Barfuß in Tetas Garten
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Beschreibung
Die beliebte Moderatorin über ihre zweite Heimat
Der Libanon ist ein kleines Land voller Widersprüche: pulsierend, lebenslustig und gute Gerüche überall ... Auf der anderen Seite ein zerstörerischer Bürgerkrieg, dessen Narben auch noch immer deutlich sichtbar sind, Konflikte mit den Nachbarstaaten und Armut.
Für Aline Abboud ist der Libanon ihre zweite Heimat: Geboren 1988 als Tochter eines Libanesen und einer Ostberlinerin verbrachte sie von klein auf ihre Sommerferien bei ihren Großeltern und ihren 15 Cousins und Cousinen im Libanon. Den Geschmack dieser unbeschwerten Monate, diese ganz eigene Mischung aus Hummus, Meersalz und labbrigen Pommes, hat sie noch immer im Gedächtnis. Aline Abboud begibt sich auf eine sehr persönliche Suche nach ihren Wurzeln, und ermöglicht zugleich einen anderen Blick auf den Libanon und seine Geschichte.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Aline Abboud, geboren 1988 in Berlin, ist eine deutsche Journalistin, Fernsehmoderatorin und Redakteurin. Ab 2021 war sie für zwei Jahre Teil des Moderator*innenteams der ARD „tagesthemen“ und von „tagesschau24“. In „Zenith – Der Nahost Podcast” beleuchtet sie die Lage im Nahen Osten, bei funk präsentiert sie „DIE DA OBEN!”.
Beiträge
Eine Reise in den Libanon 🌊🌯☀️🏔️
Ich bin so begeistert. Man erhält so tolle Einblicke in ein Land, dass man sonst eher mit negativen Dingen verbindet. Aber Aline Abboud nimmt uns in das Land mit, dass sie seit Kindheitstagen kennt. Das Land der Widersprüche und das Land das eigentlich einen viel besseren Ruf verdient. Es gibt ganz persönliche Einblicke in das Leben ihrer Familie und ihrer eigenen Zeit im Libanon. Ich hatte als Halb-Libanesin auch stellenweise Tränen in den Augen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, ehrlich, witzig und lebendig. Es wird nichts gekünstelt oder verschönert dargestellt. Großen Applaus und großen Dank an Aline Abboud, dass sie den Libanon in diesem Buch so gut präsentiert hat.
Ein Blick über den Tellerrand
Ich habe zu diesem Buch gegriffen, um meiner eigenen Unwissenheit ein Stück entgegenzuwirken. Wenn man an den Libanon denkt, entstehen sofort Bilder im Kopf, die jedoch meist von Berichterstattung und Vorurteilen geprägt sind und das Land nicht in seiner Gänze erfassen. Aline Abboud bietet mit diesem persönlichen Buch einen Blick über den Tellerrand - auch abseits von Nahost-Konflikt, Hisbollah und Co. Sie zeigt auf, was das kleine Land am Mittelmeer kulturell, kulinarisch, landschaftlich und gesellschaftlich ausmacht. Doch natürlich dreht sich diese Autobiografie zwar hauptsächlich, aber nicht nur um das Herkunftsland ihres Vaters. Es geht um das Aufwachsen mit Migrationshintergrund, das Leben ihrer Eltern in den letzten Jahren der DDR, was der Stempel "ostdeutsch" für sie bedeutet und darum, was Heimat ist. Ich konnte von diesem Buch unfassbar viel mitnehmen. Es fühlt sich an wie ein kurzer Besuch bei Alines Familie, deren Mitglieder man unbekannterweise allesamt sofort ins Herz schließt. Vor allem die Fotoseiten in der Mitte des Buchs sind eine wunderbare Ergänzung, durch die man sich viele Anekdoten besser bildlich vorstellen kann.
Alines Liebe zum Libanon wird deutlich transportiert
Aline Abboud gewährt mit ihrem Buch interessante Einblicke in ihre Kindheit zwischen den Kulturen von Libanon und Ostdeutschland. Dabei ist ihr Schreibstil sehr sympathisch und sie berichtet bildlich von ihren Erfahrungen oder der ihrer Eltern. Die starke Liebe, die sie zu ihrer Familie und dem Libanon hegt, wird deutlich transportiert. Vor allem die Kriegseinblicke fand ich sehr bewegend. Etwas verwirrend empfand ich manchmal jedoch, dass die Reihenfolge der Ereignisse nicht chronologisch geschah oder dass innerhalb einer Erinnerung in eine andere gesprungen wurde. Auch hätte ich mir noch mehr Informationen zu ihr als Person gewünscht, z. B. wie sie letzten Endes zu ihrem Beruf kam. Nichtsdestotrotz empfand ich die geschilderten Einblicke sehr spannend, sodass sich das Buch schnell weglesen ließ. Die Bilder am Ende sind zudem eine schöne Ergänzung. Leider wurden mir diese auf meinem Tolino im ePub-Format aber nicht angezeigt. Jeder, der etwas mehr über das libanesische Leben erfahren möchte oder Aline Abboud interessant findet, sollte sich das Buch zur Hand nehmen.
