Baronica

Baronica

Hardcover
4.316
StahlGefahrLandMonster

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Beschreibung

Nachdem die Letzte Wacht bezwungen ist, trennt die Abenteurer nur noch die Kornkoppen von ihrem Ziel. Ein ehemals fruchtbares, inzwischen brach liegendes Land. Doch verlassen ist es keineswegs. Moderne Maschinen durchstreifen das Gebiet. Unter der Herrschaft des Alchemisten Hakkenbeisser und seiner Trand entsteht hier ein Ring aus Stahl um die vernebelte Hauptstadt. Zu allem Übel macht auch noch der wiedererweckte Baron die Kornkoppen unsicher und bekommt dabei unverhoffte Unterstützung. Auf welcher Seite er steht, weiß niemand. Samuel und seine Gefährten müssen sich erneut einen Pfad durch gefährliches Gelände bahnen ...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Hardcover
Seitenzahl
468
Preis
25.60 €

Autorenbeschreibung

Jon erblickte in den 1970er Jahren das Licht der bis heute nicht weniger seltsam und fremd erscheinenden Welt. Auch wenn er sich der Gegenwart wohl bewusst ist, weigert sich ein verträumter Teil von ihm noch immer standhaft, erwachsen zu werden. Er versuchte sich lange als Handwerker, bis ihn der Umstand körperlichen Versagens zum beruflichen Umdenken bewegte. Heute schreibt er mit Leidenschaft, um Geschichten zu erzählen. Von wem, und wer hinter diesem Jon steckt, spielt dafür keine Rolle.

Beiträge

10
Alle
5

Ein gelungener Abschluss für eine unglaubliche Reise

5

Was für Charaktere! Was für eine Welt! Was für grenzenlos ungewöhnliche Gespräche zwischen den Protagonisten und den sonstigen Geschöpfen der Welt! Was für eine Erzählung, in welcher der Beobachter und Chronist der Abenteuer unsichtbar mitreist und seinen Lektor schier zur Verzweiflung treibt! Ein in allen Belangen ungewöhnliches Buch. Es folgt kaum den gängigen Regeln des Genres der High-Fantasy und gehört doch genau dorthin. Der Autor hat erstaunliche Geschöpfe erschaffen, die der Welt eine tolle Tiefe verleihen. Ein großer Wortschatz und die Fähigkeit mit diesem gewitzt zu spielen verleihen dem Buch zusätzlich das gewisse Etwas. Wie gut, dass der nächste Teil in den Startlöchern steht, denn das Buch endet mit einem gewaltigen Cliffhanger. Wer da nicht weiterliest, ist selber Schuld! Ein Buch, das ich liebend gerne weiterempfehle, denn es erschafft etwas Neues und Einzigartiges.

5

Ich hätte nicht erwartet, dass ein Buch noch dichter sein könnte, als Band 1. Ich habe mich wohl getäuscht. Die überbrückte Distanz, welche die Abenteuergruppe um Samuel innerhalb dieser Seiten zurücklegt, ist wirklich überschaubar und es ist einzig der blühenden Fantasie des Autors zu verdanken, dass sie so viel Zeit in Anspruch nimmt. Dabei ist es nicht so, dass nicht viel passieren würde. Im Gegenteil! Es geschieht viel und das fast immer. Für Gelegenheitsleser dürfte es womöglich schwierig werden, immer bei der Stange zu bleiben und der Story zu folgen. Wer aber dranbleibt, wird mit einer Welt voller Geschichten, Details und sonderbarer Wesen belohnt, die ihresgleichen suchen. Die Eigenheiten der Charaktere kommen wieder sehr schön zur Geltung und auch die Erzählperspektive des unsichtbaren, aber dennoch irgendwie beteiligten Beobachters hat mich erneut überzeugen können. Aus meiner Sicht eine klare Leseempfehlung, wenn mich Band 1 auch mehr zu überraschen vermochte. Aber das bringt ein zweiter Band wohl so mit sich.

