Arena '89
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Stephan Steinthal ist ein deutscher Indie-Autor und schreibt Dystopien und Soft Science-Fiction. Seine Geschichten verbinden Spannung, klare Bilder und unerwartete Wendungen mit einer Metaebene, die mehr als nur unterhalten soll. Schon früh hat er Geschichten geschrieben und in Foren geteilt. Damals noch ohne Plan und ohne Anspruch. Einfach aus Freude am Erzählen. Heute ist daraus ein wiederentdecktes Hobby geworden: mit dem Ziel zu unterhalten, aber auch anzuregen. Mit ARENA '89 veröffentlicht er seine erste große Trilogie. Die dystopische Reihe entwirft eine düstere Zukunftsvision, in der Schmerz zur Ware wird und Unterhaltung zur moralischen Grauzone. Dabei verbindet er Spannung mit Medienkritik, getragen von einer starken Protagonistin. Science-Fiction ist für ihn ein Spielfeld. Ein Ort, an dem sich Technik und Philosophie berühren. Was ihn dabei reizt? Sich in eigenen Welten zu verlieren, Twists zu bauen, die überraschen und Geschichten zu erzählen, die im Kopf bleiben, auch nachdem man die letzte Seite zugeschlagen hat.
Merkmale
3 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Nachdem ich Teil 1 durch die Netgalley Sommerchallenge entdeckt, an einem Tag inhaliert und dann sehnsüchtig auf Band 2 gewartet habe - wurde ich nicht enttäuscht! Stephans Schreibstil liest sich sehr angenehm und lädt dazu ein, durch das Buch zu fliegen. Bei mir persönlich besonders beliebt: zu Beginn steht eine Zusammenfassung von Teil 1! Auch in diesem Band spielen die Themen Machtmissbrauch, moderne Sklaverei, extreme soziale Ungerechtigkeit und die Manipulation von Emotionen als Entertainment eine sehr große Rolle. Reva als starke Protagonistin wächst weiter und wir begegnen altbekannten sowie neuen Charakteren, die ihre Sicht auf die Welt erweitern. Sie und ihre Rune sind mittlerweile Symbole des Widerstands und es war super spannend, Reva bei ihren Fragen zu begleiten. Was mich persönlich sehr positiv beeindruckt hat: Ihr wisst ja, dass ich generell eher ungern Spice lese und ich habe auch glaube ich noch nie Spice aus einer männlichen Feder gelesen und dementsprechend keinen erwartet. Aber es gab Tension und es gab Spice - in einem passenden Ausmaß, sehr gefühlvoll, nachvollziehbar und komplett ohne Schmuddelwörter!! Das Ende? Hat mich gebrochen! Ich brauche Band 3! Ich brauche Revas Rache!
REVA!
*Rezensionsexemplar* ⚔️ DYTOPIE ⚔️ FIGHT FOR ENTERTAINMENT ⚔️ SOCIAL CRITICISM ⚔️ REBELLION Reva hat alles verloren und will nur noch Rache. Rache an Cassian, der ihre Mutter sterben lies und ihren Bruder kaltblütig ermordete. Rache an den Unterdrückern und Herrschenden, die die bestehenden Strukturen erst möglich machen. Als Pitborn Prinzessin steigt ihr Wert für Haus Astra immer weiter, während sie gleichzeitig zum Symbol der Revolution wird… »Wir sind alle Produkte unserer Umstände.« Auch Band zwei der Trilogie ist aus dem POV von Reva verfasst, welche mit Schmerz und Wut als Multiplikator gnadenlos ihre Vendetta verfolgt. Ihre Trauer ist keine Schwäche, sondern der Motor ihrer Handlung – ein paradoxes Kraftreservoir, das sie zwischen Rache, Selbstbehauptung und moralischer Integrität oszillieren lässt. Haus Astra versucht nicht, sie über Strafe, sondern über Anerkennung und Status zu kontrollieren. Dass sie sich davon nicht korrumpieren lässt, sondern stattdessen zur Projektionsfläche von Hoffnung wird, markiert den erzählerischen Wendepunkt. Ihr Verhältnis zu Magister Tarin verleiht der Entwicklung zusätzliche Ambivalenz, da Zuneigung zum Risiko, statt zur Erlösung wird. Der Squad um Reva verankert die Geschichte emotional und funktional zugleich. Ihre Solidarität untereinander erinnert an klassische Kameradschaft, wird jedoch nie romantisiert. Gerade die Art, wie Steinthal Loyalität in einem Umfeld verortet, das auf Ausbeutung und Kontrolle basiert, zeigt die narrative Raffinesse des Textes. Das Setting bleibt ein finsteres Spiegelbild funktionaler Macht. Schmerz, Status und ökonomisierte Emotionen bilden das Fundament einer Gesellschaft, die Effizienz über Empathie stellt. Brutalität und Ordnung sind keine stilistischen Mittel, sondern konsequente Strukturen der dystopischen Welt. Insgesamt ein Mittelband, der nicht nur fortsetzt, sondern Thematik, Intensität und erzählerischer Komplexität steigert. Diese Reihe ist definitiv underhyped und ich brauche dringend Band drei!

𝑫𝒊𝒆 𝑷𝒊𝒕𝒃𝒐𝒓𝒏 𝑷𝒓𝒊𝒏𝒛𝒆𝒔𝒔𝒊𝒏 𝒍ä𝒄𝒉𝒆𝒍𝒕 𝒏𝒊𝒄𝒉𝒕-𝑺𝒊𝒆 𝒔𝒄𝒉𝒍ä𝒈𝒕 𝒛𝒖𝒓ü𝒄𝒌.
Bei vielen Buchreihen,die ich gelesen habe,war es so,dass der zweite Band sich wie ein Teischenkapitel angefühlt hat.Wie eine Vorbereitung auf den 3. Band,aber mehr auch nicht. Dieses Buch war aber überhaupt nicht so!Nachdem ich den 1. Band gelesen habe,habe ich mich schon sehr auf Band 2 gefreut und habe es jetzt endlich getan ✨. Die Handlung war durchgehend spannend und auch mit einigen umvorhergesehenen Plot Twists gespickt. Die kleine Romance,die zwar eher im Hintergrund ablief, hat auch noch neue Frische in die Handlung gebracht 💗. Dadurch hat man auch nochmal gemerkt,dass auch Reva „nur ein Mensch“ ist und eben auch Gefühle hat,zum Trotz des entmenschlichenden Systems.Es hat sich außerdem auch nicht wie eine Wiederholung des 1. Bands angefühlt,durch die vielen neuen Elemente-Z.B die Teamkämpfe. Durch die Teamkämpfe wurden auch nochmal neue Charaktere eingeführt-und alte wieder zurückgebracht.Revas „Squad“ in den Teamkämpfen hat mir auch sehr gut gefallen.Bei den Nebencharakteren hat sich kein einzelner irgendwie einseitig angefühlt,sondern sie alle hatten einen einzigartigen Charakter.In manchen Szenen sind mir auch schon mal die Tränen gekommen,weil mir viele der Charas sehr am Herzen gelegen haben 🥲❤️🩹. Insgesamt hat mir das Buch wirklich richtig richtig gut gefallen,obwohl ich am Anfang Zweifel hatte,weil das 1. Buch eher dünner war und dann der 2. viel dicker gewirkt hat.Aber durch die durchgehende Spannung hat das überhauptnichts ausgemacht,und außerdem liebe ich dicke Bücher ✌🏻. Den Plot Twist am Ende habe ich außerdem überhaupt nicht kommen sehen und kann es kaum erwarten,Band 3 zu lesen 🥹 Ich empfehle das Buch allen,die… …“Die Tribute von Panem“ mochten 🏹🌳 … Gerne spannende Dystopien lesen 📖 … Die nach dem ersten Band weiterlesen wollen ✨

Reva ist eine Pitborn aus Sektor VII und kämpft... Nicht nur täglich um ihr Überleben, sondern auch im Ring, um Geld für die Medizin ihrer Mutter zu verdienen. Eines Tages wird sie von einem Arena-Scout angesprochen und bekommt das Angebot, als Performer in den großen Arenen zu kämpfen, wobei jedes ihrer Gefühle live an die Zuschauer übertragen wird. Das bedeutet mehr Geld und Sicherheit für ihre Familie... Oder? Reva unterschreibt und beißt sich durch... Bis sie eines Tages eine Rune in den Sand zeichnet und so ungewollt zum Gesicht einer Widerstandsbewegung wird. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und muss sagen, dass es mir wirklich gut gefallen hat! Ich liebe ja sowieso alles, was mit gefährlichen Wettkämpfen zu tun hat! Man wird in eine korrupte Welt geworfen, in der sich die Menschen an dem Leid anderer Menschen ergötzen. Tatsächlich gibt es in diesem Buch keine Lovestory, was mir ja normalerweise sehr wichtig ist. Hier hat sie mir aber tatsächlich nicht gefehlt, sondern wäre sogar eher unpassend gewesen. Reva als Protagonistin hat einen sehr starken Charakter und würde alles für ihre Familie tun. Ihre unnachgiebige Art und ihre Weigerung sich brechen zu lassen haben mich fasziniert. Dieses Buch gibt mir den Vibe von Tribute von Panem für Erwachsene und befasst sich mit Machtmissbrauch, moderner Sklaverei, sozialer Ungerechtigkeit und vielen weiteren gesellschaftlichen Themen - ich kann es nur empfehlen!
Düsterer, brutaler, emotionaler. Revas Kampf hat mich zerstört – und ich brauche Band 3 sofort.
„Die ultimative Erfahrung – den Tod eines anderen zu spüren, ohne selbst zu sterben.“ [unbez. Werbung/ Rezensionsexemplar] Ich habe es so lange wie möglich hinausgezögert. Nachdem ich Band 1 inhaliert hatte und wusste, dass Band 3 erst später erscheint, wollte ich warten. Why? Warum habe ich das nicht früher gelesen? Band 2 ist düsterer, brutaler und spannender als sein Vorgänger. Die Geschichte wirft Fragen auf, die mich während des Lesens immer wieder beschäftigt haben: Wie viel ist ein Menschenleben wert? Wann verliert man seine Menschlichkeit? Und wie weit würde man selbst gehen, um das zu erreichen, was einem wichtig ist? Mitten in all den Machtspielen, Intrigen und brutalen Teamkämpfen steht Reva. Für mich der Hoffnungsschimmer dieser Geschichte. Sie leidet leise, kämpft weiter und versucht trotz allem, sich selbst treu zu bleiben. Als Auctora von Haus Astra erhält sie Macht, Ansehen und Luxus. Doch schnell wird klar: Auch ein goldener Käfig bleibt ein Käfig. Besonders beeindruckt haben mich die Tiefe der Geschichte, die moralischen Grauzonen und die Entwicklungen der Charaktere. Jeder Sieg hat seinen Preis und jede Entscheidung Konsequenzen. Ich habe mit Reva gelitten, gehofft und gekämpft. Bewundert, wie sie immer wieder aufsteht, obwohl das Leben ihr ständig neue Steine in den Weg wirft. Band 1 war bereits richtig gut. Band 2 holt für mich aber wirklich alles raus und hebt die Reihe auf ein neues Level. Und jetzt entschuldigt mich bitte. Ich muss dringend weiterlesen. 😏

Die Pitborn-Prinzessin lächelt nicht - sie schlägt zurück 👊
Im zweiten Teil der Arena ´89 Trilogie begleiten wir Reva bei ihrem Aufstieg zur Auctora von Haus Astra und somit zur Pitborn-Prinzessin. Zwar hat Haus Astra auf den ersten Blick deutlich mehr Komfort und Annehmlichkeiten zu bieten als Haus Varus und auch der Umgang mit Reva könnte nicht gegensätzlicher sein, allerdings wird schnell klar: Auch Haus Astra verfolgt eigene Ziele und nutzt Reva zu ihrem Vorteil beim Kampf um die höchste Quote. Abgesehen von den Geschehnissen in und um die verschiedenen Häuser entdeckt Reva durch ihre neuen Privilegien zudem mehr von der Geschichte der Stadt und der Arena, was zu schockierenden Erkenntnissen führt... Insgesamt hat mir der zweite Band wieder sehr gut gefallen. Den Anfang fand ich etwas holprig, die ersten knapp 200 Seiten befassen sich größtenteils mit Revas Aufstieg zur Auctora und den Umständen in Haus Astra, es dauert also vergleichsweise lange, bis es zu Kämpfen bzw. Handlungen in der Arena kommt. Das schnellere Erzähltempo in Band 1 hat mir im Vergleich dazu etwas besser gefallen. Dafür erhalten wir in diesem Band viele Hintergrundinformationen und überhaupt Informationen zur Welt in der Reva lebt, die mir in Band 1 gefehlt haben. Die neu integrierten Teamkämpfe haben "frischen Wind" in die Story gebracht, wodurch es nicht zu repetitiv und damit "langweilig" wurde 👍Außerdem haben diese Kämpfe durch die Umstände, unter denen sie ausgetragen werden müssen (ich möchte nicht spoilern) echt zu starken Gefühlen bei mir geführt - sei es Wut aber auch Trauer 🙈 Das Finale macht große Lust auf Band 3 - es ist fast unmöglich, nach den Geschehnissen aus Band 2 nicht wissen zu wollen wie es ausgeht 😅 Ich jedenfalls freue mich sehr auf den finalen Band und kann es kaum abwarten, alle Enthüllungen zu erfahren!

Nichts von anders ähnlich klingenden Büchern enthalten :)
Stell dir vor dein Schmerz sorgt für die Einschaltquote. Richtig gehört - in so einer Welt lebt unsere Protagoistin Reva mit ihrem Brucder und schwerkranken Mutter. Auf ein Krankensystem ist nicht mehr Verlass - Medikamente - selbst anschaffen. Doch woher das Geld nehmen? Wären da nicht die nahezu täglichen Straßenkämpfe die zumindest einen kleinen Teil der Kosten decken können. Doch das Geld reicht für die kleine Familie hinten und vorne nicht bis Reva eines Tages ein Angebot bekommt, in den großen Arenen anzutreten. Der Clou - du überträgst deine Schmerzen live an das Publikum, welches gut dafür zahlt. Sind die Sorgen und Probleme nun dahin? Ich habe lang nicht mehr so schnell ein Buch ausgelesen und kann mich meinen Rezensionskollegen nur anschließen. Steinthal ist ein dermaßen guter Autor, der den Leser wirklich gut fesseln kann. Charakter und Welt ist wirklich gut beschrieben. An Vorstellungskraft lässt es einen hier nicht fehlen. Ich hatte anfangs Tatsache großes Bedenken, was das nun wird. Ich glaube jeder hat hier sofort Tribute von Panem im Kopf - ist aber ein Irrtum - bitte damit nicht vergleichen und den selben Fehler wie ich machen ;) Denn sonst entgeht einen hier was. Trotz der ganzen guten Worte muss ich hier eine Triggerwarnung aussprechen. Ist schon nichts für schwache Nerven - die Gewalt nimmt hier einen ordentlichen Teil ein - sehr gut auch dass es anfangs eine Warnung gibt. Freue mich sehr auf Teil 2 und 3 - denn wie bereits angekündigt wurde handelt es sich hier um eine Trilogie.