Zwei völlig fremde Kulturen in einem Buch vereint
Dieses Buch ist ein hervorragendes Werk über die Geschichte der Autorin, die zwischen Sommerferien im Libanon und Alltag in Ostberlin kurz nach dem Fall der Mauer erzählt. Die Kapitel wechseln sich zwischen Geschichten „aus dem Osten“ zwischen Kaufhallen, Bräulern und Quarkkeulchen sowie einer sonnigen Kindheit mit vielen anderen kulturellen Erlebnissen im Libanon ab. Die Autorin stellt ihre Familie vor, spricht über libanesische Kulinarik, Sehenswürdigkeiten und das Gemeinschaftsgefühl, aber auch über Politik, Krieg, Korruption, Hisbollah und die Explosion im Hafen Beiruts. Da das Werk in diesem Jahr erschienen ist, enthält es dabei top aktuelle Berichte. Das Buch zeigt einfach Einblicke in ein Land, die wir bei all dem, was wir nur aus den Nachrichten erfahren, überhaupt nicht erwarten würden. Als (Ost-)Berlinerin, die nun in Mainz lebt, kann ich sowohl ihre Erzählungen über den Osten, als auch ihr jetziges Leben mit Arbeit auf dem Mainzer Lerchenberg gut nachempfinden. Die Einblicke in die libanesische Kultur haben mir so gut gefallen, dass ich am liebsten direkt hinreisen würde. Wenn’s denn in der aktuellen Zeit so einfach wäre… Ich schließe dieses Buch mit Appetit auf Quarkkeulchen und dem Wunsch, dass die Autorin bald wieder in den Libanon reisen und danach weitere spannende Bücher über ihr Vaterland veröffentlichen kann.
Beschreibung
Die beliebte Moderatorin über ihre zweite Heimat
Der Libanon ist ein kleines Land voller Widersprüche: pulsierend, lebenslustig und gute Gerüche überall ... Auf der anderen Seite ein zerstörerischer Bürgerkrieg, dessen Narben auch noch immer deutlich sichtbar sind, Konflikte mit den Nachbarstaaten und Armut.
Für Aline Abboud ist der Libanon ihre zweite Heimat: Geboren 1988 als Tochter eines Libanesen und einer Ostberlinerin verbrachte sie von klein auf ihre Sommerferien bei ihren Großeltern und ihren 15 Cousins und Cousinen im Libanon. Den Geschmack dieser unbeschwerten Monate, diese ganz eigene Mischung aus Hummus, Meersalz und labbrigen Pommes, hat sie noch immer im Gedächtnis. Aline Abboud begibt sich auf eine sehr persönliche Suche nach ihren Wurzeln, und ermöglicht zugleich einen anderen Blick auf den Libanon und seine Geschichte.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Aline Abboud, geboren 1988 in Berlin, ist eine deutsche Journalistin, Fernsehmoderatorin und Redakteurin. Ab 2021 war sie für zwei Jahre Teil des Moderator*innenteams der ARD „tagesthemen“ und von „tagesschau24“. In „Zenith – Der Nahost Podcast” beleuchtet sie die Lage im Nahen Osten, bei funk präsentiert sie „DIE DA OBEN!”.
Beiträge
Eine Reise in den Libanon 🌊🌯☀️🏔️
Ich bin so begeistert. Man erhält so tolle Einblicke in ein Land, dass man sonst eher mit negativen Dingen verbindet. Aber Aline Abboud nimmt uns in das Land mit, dass sie seit Kindheitstagen kennt. Das Land der Widersprüche und das Land das eigentlich einen viel besseren Ruf verdient. Es gibt ganz persönliche Einblicke in das Leben ihrer Familie und ihrer eigenen Zeit im Libanon. Ich hatte als Halb-Libanesin auch stellenweise Tränen in den Augen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, ehrlich, witzig und lebendig. Es wird nichts gekünstelt oder verschönert dargestellt. Großen Applaus und großen Dank an Aline Abboud, dass sie den Libanon in diesem Buch so gut präsentiert hat.
