Auf Null gesetzt
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sylvia Kaml, geboren 1975, ist studierte und praktizierende Veterinärmedizinerin. Einige Jahre lebte sie in den USA, heute mit Mann und Kindern in Mülheim an der Ruhr. Schon immer hatte sie eine Vorliebe für Sciencefiction mit Schwerpunkt Dystopie und den allzu menschlichen Reaktionen auf technisch Mögliches. Sie schreibt hauptsächlich Zukunftsromane mit gesellschaftskritischem Hintergrund. "Auf Null gesetzt" ist ihr erstes Buch, das in der aktuellen Zeit spielt.
Beiträge
Stell dir vor, du erwachst in einem Krankenhaus und weißt nichts mehr. Leute kommen dich besuchen, sagen, sie seien deine Eltern, dein Verlobter, aber für dich sind sie alle Fremde. So ergeht es Mana, die nach einem Autounfall wieder erwacht und keine Erinnerungen mehr an ihr Leben hat. Nach ein paar Tagen soll Mana in eine Private Praxis verlegt werden, nur ihr Arzt und ein Pfleger sind außerdem da. Mana hinterfragt immer wieder, ob es nicht besser wäre, in ihr Umfeld zu gehen, was sie für einen Unfall hatte, was mit ihr geschehen ist. Aber vom Arzt bekommt sie keine Antworten. Im Gegenteil, immer mehr Fragen stellen sich ihr, sie wird abgeschottet, fast schon gegen ihren Willen festgehalten. Eines Tages flieht sie aus dem Haus und begegnet ihrem Verlobten, der stellt sich Manas Fragen und für den Leser tun sich ab da noch mehr Fragen auf. Von Anfang an war dieser Psychothriller so spannend geschrieben, dass ich einfach nur schnell weiter lesen wollte. Es ging um Manipulation der Erinneruungen im Weitesten Sinne (mehr möchte ich hier nicht sagen), und was ich da gelesen habe, lies mich immer wieder den Kopf schütteln. Manchmal hatte ich ein paar Probleme mit den Charakteren, irgendwie waren mir alle, bis auf Mana, nicht wirklich sympathisch. Außerdem war mir der mitunter flapsige Jugendsprache Stil unangenehm, ich bin da so gar kein Fan von. Auch wenn die Autorin damit gewisse Unterschiede klar machen wollte. Das Ende lies ein paar Fragen offen, war aber alles in allem gut und passte so zusammen. Es war jetzt nicht das absolute Highlight, aber schon lesenswert. Beeindruckend war für mich, die medizinische Forschung, die hier beschrieben wird, wo es wohl auch bereits im wahren Leben Studien zu gibt. Das finde ich irgendwie ein bisschen gruselig – möchte ich nicht wirklich haben!
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sylvia Kaml, geboren 1975, ist studierte und praktizierende Veterinärmedizinerin. Einige Jahre lebte sie in den USA, heute mit Mann und Kindern in Mülheim an der Ruhr. Schon immer hatte sie eine Vorliebe für Sciencefiction mit Schwerpunkt Dystopie und den allzu menschlichen Reaktionen auf technisch Mögliches. Sie schreibt hauptsächlich Zukunftsromane mit gesellschaftskritischem Hintergrund. "Auf Null gesetzt" ist ihr erstes Buch, das in der aktuellen Zeit spielt.
Beiträge
Stell dir vor, du erwachst in einem Krankenhaus und weißt nichts mehr. Leute kommen dich besuchen, sagen, sie seien deine Eltern, dein Verlobter, aber für dich sind sie alle Fremde. So ergeht es Mana, die nach einem Autounfall wieder erwacht und keine Erinnerungen mehr an ihr Leben hat. Nach ein paar Tagen soll Mana in eine Private Praxis verlegt werden, nur ihr Arzt und ein Pfleger sind außerdem da. Mana hinterfragt immer wieder, ob es nicht besser wäre, in ihr Umfeld zu gehen, was sie für einen Unfall hatte, was mit ihr geschehen ist. Aber vom Arzt bekommt sie keine Antworten. Im Gegenteil, immer mehr Fragen stellen sich ihr, sie wird abgeschottet, fast schon gegen ihren Willen festgehalten. Eines Tages flieht sie aus dem Haus und begegnet ihrem Verlobten, der stellt sich Manas Fragen und für den Leser tun sich ab da noch mehr Fragen auf. Von Anfang an war dieser Psychothriller so spannend geschrieben, dass ich einfach nur schnell weiter lesen wollte. Es ging um Manipulation der Erinneruungen im Weitesten Sinne (mehr möchte ich hier nicht sagen), und was ich da gelesen habe, lies mich immer wieder den Kopf schütteln. Manchmal hatte ich ein paar Probleme mit den Charakteren, irgendwie waren mir alle, bis auf Mana, nicht wirklich sympathisch. Außerdem war mir der mitunter flapsige Jugendsprache Stil unangenehm, ich bin da so gar kein Fan von. Auch wenn die Autorin damit gewisse Unterschiede klar machen wollte. Das Ende lies ein paar Fragen offen, war aber alles in allem gut und passte so zusammen. Es war jetzt nicht das absolute Highlight, aber schon lesenswert. Beeindruckend war für mich, die medizinische Forschung, die hier beschrieben wird, wo es wohl auch bereits im wahren Leben Studien zu gibt. Das finde ich irgendwie ein bisschen gruselig – möchte ich nicht wirklich haben!