Blut für die Quote 🩸✊
In Arena ´89 begleiten wir Reva, eine junge Frau, die ihre Tage damit verbringt, ihre kranke Mutter und ihren kleinen Bruder zu versorgen und irgendwie die benötigten Medikamente für ihre Mutter zu beschaffen. Dafür kämpft sie regelmäßig im Untergrund gegen Credits, allerdings reichen diese hinten und vorne nicht aus. Dann erhält sie ein Angebot, welches sie nicht abschlagen kann. In der Arena gibt es offizielle Kämpfe, die sogenannten Performer übertragen dabei sowohl ihre physischen als auch psychischen Reaktionen via Feel-Link auf das Publikum. In einer Welt, in der man dank KI nicht mehr zwischen Realität und Fake unterscheiden kann, eine Methode, garantiert echte Emotionen zu bekommen. Reva muss allerdings schnell erkennen, dass hinter dem System viel mehr steckt und sie zum Spielball für die Quote werden soll... Ich bin super schnell durch das Buch gekommen, der Schreibstil war sehr angenehm, sowohl die Kapitellängen als auch der Spannungsbogen haben dazu geführt, dass man immer weiterlesen und mehr über die Welt erfahren wollte. Reva wollte zu Beginn einfach nur ihre Familie versorgen, durch die ganzen Geschehnisse innerhalb des Systems, in dem sie gelandet ist, entsteht aber so etwas wie Rebellion in ihr. Auch wenn man das bereits aus anderen ähnlichen Dystopien kennt, hat es Stephan Steinthal aber geschafft, Reva und ihre Story einzigartig zu gestalten. Es gab einige für mich unerwartete Entwicklungen und das Ende macht definitiv Lust auf Band 2! Ich bin gespannt, wie es für Reva weitergeht und hoffe auf weitere Hintergrundinformationen sowie das Wiedersehen mit einigen Charakteren aus Band 1 um hier noch eine stärkere Bindung aufbauen zu können.

Blut für die Quote-Eine komplett unterschätzte Dystopie für alle Panem Fans 💯🩶
Das Buch hat mich bis zur letzten Sekunde gefesselt und man hat wirklich mit Reva mitgefühlt-das Buch zu lesen hat sich wirklich so angefühlt als wäre man ebenfalls Teil des Feel-Link System 💫 Reva hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen💘Sie kämpft für ihre Familie und bleibt trotz der unmenschlichen Verhältnisse in Haus Varus stark und menschlich.Als Mentoren Figur habe ich Vex ebenfalls sehr gemocht 🫶🏻Er unterstützt Reva wo er kann und ich hoffe wir sehen in Band 2 mehr von ihm 📚 Insgesamt eine tolle Empfehlung für alle Dystopien-Leser und TvP Fans 💘🫶🏻

Alles für die Quote!
*Rezensionsexemplar* 🏛️ DYSTOPIE 🏛️ FIGHT FOR ENTERTAINMENT 🏛️ SOCIAL CRITICISM 🏛️ REBELLION Um die lebenswichtigen Medikamente ihrer Mutter beschaffen zu können, muss Reva sich selbst an eines der Adelshäuser verkaufen um in der Arena spektakuläre Kämpfe auszufechten. In einer Welt, in der Emotionen als Ware verkauft werden, steht für sie die Familie an oberster Stelle. Reva gehört zu den wenigen Performern, die nicht für Ruhm und Privilegien, sondern für sich selbst kämpfen und wird damit zum Symbol einer Revolution… »In der Arena geht es nicht um Kämpfen. Es geht um Kontrolle. Sie wollen nicht nur deinen Körper, deine Kraft - sie wollen dich. Deine Essenz. Deine Seele.« Puuuh! Kaum angefangen - 20 Mal gelitten und geblutet - und dann sitzt man da und fragt sich „Was jetzt? Fertig?“ Reva ist der Inbegriff einer knallharten Protagonistin. Sie entwickelt in absolut authentischen Twists vom Schlachtlamm zur Racheikone, die nicht gebrochen werden kann. Einblicke in ihre Gedankenwelt aus der Erzählperspektive machen sie nahbar - man fühlt auf jeder Seite mit ihr mit, als würde man selbst in den Zuschauerrängen der Arena sitzen. Die Menschen in dieser dystopischen Welt leben in einer Megametropole, die systematisch überwacht und von der Außenwelt abgeschnitten wird. Das Kastensystem der Gesellschaft ist durch erbliche Zugehörigkeit bestimmt und bietet keinerlei soziale Mobilität. Während ein Monarch die Stadt regiert, fröhnen große Adelshäuser der Arena und das einfache Volk kriecht im Dreck. Mittels High-Tech-Sensoren werden sämtliche Emotionen und Gefühle der Kämpfenden unmittelbar an die Zuschauenden übertragen, sodass diese ein Erlebnis der besonderen Art genießen. Hierfür wird ordentlich gezahlt: Quote und Reality-Index werden bewusst manipuliert und bestimmen, was wahr ist. Eine exzellente Mischung aus historischer Gladiatorenarena und futuristischer Technik. Mein innerer Monk hätte sich mehr Hintergründe zu der dargestellten Welt gewünscht. Das ist aber meckern auf sehr hohem Niveau und hat das Leseerlebnis keineswegs geschmälert. Alles für die Quote! Absolute Leseempfehlung!

Band 1 habe ich schon sehr gemocht und Band 2 kann nahtlos anschließen! Ich liebe Dystopien und verschlinge regelrecht alles, was in dieses Genre gehört und vielleicht bin ich deswegen auch etwas kritisch. Vor allem mag ich sehr diese Arenen-Szenarien. Aber Reva hat mich als Charakter schon in Band 1 schon überzeugt und jetzt feiere ich sie komplett. So ein starker Charakter, der immer wieder aufsteht. Egal, wie sehr sie das Leben zeichnet. Bewundernswert! Ich liebe das Worldbuidling, das im Prinzip altbekannt ist. Aber ich mag es sehr, was der Autor daraus macht. Was er für neue Ideen hinzubringt. Und was für eine Wendung! Und einige Teaser, die viel versprechen. Ich glaube in Band 3 wird einiges passieren. Es wird sicherlich noch spannender und actiongeladener sein als dieser Band. Großartig! Ich freue mich extrem auf Band 3!
Die Arena lernt – und mit ihr ihre Opfer.
Band 2 von Arena 89 setzt dort an, wo Band 1 bewusst offengelassen hat: bei den Konsequenzen. Die Spielregeln sind bekannt, die Mechanik der Quote etabliert – doch jetzt verschiebt sich der Fokus. Aus dem reinen Überlebenskampf wird eine Frage nach Haltung, Verantwortung und Kontrolle. Die Arena ist nicht mehr nur ein Ort. Sie ist ein System. Was mir auch in diesem Band gut gefallen hat, ist die Konsequenz, mit der die dystopische Welt weitergedacht wird. Die Eskalation wirkt logisch, nicht effekthascherisch. Unterhaltung, Öffentlichkeit und Macht greifen noch enger ineinander, und genau darin liegt die beklemmende Stärke des Romans. Die Gewalt ist nicht Selbstzweck, sondern Symptom eines Apparats, der gelernt hat, wie Aufmerksamkeit funktioniert. Reva bleibt das emotionale Zentrum der Geschichte. Sie ist spürbar gezeichnet von dem, was hinter ihr liegt, und zugleich gezwungen, sich weiter zu behaupten. Gerade diese Entwicklung macht sie interessant: weniger Reaktion, mehr innere Spannung, mehr Brüche. Sie wird nicht zur Ikone stilisiert, sondern bleibt Mensch in einem unmenschlichen Umfeld – ein Balanceakt, der auch im zweiten Band trägt. Erzählerisch zieht Band 2 das Tempo an, ohne an Klarheit zu verlieren. Die Serie löst sich zunehmend von ihren Referenzen und behauptet ihren eigenen Ton. Man merkt: Arena 89 will nicht nur unterhalten, sondern ein größeres Bild zeichnen – über Medienlogik, Verwertbarkeit und die Frage, wie viel Widerstand ein System zulässt, bevor es ihn einkalkuliert. Ich habe auch diesen Band gern gelesen. Nicht, weil er bequem ist – sondern weil er konsequent weiterdenkt. Für Leser, die… …Dystopien mögen, die sich entwickeln statt zu wiederholen. …Figuren begleiten wollen, die an Konsequenzen wachsen. …Serien schätzen, die ihre Welt ernst nehmen. Meine Zeile zum Buch: „Die Arena verändert ihre Regeln nur dann, wenn es der Quote dient.“

Dystopischer Reihenauftakt mit Sogwirkung: brutales Setting, starke Protagonistin und ein Ende, das klar macht.
„Manche Arenen dienen nicht dem Spiel – sondern der Ablenkung.“ Blut für die Quote wirft seine Leser ohne Umwege in eine Welt, in der Unterhaltung und Gewalt längst eine unheilvolle Symbiose eingegangen sind. Der Verweis auf Katniss aus Tribute von Panem ist bewusst gesetzt – und funktioniert. Auch hier steht eine junge Protagonistin im Zentrum eines Systems, das Menschen zu Figuren und Leid zu Programm macht. Doch Steinthal kopiert nicht. Er variiert. Die dystopische Welt von Arena 89 wirkt roh, medial durchdrungen und erschreckend plausibel. Quote ist Macht, Aufmerksamkeit ist Währung, Moral ein Störfaktor. Diese Grundspannung trägt den Roman und verleiht ihm eine klare gesellschaftliche Lesart, ohne die Handlung zu erdrücken. Das Tempo ist hoch, die Regeln der Arena brutal eindeutig – und gerade darin liegt die Sogwirkung des Buches. Reva ist eine Protagonistin, die funktioniert, weil sie nicht als makellose Heldin angelegt ist. Sie reagiert, zweifelt, kämpft – und wächst an der Gewalt des Systems, dem sie ausgeliefert ist. Ihre Perspektive erdet die Geschichte und sorgt dafür, dass der Roman mehr ist als bloße Action. Man fiebert mit ihr, nicht weil sie unbesiegbar ist, sondern weil sie verletzlich bleibt. Stilistisch bleibt Steinthal direkt, klar und auf Vorwärtsdrang fokussiert. Die Sprache ist zweckmäßig, die Bilder hart, die Dramaturgie seriell gedacht. Blut für die Quote ist eindeutig als Auftakt konzipiert – und genau das merkt man. Nicht alles wird aufgelöst, vieles bewusst offen gelassen. Der Band endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit einem Versprechen. Ich mochte dieses Buch, weil es seine Referenzen kennt – und trotzdem genug eigene Energie entwickelt, um neugierig zu machen. Die Arena ist eröffnet. Und ich will wissen, was sie noch verschlingt. Für Leser, die… …dystopische Settings mit klaren Spielregeln mögen. …starke weibliche Protagonistinnen schätzen, die nicht idealisiert sind. …Reihenanfänge lesen, die Spannung aufbauen statt alles zu erklären.ie Zeile, die bleibt: In einem Satz... „In einer Welt der Quote ist jedes Leben nur so viel wert wie seine Reichweite.“
Alles für die Quote! 🔥🩸📺
✨ Düster, brutal und erschreckend realitätsnah - dieses Buch fühlt sich an wie ein Albtraum, der irgendwann vielleicht gar nicht mehr so unrealistisch ist 😶 Stell dir vor, dein Schmerz ist Einschaltquote. Und genau DAS ist die Grundidee von Arena 89. In dieser Welt wird Leid konsumiert wie Unterhaltung. Über das Feel-Link-System spüren Millionen Zuschauer live jeden Schlag, jede Angst und jeden Moment purer Verzweiflung der Kämpfer in der Arena. Je mehr sie leiden, desto höher die Quote. Und mittendrin: Reva. Sie will keine Heldin sein. Sie will einfach nur überleben und ihre Familie schützen 😭 💬 Atmosphäre & Charaktere Die Atmosphäre ist dauerhaft bedrückend. Dieses Buch fühlt sich kalt an. Kontrolliert. Hoffnungslos. Und genau deshalb funktioniert die Welt so gut. Besonders heftig fand ich das Feel-Link-System. Dieser Gedanke, dass Menschen Schmerz nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen, um unterhalten zu werden… uff 😶 Die Arena ist hier nicht einfach nur ein Ort für Kämpfe. Sie IST das System. Regierung, Kontrolle und Unterhaltung verschmelzen zu diesem riesigen, kaputten Spektakel. Reva mochte ich richtig gern, weil sie nicht wie die typische „perfekte Rebellin“ wirkt. Sie handelt aus Angst, Verantwortung und purem Überlebenswillen — dadurch wirkt sie unglaublich greifbar. Außerdem liest sich das Buch richtig schnell weg. Die Erzählweise ist zügig und durch den flüssigen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten 😭🔥 💭 Meinung Dieses Buch war intensiv. Nicht nur wegen der Gewalt, sondern wegen der Fragen, die ständig im Raum stehen. Wie weit würden Menschen für Unterhaltung gehen? Ab wann stumpft man komplett ab? Gerade diese Mischung aus Medienkritik, Überwachung und Gewaltshow hat mich komplett abgeholt. Die Story ist brutal, spannend und zieht einen wirklich schnell rein. 👉 Perfekt für dich, wenn du: 🩸 brutale Dystopien liebst 📺 Stories mit Gameshow-/Survival-Vibes magst 🔥 gesellschaftskritische Themen feierst
Wesentlich emotionaler als der erste Band
Am Anfang kam man gut rein ins neue Leben von Reva im Haus Astra. Alles scheint toll und wunderbar zu sein, zwar immer noch gefangen, dafür jetzt im goldenen Käfig. Reva trifft alte Freunde und neue Charaktere und ihre neue Position verleiht ihr automatisch auch mehr Freiheiten. Das Buch ist wie ich finde emotionaler als der erste Teil geschrieben, man spürt förmlich worauf alles hinaus läuft oder zwangsläufig laufen muss. Das Ende hat mich dann doch sehr getroffen, es gab einige Stellen, an denen ich am liebsten das Buch gegen die Wand geworfen hätte, so viel Ungerechtigkeit wie dort ausgeübt wird. Nichtsdestotrotz bin ich auf den dritten Teil gespannt.
Unterhaltsam und zum Ende hin spannend, aber mit kleinen Schwächen.
👊 342 Seiten | Selfpublisher 💰 Third-Person-Narrator 👊 Dystopie mit Science-Fiction Anteil 💰 Kämpfe | Starke Protagonistin | Gefühle | Arm & Reich ❗️Triggerwarnungen (evtl. Spoiler): Kämpfe, Gewalt, Manipulation, Armut, Krankheit, Verlust geliebter Menschen, moderne Sklaverei, Machtmissbrauch, Ungerechtigkeit ☆ Meine Meinung: Ich habe schon so viel Gutes über dieses Buch gehört. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich es bei LovelyBooks für eine Leserunde gewinnen durfte. Vielen Dank dafür ♡ Der Einstieg fiel mir leicht. Ich habe mich schnell in der Geschichte zurechtgefunden und war von Beginn an gut unterhalten. Durch den leichten, flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch angenehm lesen und erfordert kein hohes Maß an Konzentration. Die Figuren waren sehr gut ausgearbeitet und hatten Ecken und Kanten, was sie greifbar und authentisch gemacht hat. Vom Sci Fi Anteil hätte ich mir allerdings deutlich mehr gewünscht. Die Idee mit den Feel-Links und dem Reality-Index fand ich großartig und sehr originell. Dieses Konzept hätte meiner Meinung nach noch tiefer ausgearbeitet werden können. In der Handlung gab es für mich jedoch Wiederholungen. Der Ablauf wirkte stellenweise vorhersehbar. (Davon abgesehen, dass es zweimal vorkam, dass der Titel des Kapitels gespoilert hat ...) Arenakampf, Konflikt, Gespräch, wieder Kampf und dann erneut von vorne. Bei den Kampfszenen fehlte mir teils etwas die emotionale Spannung. Gerade weil die Emotionen hier zur Unterhaltung und zur Show gestellt werden, hätte ich mir dafür mehr Raum und Intensität gewünscht. Positiv überrascht hat mich das Ende. Mit dieser Entwicklung habe ich nicht gerechnet. Die letzten 100 Seiten waren sehr fesselnd und haben mich positiv für das Buch gestimmt. Da mich dieser letzte Teil der Geschichte dann doch abgeholt hat, werde ich den zweiten Band wahrscheinlich auch lesen. Insgesamt war das Buch unterhaltsam und zum Ende hin spannend. Durch die vielen positiven Meinungen hatte ich jedoch etwas höhere Erwartungen. 💛 Mochte ich gerne 💛

