Blick ins Buch

Acqua alta

3,9(78)
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Über das Buch

Editionen (10)

ISBN9783257061505
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum31.12.97
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

78 Bewertungen

7 Rezensionen

3,9

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  • here_is_gerry
    here_is_gerry

    114 Follower

    4,5

    🌊🎭 Kunst, Macht und die dunklen Wasser Venedigs

    Acqua alta war für mich bisher einer der besten Brunetti-Bände. Erst denkt man noch, es geht „nur“ um einen brutalen Angriff, aber dann wird daraus plötzlich ein riesiges Ding mit Kunstraub, Schmuggel, Millionenbeträgen, Einfluss und Leuten, die glauben, sie stehen über allem. Und trotzdem wirkt das nie wie irgendein überdrehter Actionthriller, sondern passt komplett in diese düstere Venedig-Stimmung. Am meisten gepackt hat mich aber Brett Lynch. Dadurch, dass man sie schon kennt, fühlt sich alles direkt viel schlimmer an. Ich wollte irgendwann gar nicht mehr primär wissen, wer dahintersteckt, sondern einfach, dass Brett und Flavia da heil rauskommen. Die Szenen gegen Ende waren echt unangenehm spannend. Flavia hat mir hier auch besser gefallen als zuvor, weil man endlich merkt, wie wichtig Brett ihr wirklich ist. Was ich an Donna Leon wirklich mag: Sie schreibt Gewalt nicht reisserisch. Gerade deswegen wirken manche Szenen härter als in vielen brutalen Thrillern. Das Buch hinterlässt dieses unangenehme Gefühl, dass Geld, Macht und Beziehungen vieles verdecken können und normale Menschen am Ende die Konsequenzen tragen. Dazu kommt diese bedrückende Atmosphäre aus Hochwasser, Kunstwelt und Venedig, die perfekt zum Fall passt.

    🌊🎭 Kunst, Macht und die dunklen Wasser Venedigs

    20. Mai 2026

  • vanessa9301
    vanessa9301

    1538 Follower

    4,0

    Solider fünfter Fall für Brunetti

    Gut recherchiert und angenehm zu lesen. Eine spannende Ermittlung und ein packendes Ende!

    21. Okt. 2025

  • tonymcnapp
    tonymcnapp

    25 Follower

    5,0

    Auch dieser Band rund um Commissario Brunetti hat mich wieder vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Handlung spielt zur Hochwasserzeit in Venedig – und ich muss sagen, schon beim Lesen hat mich diese Atmosphäre bedrückt. Wenn man sich vorstellt, dass dort jedes oder fast jedes Jahr alles unter Wasser steht – Keller, Wege, ganze Viertel – finde ich das unglaublich anstrengend und gleichzeitig bewundernswert, wie das Leben trotzdem weitergeht und die Menschen danach alles wieder in Ordnung bringen. Der Fall selbst beginnt rasant und recht brutal, bewegt sich im Umfeld von Schmuggel und Kunst, mit einem Hauch klassischer Musik, der über die Hintergründe der Hauptfiguren mit hineinspielt. Trotz dieser Härte liebe ich Donna Leons ruhigen, klaren Schreibstil. Besonders gefällt mir, wie sie das Familienleben von Brunetti einbaut – das Bodenständige, das Menschliche inmitten der Kriminalfälle. Wie immer gibt es auch viel „italienische Bürokratie“, kleine Mauscheleien und ungewöhnliche Wege, um an Informationen zu kommen – ganz typisch für die Reihe und für mich einfach ein Teil ihres Charmes. Ich finde das Buch großartig, genauso wie die anderen Bände, und werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

    8. Okt. 2025

3 von 7 Rezensionen

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