Arena
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Beschreibung
Im Jahr 2054 ist das Sterben Alltag in Kali Lings Job: Sie ist eine virtuelle Gladiatorin, eine der besten in der Profi-Liga, die jedes Wochenende die Massen vor die Bildschirme zieht und Milliarden einspielt. Zwar beendet ein virtueller Todesstoß nicht wirklich Kalis Leben, doch der Schmerz ist höchst real. Zum Ausgleich winken Ruhm, schnelles Geld und wilde Partys.
Als ihr Teamkapitän Nathan an einer Überdosis stirbt, wird Kali zum ersten weiblichen Kapitän befördert. Mit dem attraktiven, arroganten Rooke stellt man ihr jedoch auch einen neuen Kollegen an die Seite, der sie in mehr als einer Hinsicht herausfordert. Dann begeht Kali den Fehler, Fragen nach Nathans Tod zu stellen …
Leben und Sterben in der virtuellen Welt - Holly Jennings temporeiche Dystopie garantiert ein Leseerlebnis auf der Überholspur
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Holly Jennings lebt und arbeitet in Tecumseh, Ontario und ist Mitglied der kanadischen Autorenvereinigung SF Canada. Ihre Leidenschaft für Computer- und Konsolenspiele inspirierte sie zu ihrem Debutroman "Arena".
Beiträge
Joa, war gut.
Es gibt so Bücher, zu denen stehe ich einfach neutral. Es war gut, unterhaltsam und spannend, aber halt einfach nicht besonders. Verpasst man was wenn man es nicht liest? Ne nicht wirklich. War es trotzdem gut? Ja. Es war jetzt nichts besonderes, aber ich hab jetzt auch nicht wirklich was auszusetzen. Bye 😘
"Weiß. Alles war weiß. Es heißt, wenn man tot ist, erwacht man inmitten von weißen Licht. Noch so eine Ironie, dachte ich dort im opalisierenden Inneren der Kapsel. Egal, ob man gewonnen oder verloren hatte - die Rückkehr ins Leben fühlte sich immer ein bisschen an wie der Tod." - S. 22 Die Gamer Profi-Liga ist kein Zuckerschlecken. Um dort zu überleben muss man nicht nur Tag ein und aus hart trainieren, man muss sich auch selber vermarkten und sein Ich zurückstellen. In so einer Welt will Kali erfolgreich werden und ist auch auf dem besten Weg dazu, als erster weiblicher Kapitän. Aber ihre Welt hat eine düstere Schattenseite, die Kali versucht hinabzuziehen. Kalis Privatleben oder besser gesagt, ihr nicht vorhandenes Privatleben, da sie sich permanent für die Medien präsentiert, hat mich ein bisschen an unsere Welt der Stars erinnert, die wir oft genauso behandeln, wie es in "Arena" thematisiert wird. Zwischen Sponsoren, Hochglanzmagazinen und brutalen Kämpfen in der Arena geht es in dem Roman um Kali und wie sie ihren Wert kennen lernt, lernt was wirklich Wichtig ist und rebelliert. Sie ist eine starke Kriegerin, die aber hin und her gerissen ist zwischen den Dingen, die sie tun muss und was Richtig ist. Für mich war sie authentisch gewesen, weil man ihren Konflikt gut spüren konnte. "Perfekt synchron landeten wir auf dem Boden des Turms, eine Wand aus Klingen und Tod. Klein neben Groß. Dunkel neben Hell. Die Männer zwischen den Frauen. Wir sahen nicht nur wie ein Team aus. Wir waren ein Team."- S. 367 Die Autorin schreibt in moderner, flüssiger Sprache und man findet sich gut in der Handlung zurecht. Es ist einfach, aber sie beschreibt gut die Emotionen von Kali, aus deren Perspektive der Roman erzählt wird und auch die weiteren Charaktere wirken sympatisch. Was mich beeindruckt hat sind die Kampfszenen, die sehr durchdacht, anschaulich und rasant sind, die waren für mich jedes Mal ein kleines Highlight gewesen, weil die Action im Roman so richtig zur Geltung kam. Die Handlung selbst konnte auch gut bei mir Punkten - Profi-Gaming Szene trifft harte Realität. Es ist ein Setting, dass ich in der Form noch gar nicht gefunden habe und das fand ich mitunter klasse an "Arena". Die Geschichte wird sehr rasant und mit vielen Emotionen, zwischen einigen Kämpfen erzählt, aber zum Ende hin habe ich einen größeren Knall erwartet und dachte mir nur "Oh das war es. Okay. War gut.". Schnell und gefühlvoll wird die Handlung in einem relativ neuen Setting erzählt und die Charaktere, als auch die Geschichte konnten mich packen. Nur das Ende habe ich mir größer vorgestellt und mal sehen was die nächsten Bänder mit sich bringen!
Abbruch nach 183 Seiten ... Die Kampfszenen wären ja ganz nett - wenn auch sehr gewalttätig - doch immer das gleiche Setting ist extrem eintönig. Kaum zu glauben, dass jemand so einfallslos sein kann. Mit den eindimensionalen Charakteren werde ich nicht warm. Die weitere Handlung lässt mich kalt ... weiterlesen ist Zeitverschwendung !