Schnell erzählt
Leider ging mir alles viel zu schnell und es wurde zu wenig erklärt. Bis zum Schluss konnte ich nicht sagen, ob Pitborn die Bezeichnung für eine Personengruppe ist oder eine Beleidigung. Das System wurde nicht gut erklärt, ich verstehe leider immer noch nicht, wie Kontrolle ausgeübt wird. Durch Emotionen? Aber wie? Das Buch war sehr kurz, und die Welt sehr komplex. 100 Seiten mehr hätten der Geschichte gut getan. Der schreibstil war wirklich gut, wobei mir immer wieder Wiederholungen aufgelaufen sind. Die häufigste: Emotionen, die Millionen konsumierten. Ich lese trotzdem weiter, Band 2 ist wesentlich länger. Vielleicht bekommen hier die Welt und das System mehr Raum.
Düstere Dystopie über Kämpfe, vermarktete Emotionen und eine junge Frau, die unbeabsichtigt zum Symbol des Widerstands wird.
//Werbung| kostenloses Rezensionsexemplar// ARENA 89 – Blut für die Quote überzeugt mit einer starken Protagonistin, einem beklemmenden Setting und einer spannenden Geschichte über Moral, Macht und Unterhaltung. Reva kämpft nicht für Ruhm, sondern für das Überleben ihrer Familie. Die düstere Atmosphäre, die gelungenen Wendungen und die nachvollziehbare Charakterentwicklung machen diesen ersten Band besonders lesenswert. Kleine Kritikpunkte sind spoilende Kapitelüberschriften und das Potenzial für noch intensivere emotionale Einblicke. Ein starker Auftakt einer Trilogie – besonders empfehlenswert für Fans von dystopischen Romanen à la Die Tribute von Panem.

Das Buch haut rein
Ich bin jemand, der oft Bücher allein aufgrund ihres ansprechenden Covers kauft. Dieses Mal hat mich jedoch die Beschreibung auf Instagram gefesselt. Panem, Spartacus, 1984 – genau mein Ding, dachte ich. Als ich anfing zu lesen, war ich sofort gefesselt. Es hatte tatsächlich etwas von Panem und Spartacus, und ich mochte beides bereits. Das Buch hält ein flottes Tempo bei und verleitet immer wieder zum Weiterlesen. Manchmal hätte ich mir vielleicht etwas mehr Tiefe oder Hintergrundinformationen gewünscht. Es ist ein Buch, das wirklich rein haut, wie ein Schlag Revas. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Es ist leicht zu lesen, es ist schnell und hat keine Längen. Am Ende will man nur noch eines: den nächsten Band und weiterlesen. Ich will mehr! R
Das erste Mal einen selfpushing Roman gelesen und wurde nicht enttäuscht!
Arena ‘89 war komplett anders als die typische 0815 Dystopie Geschichte. Ich fand die Grundidee und das Worldbuilding sehr spannend. Meiner Meinung nach war die Idee dennoch nicht komplett ausgereift. Ich hätte gerne mehr über das Feel-Link-System erfahren. Die Kämpfe waren sehr stilistisch beschrieben, waren aber leider immer wieder eine kleine Wiederholung. Kampf -> Erholung + Training -> Kampf… Ich hätte mir mehr Story für zwischendurch gewünscht. Nach dieser äußerst hohen Kritik gibt es aber auch viel Gutes zu sagen. Reva hat mir als Prota sehr gut gefallen und ist in ihrer Rolle- dem Kampf um die Gesundheit ihrer Mutter und generellen Wohlbefinden ihrer Familie komplett aufgegangen. Ich konnte in jedem einzigen Moment mit ihr fühlen und ihre Taten waren nicht zu übertrieben dargestellt. Insgesamt ist ‚Arena ‘89‘ ein vielversprechender Auftakt mit Ecken und Kanten. Wer Lust auf eine düstere, ungefilterte Dystopie abseits des Standards hat, ist hier genau richtig. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und ob mich Band 2 noch etwas mehr überzeugen kann. Vielen dank LovelyBooks und Stephan Steinthal, dank denen der 2 Band schon als Rezensionsexemplar in meinem Bücherregal steht. Ebenfalls vielen Dank für die Einführung in diese äußerst interessante Welt in Form eines kostenlosen E-Books.
Ähnliche Aufassung von the Hunger Games
Ich fand das Buch von Anfang an sehr spannend. Es sind ein paar Fragen offen geblieben, aber ich hoffe diese in nächsten Band beantwortet zu bekommen. Die Umgebung und die Kämpfe sind so detailliert beschrieben, dass man sich sehr gut hineinversetzen kann. Die Protagonisten ist unglaublich tief und emotionale beschrieben. Man fühlt direkt mit ihr. Ich freue mich auf den nächsten Band. 📚

🏟️ Arena '89
Handlung In einer Stadt, in der die Arena alles ist – Regierung, Wirtschaft, Kontrolle und Show –, kämpft die junge Reva ums Überleben. Ihr Leid ist Währung, ihre Angst Unterhaltung. Über das Feel-Link-System spüren Millionen Zuschauer jeden Schlag, jeden Stich, jedes Beben ihres Herzens live. Je stärker sie leidet, desto höher steigt die Quote. Reva will keine Heldin sein. Sie will nur genug verdienen, um ihre kranke Mutter und ihren Bruder zu schützen. Doch was als erzwungene Anpassung beginnt, wird zu einem stillen Aufbegehren gegen ein System, das Schmerz zur besten Sendezeit verkauft. Protagonisten Reva: Eine starke, aber nicht überzogene Protagonistin, die glaubwürdig und greifbar bleibt. Sie kämpft nicht für Ruhm, sondern für das nackte Überleben ihrer Familie. Die Nebencharaktere: Marcel und Vex sind wunderbar ausgearbeitete Figuren, die sich ihre Menschlichkeit in diesem grausamen System bewahrt haben. Fazit Stephan Steinthal liefert mit "Arena '89" eine düstere, spannende Dystopie, die durch eine starke, authentische Protagonistin und interessante Nebenfiguren überzeugt. Das Feel-Link-System ist eine geniale Erfindung. Was mir gefehlt hat: Ich hätte mir gewünscht, noch mehr über die dystopische Welt außerhalb der Arena zu erfahren. Der Fokus liegt stark auf der Arena selbst, während die Gesellschaft dahinter etwas blass bleibt. Für den ersten Band einer Trilogie ist das aber verschmerzbar. Bewertung: 4/5⭐ Kategorie: Dystopie-Highlight Emoji-Ästhetik: 🏟️⚔️💉📺🔥🩸 Spice-Level: 🌶️ (0/5 – keine Romance, reine Dystopie) Informationen zum Buch Autor: Stephan Steinthal Verlag: BoD – Books on Demand Seitenanzahl: 336 Seiten Genre und Tropes: Dystopie, Science-Fiction; Arena-Kämpfe, Feel-Link-System, starke Protagonistin Einzelband oder Reihe: Reihe Originalsprache: Deutsch Unbezahlte Werbung - Rezensionsexemplar Alle Bilder des Moodboards stammen von Pinterest

Panem meets Gladiator
Man wird direkt zu Anfang rein geworfen, ohne großes herum Geplänkel wird die Protagonistin und die anderen Charaktere vorgestellt und in die Geschichte eingefügt. Die Story ist von Beginn an fesselnd und spannend und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Alles in diesem Buch möchte einfach nur überleben und/oder muss mit dem System zurecht kommen, das über alles herrscht. Eine herrlich dystopische Geschichte, die Lust auf mehr macht.
Spannend von Anfang bis Ende, emotional überraschend tief und mit einer starken Weiterentwicklung von Reva in Haus Astra. Für mich sogar besser als Band 1, klare 5 Sterne.
Arena 89 – Die Pitborn Prinzessin hat mir sogar noch besser gefallen als Band 1. Die Spannung ist von Anfang an da und zieht sich konsequent bis zum Ende durch. Der Schreibstil ist wieder unglaublich angenehm und flüssig, sodass man komplett in der Geschichte versinkt. Mit Haus Astra bekommt die Welt eine neue, faszinierende Facette. Der Luxus, die Ordnung und die scheinbare Fürsorge stehen in starkem Kontrast zu dem, was man zuvor kennengelernt hat. Gleichzeitig bleibt dieses Gefühl eines goldenen Käfigs bestehen. Genau in diesem Umfeld wird Revas Entwicklung besonders deutlich. Ihr Aufstieg zur Auctora fühlt sich absolut verdient an, weil man spürt, wie hart sie dafür gekämpft hat. Sie wirkt stärker, selbstbewusster und strategischer, ohne dabei ihre Menschlichkeit zu verlieren. Besonders beeindruckt hat mich, wie emotional das Buch stellenweise ist. Zwischen Macht, Intrigen und Kämpfen gibt es viele berührende Momente, die unerwartet tief gehen und der Geschichte noch mehr Intensität verleihen. Auch das Cover des Buches ist ein echtes Highlight. Es ist wunderschön und passt perfekt zur Atmosphäre der Reihe. Für mich ganz klar 5 Sterne und sogar noch stärker als der erste Band. Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf die Fortsetzung.
Für die Quote
Nach dem gelungenen ersten Teil konnte ich es kaum erwarten, auch Band zwei der Pitborn-Reihe zu lesen. Die Geschichte setzt direkt dort an, wo Band eins aufgehört hat. Das Tempo ist zwar etwas gedrosselt, aber nie zu langsam. Die Kämpfe sind härter und brutaler, und Revas neu gewonnene Freiheiten bieten einen tieferen Einblick in die Welt. Besonders gut hat mir die Entwicklung der Freundschaften innerhalb von Revas neuem Team gefallen. Die Teamkämpfe machen mich mehr Spaß, Als die einzelnen Kämpfe. Das Ende hat mich dann völlig überrascht und vom Hocker gerissen. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrechterhalten, sodass man nie genau weiß, wem oder was man glauben soll. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil drei und kann es kaum erwarten, weiterzulesen. Ich weiß aber auch schon jetzt, dass ich der Reihe nach trauern und Reva nach Band drei vermissen werde. Schon jetzt hat die Reihe meine absolute Empfehlung. Panem meets Spartacus und alles für die Quote.
Die Pitborn-Prinzessin lächelt nicht, sondern schlägt zurück ✨ Und WIE!
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Autoren zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung beeinflusst das aber nicht. Da ist sie, die zweite, heiß ersehnte Fortsetzung meinerseits im Oktober. Und ich hab es geliebt! (Ich hatte das Buch aus Versehen so schnell durch, ich gehöre laut Stephan zu den ersten fünf, die es je gelesen haben, upsi!) Reva soll Auctora von Haus Astra werden - für sie der Weg sich an denen zu rächen, die ihr geschadet haben. Doch bei all ihrem Eifer hat sie nicht daran gedacht, dass sie als Auctora erweiterte Pflichten hat, und auch wenn Selira Astra netter wirkt als Cassian Varus: Sie ist immer noch die Domina des Hauses und tut alles für die Quote. Und dafür inszeniert sie skrupellos Revas Leidensgeschichte. In der neuen Season hat Reva als Auctora außerdem eine weitere wichtige Rolle zu erfüllen, denn sie braucht eine Squad für die neuen Teamkämpfe. Und während klar ist, dass Cassian aus Rache Kira zur Auctora gemacht hat, sind die beiden nicht die einzige Gefahr, die lauert. Da wäre Darek, der Auctro aus Haus Lakos, dessen Niederlage gegen Reva ein Schmutzfleck auf seiner sonst perfekten Laufbahn ist und das neue Haus Tharion, deren Kämpfer:innen dem Glauben angehören, Schmerz würde die Seele reinigen. Doch welche:r Auctor:a die Season mit seinem Team gewinnt, gewinnt das erste Mal seit langem eine Audienz bei Kaiser... Was ein zweiter Teil! Ich bin fast traurig ihn so schnell gelesen zu haben, denn er war fantastisch. Alleine beim Öffnen des Buchs habe ich mich gefreut, denn das Vorwort hat eine Triggerwarnung, die bei der grafischen Gewalt echt sinnvoll ist und ein “Was bisher geschah”. Und letzteres gibt es für mich leider noch viel zu selten. Besonders genossen habe ich die Teamdynamik in Revas Squad, wo mit Taro und Marcel alte Bekannte und mit Lena ein neues Gesicht Reva zur Seite stehen. Wie sie selbst im Buch sagen: Ihre große Stärke ist die Tatsache, dass sie ihre Nachteile gegenseitig ausgleichen, und als Team agieren, nicht als Gruppe von Einzelkämpfern. Abseits der Gruppe beginnt Reva sich in Tarin zu verlieben, einen Magister des Hauses, der aus einer Astra-Nebenlinie stammt. Seine privilegierte Situation fällt vor allem auf, wenn er mit Reva über das System diskutiert, allerdings ist er auch gewillt Reva und ihrem Team bei ihren Kämpfen zu helfen. Dann ist da noch Vaelina Astra, die Tochter von Selira, die eine fantastische Gegenspielerin zu Reva bietet. Mir besonders im Kopf geblieben ist auch das Haus Tharion, durch seine fast schon ritualisierte Art, die an eine Sekte erinnert und ihrer Überzeugung, dass sie beim Kämpfen ihre:n Gegenüber segnen. In dem Teil glänzt auch das Worldbuilding, denn durch Revas neue privilegierte Situation hat sie die Möglichkeit, die Stadt weiterzuerkunden. Sie nutzt diese, um herauszufinden, was hinter den Stadtmauern liegen könnte, allerdings wird ihr da auch wieder klar: Nur weil sie jetzt Auctora ist, ist sie nicht frei. Was mir an Reva wieder sehr gut gefallen hat, ist, wie sie für ihre Ideale einsteht und wie sehr es sie beschäftigt zu sehen, wie jemand in der Arena stirbt. Außerdem ist es schön zu sehen, wie sie nicht, nur weil sie Auctora ist, auf einmal fehlerfrei handelt. Ihre Blauäugigkeit, was gerade ihre neue Rolle angeht, bringt sie zwar an ihre Grenze, doch auch da schafft sie es das ganze zu meistern. Ebenso, wenn sie vor dem Kaiser steht. A propose de Kaiser, meine Vermutung war schon bei Band eins, dass es mit dem Kaiser so ähnlich sein könnte, wie in 1984 mit Big Brother. Es ist nicht identisch, aber ähnlich, und ich feiere es sehr. Auch dass mich der gesamte Plot in Teilen an Wall-E erinnert hat, hab ich echt genossen. Wichtig ist auch zu sagen: Hier ist nicht kopiert worden, aber wenn man viel Dystopie konsumiert, fallen Inspirationen auf :). Wenn ich eine Kleinigkeit an diesem Buch auszusetzen habe, dann dass mir die Worte “Pitborn-Prinzessin” doch ein paar Mal zu viel im Buch vorkommen. Aber das ist meckern auf sehr sehr hohem Niveau. Kurz zum Schluss noch zum Schreibstil: Ich fand ihn wieder absolut genial, super fesselnd und der Perspektivwechsel zwischen den Teammitgliedern wirken für mich einfach super natürlich. Ich hatte manchmal den Vibe ich würde das ganze Buch als Film sehen. Massive Empfehlung für die Reihe!
Sehr spannend !
Arena 89 – Blut für die Quote war für mich von Anfang bis Ende spannend. Die Geschichte startet direkt intensiv und hält dieses Tempo bis zur letzten Seite. Kein Durchhänger, kein Ziehen, man bleibt komplett drin. Besonders gut gefallen hat mir die starke Protagonistin. Sie wirkt nicht überzogen, sondern greifbar und entschlossen, was die Geschichte noch intensiver macht. Auch die Nebencharaktere sind interessant ausgearbeitet und bringen zusätzliche Dynamik rein. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Thematisch ist das Buch zwar fiktional, aber die gesellschaftskritischen Aspekte treffen ziemlich ins Schwarze. Es geht stark um Medien, Sensationslust und den Druck, immer extremere Inhalte liefern zu müssen, nur damit die Quote stimmt. Genau dieses „Wie weit würde man gehen für Aufmerksamkeit?“ macht die Geschichte so beklemmend. Man merkt schnell, dass das gar nicht so weit weg wirkt von unserer Realität. Und auch optisch ein Highlight, das Cover ist wirklich gelungen. Freue mich auf Band 2 :)
Hier ist der Buchtitel Programm und diese dystopische Geschichte absolut fesselnd 👌🏼😁.
@stephansteinthal hat eine dystopische Welt erschaffen in welcher die Menschen süchtig nach Unterhaltung und den daraus resultierenden Emotionen sind. Einzelne Kämpfer*innen, gebunden an verschiedene Häuser, treten in Arenen gegeneinander an (hat was von Soldat*innen der römischen Armee). Ihre Gefühle, Schmerzen, Emotionen werden direkt per Feel-Link-System an die Zuschauer*innen übertragen und verkauft. Reva, sympathische Protagonistin, kämpft für das Überleben ihrer Mutter. Sie wird im Haus Varus "aufgenommen" und durchlebt dort ein extremes Training. Hier findet sie Feinde wie auch Freunde. Allesamt starke Nebencharaktere die sich sehr gut in die Geschichte einfügen ☺️. Überhaupt ist Reva eine tolle Protagonistin, ich liebe ihren starken Willen. Es wird blutig und brutal, man wird mit Hoffnung und Verzweiflung konfrontiert, mit psychologischen Machtspielen, korrupter Politik und mit der Gier nach mehr - mehr Emotionen, mehr Blut, mehr Schwäche, mehr Gänsehautmomente. Die Szenerien in Häusern und Arenen sind echt spannend und zum Glück hat @stephansteinthal hier eine Trilogie geplant 😁. Ich muss mehr erfahren! Mich hat die Geschichte rund um Reva wirklich gefesselt. Stark geschrieben 💪🏼 und durchdacht.