Ein Blick über den Tellerrand
Ich habe zu diesem Buch gegriffen, um meiner eigenen Unwissenheit ein Stück entgegenzuwirken. Wenn man an den Libanon denkt, entstehen sofort Bilder im Kopf, die jedoch meist von Berichterstattung und Vorurteilen geprägt sind und das Land nicht in seiner Gänze erfassen. Aline Abboud bietet mit diesem persönlichen Buch einen Blick über den Tellerrand - auch abseits von Nahost-Konflikt, Hisbollah und Co. Sie zeigt auf, was das kleine Land am Mittelmeer kulturell, kulinarisch, landschaftlich und gesellschaftlich ausmacht. Doch natürlich dreht sich diese Autobiografie zwar hauptsächlich, aber nicht nur um das Herkunftsland ihres Vaters. Es geht um das Aufwachsen mit Migrationshintergrund, das Leben ihrer Eltern in den letzten Jahren der DDR, was der Stempel "ostdeutsch" für sie bedeutet und darum, was Heimat ist. Ich konnte von diesem Buch unfassbar viel mitnehmen. Es fühlt sich an wie ein kurzer Besuch bei Alines Familie, deren Mitglieder man unbekannterweise allesamt sofort ins Herz schließt. Vor allem die Fotoseiten in der Mitte des Buchs sind eine wunderbare Ergänzung, durch die man sich viele Anekdoten besser bildlich vorstellen kann.
Alines Liebe zum Libanon wird deutlich transportiert
Aline Abboud gewährt mit ihrem Buch interessante Einblicke in ihre Kindheit zwischen den Kulturen von Libanon und Ostdeutschland. Dabei ist ihr Schreibstil sehr sympathisch und sie berichtet bildlich von ihren Erfahrungen oder der ihrer Eltern. Die starke Liebe, die sie zu ihrer Familie und dem Libanon hegt, wird deutlich transportiert. Vor allem die Kriegseinblicke fand ich sehr bewegend. Etwas verwirrend empfand ich manchmal jedoch, dass die Reihenfolge der Ereignisse nicht chronologisch geschah oder dass innerhalb einer Erinnerung in eine andere gesprungen wurde. Auch hätte ich mir noch mehr Informationen zu ihr als Person gewünscht, z. B. wie sie letzten Endes zu ihrem Beruf kam. Nichtsdestotrotz empfand ich die geschilderten Einblicke sehr spannend, sodass sich das Buch schnell weglesen ließ. Die Bilder am Ende sind zudem eine schöne Ergänzung. Leider wurden mir diese auf meinem Tolino im ePub-Format aber nicht angezeigt. Jeder, der etwas mehr über das libanesische Leben erfahren möchte oder Aline Abboud interessant findet, sollte sich das Buch zur Hand nehmen.
Zwei völlig fremde Kulturen in einem Buch vereint
Dieses Buch ist ein hervorragendes Werk über die Geschichte der Autorin, die zwischen Sommerferien im Libanon und Alltag in Ostberlin kurz nach dem Fall der Mauer erzählt. Die Kapitel wechseln sich zwischen Geschichten „aus dem Osten“ zwischen Kaufhallen, Bräulern und Quarkkeulchen sowie einer sonnigen Kindheit mit vielen anderen kulturellen Erlebnissen im Libanon ab. Die Autorin stellt ihre Familie vor, spricht über libanesische Kulinarik, Sehenswürdigkeiten und das Gemeinschaftsgefühl, aber auch über Politik, Krieg, Korruption, Hisbollah und die Explosion im Hafen Beiruts. Da das Werk in diesem Jahr erschienen ist, enthält es dabei top aktuelle Berichte. Das Buch zeigt einfach Einblicke in ein Land, die wir bei all dem, was wir nur aus den Nachrichten erfahren, überhaupt nicht erwarten würden. Als (Ost-)Berlinerin, die nun in Mainz lebt, kann ich sowohl ihre Erzählungen über den Osten, als auch ihr jetziges Leben mit Arbeit auf dem Mainzer Lerchenberg gut nachempfinden. Die Einblicke in die libanesische Kultur haben mir so gut gefallen, dass ich am liebsten direkt hinreisen würde. Wenn’s denn in der aktuellen Zeit so einfach wäre… Ich schließe dieses Buch mit Appetit auf Quarkkeulchen und dem Wunsch, dass die Autorin bald wieder in den Libanon reisen und danach weitere spannende Bücher über ihr Vaterland veröffentlichen kann.