Kali Ling gehört zur Profi-Liga der virtuelle Realität kurz VR genannt. Sie ist eine Gladiatorin und kämpf mit ihrem Team in Wettkämpfen. Sie führt ein Leben in Saus und Braus, denn die Einnahmen bei den Spielen sind enorm, das Publikum liebt die Spiele und Kali steht ständig im Rampenlicht. Als ihr Team bei einem wichtigen Turnier direkt am Anfang einen Kampf verliert, wird sie zum Teamkapitän gemacht, dem ersten weiblichen Kapitän überhaupt in der Geschichte der Spiele. Als aber dann ihr Freund und Ex-Kaptäin in der gleichen Nacht ihrer Ernennung an einer Überdosis stirbt, scheint ihr die neue Aufgabe fast über den Kopf zu wachsen. Dann taucht auch noch der wortkarge und arrogante Rooke auf und kommt als neues Teammitglied zu ihnen. Keine leichte Aufgabe für Kali. Die Autorin entführt uns in ihrem Buch Arena in einer Zukunft, die gar nicht so weit von unserer Realität entfernt ist. Hauptfigur ist die 20-jährige Kali Ling, die als Gladiatorin in der Profi-Liga der Virtuellen Realität. Hier kämpfen Sportler mit ihrem Avatar bis zum zum bieten Ende um einen Sieg. Das ganze ist doch recht brutal und die Autorin zeigt hier sehr viele negative Seiten dieses neuen Sports. Drogenmissbrauch, Verlust der Realität, um nur ein paar davon zu nennen. In erster Linie beschäftigt sich die Handlung mit diesen negativen Seiten und als Leser verfolgt man Kali dabei wie sie sich bei den ganzen zurecht findet. Kali macht im Laufe der Handlung einer erstaunliche Wandlung durch, was mir sehr gut gefallen hat. Sie entwickelt sich weiter und die Autorin stellt sie sehr glaubhaft darf. Natürlich darf auch Romantik in so einem Buch nicht fehlen. Mit Rooke präsentiert uns die Autorin eher verschlossenen Charakter, der anfangs eher arrogant rüber kommt. Natürlich steckt viel mehr in ihm als vermutet und es knistert ganz schön zwischen den beiden. Mich konnte das Buch sehr fesseln. Es ist sehr spannend, aber auch sehr emotional, einer sehr gelungen Mischung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.
Beschreibung
Im Jahr 2054 ist das Sterben Alltag in Kali Lings Job: Sie ist eine virtuelle Gladiatorin, eine der besten in der Profi-Liga, die jedes Wochenende die Massen vor die Bildschirme zieht und Milliarden einspielt. Zwar beendet ein virtueller Todesstoß nicht wirklich Kalis Leben, doch der Schmerz ist höchst real. Zum Ausgleich winken Ruhm, schnelles Geld und wilde Partys.
Als ihr Teamkapitän Nathan an einer Überdosis stirbt, wird Kali zum ersten weiblichen Kapitän befördert. Mit dem attraktiven, arroganten Rooke stellt man ihr jedoch auch einen neuen Kollegen an die Seite, der sie in mehr als einer Hinsicht herausfordert. Dann begeht Kali den Fehler, Fragen nach Nathans Tod zu stellen …
Leben und Sterben in der virtuellen Welt - Holly Jennings temporeiche Dystopie garantiert ein Leseerlebnis auf der Überholspur
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Holly Jennings lebt und arbeitet in Tecumseh, Ontario und ist Mitglied der kanadischen Autorenvereinigung SF Canada. Ihre Leidenschaft für Computer- und Konsolenspiele inspirierte sie zu ihrem Debutroman "Arena".
Beiträge
Joa, war gut.
