Autobiographie d'une courgette

Autobiographie d'une courgette

Taschenbuch
3.97

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Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
254
Preis
9.00 €

Beiträge

5
Alle
5

Habs geliebt!!!😍

Hab das Bucg auf Französisch gelesen da es die Original Sprache ist. Hab den Film davor schon gesehen gehabt und hab die Geschichte so geliebt. Das Buch is so gut geschrieben! Man bekommt viel mehr hintergrund Gedanken da es von der Sicht von Zucchini geschrieben ist und der ja erst 9 ist und er versteht ja nicht immer alles. Das Buch bringt richtig zum Nachdenken und es war gleichzeitig mega süss. Es fängt tragisch an aber endet ganz schönnn!!

Habs geliebt!!!😍
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Zum Inhalt laut Amazon: Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Der neunjährige Icare, Spitzname Pflaume, lebt allein mit seiner Mutter, seit sich sein Vater mit einer anderen davon gemacht hat. Da seine Mutter nur Bier trinkt und mit dem Fernseher spricht, muss Icare den Äpfeln auf dem Speicher seinen Kummer erzählen. Eines Tages entdeckt er beim Spielen einen Revolver. Ein Schuss löst sich – und Pflaume ist ein Waisenkind. Doch das Kinderheim erweist sich als überraschendes Glück. Begeistert entdeckt er eine Welt jenseits von Fernsehen und Langeweile. Zum ersten Mal hat Pflaume Freunde, auch wenn der coole Simon, der weinerliche Ahmed, die ängstliche Alice oder der immer hungrige Jujube von den Dramen ihrer Kindheit gezeichnet sind. Sie alle bilden eine verschworene Gemeinschaft, die ihre Erwachsenen beim Wort nimmt und sie, wenn nötig, mit Indianerlist der Unwissenheit überführt. Und Pflaumes Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit … Dieses Buch hatte ich seit einigen Monaten auf meinem SuB liegen – der Autor kommt aus Frankreich und das Buch spielt auch in Frankreich – also bot es sich an, mit diesem Buch zu beginnen und meine Reise in unserem Nachbarland zu starten. Der Beginn ist vielversprechend: Aus Sicht des neunjährigen Icare, der von allen nur Pflaume genannt wird, wird seine Sicht der Dinge erzählt. Wie es zum Unfall mit dem darauf folgenden Tod seiner Mutter kommt, wie Icare ins Waisenhaus kommt, dort Freunde findet und was er dort so alles erlebt. Allerdings geht mir schon nach einigen Seiten der Sprachstil gehörig auf die Nerven. „Und wir waren superbrav und haben kleine Tiere auf das unechte Gras geklebt, nur Boris nicht, der am Leim geschnüffelt hat und dann ganz komisch geworden ist, und Monsieur Paul musste ihn auf die Krankenstation bringen und Ahmed mitnehmen, der seine Hand nicht mehr loslassen wollte.“ Der Autor schreibt konsequent aus Sicht des neunjährigen Jungen. Und das klingt zunehmend nicht nur naiv, sondern eher dümmlich und ich frage mich, wie wenig ein Junge in diesem Alter wissen kann. Und das fand ich weder anrührend oder ansprechend, sondern – wie gesagt – nervend und auf die Dauer auch langweilig. Ich habe mich tapfer durch das Buch gequält, wollte ich meine Reise doch nicht direkt beim ersten Buch schon unterbrechen oder abkürzen. Allerdings habe ich ab der Hälfte des Buches die Seiten nur noch quer gelesen und war froh, als ich am Schluß vom Happy End lesen konnte.

Ich habe den Film noch nicht gesehen aber das möchte ich mir definitiv nicht entgehen lassen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine wunderschöne Geschichte. Sie ist sehr Humorvoll geschrieben worden. Man hat das Gefühl als hätte diese Geschichte ein Kind geschrieben. Denn man erlebt alles aus der Sicht von Zucchini. Was eine wirklich tolle Erfahrung ist, die Welt noch einmal durch Kinder Augen zu betrachten. An manchen Stellen war die Geschichte an sich für mich etwas voraussehbar. Aber ich schätze das liegt wohl daran das es für das jüngere Publikum geschrieben worden ist. Man sollte Zucchini und seinen Freunden auf jeden Fall die Chance geben sie kennen zu lernen. Mir persönlich war es eine Freude eine Weile den jungen Zucchini zu begleiten und allerhand Abenteuer mit ihm zu erleben.

