Arrowood - Die Mördergrube
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Beschreibung
Zur Seite Sherlock, hier kommt Arrowood!
William Arrowood ist Privatermittler. Gemeinhin wohl der Zweitbeste in ganz London – direkt nach seinem namhaften Konkurrenten aus der Baker Street 221B. Auch wenn beide ganz unterschiedliche Ansätze in der Verbrechensaufklärung haben. Dieses Mal führt Arrowoods ganz eigene Ermittlungsmethode ihn und seinen Assistenten Barnett auf der Suche nach einer vermissten jungen Frau in die düsteren Gefilde der Viktorianischen Nervenheilanstalten.
Steigen Sie mit Arrowood in die Niederungen der menschlichen Psyche hinab.
»William Arrowood ist keinesfalls perfekt, aber sympathisch, und die Geschichte bewegt sich rasant von Gefahr zu Gefahr und von Twist zu Twist.« The Times
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mick Finlay wurde in Glasgow geboren und verbrachte seine Kindheit in Kanada und England. Er arbeitete als Marktverkäufer in der Portobello Road, in einem Wanderzirkus, als Schlachtergehilfe, als Portier und in verschiedenen Positionen im Gesundheits- und Sozialdienst. Mittlerweile lehrt er an einer psychologischen Fakultät und lebt mit seiner Familie in Brighton.
Beiträge
Insgesamt fand ich diesen zweiten Band der Reihe spannender und etwas besser geschrieben als Band 1. Allerdings hat die Reihe nach wie vor das Problem, das sie eigentlich ganz ohne Sherlock Holmes auskommen würde und es mich nach wie vor nervt, wie lächerlich Arrowood sich benimmt, wenn es um den berühmten Detektiv geht. Da Holmes so eine bloße Randerscheinung ist und eigentlich nur ab und an mal erwähnt wird, wirkt diese Verknüpfung auf mich sehr erzwungen. Zugebenermaßen war es ja gerade diese Verbindung, die mich damals zu Band 1 hat greifen lassen. Der Fall selbst gestaltet sich recht ähnlich wie ein Holmes-Fall und beginnt mit einer scheinbar einfachen Aufgabe. Nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht. Ich finde hier hat Finlay die Handlung dann etwas arg überfrachtet. Das fand ich unnötig, denn der eigentliche Fall hat schon genug geboten. Trotzdem merkt man, das Finlay gut recherchiert hat, vor allem was die damalige Situation in Armenhäusern und psychatrischen Einrichtungen angeht. Außerdem findet man im Nachwort ein paar interessante Lektüreanregungen auf die er sich gestützt hat. Sehr viel interessanter als die Figur des Arrowood ist sowieso der Erzähler der Geschichte und gleichzeitig Assistent des Detektives Barnett. In seiner Persönlichkeit schlummern so einige Abgründe. Ihm möchte man nicht im dunkeln begegnen wenn er schlechte Laune hat... Alles in allem war es ganz solide, aber ich finde, man verpasst jetzt auch nicht viel, wenn man die Reihe nicht liest
Band 2 hat mir sogar noch besser gefallen als Band 1. Der Autor hat einen atmosphärischen, detaillierten Schreibstil. Die Geschichte spielt wieder im viktorianischem London. Arrowood ist der Detektiv zu den man geht wenn man weder Rand, Status noch Geld hat. Der Autor hat sehr gute Arbeit bei den Details der derzeitigen Epoche und deren Sprache gemacht. Es wirkt alles sehr authentisch und ich hab beim Lesen auch noch einiges Lernen können. Barnett und Arrowood sind ein ulkiges Duo, die mit illegalen Mitteln, Sturheit, Glück und Wissen, ihre Fälle lösen. Der Fall rund um die Farm und die Irrenanstalt war wirklich fesselnd und düster. Band 2 überzeugt mit der düsteren Atmosphäre, viel Charme und Chaos und einem einzigartigem Ermittlerduo.