Es gibt so Bücher, zu denen stehe ich einfach neutral. Es war gut, unterhaltsam und spannend, aber halt einfach nicht besonders. Verpasst man was wenn man es nicht liest? Ne nicht wirklich. War es trotzdem gut? Ja. Es war jetzt nichts besonderes, aber ich hab jetzt auch nicht wirklich was auszusetzen. Bye 😘
"Weiß. Alles war weiß. Es heißt, wenn man tot ist, erwacht man inmitten von weißen Licht. Noch so eine Ironie, dachte ich dort im opalisierenden Inneren der Kapsel. Egal, ob man gewonnen oder verloren hatte - die Rückkehr ins Leben fühlte sich immer ein bisschen an wie der Tod." - S. 22 Die Gamer Profi-Liga ist kein Zuckerschlecken. Um dort zu überleben muss man nicht nur Tag ein und aus hart trainieren, man muss sich auch selber vermarkten und sein Ich zurückstellen. In so einer Welt will Kali erfolgreich werden und ist auch auf dem besten Weg dazu, als erster weiblicher Kapitän. Aber ihre Welt hat eine düstere Schattenseite, die Kali versucht hinabzuziehen. Kalis Privatleben oder besser gesagt, ihr nicht vorhandenes Privatleben, da sie sich permanent für die Medien präsentiert, hat mich ein bisschen an unsere Welt der Stars erinnert, die wir oft genauso behandeln, wie es in "Arena" thematisiert wird. Zwischen Sponsoren, Hochglanzmagazinen und brutalen Kämpfen in der Arena geht es in dem Roman um Kali und wie sie ihren Wert kennen lernt, lernt was wirklich Wichtig ist und rebelliert. Sie ist eine starke Kriegerin, die aber hin und her gerissen ist zwischen den Dingen, die sie tun muss und was Richtig ist. Für mich war sie authentisch gewesen, weil man ihren Konflikt gut spüren konnte. "Perfekt synchron landeten wir auf dem Boden des Turms, eine Wand aus Klingen und Tod. Klein neben Groß. Dunkel neben Hell. Die Männer zwischen den Frauen. Wir sahen nicht nur wie ein Team aus. Wir waren ein Team."- S. 367 Die Autorin schreibt in moderner, flüssiger Sprache und man findet sich gut in der Handlung zurecht. Es ist einfach, aber sie beschreibt gut die Emotionen von Kali, aus deren Perspektive der Roman erzählt wird und auch die weiteren Charaktere wirken sympatisch. Was mich beeindruckt hat sind die Kampfszenen, die sehr durchdacht, anschaulich und rasant sind, die waren für mich jedes Mal ein kleines Highlight gewesen, weil die Action im Roman so richtig zur Geltung kam. Die Handlung selbst konnte auch gut bei mir Punkten - Profi-Gaming Szene trifft harte Realität. Es ist ein Setting, dass ich in der Form noch gar nicht gefunden habe und das fand ich mitunter klasse an "Arena". Die Geschichte wird sehr rasant und mit vielen Emotionen, zwischen einigen Kämpfen erzählt, aber zum Ende hin habe ich einen größeren Knall erwartet und dachte mir nur "Oh das war es. Okay. War gut.". Schnell und gefühlvoll wird die Handlung in einem relativ neuen Setting erzählt und die Charaktere, als auch die Geschichte konnten mich packen. Nur das Ende habe ich mir größer vorgestellt und mal sehen was die nächsten Bänder mit sich bringen!
Abbruch nach 183 Seiten ... Die Kampfszenen wären ja ganz nett - wenn auch sehr gewalttätig - doch immer das gleiche Setting ist extrem eintönig. Kaum zu glauben, dass jemand so einfallslos sein kann. Mit den eindimensionalen Charakteren werde ich nicht warm. Die weitere Handlung lässt mich kalt ... weiterlesen ist Zeitverschwendung !
Kali Ling gehört zur Profi-Liga der virtuelle Realität kurz VR genannt. Sie ist eine Gladiatorin und kämpf mit ihrem Team in Wettkämpfen. Sie führt ein Leben in Saus und Braus, denn die Einnahmen bei den Spielen sind enorm, das Publikum liebt die Spiele und Kali steht ständig im Rampenlicht. Als ihr Team bei einem wichtigen Turnier direkt am Anfang einen Kampf verliert, wird sie zum Teamkapitän gemacht, dem ersten weiblichen Kapitän überhaupt in der Geschichte der Spiele. Als aber dann ihr Freund und Ex-Kaptäin in der gleichen Nacht ihrer Ernennung an einer Überdosis stirbt, scheint ihr die neue Aufgabe fast über den Kopf zu wachsen. Dann taucht auch noch der wortkarge und arrogante Rooke auf und kommt als neues Teammitglied zu ihnen. Keine leichte Aufgabe für Kali. Die Autorin entführt uns in ihrem Buch Arena in einer Zukunft, die gar nicht so weit von unserer Realität entfernt ist. Hauptfigur ist die 20-jährige Kali Ling, die als Gladiatorin in der Profi-Liga der Virtuellen Realität. Hier kämpfen Sportler mit ihrem Avatar bis zum zum bieten Ende um einen Sieg. Das ganze ist doch recht brutal und die Autorin zeigt hier sehr viele negative Seiten dieses neuen Sports. Drogenmissbrauch, Verlust der Realität, um nur ein paar davon zu nennen. In erster Linie beschäftigt sich die Handlung mit diesen negativen Seiten und als Leser verfolgt man Kali dabei wie sie sich bei den ganzen zurecht findet. Kali macht im Laufe der Handlung einer erstaunliche Wandlung durch, was mir sehr gut gefallen hat. Sie entwickelt sich weiter und die Autorin stellt sie sehr glaubhaft darf. Natürlich darf auch Romantik in so einem Buch nicht fehlen. Mit Rooke präsentiert uns die Autorin eher verschlossenen Charakter, der anfangs eher arrogant rüber kommt. Natürlich steckt viel mehr in ihm als vermutet und es knistert ganz schön zwischen den beiden. Mich konnte das Buch sehr fesseln. Es ist sehr spannend, aber auch sehr emotional, einer sehr gelungen Mischung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.