4

Zucchini gelangt durch einen tragischen Unfall ins Waisenhaus. Dort lernt er zum ersten Mal richtige Freundschaft kennen. Vor allem die hübsche Camille hat es ihm angetan. Er berichtet aus seiner Perspektive über sein Leben vor und während seines Aufenthaltes im Heim. Das Buch besticht vor allem durch den authentischen und überzeugenden Schreibstil, der eindeutig einem neunjährigen Jungen zuzuordnen ist. Es zeigt die Sicht eines Kindes auf die Welt und auf seine Mitmenschen. Kinder begreifen Dinge oft ganz anders als Erwachsene und halten diese deshalb häufig für merkwürdig. Für mich wirkten Zucchini und seine Gedanken dadurch zuckersüß und ließen mich häufig schmunzeln. Leider ist es aber auch eine Art zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist das Buch sehr schön, weil Zucchini so viel Freundschaft und Liebe erfährt. Allerdings haben alle Kinder des Waisenhauses schlimme Dinge erlebt. Nach und nach werden die Geschichten der Kinder aufgedeckt und man erfährt, was ihnen widerfahren ist, wo ihre Eltern sind oder was mit ihnen passiert ist. Dies ist einerseits sehr spannend, andererseits leider oft sehr haarsträubend und schrecklich. Natürlich wird auch hier alles aus der Sicht von Zucchini geschildert und er empfindet einiges als gar nicht so furchtbar, weil er sie einfach nicht richtig versteht. Für den Leser ist aber schon die Andeutung und das daraus folgende Gedankenkino erschreckend. Auch die Beziehung, welche zwischen Zucchini und Camille entsteht, wurde sehr süß dargestellt. Diese erste Liebe gibt ihm einiges zu denken und seine Gedanken kreisen eigentlich permanent um sie. “Mein Leben als Zucchini” ist ein traurig-schönes Buch über Freundschaft, Liebe, Zugehörigkeitsgefühl, welches durch seine Charaktere und vor allem seinen Schreibstil überzeugt.

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»Mein Name ist Zucchini«,  so stellt sich der kleine Ikare aus Frankreich vor. Seine Mutter arbeitslos, Alkoholikerin und fernsehsüchtig, kümmert sich seit ihrem Unfall kaum noch um den Jungen. Aufmerksamkeit bekommt der Kleine nur, wenn er etwas Dummes angestellt hat. Und das eigentlich täglich. Zucchini versteckt sich dann am liebsten auf dem Dachboden, da kommt die Mutter, mit ihrem kaputten Bein nicht hin. Eines Tages findet er in einer Kommode einen Revolver und will damit den Himmel erschießen, weil der, wie die Mutter immer sagt,  »Der Himmel, mein Kleiner, der ist so groß, damit wir nie vergessen, wie klein unsereins daneben ist.« (Seite 7) Am Ende erschießt der Kleine ausversehen seine eigene Mama und landet als Waise im Kinderheim. Dort findet er ein liebevolles  »Zuhause« und  »Geschwister«.  Die Kinder sind nicht immer lieb zueinander, aber sie bilden eine Einheit. Die meisten Kinder haben eine hässliche Vergangenheit, die aus der Sicht der Kinder manchmal etwas lustig wirken kann. Das Kinderbuch wird aus der Sicht des kleinen Zucchini erzählt. (Warum eigentlich Zucchini. Der Originaltitel heißt :Autobiographie einer Pflaume. Das idiomatische Pendant zur französischen courgette ist im deutschen die Pflaume oder Gurke. Da der gleichnamige Film sich für Zucchini entschieden hat, wurde die Neuauflage des Romans,  dem Film angeglichen.) Der Roman liest sich, wie ein Neunjähriger sprechen würde, der nicht der intelligenteste ist. Zucchini hinterfragt viel und geht damit seiner Umwelt manchmal gehörig auf die Nerven. Es gibt so manchen Erwachsenen in der Geschichte, der auch ein gutes Bild macht. Die Erzieher in dem Heim sind oftmals wie eine Insel der Geborgenheit. Die Geschichten der Kinder werden, wie es Kinder sehen erzählt. Ohne große Details und so einfach wie möglich. Mich hat das Buch sehr berührt. Nicht das ich Tränen in den Augen gehabt hätte. Durch die Erzählweise, sieht man die Grausamkeiten mit dem Kinderblick und kommt einfach damit klar. Erst vor kurzem ist der Film zum Buch in den Kinos angelaufen. Die Verfilmung wird sehr gelobt, es wäre tragisch, traumatisch und berührend. Als Puppenfilm, sind die Figuren neutraler, was es für kleine Kinder zu einem einfachen Puppentrickfilm macht. Das Buch würde ich etwas älteren Kindern empfehlen. Es ist aber genauso gut für Erwachsene zu lesen.

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