4

Toller Abschluss der Trilogie, trotz Schwächen

Ein Epos geht zu Ende. Auch in diesem dritten und letzten Band der Reihe, begleiten wir die Helden Samuel, Golepp, Lady Yock, Evlin, Dreizehn und Grafda auf ihrem Abenteuer. Die Ich-Perspektive übernimmt wie immer Patrius, der als Beobachter der Gruppe dient und ihre Geschichte niederschreibt. Doch diesmal, kommt noch eine Ich-Perspektive hinzu, eine weitere Beobachterin namens Gwenja und hier war der Wurm für mich drinnen in der Story. Dieses ständige Hin und Her zwischen den Beobachtern hat mich sehr verwirrt und ich fand nur einen der Handlungsstränge immer interessant, während der andere mich eher ein bisschen enttäuscht hat. Gwenja blieb für mich bis zum Schluss ein eher distanzierter Charakter, zu dem ich keine Verbindung aufbauen konnte. Allgemein, war es eher ein Auf und Ab im dritten Band, was sehr schade ist. Denn der erste Band ist und bleibt mein Favorit, davon war im dritten fast nichts mehr zu lesen. Das Ende jedoch fand ich sehr besonders und gelungen und hat für mich die Geschichte gut beendet. Obwohl noch ein paar Fragen offen geblieben sind. Ich rate allen diese High Fantasy Reihe unbedingt zu lesen, denn die Reise nach Baronica ist es wirklich wert 🙏🏻

Toller Abschluss der Trilogie, trotz Schwächen
4

Nach dem Ende vom ersten Band konnte ich es kaum erwarten wieder in die Vergessenen Lande einzutauchen, dementsprechend habe ich auf den zweiten Band hingefiebert und ich wurde nicht enttäuscht. Jon Barnis schafft es wie kaum ein anderer fantastische Welten zu erschaffen. Seine Welt ist voll von skurrilen und mystischen Wesen, die mir so bisher noch nie bei anderen AutorInnen begegnet sind. Aber auch seine Charaktere glänzen durch Authentizität und ihre Eigenarten. Jeder Charakter besticht durch seine ganz eigene Art und Weise, hat Persönlichkeit und ist mir im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen. Charaktere, die ich im ersten Band vielleicht noch nicht so greifen konnte, gehören inzwischen zu meinen Lieblingen. Ich fand es wirklich schön zu sehen, wie sich die Charaktere weiterentwickelt haben und an ihren Aufgaben gewachsen sind. Jon Barnis Charaktere sind vielschichtig und besitzen Tiefe, selbst die scheinbar einfältigen und einfachen Weggefährten. Das besondere an dieser Reihe ist der Erzählstil. Die Erlebnisse rund um Samuel erleben wir in Form eines Berichts von dem Sanktoben Patrius, welcher hin und wieder gespickt ist mit den Anmerkungen seines Lektors. Besonders diese Anmerkungen liebe ich und bringen mich immer wieder zum Lachen. Obwohl es sich quasi um einen Bericht handelt und Patrius seeehr ausführlich berichtet, kam bei mir nicht einmal Langeweile auf. Stattdessen haben mich die neuen Entdeckungen, Fragen und Offenbarungen nahezu an die Seiten gefesselt. Und dann dieses Ende! Es hat mich mit so vielen Fragezeichen zurückgelassen, dass ich am liebsten sofort mit dem nächsten Teil angefangen hätte. BARONICA ist High Fantasy vom Feinsten. Zwar ist es vielleicht nicht für jeden etwas, aber wer ein ausgeklügeltes Worldbuilding, eigensinnige und doch liebenswerte Charaktere liebt, wird an dieser Reihe seine Freude haben.

5

Ich war verloren, bin verloren - für immer und ewig in dieser Welt.

