennt. Besonders gelungen finde ich die Triggerwarnungen vor jedem Kapitel. Sie geben die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann und ob man sich mit bestimmten Themen auseinandersetzen möchte. Das zeigt viel Respekt gegenüber den Hörenden. Nicht jedes Kapitel wird jede Person gleichermaßen berühren – und genau das muss es auch nicht. Ich bin aber überzeugt, dass viele Menschen sich in einzelnen Gedanken oder Gefühlen wiederfinden werden. Gerade weil über Dinge gesprochen wird, die wir oft so gut verstecken, dass wir sie manchmal selbst kaum noch wahrnehmen. Für mich war dieses Hörbuch vor allem eines: ehrlich, mutig und nahbar. Es regt zum Nachdenken an, ohne belehren zu wollen, und bleibt auch nach dem Hören noch eine ganze Weile im Kopf.
30. Juni 2026
Mutig und ehrlich
Es gibt Hörbücher, bei denen man erst nach einer Weile in die Geschichte findet. Und dann gibt es “Been There, Felt That” von Vanessa Sielmann. Bei mir hat es direkt zu Beginn Klick gemacht. Die ersten Minuten haben mir tatsächlich Gänsehaut beschert, weil plötzlich jemand Gefühle ausgesprochen hat, die ich selbst kenne – über die ich aber nie bewusst nachgedacht oder gesprochen hätte. Dass Vanessa Sielmann ihr Hörbuch selbst spricht, macht das Ganze unglaublich authentisch. Man hat das Gefühl, sie liest nicht einfach einen Text vor, sondern erzählt von etwas, das ihr wirklich wichtig ist. Gerade dadurch wirken viele Gedanken besonders nahbar und ehrlich. Offiziell richtet sich das Hörbuch an Frauen oder Menschen, die sich als solche identifizieren. Trotzdem hatte ich beim Hören immer wieder das Gefühl, dass viele der angesprochenen Themen eigentlich uns alle betreffen. Unsichere Gedanken, unangenehme Gefühle oder innere Konflikte sind schließlich nichts, was nur eine bestimmte Gruppe von Menschen kennt. Besonders gelungen finde ich die Triggerwarnungen vor jedem Kapitel. Sie geben die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann und ob man sich mit bestimmten Themen auseinandersetzen möchte. Das zeigt viel Respekt gegenüber den Hörenden. Nicht jedes Kapitel wird jede Person gleichermaßen berühren – und genau das muss es auch nicht. Ich bin aber überzeugt, dass viele Menschen sich in einzelnen Gedanken oder Gefühlen wiederfinden werden. Gerade weil über Dinge gesprochen wird, die wir oft so gut verstecken, dass wir sie manchmal selbst kaum noch wahrnehmen. Für mich war dieses Hörbuch vor allem eines: ehrlich, mutig und nahbar. Es regt zum Nachdenken an, ohne belehren zu wollen, und bleibt auch nach dem Hören noch eine ganze Weile im Kopf.
30. Juni 2026