Noch besser als der erste Band
Der zweite Band von Arena 89 – Die Pitborn Prinzessin von Stephan Steinthal hat mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. 🔥 Kaum angefangen, war ich sofort zurück in dieser intensiven, gefährlichen Welt – und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung zieht sich konsequent durch die gesamte Geschichte. Alles ist so detailliert beschrieben, dass man jede Szene klar vor Augen hat. Man spürt die Atmosphäre, die Bedrohung und die Emotionen der Figuren hautnah. 🎭⚔️ Und dann dieser Plot-Twist … 😳💥 Ich war mir so sicher, eine Ahnung zu haben – und wurde komplett überrascht. Diese Wendung hat mich wirklich umgehauen, im absolut positiven Sinne. Genau solche Momente liebe ich beim Lesen! Auch emotional hat mich das Buch wieder voll erwischt. Man fiebert mit, leidet mit und hofft mit. Die Figuren wirken lebendig und greifbar, was die Geschichte noch intensiver macht. ❤️🔥 Eine starke, spannende Fortsetzung – und jetzt heißt es: sehnsüchtig auf Band 3 warten! 📖✨

🏟️ Arena '89: Die Pitborn-Prinzessin
Handlung Nach dem brutalen Verlust ihrer Brüder in der Arena ist Revas einziges Ziel Rache an Cassian Varus, dem Mann, der ihre Familie zerstört hat. Die ehrgeizige Domina Selira Astra macht ihr ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann: Sie wird zur Auctora von Haus Astra erhoben, doch was als inszenierte Rolle beginnt, wird schnell zu einer echten Waffe gegen das System selbst. In den luxuriösen Hallen des Hauses wird aus der Kämpferin der Grube die sogenannte „Pitborn-Prinzessin“ – einerseits Symbol der Hoffnung für die Unterdrückten, andererseits Geldmaschine für die Herrschenden. Während sie weiter in der Arena kämpft, erfährt Reva endlich mehr über die dunkle Wahrheit des Kaiserreichs – und dass die eigentlich größte Bedrohung nicht immer im offenen Kampf, sondern hinter den Kulissen lauert. Protagonisten Reva: Ihre Entwicklung ist das absolute Herzstück dieses Bandes. Aus dem traumatisierten, überlebenden Mädchen wird eine junge Frau, deren Stärke und Mut weit über das hinausgehen, was man für möglich gehalten hätte. Sie handelt strategischer, reifer und bleibt trotz ihres Rachedursts immer greifbar und nachvollziehbar. Das Team, das sich um sie formt, darf sich echt sehen lassen. Selira Astra: Revas neue Domina ist undurchschaubar und vielschichtig – sie bietet Reva eine Bühne, verfolgt dabei aber gnadenlos ihre eigenen Machtinteressen. Dieses fragile Machtgefüge zwischen Reva und ihr sorgt für hervorragend ausgearbeitete politische Intrigen, die die Handlung extrem bereichern. Tarin: Die Magistra von Haus Astra entwickelt eine interessante Beziehung zu Reva, die die Lektüre zusätzlich aufwertet. Die angedeutete Romanze bleibt subtil und in die bedrückende Atmosphäre eingebettet. Fazit Stephan Steinthal hat mit „Arena ’89: Die Pitborn-Prinzessin“ eine Fortsetzung geschrieben, die den ersten Band in puncto Spannung, Tiefe und Emotionalität bei Weitem übertrifft. Endlich öffnet sich der Blick für das größere Ganze: Die Arena-Kämpfe bleiben brutal, doch die Welt außerhalb wird deutlich greifbarer und ausführlicher beleuchtet – das war mein einziger Kritikpunkt an Teil 1, und hier hat der Autor ganzen Herzens abgeliefert. Die neu eingeführten Teamkämpfe mit individuellen Handicaps bringen eine frische Dynamik in die Handlung und vertiefen die Beziehungen zwischen den Charakteren ungemein. Die Themen Machtmissbrauch, moderne Sklaverei und die Manipulation von Emotionen als Entertainment bleiben gnadenlos aktuell und werden in keinem Moment oberflächlich behandelt. Abgerundet wird das Ganze von einem Schreibstil, der einen nur so durch die Seiten fliegen lässt. Das Ende? Absolut atemberaubend. Ich bin komplett gebrochen und will jetzt sofort den dritten Band. Ich habe den ersten Band geliebt, aber dieser hier hat mich endgültig zum Fan gemacht. Bewertung: 5/5⭐ Kategorie: Dystopie-Highlight Emoji-Ästhetik: 🏟️⚔️🩸👑🔥💔 Spice-Level: 🌶️ (1/5 – dezente, gefühlvolle Romantik, komplett ohne Schmuddelwörter im perfekten Ausmaß) Informationen zum Buch Autor: Stephan Steinthal Verlag: BoD – Books on Demand (Selfpublishing) Seitenanzahl: 494–496 Seiten (je nach Ausgabe) Genre und Tropes: Dystopie, Dark Science-Fiction; Teamkämpfe, Rache, politische Intrigen, „Hunger Games meets Spartacus“, emotionale Achterbahn, Welterweiterung, starke weibliche Hauptfigur Einzelband oder Reihe: Reihe (Band 2 der Arena-'89-Trilogie – Band 3 bereits in Arbeit/angekündigt für 2026) Originalsprache: Deutsch Unbezahlte Werbung - Rezensionsexemplar Alle Bilder des Moodboards stammen von Pinterest

Düstere Dystopie genau nach meinem Geschmack! Panem meets NFL Trading und vielleicht ein bisschen Wrestling (sagt der Wrestling-Noob).
Der Autor hat mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, meine Meinung beeinflusst das aber nicht. In einer Welt, in der alles falsch sein könnte, sind das wichtigste die Emotionen. Und die werden in der Welt von Arena ‘89 dazu genutzt, die Realität zu bestimmen - und zur heiß gehandelten Ware. Bei den spektakulären Kämpfen in der Arena 89 werden die Gefühle der Kämpfer:innen unmittelbar via Feel-Links (genialer Pun!) ans Publikum übertragen und es heißt “Alles für die Quote”. In das Arena-System stolpert auch Reva unfreiwillig - denn das Geld, was sie bei Untergrundkämpfen verdient, reicht nicht, um ihre todkranke Mutter zu versorgen und die Miete zu zahlen. Also verkauft sie sich an Haus Varus und tritt so dem System bei, das ihren Vater auf dem Gewissen hat. In Haus Varus trifft sie auf den Dominus Cassian, einen ehemaligen Arena-Performer, der Kontrolle, Hierarchie und Disziplin über alles setzt. Spätestens als Reva sich bei ihm beschwert, dass wegen des Zustands ihrer Mutter nichts getan wird, obwohl es doch vertraglich vereinbart war, hat er sie auf dem Kieker. Aber als sie in der Arena steht und kämpft, merkt das Publikum: da ist was an der jungen Pitborn, die nicht aufgeben will. Und das bringt Quote und, zu Cassians Missfallen, bringt es Reva Selbstvertrauen. Diese Art von Dystopie ist natürlich genau meins, die Heldin wider Willen, die sich dem System stellt, unter dem sie leidet. Das funktioniert in Panem, das funktioniert auch hier. Aber im Gegensatz zu Panem, mit dem sich das Buch ja auch selbst vergleicht, ist “Arena ‘89” deutlich düsterer und für mich noch etwas brutaler. Und es gibt (noch) keine Lovestory, was ich persönlich auch ziemlich erfrischend finde. Revas Wegbegleiter:innen sind gute Freund:innen oder ihre Familienmitglieder, und natürlich ihr Mentor, die sie dabei unterstützen trotz allem nicht im System unterzugehen. Und ihre Widerstandsfähigkeit und Unbeugsamkeit ist in diesem Buch wohl auch Revas größte Stärke: Sie wird notgedrungen und vielleicht etwas naiv Teil eines brutalen Systems, das nur darauf aus ist, sie zu brechen, um eine Geschichte rund um sie für die Quote zu spinnen. Doch Reva behält ihre Menschlichkeit. Selbst gegenüber ihren Peiniger:innen. Die Idee der Arena hat mich, als semi-interessierte NFL-Zuschauerin, absoluten Wrestlingnoob und passionierte Asterix-Leserin an einen Mix aus Wrestling und Gladiatorenkampf mit NFL-Performer:innen-Trading. Also, wie es sich für eine gute Dystopie gehört, gar nicht so unwahrscheinlich. Was für mich das Buch zu einem absoluten Pageturner gemacht hat, war aber der Schreibstil. Steinthal schafft es alleine durch die Art, wie er schreibt, unglaublich viel Spannung zu erzeugen. Die Charaktere wirken alle unglaublich lebendig und man kann nicht anders, als mit Reva mitzufiebern und mitzuleiden. Wenn der Autor noch eine Kleinigkeit verbessern könnte, dann, dass er eine Contentwarnung hätte einbauen können, einfach, dass es für niemanden zu unangenehmen überraschungen kommt. Aber sonst kann ich nur nochmal wiederholen: Dieses Buch war eins meiner Highlights dieses Jahr. Und ganz klar das Highlight vom August. Ich kann es kaum erwarten, dass Band 2 im Herbst erscheint! P.S.: Ich bin so begeistert, jetzt muss mein Freund es auch lesen. Geht ja immerhin um Sport ;).