Nachdem mein Herz in der Welt von Jon Barnis mit dem ersten Band Baronica Aufbruch zur letzten Wacht verloren gegangen ist, dauerte es sehr lange, bis es sich wieder tanzend in meine Arme bewegte. Nun ist es wieder mit Jon Barnis durchgebrannt - natürlich zu Samuel und seinen Gefährten, denn der zweiten Band ist im Hybrid Verlag erschienen. Bereits der erste Teil war einfach unglaublich! Hier meine Worte zum ersten Band: „In die Welt des Autors einzutauchen, war mein persönliches Abenteuer und im Laufe meiner Lesezeit, sollten einige Gefühle aufkommen, die zeigen, welche Macht Autor:innen haben, indem sie Welten erschaffen, die unsere Bücherseelen gefangen nehmen und nur schwer wieder loslassen“. Der Autor bleibt sich auch im zweiten Teil treu und glänzt durch einen poetischen, humorvollen (ironischen) und bildhaften Stil. Inhaltlich knüpft die Geschichte direkt an das Ende des ersten Bandes an und wir erleben ein neues Abenteuer in einer Welt voller Maschinen. Unglaublich was Jon Barnis wieder für eine Welt erschaffen hat – komplex und einzigartig. Wir Leser:innen treffen auf neue und bekannte Figuren, die in ihrer Eigenheit mit voller Liebe konstruiert sind und die Komplexität der Story unterstreichen. Der Autor lässt sich natürlich auch im zweiten Band viel Zeit (bereits bei meiner Rezension zum ersten Band erwähnte ich diese wundervolle Detailverliebtheit), um seine Geschichte zu erzählen, die bis zum Ende spannend bleibt, weil sie halt keine typische Fantasygeschichte ist. Diese Welt und ihre Figuren muss man genießen, daher benötigt man schon etwas Zeit – aber es lohnt sich! Auf jeder Seite spürt man die Liebe des Autors für sein Werk. Ich war verloren, bin verloren - für immer und ewig in deiner Welt Jon Barnis.

Ich war verloren, bin verloren - für immer und ewig in dieser Welt.
5

In die Welt des Autors einzutauchen, war mein persönliches Abenteuer ...

Mein Herz ist immer noch in der Welt von Jon Barnis! Baronica. Aufbruch zur Letzten Wacht ist im Hybrid Verlag erschienen. Die Gestaltung des Covers stammt aus der Feder des Autors und besticht durch Schlichtheit und Eleganz – erfrischend anders. Die Wortwahl „erfrischend anders“ passt auch perfekt zum Buch von Jon Barnis. In die Welt des Autors einzutauchen, war mein persönliches Abenteuer und im Laufe meiner Lesezeit sollten einige Gefühle aufkommen, die zeigen, welche Macht Autorinnen und Autoren haben, indem sie Welten erschaffen, die unsere Bücherseelen gefangen nehmen und nur schwer wieder loslassen. Begeistert hat mich die Erzählperspektive, so haben wir es hier mit einem unsichtbaren Beobachter zu tun, „der dazu bestimmt [ist], andere Welten zu studieren, ohne selbst in Erscheinung zu treten, unsichtbar und lautlos“ (Jon Barnis). Wir haben hier keinen allwissenden Erzähler, der uns die gefährliche Welt(en) erläutert, sondern unser Beobachter erkundet mit uns gemeinsam die Welt, die Zeit sowie die Protagonisten und so entwickelt sich die Nähe oder Distanz zu den Figuren in der weiteren Entwicklung der Handlung durch unser eigenes Empfinden. Natürlich ist unser unsichtbarer Beobachter nicht ganz so still, sondern wird im Laufe der Zeit in die Geschichte verwickelt, weil er es einfach nicht lassen kann einzugreifen. Wir betreten das „vergessene Land“ ruhig (also ich war ziemlich aufgeregt) und lernen die ersten Figuren Samuel und Lady Yock kennen. Im weiteren Verlauf der Handlung kommen noch viele Charaktere dazu, die unterschiedlicher nicht sein könnten – ich sag euch, „ein wilder Haufen“. Meine Lieblingsfigur ist „Gemschen“ - der Autor hat es geschafft, dieses Pferd unheimlich liebevoll zu gestalten, dass es sich ganz tief in mein Herz eingebrannt hat. Zu Beginn des Buches werden viele Fragen aufgeworfen und der Autor nimmt sich Zeit für seine Protagonisten, deren Entwicklung und für die Erschaffung seiner Welt(en). Hier offenbart sich die Detailverliebtheit des Autors innerhalb der unglaublichen sprachlichen Bildhaftigkeit. Poetisch, humorvoll (manchmal auch ironisch und sarkastisch) und einer ordentlichen Portion Fantasie und Liebe hat man das Gefühl, dass der Autor einfach nicht aufhören wollte zu schreiben – an dieser Stelle absolut positiv gemeint (andere könnten es "ausschweifend" nennen). Obwohl ich am Anfang von „erfrischend anders“ sprach, bricht der Autor mit einer Tradition nicht, am Ende bleibt immer ein gut platzierter Cliffhanger und die Frage „wie lange müssen wir auf den zweiten Teil warten“ zurück. Aber ich werde mal keinen Druck aufbauen ;-)

In die Welt des Autors einzutauchen, war mein persönliches Abenteuer ...
3

Für meinen Geschmack etwas zu verschnörkelt und zu detailliert, dadurch fiel es mir schwer, dem roten Faden zu folgen. Dennoch wurde ich gut unterhalten. Die ausführliche Rezension gibt es unter: https://meenzerbuuchmeedsche.wordpress.com/2021/12/28/rezension-baronica-eine-welt-aus-stahl-und-glas-von-jon-barnis/

4

Band 1 lädt schon mal mit einem tollem Setting zu einem spannenden Abenteuer ein. Ich freu mich auf mehr!

