Avalon
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Beschreibung
«Eine besondere Liebesgeschichte, ein besonderer Blick auf die amerikanische Klassengesellschaft und auf die Suche nach dem persönlichen Glück.» Hessischer Rundfunk
Bran Thomas hat schon früh gelernt, was Verlust bedeutet. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt, ihre Mutter starb, nachdem sie die Tochter früh bei Verwandten zurückgelassen hat, um tibetische Nonne zu werden. Für ihre Stieffamilie, die eine Gärtnerei betreibt und allerhand krummen Geschäften nachgeht, ist Bran eine billige Arbeitskraft, aber sie ist klug und schafft die Highschool – nur fehlt ihr eine Perspektive.
Sie lebt in ihrem klapprigen Auto und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, als sie Peter kennenlernt, einen gutaussehenden intellektuellen Überflieger von der Ostküste, der pausenlos Kapitalismuskritik absondert. Bran verliebt sich unsterblich. Während die beiden eine so stürmische wie krisenhafte Fernbeziehung beginnen, stellt Bran ihre katastrophale Existenz immer mehr infrage. Sie weiß, wie man überlebt, aber sie weiß auch: um glücklich zu sein, ist überleben nicht genug.
«Nell Zink ist eine erstaunliche Entdeckung.» Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Nell Zink, 1964 in Kalifornien geboren, wuchs im ländlichen Virginia auf. Sie studierte am College of William and Mary Philosophie und wurde in Medienwissenschaft an der Universität Tübingen promoviert. Mit ihrem 2019 erschienenen Roman Virginia war sie für den National Book Award nominiert. Sie lebt in Bad Belzig, südlich von Berlin.
Beiträge
Bran wächst in Südkalifornien auf der Bourdon Farm auf. Nachdem ihr Vater nach Australien abhaut und ihre Mutter ins Kloster geht, bleibt sie auf dem Hof der Familie Henderson zurück, auf dem sie täglich, auch nach der Schule, arbeiten muss. Arm und ohne Perspektive trifft Bran auf Peter, dem Überflieger von der Ostküste, die beiden verlieben sich schnell. Das einzige Problem ist Peters Verlobte, die, im Gegensatz zu Bran, aus einer wohlhabenden Familie stammt. Zwischen ihrem Crush und Heartbreak versucht sich Bran an einem Klassen- und Bildungsaufstieg — alles mit der Intention, Peters Meinung zu ändern und ihn von sich zu überzeugen. Nach dieser Inhaltsangabe erscheint „Avalon“ erst einmal ziemlich ernst und eher düster. Auch ich bin, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, mit dieser Erwartung ins Buch eingestiegen. Aber (und hier hatte der Blurb der Frankfurter Rundschau recht): Nell Zink schafft es so gut, ernste Themen wie Perspektivlosigkeit, Klassismus und Missbrauch so zu verpacken, dass man bei der Lektüre eine gute Zeit hat. Passagen, in denen Bran von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit geplagt ist, wechseln sich mit denen ab, in denen ihre Freund:innen oder Peter sich bizarr und fast schon lustig verhalten. „Avalon“ ist ein Coming of Age-Roman, der das amerikanische Klassensystem hinterfragt und die eher untypische „Tellerwäscher“-Geschichte eines Teenagers erzählt, die dazu bestimmt scheint, durchs Raster zu fallen.
Beschreibung
«Eine besondere Liebesgeschichte, ein besonderer Blick auf die amerikanische Klassengesellschaft und auf die Suche nach dem persönlichen Glück.» Hessischer Rundfunk
Bran Thomas hat schon früh gelernt, was Verlust bedeutet. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt, ihre Mutter starb, nachdem sie die Tochter früh bei Verwandten zurückgelassen hat, um tibetische Nonne zu werden. Für ihre Stieffamilie, die eine Gärtnerei betreibt und allerhand krummen Geschäften nachgeht, ist Bran eine billige Arbeitskraft, aber sie ist klug und schafft die Highschool – nur fehlt ihr eine Perspektive.
Sie lebt in ihrem klapprigen Auto und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, als sie Peter kennenlernt, einen gutaussehenden intellektuellen Überflieger von der Ostküste, der pausenlos Kapitalismuskritik absondert. Bran verliebt sich unsterblich. Während die beiden eine so stürmische wie krisenhafte Fernbeziehung beginnen, stellt Bran ihre katastrophale Existenz immer mehr infrage. Sie weiß, wie man überlebt, aber sie weiß auch: um glücklich zu sein, ist überleben nicht genug.
«Nell Zink ist eine erstaunliche Entdeckung.» Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Nell Zink, 1964 in Kalifornien geboren, wuchs im ländlichen Virginia auf. Sie studierte am College of William and Mary Philosophie und wurde in Medienwissenschaft an der Universität Tübingen promoviert. Mit ihrem 2019 erschienenen Roman Virginia war sie für den National Book Award nominiert. Sie lebt in Bad Belzig, südlich von Berlin.
Beiträge
Bran wächst in Südkalifornien auf der Bourdon Farm auf. Nachdem ihr Vater nach Australien abhaut und ihre Mutter ins Kloster geht, bleibt sie auf dem Hof der Familie Henderson zurück, auf dem sie täglich, auch nach der Schule, arbeiten muss. Arm und ohne Perspektive trifft Bran auf Peter, dem Überflieger von der Ostküste, die beiden verlieben sich schnell. Das einzige Problem ist Peters Verlobte, die, im Gegensatz zu Bran, aus einer wohlhabenden Familie stammt. Zwischen ihrem Crush und Heartbreak versucht sich Bran an einem Klassen- und Bildungsaufstieg — alles mit der Intention, Peters Meinung zu ändern und ihn von sich zu überzeugen. Nach dieser Inhaltsangabe erscheint „Avalon“ erst einmal ziemlich ernst und eher düster. Auch ich bin, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, mit dieser Erwartung ins Buch eingestiegen. Aber (und hier hatte der Blurb der Frankfurter Rundschau recht): Nell Zink schafft es so gut, ernste Themen wie Perspektivlosigkeit, Klassismus und Missbrauch so zu verpacken, dass man bei der Lektüre eine gute Zeit hat. Passagen, in denen Bran von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit geplagt ist, wechseln sich mit denen ab, in denen ihre Freund:innen oder Peter sich bizarr und fast schon lustig verhalten. „Avalon“ ist ein Coming of Age-Roman, der das amerikanische Klassensystem hinterfragt und die eher untypische „Tellerwäscher“-Geschichte eines Teenagers erzählt, die dazu bestimmt scheint, durchs Raster zu fallen.