Zu viele Wiederholungen
Das Buch fing so gut an. Es hat mich regelrecht in seinen Bahn gezogen. Reva, die verzweifelt versucht, Medikamente für ihre todkranke Mutter aufzutreiben, und gleichzeitig ihren Bruder vor der grausamen Welt schützen will. Ein Angebot, das zu gut klingt, um wahr zu sein. Der Neubeginn in einer fremden, brutalen Welt. Es klingt wie ein Rezept, das nur gelingen kann. Und trotzdem hat mich das Buch nach wenigen Kapiteln verloren. Wirklich schade. Die Story verliert sehr schnell an Dynamik, die Charaktere sind flach und zeitweise habe ich sie sogar verwechselt, weil sie keine echte Persönlichkeit haben. Außerdem werden ständig Floskeln und Aufzählungen wiederholt. Ich habe schon beim ersten Mal verstanden, dass Reva nach einem bestimmten Ereignis härter und gefährlicher wird. Das muss man mir nicht noch viermal erzählen. Es gibt sehr viel Fillermaterial, das weder die Story vorantreibt noch eine Charakterentwicklung zeigt. Man könnte die Anzahl der Wörter vermutlich um ein Drittel kürzen und hätte dabei nichts Essentielles gestrichen. Ich habe sogar einige Kapitel übersprungen, weil ich mich nicht länger im Kreis drehen wollte. Wirklich schade. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich Band 2 nicht lesen werde.
Merkmale
3 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Stephan Steinthal ist ein deutscher Indie-Autor und schreibt Dystopien und Soft Science-Fiction. Seine Geschichten verbinden Spannung, klare Bilder und unerwartete Wendungen mit einer Metaebene, die mehr als nur unterhalten soll. Schon früh hat er Geschichten geschrieben und in Foren geteilt. Damals noch ohne Plan und ohne Anspruch. Einfach aus Freude am Erzählen. Heute ist daraus ein wiederentdecktes Hobby geworden: mit dem Ziel zu unterhalten, aber auch anzuregen. Mit ARENA '89 veröffentlicht er seine erste große Trilogie. Die dystopische Reihe entwirft eine düstere Zukunftsvision, in der Schmerz zur Ware wird und Unterhaltung zur moralischen Grauzone. Dabei verbindet er Spannung mit Medienkritik, getragen von einer starken Protagonistin. Science-Fiction ist für ihn ein Spielfeld. Ein Ort, an dem sich Technik und Philosophie berühren. Was ihn dabei reizt? Sich in eigenen Welten zu verlieren, Twists zu bauen, die überraschen und Geschichten zu erzählen, die im Kopf bleiben, auch nachdem man die letzte Seite zugeschlagen hat.
Beiträge
Nachdem ich Teil 1 durch die Netgalley Sommerchallenge entdeckt, an einem Tag inhaliert und dann sehnsüchtig auf Band 2 gewartet habe - wurde ich nicht enttäuscht! Stephans Schreibstil liest sich sehr angenehm und lädt dazu ein, durch das Buch zu fliegen. Bei mir persönlich besonders beliebt: zu Beginn steht eine Zusammenfassung von Teil 1! Auch in diesem Band spielen die Themen Machtmissbrauch, moderne Sklaverei, extreme soziale Ungerechtigkeit und die Manipulation von Emotionen als Entertainment eine sehr große Rolle. Reva als starke Protagonistin wächst weiter und wir begegnen altbekannten sowie neuen Charakteren, die ihre Sicht auf die Welt erweitern. Sie und ihre Rune sind mittlerweile Symbole des Widerstands und es war super spannend, Reva bei ihren Fragen zu begleiten. Was mich persönlich sehr positiv beeindruckt hat: Ihr wisst ja, dass ich generell eher ungern Spice lese und ich habe auch glaube ich noch nie Spice aus einer männlichen Feder gelesen und dementsprechend keinen erwartet. Aber es gab Tension und es gab Spice - in einem passenden Ausmaß, sehr gefühlvoll, nachvollziehbar und komplett ohne Schmuddelwörter!! Das Ende? Hat mich gebrochen! Ich brauche Band 3! Ich brauche Revas Rache!
REVA!
*Rezensionsexemplar* ⚔️ DYTOPIE ⚔️ FIGHT FOR ENTERTAINMENT ⚔️ SOCIAL CRITICISM ⚔️ REBELLION Reva hat alles verloren und will nur noch Rache. Rache an Cassian, der ihre Mutter sterben lies und ihren Bruder kaltblütig ermordete. Rache an den Unterdrückern und Herrschenden, die die bestehenden Strukturen erst möglich machen. Als Pitborn Prinzessin steigt ihr Wert für Haus Astra immer weiter, während sie gleichzeitig zum Symbol der Revolution wird… »Wir sind alle Produkte unserer Umstände.« Auch Band zwei der Trilogie ist aus dem POV von Reva verfasst, welche mit Schmerz und Wut als Multiplikator gnadenlos ihre Vendetta verfolgt. Ihre Trauer ist keine Schwäche, sondern der Motor ihrer Handlung – ein paradoxes Kraftreservoir, das sie zwischen Rache, Selbstbehauptung und moralischer Integrität oszillieren lässt. Haus Astra versucht nicht, sie über Strafe, sondern über Anerkennung und Status zu kontrollieren. Dass sie sich davon nicht korrumpieren lässt, sondern stattdessen zur Projektionsfläche von Hoffnung wird, markiert den erzählerischen Wendepunkt. Ihr Verhältnis zu Magister Tarin verleiht der Entwicklung zusätzliche Ambivalenz, da Zuneigung zum Risiko, statt zur Erlösung wird. Der Squad um Reva verankert die Geschichte emotional und funktional zugleich. Ihre Solidarität untereinander erinnert an klassische Kameradschaft, wird jedoch nie romantisiert. Gerade die Art, wie Steinthal Loyalität in einem Umfeld verortet, das auf Ausbeutung und Kontrolle basiert, zeigt die narrative Raffinesse des Textes. Das Setting bleibt ein finsteres Spiegelbild funktionaler Macht. Schmerz, Status und ökonomisierte Emotionen bilden das Fundament einer Gesellschaft, die Effizienz über Empathie stellt. Brutalität und Ordnung sind keine stilistischen Mittel, sondern konsequente Strukturen der dystopischen Welt. Insgesamt ein Mittelband, der nicht nur fortsetzt, sondern Thematik, Intensität und erzählerischer Komplexität steigert. Diese Reihe ist definitiv underhyped und ich brauche dringend Band drei!

𝑫𝒊𝒆 𝑷𝒊𝒕𝒃𝒐𝒓𝒏 𝑷𝒓𝒊𝒏𝒛𝒆𝒔𝒔𝒊𝒏 𝒍ä𝒄𝒉𝒆𝒍𝒕 𝒏𝒊𝒄𝒉𝒕-𝑺𝒊𝒆 𝒔𝒄𝒉𝒍ä𝒈𝒕 𝒛𝒖𝒓ü𝒄𝒌.
Bei vielen Buchreihen,die ich gelesen habe,war es so,dass der zweite Band sich wie ein Teischenkapitel angefühlt hat.Wie eine Vorbereitung auf den 3. Band,aber mehr auch nicht. Dieses Buch war aber überhaupt nicht so!Nachdem ich den 1. Band gelesen habe,habe ich mich schon sehr auf Band 2 gefreut und habe es jetzt endlich getan ✨. Die Handlung war durchgehend spannend und auch mit einigen umvorhergesehenen Plot Twists gespickt. Die kleine Romance,die zwar eher im Hintergrund ablief, hat auch noch neue Frische in die Handlung gebracht 💗. Dadurch hat man auch nochmal gemerkt,dass auch Reva „nur ein Mensch“ ist und eben auch Gefühle hat,zum Trotz des entmenschlichenden Systems.Es hat sich außerdem auch nicht wie eine Wiederholung des 1. Bands angefühlt,durch die vielen neuen Elemente-Z.B die Teamkämpfe. Durch die Teamkämpfe wurden auch nochmal neue Charaktere eingeführt-und alte wieder zurückgebracht.Revas „Squad“ in den Teamkämpfen hat mir auch sehr gut gefallen.Bei den Nebencharakteren hat sich kein einzelner irgendwie einseitig angefühlt,sondern sie alle hatten einen einzigartigen Charakter.In manchen Szenen sind mir auch schon mal die Tränen gekommen,weil mir viele der Charas sehr am Herzen gelegen haben 🥲❤️🩹. Insgesamt hat mir das Buch wirklich richtig richtig gut gefallen,obwohl ich am Anfang Zweifel hatte,weil das 1. Buch eher dünner war und dann der 2. viel dicker gewirkt hat.Aber durch die durchgehende Spannung hat das überhauptnichts ausgemacht,und außerdem liebe ich dicke Bücher ✌🏻. Den Plot Twist am Ende habe ich außerdem überhaupt nicht kommen sehen und kann es kaum erwarten,Band 3 zu lesen 🥹 Ich empfehle das Buch allen,die… …“Die Tribute von Panem“ mochten 🏹🌳 … Gerne spannende Dystopien lesen 📖 … Die nach dem ersten Band weiterlesen wollen ✨

Reva ist eine Pitborn aus Sektor VII und kämpft... Nicht nur täglich um ihr Überleben, sondern auch im Ring, um Geld für die Medizin ihrer Mutter zu verdienen. Eines Tages wird sie von einem Arena-Scout angesprochen und bekommt das Angebot, als Performer in den großen Arenen zu kämpfen, wobei jedes ihrer Gefühle live an die Zuschauer übertragen wird. Das bedeutet mehr Geld und Sicherheit für ihre Familie... Oder? Reva unterschreibt und beißt sich durch... Bis sie eines Tages eine Rune in den Sand zeichnet und so ungewollt zum Gesicht einer Widerstandsbewegung wird. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und muss sagen, dass es mir wirklich gut gefallen hat! Ich liebe ja sowieso alles, was mit gefährlichen Wettkämpfen zu tun hat! Man wird in eine korrupte Welt geworfen, in der sich die Menschen an dem Leid anderer Menschen ergötzen. Tatsächlich gibt es in diesem Buch keine Lovestory, was mir ja normalerweise sehr wichtig ist. Hier hat sie mir aber tatsächlich nicht gefehlt, sondern wäre sogar eher unpassend gewesen. Reva als Protagonistin hat einen sehr starken Charakter und würde alles für ihre Familie tun. Ihre unnachgiebige Art und ihre Weigerung sich brechen zu lassen haben mich fasziniert. Dieses Buch gibt mir den Vibe von Tribute von Panem für Erwachsene und befasst sich mit Machtmissbrauch, moderner Sklaverei, sozialer Ungerechtigkeit und vielen weiteren gesellschaftlichen Themen - ich kann es nur empfehlen!
Düsterer, brutaler, emotionaler. Revas Kampf hat mich zerstört – und ich brauche Band 3 sofort.
„Die ultimative Erfahrung – den Tod eines anderen zu spüren, ohne selbst zu sterben.“ [unbez. Werbung/ Rezensionsexemplar] Ich habe es so lange wie möglich hinausgezögert. Nachdem ich Band 1 inhaliert hatte und wusste, dass Band 3 erst später erscheint, wollte ich warten. Why? Warum habe ich das nicht früher gelesen? Band 2 ist düsterer, brutaler und spannender als sein Vorgänger. Die Geschichte wirft Fragen auf, die mich während des Lesens immer wieder beschäftigt haben: Wie viel ist ein Menschenleben wert? Wann verliert man seine Menschlichkeit? Und wie weit würde man selbst gehen, um das zu erreichen, was einem wichtig ist? Mitten in all den Machtspielen, Intrigen und brutalen Teamkämpfen steht Reva. Für mich der Hoffnungsschimmer dieser Geschichte. Sie leidet leise, kämpft weiter und versucht trotz allem, sich selbst treu zu bleiben. Als Auctora von Haus Astra erhält sie Macht, Ansehen und Luxus. Doch schnell wird klar: Auch ein goldener Käfig bleibt ein Käfig. Besonders beeindruckt haben mich die Tiefe der Geschichte, die moralischen Grauzonen und die Entwicklungen der Charaktere. Jeder Sieg hat seinen Preis und jede Entscheidung Konsequenzen. Ich habe mit Reva gelitten, gehofft und gekämpft. Bewundert, wie sie immer wieder aufsteht, obwohl das Leben ihr ständig neue Steine in den Weg wirft. Band 1 war bereits richtig gut. Band 2 holt für mich aber wirklich alles raus und hebt die Reihe auf ein neues Level. Und jetzt entschuldigt mich bitte. Ich muss dringend weiterlesen. 😏

Die Pitborn-Prinzessin lächelt nicht - sie schlägt zurück 👊
Im zweiten Teil der Arena ´89 Trilogie begleiten wir Reva bei ihrem Aufstieg zur Auctora von Haus Astra und somit zur Pitborn-Prinzessin. Zwar hat Haus Astra auf den ersten Blick deutlich mehr Komfort und Annehmlichkeiten zu bieten als Haus Varus und auch der Umgang mit Reva könnte nicht gegensätzlicher sein, allerdings wird schnell klar: Auch Haus Astra verfolgt eigene Ziele und nutzt Reva zu ihrem Vorteil beim Kampf um die höchste Quote. Abgesehen von den Geschehnissen in und um die verschiedenen Häuser entdeckt Reva durch ihre neuen Privilegien zudem mehr von der Geschichte der Stadt und der Arena, was zu schockierenden Erkenntnissen führt... Insgesamt hat mir der zweite Band wieder sehr gut gefallen. Den Anfang fand ich etwas holprig, die ersten knapp 200 Seiten befassen sich größtenteils mit Revas Aufstieg zur Auctora und den Umständen in Haus Astra, es dauert also vergleichsweise lange, bis es zu Kämpfen bzw. Handlungen in der Arena kommt. Das schnellere Erzähltempo in Band 1 hat mir im Vergleich dazu etwas besser gefallen. Dafür erhalten wir in diesem Band viele Hintergrundinformationen und überhaupt Informationen zur Welt in der Reva lebt, die mir in Band 1 gefehlt haben. Die neu integrierten Teamkämpfe haben "frischen Wind" in die Story gebracht, wodurch es nicht zu repetitiv und damit "langweilig" wurde 👍Außerdem haben diese Kämpfe durch die Umstände, unter denen sie ausgetragen werden müssen (ich möchte nicht spoilern) echt zu starken Gefühlen bei mir geführt - sei es Wut aber auch Trauer 🙈 Das Finale macht große Lust auf Band 3 - es ist fast unmöglich, nach den Geschehnissen aus Band 2 nicht wissen zu wollen wie es ausgeht 😅 Ich jedenfalls freue mich sehr auf den finalen Band und kann es kaum abwarten, alle Enthüllungen zu erfahren!

Nichts von anders ähnlich klingenden Büchern enthalten :)
Stell dir vor dein Schmerz sorgt für die Einschaltquote. Richtig gehört - in so einer Welt lebt unsere Protagoistin Reva mit ihrem Brucder und schwerkranken Mutter. Auf ein Krankensystem ist nicht mehr Verlass - Medikamente - selbst anschaffen. Doch woher das Geld nehmen? Wären da nicht die nahezu täglichen Straßenkämpfe die zumindest einen kleinen Teil der Kosten decken können. Doch das Geld reicht für die kleine Familie hinten und vorne nicht bis Reva eines Tages ein Angebot bekommt, in den großen Arenen anzutreten. Der Clou - du überträgst deine Schmerzen live an das Publikum, welches gut dafür zahlt. Sind die Sorgen und Probleme nun dahin? Ich habe lang nicht mehr so schnell ein Buch ausgelesen und kann mich meinen Rezensionskollegen nur anschließen. Steinthal ist ein dermaßen guter Autor, der den Leser wirklich gut fesseln kann. Charakter und Welt ist wirklich gut beschrieben. An Vorstellungskraft lässt es einen hier nicht fehlen. Ich hatte anfangs Tatsache großes Bedenken, was das nun wird. Ich glaube jeder hat hier sofort Tribute von Panem im Kopf - ist aber ein Irrtum - bitte damit nicht vergleichen und den selben Fehler wie ich machen ;) Denn sonst entgeht einen hier was. Trotz der ganzen guten Worte muss ich hier eine Triggerwarnung aussprechen. Ist schon nichts für schwache Nerven - die Gewalt nimmt hier einen ordentlichen Teil ein - sehr gut auch dass es anfangs eine Warnung gibt. Freue mich sehr auf Teil 2 und 3 - denn wie bereits angekündigt wurde handelt es sich hier um eine Trilogie.

