Barkarole 1
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Yavanna Franck, geboren 1967 in Berlin, begann bereits in ihrer Jugend mit dem Schreiben. Jedoch erst nach dem ihre drei Kinder auf eigenen Füßen standen, brachte sie ihre Ideen aufs Papier. Barkarole ist ein Herzensprojekt, erwachsen aus dem beruflichen Engagement für schwule und lesbische Jugendliche Anfang der Neunziger. Dort nahm auch die Liebe zur Stadt Frankfurt ihren Anfang und so ist Barkarole ebenso Drama, wie eine zeitgeschichtliche Reise ins Frankfurt der 70-iger und 80-iger Jahre.
Beiträge
Ein wahnsinnig intensives und berührendes Leseereignis!
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein Buch gelesen habe, das mich so sehr bewegt und berührt hat. Dabei geht es in dieser Geschichte um Themen, die ich als schwere Kost bezeichnen würde. Wir begleiten den jungen Hannes, der im Frankfurt der 1970 Jahre auf Lukas trifft, dem Anführer einer obdachlosen und kriminellen Jugendbande. Schnell sieht Hannes in Lukas seinen Beschützer, die beiden kommen sich näher und zusammen rutschen sie immer weiter ab in den Strudel aus Prostitution, Drogen und Gewalt. Irgendwann verlieren sie sich aus den Augen, Hannes versucht alleine klar zu kommen, was misslingt und er im Knast landet. Hier kommt Pflichtverteidiger Reuther ins Spiel, der versucht Hannes zu helfen und dabei auf Dinge in dessen Vergangenheit stößt, die einen schier die Luft anhalten lassen. Das Ende ist dabei so überraschend wie genial und ich habe das so nicht kommen sehen. Das Faszinierende bei dem Buch ist, dass trotz der rauen Story ein solcher Zauber über der Geschichte liegt, der einfach magisch ist. Dauernd wollte ich Hannes in den Arm nehmen und trösten, Lukas dafür loben, wie toll er sich verhält und alle anderen schütteln, die den beiden Böses wollen. Die Charaktere sind absolut greifbar, der Schreibstil ist großartig, durchweg flüssig und trotz explizierter Beschreibungen, habe ich mich nie unwohl gefühlt auch solche Ereignisse zu lesen. Es ist eben nicht immer alles schön im Leben, aber wenn man es schafft, auch das mit einem solchen Fingerspitzengefühlt zu schreiben, das ist ganz große Kunst für mich. Bravo! Weiter so und zum Glück gibt es von dieser Geschichte noch drei weitere Bände.

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Yavanna Franck, geboren 1967 in Berlin, begann bereits in ihrer Jugend mit dem Schreiben. Jedoch erst nach dem ihre drei Kinder auf eigenen Füßen standen, brachte sie ihre Ideen aufs Papier. Barkarole ist ein Herzensprojekt, erwachsen aus dem beruflichen Engagement für schwule und lesbische Jugendliche Anfang der Neunziger. Dort nahm auch die Liebe zur Stadt Frankfurt ihren Anfang und so ist Barkarole ebenso Drama, wie eine zeitgeschichtliche Reise ins Frankfurt der 70-iger und 80-iger Jahre.
Beiträge
Ein wahnsinnig intensives und berührendes Leseereignis!
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein Buch gelesen habe, das mich so sehr bewegt und berührt hat. Dabei geht es in dieser Geschichte um Themen, die ich als schwere Kost bezeichnen würde. Wir begleiten den jungen Hannes, der im Frankfurt der 1970 Jahre auf Lukas trifft, dem Anführer einer obdachlosen und kriminellen Jugendbande. Schnell sieht Hannes in Lukas seinen Beschützer, die beiden kommen sich näher und zusammen rutschen sie immer weiter ab in den Strudel aus Prostitution, Drogen und Gewalt. Irgendwann verlieren sie sich aus den Augen, Hannes versucht alleine klar zu kommen, was misslingt und er im Knast landet. Hier kommt Pflichtverteidiger Reuther ins Spiel, der versucht Hannes zu helfen und dabei auf Dinge in dessen Vergangenheit stößt, die einen schier die Luft anhalten lassen. Das Ende ist dabei so überraschend wie genial und ich habe das so nicht kommen sehen. Das Faszinierende bei dem Buch ist, dass trotz der rauen Story ein solcher Zauber über der Geschichte liegt, der einfach magisch ist. Dauernd wollte ich Hannes in den Arm nehmen und trösten, Lukas dafür loben, wie toll er sich verhält und alle anderen schütteln, die den beiden Böses wollen. Die Charaktere sind absolut greifbar, der Schreibstil ist großartig, durchweg flüssig und trotz explizierter Beschreibungen, habe ich mich nie unwohl gefühlt auch solche Ereignisse zu lesen. Es ist eben nicht immer alles schön im Leben, aber wenn man es schafft, auch das mit einem solchen Fingerspitzengefühlt zu schreiben, das ist ganz große Kunst für mich. Bravo! Weiter so und zum Glück gibt es von dieser Geschichte noch drei weitere Bände.





