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Hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient
TW: Vergewaltigung und Kindermord In Detroit, in den 70iger Jahren treibt ein Kindermörder sein Unwesen. Aufgehübscht wie Porzellanpuppen, werden Sie nach dem Tod aufgebahrt und fotografiert. Unweit der Tatorte, in einer feinen Wohnsiedlung, die von wohlhabenden Weißen bewohnt wird, lernen wir Hannah Jared kennen, mittleren Alters, verheiratet, zwei kleine Kinder. Sie macht sich Sorgen um Ihre Kinder und die Nachrichten tagtäglich beunruhigen sie. Ihr Mann leicht paranoid, ist der Meinung, dass die Schwarzen, die Weißen ausrauben und vernichten wollen. Der Täter selbst ist nicht bekannt. Es gibt keine Beweise, Indizien die auf sein Aussehen oder seine Hautfarbe hindeuten. Hannah ist unglücklich und stürzt sich in eine Bekanntschaft. Als Sie beim ersten Treffen brutal vergewaltigt wird, entsteht in Ihr das Gefühl, dass dies normal sei. Sie glaubt fortan einen Geliebten zu haben. Immer wieder trifft sie sich mit ihm, Y.K. , wird immer wieder vergewaltigt. Die Szenen sind brutal beschrieben, eindringlich und schockierend. Hannah glaub, sich nur dann wertvoll zu fühlen, wenn ein Mann sie beachtet, unabhängig davon, ob es sich um Zuneigung oder eben demütigende Situationen handelt. Wir lernen eine Frau kennen, die ihre Kinder liebt und diese zu schützen versucht und gleichzeitig diesen schwachen Charakter und kein Selbstwertgefühl besitzt, dass Ihr klar macht, in was für einer Situation sie steckt. Joyce Carol Oates zeigt uns menschliche Abgründe. Ein Täter, der sich an Kindern vergreift, ein Mann, der eine Frau vergewaltigt mehrfach und demütigt und eine Frau, die von sich glaubt, das alles zu verdienen. Dieses Buch ist wie dieses Gefühl, wenn man die Luft anhält, und zwar so lange, das man glaubt gleich ohnmächtig zu werden. Es ist erdrückend, spannend und verrucht. Die Geschichte des Serienkillers, ist mehr eine beiläufige Erzählung im Roman, im Vordergrund steht Hannah. Ein fesselnder Roman mit knapp 625Seiten.
25. Mai 2024
Hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient
TW: Vergewaltigung und Kindermord In Detroit, in den 70iger Jahren treibt ein Kindermörder sein Unwesen. Aufgehübscht wie Porzellanpuppen, werden Sie nach dem Tod aufgebahrt und fotografiert. Unweit der Tatorte, in einer feinen Wohnsiedlung, die von wohlhabenden Weißen bewohnt wird, lernen wir Hannah Jared kennen, mittleren Alters, verheiratet, zwei kleine Kinder. Sie macht sich Sorgen um Ihre Kinder und die Nachrichten tagtäglich beunruhigen sie. Ihr Mann leicht paranoid, ist der Meinung, dass die Schwarzen, die Weißen ausrauben und vernichten wollen. Der Täter selbst ist nicht bekannt. Es gibt keine Beweise, Indizien die auf sein Aussehen oder seine Hautfarbe hindeuten. Hannah ist unglücklich und stürzt sich in eine Bekanntschaft. Als Sie beim ersten Treffen brutal vergewaltigt wird, entsteht in Ihr das Gefühl, dass dies normal sei. Sie glaubt fortan einen Geliebten zu haben. Immer wieder trifft sie sich mit ihm, Y.K. , wird immer wieder vergewaltigt. Die Szenen sind brutal beschrieben, eindringlich und schockierend. Hannah glaub, sich nur dann wertvoll zu fühlen, wenn ein Mann sie beachtet, unabhängig davon, ob es sich um Zuneigung oder eben demütigende Situationen handelt. Wir lernen eine Frau kennen, die ihre Kinder liebt und diese zu schützen versucht und gleichzeitig diesen schwachen Charakter und kein Selbstwertgefühl besitzt, dass Ihr klar macht, in was für einer Situation sie steckt. Joyce Carol Oates zeigt uns menschliche Abgründe. Ein Täter, der sich an Kindern vergreift, ein Mann, der eine Frau vergewaltigt mehrfach und demütigt und eine Frau, die von sich glaubt, das alles zu verdienen. Dieses Buch ist wie dieses Gefühl, wenn man die Luft anhält, und zwar so lange, das man glaubt gleich ohnmächtig zu werden. Es ist erdrückend, spannend und verrucht. Die Geschichte des Serienkillers, ist mehr eine beiläufige Erzählung im Roman, im Vordergrund steht Hannah. Ein fesselnder Roman mit knapp 625Seiten.
25. Mai 2024