Blut für die Quote 🩸✊
In Arena ´89 begleiten wir Reva, eine junge Frau, die ihre Tage damit verbringt, ihre kranke Mutter und ihren kleinen Bruder zu versorgen und irgendwie die benötigten Medikamente für ihre Mutter zu beschaffen. Dafür kämpft sie regelmäßig im Untergrund gegen Credits, allerdings reichen diese hinten und vorne nicht aus. Dann erhält sie ein Angebot, welches sie nicht abschlagen kann. In der Arena gibt es offizielle Kämpfe, die sogenannten Performer übertragen dabei sowohl ihre physischen als auch psychischen Reaktionen via Feel-Link auf das Publikum. In einer Welt, in der man dank KI nicht mehr zwischen Realität und Fake unterscheiden kann, eine Methode, garantiert echte Emotionen zu bekommen. Reva muss allerdings schnell erkennen, dass hinter dem System viel mehr steckt und sie zum Spielball für die Quote werden soll... Ich bin super schnell durch das Buch gekommen, der Schreibstil war sehr angenehm, sowohl die Kapitellängen als auch der Spannungsbogen haben dazu geführt, dass man immer weiterlesen und mehr über die Welt erfahren wollte. Reva wollte zu Beginn einfach nur ihre Familie versorgen, durch die ganzen Geschehnisse innerhalb des Systems, in dem sie gelandet ist, entsteht aber so etwas wie Rebellion in ihr. Auch wenn man das bereits aus anderen ähnlichen Dystopien kennt, hat es Stephan Steinthal aber geschafft, Reva und ihre Story einzigartig zu gestalten. Es gab einige für mich unerwartete Entwicklungen und das Ende macht definitiv Lust auf Band 2! Ich bin gespannt, wie es für Reva weitergeht und hoffe auf weitere Hintergrundinformationen sowie das Wiedersehen mit einigen Charakteren aus Band 1 um hier noch eine stärkere Bindung aufbauen zu können.

Blut für die Quote-Eine komplett unterschätzte Dystopie für alle Panem Fans 💯🩶
Das Buch hat mich bis zur letzten Sekunde gefesselt und man hat wirklich mit Reva mitgefühlt-das Buch zu lesen hat sich wirklich so angefühlt als wäre man ebenfalls Teil des Feel-Link System 💫 Reva hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen💘Sie kämpft für ihre Familie und bleibt trotz der unmenschlichen Verhältnisse in Haus Varus stark und menschlich.Als Mentoren Figur habe ich Vex ebenfalls sehr gemocht 🫶🏻Er unterstützt Reva wo er kann und ich hoffe wir sehen in Band 2 mehr von ihm 📚 Insgesamt eine tolle Empfehlung für alle Dystopien-Leser und TvP Fans 💘🫶🏻

Alles für die Quote!
*Rezensionsexemplar* 🏛️ DYSTOPIE 🏛️ FIGHT FOR ENTERTAINMENT 🏛️ SOCIAL CRITICISM 🏛️ REBELLION Um die lebenswichtigen Medikamente ihrer Mutter beschaffen zu können, muss Reva sich selbst an eines der Adelshäuser verkaufen um in der Arena spektakuläre Kämpfe auszufechten. In einer Welt, in der Emotionen als Ware verkauft werden, steht für sie die Familie an oberster Stelle. Reva gehört zu den wenigen Performern, die nicht für Ruhm und Privilegien, sondern für sich selbst kämpfen und wird damit zum Symbol einer Revolution… »In der Arena geht es nicht um Kämpfen. Es geht um Kontrolle. Sie wollen nicht nur deinen Körper, deine Kraft - sie wollen dich. Deine Essenz. Deine Seele.« Puuuh! Kaum angefangen - 20 Mal gelitten und geblutet - und dann sitzt man da und fragt sich „Was jetzt? Fertig?“ Reva ist der Inbegriff einer knallharten Protagonistin. Sie entwickelt in absolut authentischen Twists vom Schlachtlamm zur Racheikone, die nicht gebrochen werden kann. Einblicke in ihre Gedankenwelt aus der Erzählperspektive machen sie nahbar - man fühlt auf jeder Seite mit ihr mit, als würde man selbst in den Zuschauerrängen der Arena sitzen. Die Menschen in dieser dystopischen Welt leben in einer Megametropole, die systematisch überwacht und von der Außenwelt abgeschnitten wird. Das Kastensystem der Gesellschaft ist durch erbliche Zugehörigkeit bestimmt und bietet keinerlei soziale Mobilität. Während ein Monarch die Stadt regiert, fröhnen große Adelshäuser der Arena und das einfache Volk kriecht im Dreck. Mittels High-Tech-Sensoren werden sämtliche Emotionen und Gefühle der Kämpfenden unmittelbar an die Zuschauenden übertragen, sodass diese ein Erlebnis der besonderen Art genießen. Hierfür wird ordentlich gezahlt: Quote und Reality-Index werden bewusst manipuliert und bestimmen, was wahr ist. Eine exzellente Mischung aus historischer Gladiatorenarena und futuristischer Technik. Mein innerer Monk hätte sich mehr Hintergründe zu der dargestellten Welt gewünscht. Das ist aber meckern auf sehr hohem Niveau und hat das Leseerlebnis keineswegs geschmälert. Alles für die Quote! Absolute Leseempfehlung!

Band 1 habe ich schon sehr gemocht und Band 2 kann nahtlos anschließen! Ich liebe Dystopien und verschlinge regelrecht alles, was in dieses Genre gehört und vielleicht bin ich deswegen auch etwas kritisch. Vor allem mag ich sehr diese Arenen-Szenarien. Aber Reva hat mich als Charakter schon in Band 1 schon überzeugt und jetzt feiere ich sie komplett. So ein starker Charakter, der immer wieder aufsteht. Egal, wie sehr sie das Leben zeichnet. Bewundernswert! Ich liebe das Worldbuidling, das im Prinzip altbekannt ist. Aber ich mag es sehr, was der Autor daraus macht. Was er für neue Ideen hinzubringt. Und was für eine Wendung! Und einige Teaser, die viel versprechen. Ich glaube in Band 3 wird einiges passieren. Es wird sicherlich noch spannender und actiongeladener sein als dieser Band. Großartig! Ich freue mich extrem auf Band 3!
Die Arena lernt – und mit ihr ihre Opfer.
Band 2 von Arena 89 setzt dort an, wo Band 1 bewusst offengelassen hat: bei den Konsequenzen. Die Spielregeln sind bekannt, die Mechanik der Quote etabliert – doch jetzt verschiebt sich der Fokus. Aus dem reinen Überlebenskampf wird eine Frage nach Haltung, Verantwortung und Kontrolle. Die Arena ist nicht mehr nur ein Ort. Sie ist ein System. Was mir auch in diesem Band gut gefallen hat, ist die Konsequenz, mit der die dystopische Welt weitergedacht wird. Die Eskalation wirkt logisch, nicht effekthascherisch. Unterhaltung, Öffentlichkeit und Macht greifen noch enger ineinander, und genau darin liegt die beklemmende Stärke des Romans. Die Gewalt ist nicht Selbstzweck, sondern Symptom eines Apparats, der gelernt hat, wie Aufmerksamkeit funktioniert. Reva bleibt das emotionale Zentrum der Geschichte. Sie ist spürbar gezeichnet von dem, was hinter ihr liegt, und zugleich gezwungen, sich weiter zu behaupten. Gerade diese Entwicklung macht sie interessant: weniger Reaktion, mehr innere Spannung, mehr Brüche. Sie wird nicht zur Ikone stilisiert, sondern bleibt Mensch in einem unmenschlichen Umfeld – ein Balanceakt, der auch im zweiten Band trägt. Erzählerisch zieht Band 2 das Tempo an, ohne an Klarheit zu verlieren. Die Serie löst sich zunehmend von ihren Referenzen und behauptet ihren eigenen Ton. Man merkt: Arena 89 will nicht nur unterhalten, sondern ein größeres Bild zeichnen – über Medienlogik, Verwertbarkeit und die Frage, wie viel Widerstand ein System zulässt, bevor es ihn einkalkuliert. Ich habe auch diesen Band gern gelesen. Nicht, weil er bequem ist – sondern weil er konsequent weiterdenkt. Für Leser, die… …Dystopien mögen, die sich entwickeln statt zu wiederholen. …Figuren begleiten wollen, die an Konsequenzen wachsen. …Serien schätzen, die ihre Welt ernst nehmen. Meine Zeile zum Buch: „Die Arena verändert ihre Regeln nur dann, wenn es der Quote dient.“

Dystopischer Reihenauftakt mit Sogwirkung: brutales Setting, starke Protagonistin und ein Ende, das klar macht.
„Manche Arenen dienen nicht dem Spiel – sondern der Ablenkung.“ Blut für die Quote wirft seine Leser ohne Umwege in eine Welt, in der Unterhaltung und Gewalt längst eine unheilvolle Symbiose eingegangen sind. Der Verweis auf Katniss aus Tribute von Panem ist bewusst gesetzt – und funktioniert. Auch hier steht eine junge Protagonistin im Zentrum eines Systems, das Menschen zu Figuren und Leid zu Programm macht. Doch Steinthal kopiert nicht. Er variiert. Die dystopische Welt von Arena 89 wirkt roh, medial durchdrungen und erschreckend plausibel. Quote ist Macht, Aufmerksamkeit ist Währung, Moral ein Störfaktor. Diese Grundspannung trägt den Roman und verleiht ihm eine klare gesellschaftliche Lesart, ohne die Handlung zu erdrücken. Das Tempo ist hoch, die Regeln der Arena brutal eindeutig – und gerade darin liegt die Sogwirkung des Buches. Reva ist eine Protagonistin, die funktioniert, weil sie nicht als makellose Heldin angelegt ist. Sie reagiert, zweifelt, kämpft – und wächst an der Gewalt des Systems, dem sie ausgeliefert ist. Ihre Perspektive erdet die Geschichte und sorgt dafür, dass der Roman mehr ist als bloße Action. Man fiebert mit ihr, nicht weil sie unbesiegbar ist, sondern weil sie verletzlich bleibt. Stilistisch bleibt Steinthal direkt, klar und auf Vorwärtsdrang fokussiert. Die Sprache ist zweckmäßig, die Bilder hart, die Dramaturgie seriell gedacht. Blut für die Quote ist eindeutig als Auftakt konzipiert – und genau das merkt man. Nicht alles wird aufgelöst, vieles bewusst offen gelassen. Der Band endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit einem Versprechen. Ich mochte dieses Buch, weil es seine Referenzen kennt – und trotzdem genug eigene Energie entwickelt, um neugierig zu machen. Die Arena ist eröffnet. Und ich will wissen, was sie noch verschlingt. Für Leser, die… …dystopische Settings mit klaren Spielregeln mögen. …starke weibliche Protagonistinnen schätzen, die nicht idealisiert sind. …Reihenanfänge lesen, die Spannung aufbauen statt alles zu erklären.ie Zeile, die bleibt: In einem Satz... „In einer Welt der Quote ist jedes Leben nur so viel wert wie seine Reichweite.“
Alles für die Quote! 🔥🩸📺
✨ Düster, brutal und erschreckend realitätsnah - dieses Buch fühlt sich an wie ein Albtraum, der irgendwann vielleicht gar nicht mehr so unrealistisch ist 😶 Stell dir vor, dein Schmerz ist Einschaltquote. Und genau DAS ist die Grundidee von Arena 89. In dieser Welt wird Leid konsumiert wie Unterhaltung. Über das Feel-Link-System spüren Millionen Zuschauer live jeden Schlag, jede Angst und jeden Moment purer Verzweiflung der Kämpfer in der Arena. Je mehr sie leiden, desto höher die Quote. Und mittendrin: Reva. Sie will keine Heldin sein. Sie will einfach nur überleben und ihre Familie schützen 😭 💬 Atmosphäre & Charaktere Die Atmosphäre ist dauerhaft bedrückend. Dieses Buch fühlt sich kalt an. Kontrolliert. Hoffnungslos. Und genau deshalb funktioniert die Welt so gut. Besonders heftig fand ich das Feel-Link-System. Dieser Gedanke, dass Menschen Schmerz nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen, um unterhalten zu werden… uff 😶 Die Arena ist hier nicht einfach nur ein Ort für Kämpfe. Sie IST das System. Regierung, Kontrolle und Unterhaltung verschmelzen zu diesem riesigen, kaputten Spektakel. Reva mochte ich richtig gern, weil sie nicht wie die typische „perfekte Rebellin“ wirkt. Sie handelt aus Angst, Verantwortung und purem Überlebenswillen — dadurch wirkt sie unglaublich greifbar. Außerdem liest sich das Buch richtig schnell weg. Die Erzählweise ist zügig und durch den flüssigen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten 😭🔥 💭 Meinung Dieses Buch war intensiv. Nicht nur wegen der Gewalt, sondern wegen der Fragen, die ständig im Raum stehen. Wie weit würden Menschen für Unterhaltung gehen? Ab wann stumpft man komplett ab? Gerade diese Mischung aus Medienkritik, Überwachung und Gewaltshow hat mich komplett abgeholt. Die Story ist brutal, spannend und zieht einen wirklich schnell rein. 👉 Perfekt für dich, wenn du: 🩸 brutale Dystopien liebst 📺 Stories mit Gameshow-/Survival-Vibes magst 🔥 gesellschaftskritische Themen feierst
Wesentlich emotionaler als der erste Band
Am Anfang kam man gut rein ins neue Leben von Reva im Haus Astra. Alles scheint toll und wunderbar zu sein, zwar immer noch gefangen, dafür jetzt im goldenen Käfig. Reva trifft alte Freunde und neue Charaktere und ihre neue Position verleiht ihr automatisch auch mehr Freiheiten. Das Buch ist wie ich finde emotionaler als der erste Teil geschrieben, man spürt förmlich worauf alles hinaus läuft oder zwangsläufig laufen muss. Das Ende hat mich dann doch sehr getroffen, es gab einige Stellen, an denen ich am liebsten das Buch gegen die Wand geworfen hätte, so viel Ungerechtigkeit wie dort ausgeübt wird. Nichtsdestotrotz bin ich auf den dritten Teil gespannt.
Unterhaltsam und zum Ende hin spannend, aber mit kleinen Schwächen.
👊 342 Seiten | Selfpublisher 💰 Third-Person-Narrator 👊 Dystopie mit Science-Fiction Anteil 💰 Kämpfe | Starke Protagonistin | Gefühle | Arm & Reich ❗️Triggerwarnungen (evtl. Spoiler): Kämpfe, Gewalt, Manipulation, Armut, Krankheit, Verlust geliebter Menschen, moderne Sklaverei, Machtmissbrauch, Ungerechtigkeit ☆ Meine Meinung: Ich habe schon so viel Gutes über dieses Buch gehört. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich es bei LovelyBooks für eine Leserunde gewinnen durfte. Vielen Dank dafür ♡ Der Einstieg fiel mir leicht. Ich habe mich schnell in der Geschichte zurechtgefunden und war von Beginn an gut unterhalten. Durch den leichten, flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch angenehm lesen und erfordert kein hohes Maß an Konzentration. Die Figuren waren sehr gut ausgearbeitet und hatten Ecken und Kanten, was sie greifbar und authentisch gemacht hat. Vom Sci Fi Anteil hätte ich mir allerdings deutlich mehr gewünscht. Die Idee mit den Feel-Links und dem Reality-Index fand ich großartig und sehr originell. Dieses Konzept hätte meiner Meinung nach noch tiefer ausgearbeitet werden können. In der Handlung gab es für mich jedoch Wiederholungen. Der Ablauf wirkte stellenweise vorhersehbar. (Davon abgesehen, dass es zweimal vorkam, dass der Titel des Kapitels gespoilert hat ...) Arenakampf, Konflikt, Gespräch, wieder Kampf und dann erneut von vorne. Bei den Kampfszenen fehlte mir teils etwas die emotionale Spannung. Gerade weil die Emotionen hier zur Unterhaltung und zur Show gestellt werden, hätte ich mir dafür mehr Raum und Intensität gewünscht. Positiv überrascht hat mich das Ende. Mit dieser Entwicklung habe ich nicht gerechnet. Die letzten 100 Seiten waren sehr fesselnd und haben mich positiv für das Buch gestimmt. Da mich dieser letzte Teil der Geschichte dann doch abgeholt hat, werde ich den zweiten Band wahrscheinlich auch lesen. Insgesamt war das Buch unterhaltsam und zum Ende hin spannend. Durch die vielen positiven Meinungen hatte ich jedoch etwas höhere Erwartungen. 💛 Mochte ich gerne 💛