5

Das Buch Patrius von Gaden ist Sanktobe, ein Beobachter. Dazu bestimmt, andere Welten zu studieren, ohne selbst in Erscheinung zu treten, unsichtbar und lautlos. Bei seinem jüngsten Auftrag begleitet er eine seltsame Expedition in die Wilde Ebene, einer von tödlichen Gefahren wimmelnden Gegend, in der nur das Gesetz des Stärkeren gilt. Lady Yock, eine bis an die Zähne bewaffnete Veteranin. Golepp, streitbarer Alchemist. Und an der Spitze der Truppe der geheimnisvolle Samuel, der trotz seiner Jugend alles über die blutgetränkte Vergangenheit des einst mächtigen Reiches zu wissen scheint. Patrius sieht sich gezwungen, gegen die goldene Regel der Sanktoben zu verstoßen und einzugreifen – mit ungeahnten Folgen. Eine abenteuerliche Reise beginnt … Meine Meinung Jon hat mich bei Instagram gefragt, ob ich gerne sein Buch lesen möchte. Beim Klappentext lesen hatte ich schon direkt das Gefühl, dass das ein anderes Fantasy Buch sein wird. Und ich hatte recht. In Baronica gibt es keine typischen Elfen, Trolle, Orks oder Vampire. Und das ist zur Abwechslung wirklich hervorragend. Die Hauptpersonen sind Samuel, Golepp, die Lady, Patrius und später stößt noch Evlin dazu. Nach ein paar Kapiteln habe ich Jon bereits ein kleines Feedback gegeben und er fragt mich, wer derzeit mit Liebster Charakter ist. Meine Antwort war direkt Samuel und dies hat sich auch bis Ende des Buches nicht geändert, allerdings hat sich Patrius noch dazu gesellt. Auch die anderen Charaktere finde ich toll, aber Samuel hat mich mit seiner Art irgendwie direkt begeistert. Patrius kommt aus einer anderen Welt und fungiert hier im Buch lediglich als Beobachter oder Chronist. Durch die Anmerkungen des Lektors, der die Geschichte, die Patrius zu erzählen hat, liest, wird die Geschichte an manchen Stellen etwas aufgelockert und macht noch mal etwas deutlicher, wie Patrius Welt funktioniert. Meiner Meinung nach macht es die Geschichte auch einfach rund und die Anmerkungen sind teilweise wirklich lustig. Dadurch, dass Patrius eben nicht aus dieser Welt kommt, versteht er manche Sachen nicht ganz gut oder hat andere Beschreibungen benutzt als wir es tun würden. Meine absolute Lieblingsbeschreibung ist : „Zugegeben, das ist meine Interpretation Ihres Gesichtsausdruckes, sie kann auch einfach nur Rückenschmerzen gehabt haben.“ Die Reise der Gefährten ist beschwerlich und voller Gefahren. Dennoch denke ich, dass sie durch das was sie erlebt haben stärker zusammengewachsen sind. Während der Reise haben wir viele verschiedene Tiere kennen gelernt, manche Gefährlich, manche nicht. Es gab brenzlige Situationen, aus denen sie sich immer wieder heraus manövriert haben. Das alles mit nur einem einzigen Ziel – die alte Baronic. Um zu erfahren, ob die Gefährten ihr Ziel erreichen, müsst ihr das Buch einfach selber lesen. Fazit Aufbruch zur letzten Wacht war der Auftakt der Reihe und ich bin schon so gespannt, wie die Geschichte weiter geht. Das Buch ließ sich sehr gut lesen und gerade, dass es kein „herkömmliches“ Fantasy Buch war, hat mir besonders gut gefallen. Lest dieses Buch, wenn ihr gerne Fantasy lest, aber auch gerne mal etwas Abstand vom „normalen“ nehmen wollt.

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