Autistische Perspektiven
von Laura Mueller
Taschenbuch
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Beschreibung
Autismus galt über Jahrzehnte hinweg als nahezu ausschließlich männliches Phänomen. Mädchen und Frauen kamen in Diagnosestatistiken kaum vor, ihre Lebensrealitäten blieben unsichtbar, ihre Symptome wurden fehlinterpretiert oder anderen Störungsbildern zugeordnet. Erst in den vergangenen Jahren hat ein tiefgreifender wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel begonnen, der dieses Bild grundlegend korrigiert.
Dieses Buch zeigt, wie Autismus von einer vermeintlich „männlichen Krankheit“ zu einer neurobiologischen Variante menschlicher Vielfalt wurde, deren weibliche Ausprägungen nun endlich sichtbar werden. Es verfolgt die historischen Wurzeln der Fehldiagnostik, analysiert die strukturellen Blindstellen der klassischen Psychologie und beleuchtet, wie Masking, soziale Rollenbilder und diagnostische Instrumente das Verständnis des Spektrums über Jahrzehnte verzerrten.
Die Autorin zeigt, wie sich Identität, Beziehungen, Bildung und Arbeitswelt verändern, wenn eine späte Diagnose plötzlich das Leben erklärt – und wie moderne Therapieformen, neurodiversitätsorientierte Konzepte und gesellschaftliche Entwicklungen neue Räume für Selbstbestimmung öffnen.
Sie erzählt die Geschichte einer jahrzehntelangen Unsichtbarkeit – und den Weg in eine Zukunft, in der Autismus als das gesehen wird, was es ist: vielfältig, menschlich und geschlechterübergreifend. Ein kompakter, wissenschaftlich fundierter Überblick über den Paradigmenwechsel in der Autismusforschung – und über die wachsende Sichtbarkeit autistischer Frauen.
Bremen University Press hat seit 2005 über 5.500 Fachbücher in verschiedenen Sprachen publiziert.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Medizin
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
132
Preis
20.50 €
Beschreibung
Autismus galt über Jahrzehnte hinweg als nahezu ausschließlich männliches Phänomen. Mädchen und Frauen kamen in Diagnosestatistiken kaum vor, ihre Lebensrealitäten blieben unsichtbar, ihre Symptome wurden fehlinterpretiert oder anderen Störungsbildern zugeordnet. Erst in den vergangenen Jahren hat ein tiefgreifender wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel begonnen, der dieses Bild grundlegend korrigiert.
Dieses Buch zeigt, wie Autismus von einer vermeintlich „männlichen Krankheit“ zu einer neurobiologischen Variante menschlicher Vielfalt wurde, deren weibliche Ausprägungen nun endlich sichtbar werden. Es verfolgt die historischen Wurzeln der Fehldiagnostik, analysiert die strukturellen Blindstellen der klassischen Psychologie und beleuchtet, wie Masking, soziale Rollenbilder und diagnostische Instrumente das Verständnis des Spektrums über Jahrzehnte verzerrten.
Die Autorin zeigt, wie sich Identität, Beziehungen, Bildung und Arbeitswelt verändern, wenn eine späte Diagnose plötzlich das Leben erklärt – und wie moderne Therapieformen, neurodiversitätsorientierte Konzepte und gesellschaftliche Entwicklungen neue Räume für Selbstbestimmung öffnen.
Sie erzählt die Geschichte einer jahrzehntelangen Unsichtbarkeit – und den Weg in eine Zukunft, in der Autismus als das gesehen wird, was es ist: vielfältig, menschlich und geschlechterübergreifend. Ein kompakter, wissenschaftlich fundierter Überblick über den Paradigmenwechsel in der Autismusforschung – und über die wachsende Sichtbarkeit autistischer Frauen.
Bremen University Press hat seit 2005 über 5.500 Fachbücher in verschiedenen Sprachen publiziert.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Medizin
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
132
Preis
20.50 €