Schnell erzählt
Leider ging mir alles viel zu schnell und es wurde zu wenig erklärt. Bis zum Schluss konnte ich nicht sagen, ob Pitborn die Bezeichnung für eine Personengruppe ist oder eine Beleidigung. Das System wurde nicht gut erklärt, ich verstehe leider immer noch nicht, wie Kontrolle ausgeübt wird. Durch Emotionen? Aber wie? Das Buch war sehr kurz, und die Welt sehr komplex. 100 Seiten mehr hätten der Geschichte gut getan. Der schreibstil war wirklich gut, wobei mir immer wieder Wiederholungen aufgelaufen sind. Die häufigste: Emotionen, die Millionen konsumierten. Ich lese trotzdem weiter, Band 2 ist wesentlich länger. Vielleicht bekommen hier die Welt und das System mehr Raum.
Düstere Dystopie über Kämpfe, vermarktete Emotionen und eine junge Frau, die unbeabsichtigt zum Symbol des Widerstands wird.
//Werbung| kostenloses Rezensionsexemplar// ARENA 89 – Blut für die Quote überzeugt mit einer starken Protagonistin, einem beklemmenden Setting und einer spannenden Geschichte über Moral, Macht und Unterhaltung. Reva kämpft nicht für Ruhm, sondern für das Überleben ihrer Familie. Die düstere Atmosphäre, die gelungenen Wendungen und die nachvollziehbare Charakterentwicklung machen diesen ersten Band besonders lesenswert. Kleine Kritikpunkte sind spoilende Kapitelüberschriften und das Potenzial für noch intensivere emotionale Einblicke. Ein starker Auftakt einer Trilogie – besonders empfehlenswert für Fans von dystopischen Romanen à la Die Tribute von Panem.

Das Buch haut rein
Ich bin jemand, der oft Bücher allein aufgrund ihres ansprechenden Covers kauft. Dieses Mal hat mich jedoch die Beschreibung auf Instagram gefesselt. Panem, Spartacus, 1984 – genau mein Ding, dachte ich. Als ich anfing zu lesen, war ich sofort gefesselt. Es hatte tatsächlich etwas von Panem und Spartacus, und ich mochte beides bereits. Das Buch hält ein flottes Tempo bei und verleitet immer wieder zum Weiterlesen. Manchmal hätte ich mir vielleicht etwas mehr Tiefe oder Hintergrundinformationen gewünscht. Es ist ein Buch, das wirklich rein haut, wie ein Schlag Revas. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Es ist leicht zu lesen, es ist schnell und hat keine Längen. Am Ende will man nur noch eines: den nächsten Band und weiterlesen. Ich will mehr! R
Das erste Mal einen selfpushing Roman gelesen und wurde nicht enttäuscht!
Arena ‘89 war komplett anders als die typische 0815 Dystopie Geschichte. Ich fand die Grundidee und das Worldbuilding sehr spannend. Meiner Meinung nach war die Idee dennoch nicht komplett ausgereift. Ich hätte gerne mehr über das Feel-Link-System erfahren. Die Kämpfe waren sehr stilistisch beschrieben, waren aber leider immer wieder eine kleine Wiederholung. Kampf -> Erholung + Training -> Kampf… Ich hätte mir mehr Story für zwischendurch gewünscht. Nach dieser äußerst hohen Kritik gibt es aber auch viel Gutes zu sagen. Reva hat mir als Prota sehr gut gefallen und ist in ihrer Rolle- dem Kampf um die Gesundheit ihrer Mutter und generellen Wohlbefinden ihrer Familie komplett aufgegangen. Ich konnte in jedem einzigen Moment mit ihr fühlen und ihre Taten waren nicht zu übertrieben dargestellt. Insgesamt ist ‚Arena ‘89‘ ein vielversprechender Auftakt mit Ecken und Kanten. Wer Lust auf eine düstere, ungefilterte Dystopie abseits des Standards hat, ist hier genau richtig. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und ob mich Band 2 noch etwas mehr überzeugen kann. Vielen dank LovelyBooks und Stephan Steinthal, dank denen der 2 Band schon als Rezensionsexemplar in meinem Bücherregal steht. Ebenfalls vielen Dank für die Einführung in diese äußerst interessante Welt in Form eines kostenlosen E-Books.
Ähnliche Aufassung von the Hunger Games
Ich fand das Buch von Anfang an sehr spannend. Es sind ein paar Fragen offen geblieben, aber ich hoffe diese in nächsten Band beantwortet zu bekommen. Die Umgebung und die Kämpfe sind so detailliert beschrieben, dass man sich sehr gut hineinversetzen kann. Die Protagonisten ist unglaublich tief und emotionale beschrieben. Man fühlt direkt mit ihr. Ich freue mich auf den nächsten Band. 📚

🏟️ Arena '89
Handlung In einer Stadt, in der die Arena alles ist – Regierung, Wirtschaft, Kontrolle und Show –, kämpft die junge Reva ums Überleben. Ihr Leid ist Währung, ihre Angst Unterhaltung. Über das Feel-Link-System spüren Millionen Zuschauer jeden Schlag, jeden Stich, jedes Beben ihres Herzens live. Je stärker sie leidet, desto höher steigt die Quote. Reva will keine Heldin sein. Sie will nur genug verdienen, um ihre kranke Mutter und ihren Bruder zu schützen. Doch was als erzwungene Anpassung beginnt, wird zu einem stillen Aufbegehren gegen ein System, das Schmerz zur besten Sendezeit verkauft. Protagonisten Reva: Eine starke, aber nicht überzogene Protagonistin, die glaubwürdig und greifbar bleibt. Sie kämpft nicht für Ruhm, sondern für das nackte Überleben ihrer Familie. Die Nebencharaktere: Marcel und Vex sind wunderbar ausgearbeitete Figuren, die sich ihre Menschlichkeit in diesem grausamen System bewahrt haben. Fazit Stephan Steinthal liefert mit "Arena '89" eine düstere, spannende Dystopie, die durch eine starke, authentische Protagonistin und interessante Nebenfiguren überzeugt. Das Feel-Link-System ist eine geniale Erfindung. Was mir gefehlt hat: Ich hätte mir gewünscht, noch mehr über die dystopische Welt außerhalb der Arena zu erfahren. Der Fokus liegt stark auf der Arena selbst, während die Gesellschaft dahinter etwas blass bleibt. Für den ersten Band einer Trilogie ist das aber verschmerzbar. Bewertung: 4/5⭐ Kategorie: Dystopie-Highlight Emoji-Ästhetik: 🏟️⚔️💉📺🔥🩸 Spice-Level: 🌶️ (0/5 – keine Romance, reine Dystopie) Informationen zum Buch Autor: Stephan Steinthal Verlag: BoD – Books on Demand Seitenanzahl: 336 Seiten Genre und Tropes: Dystopie, Science-Fiction; Arena-Kämpfe, Feel-Link-System, starke Protagonistin Einzelband oder Reihe: Reihe Originalsprache: Deutsch Unbezahlte Werbung - Rezensionsexemplar Alle Bilder des Moodboards stammen von Pinterest

Panem meets Gladiator
Man wird direkt zu Anfang rein geworfen, ohne großes herum Geplänkel wird die Protagonistin und die anderen Charaktere vorgestellt und in die Geschichte eingefügt. Die Story ist von Beginn an fesselnd und spannend und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Alles in diesem Buch möchte einfach nur überleben und/oder muss mit dem System zurecht kommen, das über alles herrscht. Eine herrlich dystopische Geschichte, die Lust auf mehr macht.
Spannend von Anfang bis Ende, emotional überraschend tief und mit einer starken Weiterentwicklung von Reva in Haus Astra. Für mich sogar besser als Band 1, klare 5 Sterne.
Arena 89 – Die Pitborn Prinzessin hat mir sogar noch besser gefallen als Band 1. Die Spannung ist von Anfang an da und zieht sich konsequent bis zum Ende durch. Der Schreibstil ist wieder unglaublich angenehm und flüssig, sodass man komplett in der Geschichte versinkt. Mit Haus Astra bekommt die Welt eine neue, faszinierende Facette. Der Luxus, die Ordnung und die scheinbare Fürsorge stehen in starkem Kontrast zu dem, was man zuvor kennengelernt hat. Gleichzeitig bleibt dieses Gefühl eines goldenen Käfigs bestehen. Genau in diesem Umfeld wird Revas Entwicklung besonders deutlich. Ihr Aufstieg zur Auctora fühlt sich absolut verdient an, weil man spürt, wie hart sie dafür gekämpft hat. Sie wirkt stärker, selbstbewusster und strategischer, ohne dabei ihre Menschlichkeit zu verlieren. Besonders beeindruckt hat mich, wie emotional das Buch stellenweise ist. Zwischen Macht, Intrigen und Kämpfen gibt es viele berührende Momente, die unerwartet tief gehen und der Geschichte noch mehr Intensität verleihen. Auch das Cover des Buches ist ein echtes Highlight. Es ist wunderschön und passt perfekt zur Atmosphäre der Reihe. Für mich ganz klar 5 Sterne und sogar noch stärker als der erste Band. Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf die Fortsetzung.
Für die Quote
Nach dem gelungenen ersten Teil konnte ich es kaum erwarten, auch Band zwei der Pitborn-Reihe zu lesen. Die Geschichte setzt direkt dort an, wo Band eins aufgehört hat. Das Tempo ist zwar etwas gedrosselt, aber nie zu langsam. Die Kämpfe sind härter und brutaler, und Revas neu gewonnene Freiheiten bieten einen tieferen Einblick in die Welt. Besonders gut hat mir die Entwicklung der Freundschaften innerhalb von Revas neuem Team gefallen. Die Teamkämpfe machen mich mehr Spaß, Als die einzelnen Kämpfe. Das Ende hat mich dann völlig überrascht und vom Hocker gerissen. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrechterhalten, sodass man nie genau weiß, wem oder was man glauben soll. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil drei und kann es kaum erwarten, weiterzulesen. Ich weiß aber auch schon jetzt, dass ich der Reihe nach trauern und Reva nach Band drei vermissen werde. Schon jetzt hat die Reihe meine absolute Empfehlung. Panem meets Spartacus und alles für die Quote.
Die Pitborn-Prinzessin lächelt nicht, sondern schlägt zurück ✨ Und WIE!
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Autoren zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung beeinflusst das aber nicht. Da ist sie, die zweite, heiß ersehnte Fortsetzung meinerseits im Oktober. Und ich hab es geliebt! (Ich hatte das Buch aus Versehen so schnell durch, ich gehöre laut Stephan zu den ersten fünf, die es je gelesen haben, upsi!) Reva soll Auctora von Haus Astra werden - für sie der Weg sich an denen zu rächen, die ihr geschadet haben. Doch bei all ihrem Eifer hat sie nicht daran gedacht, dass sie als Auctora erweiterte Pflichten hat, und auch wenn Selira Astra netter wirkt als Cassian Varus: Sie ist immer noch die Domina des Hauses und tut alles für die Quote. Und dafür inszeniert sie skrupellos Revas Leidensgeschichte. In der neuen Season hat Reva als Auctora außerdem eine weitere wichtige Rolle zu erfüllen, denn sie braucht eine Squad für die neuen Teamkämpfe. Und während klar ist, dass Cassian aus Rache Kira zur Auctora gemacht hat, sind die beiden nicht die einzige Gefahr, die lauert. Da wäre Darek, der Auctro aus Haus Lakos, dessen Niederlage gegen Reva ein Schmutzfleck auf seiner sonst perfekten Laufbahn ist und das neue Haus Tharion, deren Kämpfer:innen dem Glauben angehören, Schmerz würde die Seele reinigen. Doch welche:r Auctor:a die Season mit seinem Team gewinnt, gewinnt das erste Mal seit langem eine Audienz bei Kaiser... Was ein zweiter Teil! Ich bin fast traurig ihn so schnell gelesen zu haben, denn er war fantastisch. Alleine beim Öffnen des Buchs habe ich mich gefreut, denn das Vorwort hat eine Triggerwarnung, die bei der grafischen Gewalt echt sinnvoll ist und ein “Was bisher geschah”. Und letzteres gibt es für mich leider noch viel zu selten. Besonders genossen habe ich die Teamdynamik in Revas Squad, wo mit Taro und Marcel alte Bekannte und mit Lena ein neues Gesicht Reva zur Seite stehen. Wie sie selbst im Buch sagen: Ihre große Stärke ist die Tatsache, dass sie ihre Nachteile gegenseitig ausgleichen, und als Team agieren, nicht als Gruppe von Einzelkämpfern. Abseits der Gruppe beginnt Reva sich in Tarin zu verlieben, einen Magister des Hauses, der aus einer Astra-Nebenlinie stammt. Seine privilegierte Situation fällt vor allem auf, wenn er mit Reva über das System diskutiert, allerdings ist er auch gewillt Reva und ihrem Team bei ihren Kämpfen zu helfen. Dann ist da noch Vaelina Astra, die Tochter von Selira, die eine fantastische Gegenspielerin zu Reva bietet. Mir besonders im Kopf geblieben ist auch das Haus Tharion, durch seine fast schon ritualisierte Art, die an eine Sekte erinnert und ihrer Überzeugung, dass sie beim Kämpfen ihre:n Gegenüber segnen. In dem Teil glänzt auch das Worldbuilding, denn durch Revas neue privilegierte Situation hat sie die Möglichkeit, die Stadt weiterzuerkunden. Sie nutzt diese, um herauszufinden, was hinter den Stadtmauern liegen könnte, allerdings wird ihr da auch wieder klar: Nur weil sie jetzt Auctora ist, ist sie nicht frei. Was mir an Reva wieder sehr gut gefallen hat, ist, wie sie für ihre Ideale einsteht und wie sehr es sie beschäftigt zu sehen, wie jemand in der Arena stirbt. Außerdem ist es schön zu sehen, wie sie nicht, nur weil sie Auctora ist, auf einmal fehlerfrei handelt. Ihre Blauäugigkeit, was gerade ihre neue Rolle angeht, bringt sie zwar an ihre Grenze, doch auch da schafft sie es das ganze zu meistern. Ebenso, wenn sie vor dem Kaiser steht. A propose de Kaiser, meine Vermutung war schon bei Band eins, dass es mit dem Kaiser so ähnlich sein könnte, wie in 1984 mit Big Brother. Es ist nicht identisch, aber ähnlich, und ich feiere es sehr. Auch dass mich der gesamte Plot in Teilen an Wall-E erinnert hat, hab ich echt genossen. Wichtig ist auch zu sagen: Hier ist nicht kopiert worden, aber wenn man viel Dystopie konsumiert, fallen Inspirationen auf :). Wenn ich eine Kleinigkeit an diesem Buch auszusetzen habe, dann dass mir die Worte “Pitborn-Prinzessin” doch ein paar Mal zu viel im Buch vorkommen. Aber das ist meckern auf sehr sehr hohem Niveau. Kurz zum Schluss noch zum Schreibstil: Ich fand ihn wieder absolut genial, super fesselnd und der Perspektivwechsel zwischen den Teammitgliedern wirken für mich einfach super natürlich. Ich hatte manchmal den Vibe ich würde das ganze Buch als Film sehen. Massive Empfehlung für die Reihe!
Sehr spannend !
Arena 89 – Blut für die Quote war für mich von Anfang bis Ende spannend. Die Geschichte startet direkt intensiv und hält dieses Tempo bis zur letzten Seite. Kein Durchhänger, kein Ziehen, man bleibt komplett drin. Besonders gut gefallen hat mir die starke Protagonistin. Sie wirkt nicht überzogen, sondern greifbar und entschlossen, was die Geschichte noch intensiver macht. Auch die Nebencharaktere sind interessant ausgearbeitet und bringen zusätzliche Dynamik rein. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Thematisch ist das Buch zwar fiktional, aber die gesellschaftskritischen Aspekte treffen ziemlich ins Schwarze. Es geht stark um Medien, Sensationslust und den Druck, immer extremere Inhalte liefern zu müssen, nur damit die Quote stimmt. Genau dieses „Wie weit würde man gehen für Aufmerksamkeit?“ macht die Geschichte so beklemmend. Man merkt schnell, dass das gar nicht so weit weg wirkt von unserer Realität. Und auch optisch ein Highlight, das Cover ist wirklich gelungen. Freue mich auf Band 2 :)
Hier ist der Buchtitel Programm und diese dystopische Geschichte absolut fesselnd 👌🏼😁.
@stephansteinthal hat eine dystopische Welt erschaffen in welcher die Menschen süchtig nach Unterhaltung und den daraus resultierenden Emotionen sind. Einzelne Kämpfer*innen, gebunden an verschiedene Häuser, treten in Arenen gegeneinander an (hat was von Soldat*innen der römischen Armee). Ihre Gefühle, Schmerzen, Emotionen werden direkt per Feel-Link-System an die Zuschauer*innen übertragen und verkauft. Reva, sympathische Protagonistin, kämpft für das Überleben ihrer Mutter. Sie wird im Haus Varus "aufgenommen" und durchlebt dort ein extremes Training. Hier findet sie Feinde wie auch Freunde. Allesamt starke Nebencharaktere die sich sehr gut in die Geschichte einfügen ☺️. Überhaupt ist Reva eine tolle Protagonistin, ich liebe ihren starken Willen. Es wird blutig und brutal, man wird mit Hoffnung und Verzweiflung konfrontiert, mit psychologischen Machtspielen, korrupter Politik und mit der Gier nach mehr - mehr Emotionen, mehr Blut, mehr Schwäche, mehr Gänsehautmomente. Die Szenerien in Häusern und Arenen sind echt spannend und zum Glück hat @stephansteinthal hier eine Trilogie geplant 😁. Ich muss mehr erfahren! Mich hat die Geschichte rund um Reva wirklich gefesselt. Stark geschrieben 💪🏼 und durchdacht.