Beschreibung
Zur Seite Sherlock, hier kommt Arrowood!
William Arrowood ist Privatermittler. Gemeinhin wohl der Zweitbeste in ganz London – direkt nach seinem namhaften Konkurrenten aus der Baker Street 221B. Auch wenn beide ganz unterschiedliche Ansätze in der Verbrechensaufklärung haben. Dieses Mal führt Arrowoods ganz eigene Ermittlungsmethode ihn und seinen Assistenten Barnett auf der Suche nach einer vermissten jungen Frau in die düsteren Gefilde der Viktorianischen Nervenheilanstalten.
Steigen Sie mit Arrowood in die Niederungen der menschlichen Psyche hinab.
»William Arrowood ist keinesfalls perfekt, aber sympathisch, und die Geschichte bewegt sich rasant von Gefahr zu Gefahr und von Twist zu Twist.« The Times
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mick Finlay wurde in Glasgow geboren und verbrachte seine Kindheit in Kanada und England. Er arbeitete als Marktverkäufer in der Portobello Road, in einem Wanderzirkus, als Schlachtergehilfe, als Portier und in verschiedenen Positionen im Gesundheits- und Sozialdienst. Mittlerweile lehrt er an einer psychologischen Fakultät und lebt mit seiner Familie in Brighton.
Beiträge
Insgesamt fand ich diesen zweiten Band der Reihe spannender und etwas besser geschrieben als Band 1. Allerdings hat die Reihe nach wie vor das Problem, das sie eigentlich ganz ohne Sherlock Holmes auskommen würde und es mich nach wie vor nervt, wie lächerlich Arrowood sich benimmt, wenn es um den berühmten Detektiv geht. Da Holmes so eine bloße Randerscheinung ist und eigentlich nur ab und an mal erwähnt wird, wirkt diese Verknüpfung auf mich sehr erzwungen. Zugebenermaßen war es ja gerade diese Verbindung, die mich damals zu Band 1 hat greifen lassen. Der Fall selbst gestaltet sich recht ähnlich wie ein Holmes-Fall und beginnt mit einer scheinbar einfachen Aufgabe. Nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht. Ich finde hier hat Finlay die Handlung dann etwas arg überfrachtet. Das fand ich unnötig, denn der eigentliche Fall hat schon genug geboten. Trotzdem merkt man, das Finlay gut recherchiert hat, vor allem was die damalige Situation in Armenhäusern und psychatrischen Einrichtungen angeht. Außerdem findet man im Nachwort ein paar interessante Lektüreanregungen auf die er sich gestützt hat. Sehr viel interessanter als die Figur des Arrowood ist sowieso der Erzähler der Geschichte und gleichzeitig Assistent des Detektives Barnett. In seiner Persönlichkeit schlummern so einige Abgründe. Ihm möchte man nicht im dunkeln begegnen wenn er schlechte Laune hat... Alles in allem war es ganz solide, aber ich finde, man verpasst jetzt auch nicht viel, wenn man die Reihe nicht liest
Band 2 hat mir sogar noch besser gefallen als Band 1. Der Autor hat einen atmosphärischen, detaillierten Schreibstil. Die Geschichte spielt wieder im viktorianischem London. Arrowood ist der Detektiv zu den man geht wenn man weder Rand, Status noch Geld hat. Der Autor hat sehr gute Arbeit bei den Details der derzeitigen Epoche und deren Sprache gemacht. Es wirkt alles sehr authentisch und ich hab beim Lesen auch noch einiges Lernen können. Barnett und Arrowood sind ein ulkiges Duo, die mit illegalen Mitteln, Sturheit, Glück und Wissen, ihre Fälle lösen. Der Fall rund um die Farm und die Irrenanstalt war wirklich fesselnd und düster. Band 2 überzeugt mit der düsteren Atmosphäre, viel Charme und Chaos und einem einzigartigem Ermittlerduo.