Noch besser als der erste Band
Der zweite Band von Arena 89 – Die Pitborn Prinzessin von Stephan Steinthal hat mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. 🔥 Kaum angefangen, war ich sofort zurück in dieser intensiven, gefährlichen Welt – und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung zieht sich konsequent durch die gesamte Geschichte. Alles ist so detailliert beschrieben, dass man jede Szene klar vor Augen hat. Man spürt die Atmosphäre, die Bedrohung und die Emotionen der Figuren hautnah. 🎭⚔️ Und dann dieser Plot-Twist … 😳💥 Ich war mir so sicher, eine Ahnung zu haben – und wurde komplett überrascht. Diese Wendung hat mich wirklich umgehauen, im absolut positiven Sinne. Genau solche Momente liebe ich beim Lesen! Auch emotional hat mich das Buch wieder voll erwischt. Man fiebert mit, leidet mit und hofft mit. Die Figuren wirken lebendig und greifbar, was die Geschichte noch intensiver macht. ❤️🔥 Eine starke, spannende Fortsetzung – und jetzt heißt es: sehnsüchtig auf Band 3 warten! 📖✨

🏟️ Arena '89: Die Pitborn-Prinzessin
Handlung Nach dem brutalen Verlust ihrer Brüder in der Arena ist Revas einziges Ziel Rache an Cassian Varus, dem Mann, der ihre Familie zerstört hat. Die ehrgeizige Domina Selira Astra macht ihr ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann: Sie wird zur Auctora von Haus Astra erhoben, doch was als inszenierte Rolle beginnt, wird schnell zu einer echten Waffe gegen das System selbst. In den luxuriösen Hallen des Hauses wird aus der Kämpferin der Grube die sogenannte „Pitborn-Prinzessin“ – einerseits Symbol der Hoffnung für die Unterdrückten, andererseits Geldmaschine für die Herrschenden. Während sie weiter in der Arena kämpft, erfährt Reva endlich mehr über die dunkle Wahrheit des Kaiserreichs – und dass die eigentlich größte Bedrohung nicht immer im offenen Kampf, sondern hinter den Kulissen lauert. Protagonisten Reva: Ihre Entwicklung ist das absolute Herzstück dieses Bandes. Aus dem traumatisierten, überlebenden Mädchen wird eine junge Frau, deren Stärke und Mut weit über das hinausgehen, was man für möglich gehalten hätte. Sie handelt strategischer, reifer und bleibt trotz ihres Rachedursts immer greifbar und nachvollziehbar. Das Team, das sich um sie formt, darf sich echt sehen lassen. Selira Astra: Revas neue Domina ist undurchschaubar und vielschichtig – sie bietet Reva eine Bühne, verfolgt dabei aber gnadenlos ihre eigenen Machtinteressen. Dieses fragile Machtgefüge zwischen Reva und ihr sorgt für hervorragend ausgearbeitete politische Intrigen, die die Handlung extrem bereichern. Tarin: Die Magistra von Haus Astra entwickelt eine interessante Beziehung zu Reva, die die Lektüre zusätzlich aufwertet. Die angedeutete Romanze bleibt subtil und in die bedrückende Atmosphäre eingebettet. Fazit Stephan Steinthal hat mit „Arena ’89: Die Pitborn-Prinzessin“ eine Fortsetzung geschrieben, die den ersten Band in puncto Spannung, Tiefe und Emotionalität bei Weitem übertrifft. Endlich öffnet sich der Blick für das größere Ganze: Die Arena-Kämpfe bleiben brutal, doch die Welt außerhalb wird deutlich greifbarer und ausführlicher beleuchtet – das war mein einziger Kritikpunkt an Teil 1, und hier hat der Autor ganzen Herzens abgeliefert. Die neu eingeführten Teamkämpfe mit individuellen Handicaps bringen eine frische Dynamik in die Handlung und vertiefen die Beziehungen zwischen den Charakteren ungemein. Die Themen Machtmissbrauch, moderne Sklaverei und die Manipulation von Emotionen als Entertainment bleiben gnadenlos aktuell und werden in keinem Moment oberflächlich behandelt. Abgerundet wird das Ganze von einem Schreibstil, der einen nur so durch die Seiten fliegen lässt. Das Ende? Absolut atemberaubend. Ich bin komplett gebrochen und will jetzt sofort den dritten Band. Ich habe den ersten Band geliebt, aber dieser hier hat mich endgültig zum Fan gemacht. Bewertung: 5/5⭐ Kategorie: Dystopie-Highlight Emoji-Ästhetik: 🏟️⚔️🩸👑🔥💔 Spice-Level: 🌶️ (1/5 – dezente, gefühlvolle Romantik, komplett ohne Schmuddelwörter im perfekten Ausmaß) Informationen zum Buch Autor: Stephan Steinthal Verlag: BoD – Books on Demand (Selfpublishing) Seitenanzahl: 494–496 Seiten (je nach Ausgabe) Genre und Tropes: Dystopie, Dark Science-Fiction; Teamkämpfe, Rache, politische Intrigen, „Hunger Games meets Spartacus“, emotionale Achterbahn, Welterweiterung, starke weibliche Hauptfigur Einzelband oder Reihe: Reihe (Band 2 der Arena-'89-Trilogie – Band 3 bereits in Arbeit/angekündigt für 2026) Originalsprache: Deutsch Unbezahlte Werbung - Rezensionsexemplar Alle Bilder des Moodboards stammen von Pinterest

Düstere Dystopie genau nach meinem Geschmack! Panem meets NFL Trading und vielleicht ein bisschen Wrestling (sagt der Wrestling-Noob).
Der Autor hat mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, meine Meinung beeinflusst das aber nicht. In einer Welt, in der alles falsch sein könnte, sind das wichtigste die Emotionen. Und die werden in der Welt von Arena ‘89 dazu genutzt, die Realität zu bestimmen - und zur heiß gehandelten Ware. Bei den spektakulären Kämpfen in der Arena 89 werden die Gefühle der Kämpfer:innen unmittelbar via Feel-Links (genialer Pun!) ans Publikum übertragen und es heißt “Alles für die Quote”. In das Arena-System stolpert auch Reva unfreiwillig - denn das Geld, was sie bei Untergrundkämpfen verdient, reicht nicht, um ihre todkranke Mutter zu versorgen und die Miete zu zahlen. Also verkauft sie sich an Haus Varus und tritt so dem System bei, das ihren Vater auf dem Gewissen hat. In Haus Varus trifft sie auf den Dominus Cassian, einen ehemaligen Arena-Performer, der Kontrolle, Hierarchie und Disziplin über alles setzt. Spätestens als Reva sich bei ihm beschwert, dass wegen des Zustands ihrer Mutter nichts getan wird, obwohl es doch vertraglich vereinbart war, hat er sie auf dem Kieker. Aber als sie in der Arena steht und kämpft, merkt das Publikum: da ist was an der jungen Pitborn, die nicht aufgeben will. Und das bringt Quote und, zu Cassians Missfallen, bringt es Reva Selbstvertrauen. Diese Art von Dystopie ist natürlich genau meins, die Heldin wider Willen, die sich dem System stellt, unter dem sie leidet. Das funktioniert in Panem, das funktioniert auch hier. Aber im Gegensatz zu Panem, mit dem sich das Buch ja auch selbst vergleicht, ist “Arena ‘89” deutlich düsterer und für mich noch etwas brutaler. Und es gibt (noch) keine Lovestory, was ich persönlich auch ziemlich erfrischend finde. Revas Wegbegleiter:innen sind gute Freund:innen oder ihre Familienmitglieder, und natürlich ihr Mentor, die sie dabei unterstützen trotz allem nicht im System unterzugehen. Und ihre Widerstandsfähigkeit und Unbeugsamkeit ist in diesem Buch wohl auch Revas größte Stärke: Sie wird notgedrungen und vielleicht etwas naiv Teil eines brutalen Systems, das nur darauf aus ist, sie zu brechen, um eine Geschichte rund um sie für die Quote zu spinnen. Doch Reva behält ihre Menschlichkeit. Selbst gegenüber ihren Peiniger:innen. Die Idee der Arena hat mich, als semi-interessierte NFL-Zuschauerin, absoluten Wrestlingnoob und passionierte Asterix-Leserin an einen Mix aus Wrestling und Gladiatorenkampf mit NFL-Performer:innen-Trading. Also, wie es sich für eine gute Dystopie gehört, gar nicht so unwahrscheinlich. Was für mich das Buch zu einem absoluten Pageturner gemacht hat, war aber der Schreibstil. Steinthal schafft es alleine durch die Art, wie er schreibt, unglaublich viel Spannung zu erzeugen. Die Charaktere wirken alle unglaublich lebendig und man kann nicht anders, als mit Reva mitzufiebern und mitzuleiden. Wenn der Autor noch eine Kleinigkeit verbessern könnte, dann, dass er eine Contentwarnung hätte einbauen können, einfach, dass es für niemanden zu unangenehmen überraschungen kommt. Aber sonst kann ich nur nochmal wiederholen: Dieses Buch war eins meiner Highlights dieses Jahr. Und ganz klar das Highlight vom August. Ich kann es kaum erwarten, dass Band 2 im Herbst erscheint! P.S.: Ich bin so begeistert, jetzt muss mein Freund es auch lesen. Geht ja immerhin um Sport ;).

Zu viele Wiederholungen
Das Buch fing so gut an. Es hat mich regelrecht in seinen Bahn gezogen. Reva, die verzweifelt versucht, Medikamente für ihre todkranke Mutter aufzutreiben, und gleichzeitig ihren Bruder vor der grausamen Welt schützen will. Ein Angebot, das zu gut klingt, um wahr zu sein. Der Neubeginn in einer fremden, brutalen Welt. Es klingt wie ein Rezept, das nur gelingen kann. Und trotzdem hat mich das Buch nach wenigen Kapiteln verloren. Wirklich schade. Die Story verliert sehr schnell an Dynamik, die Charaktere sind flach und zeitweise habe ich sie sogar verwechselt, weil sie keine echte Persönlichkeit haben. Außerdem werden ständig Floskeln und Aufzählungen wiederholt. Ich habe schon beim ersten Mal verstanden, dass Reva nach einem bestimmten Ereignis härter und gefährlicher wird. Das muss man mir nicht noch viermal erzählen. Es gibt sehr viel Fillermaterial, das weder die Story vorantreibt noch eine Charakterentwicklung zeigt. Man könnte die Anzahl der Wörter vermutlich um ein Drittel kürzen und hätte dabei nichts Essentielles gestrichen. Ich habe sogar einige Kapitel übersprungen, weil ich mich nicht länger im Kreis drehen wollte. Wirklich schade. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich Band 2 nicht lesen werde.























