Aphorisms on Love and Hate

Aphorisms on Love and Hate

Taschenbuch
3.513

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Beschreibung

'We must learn to love, learn to be kind, and this from our earliest youth ... Likewise, hatred must be learned and nurtured, if one wishes to become a proficient hater'

This volume contains a selection of Nietzsche's brilliant and challenging aphorisms, examining the pleasures of revenge, the falsity of pity, and the incompatibility of marriage with the philosophical life.

Introducing Little Black Classics: 80 books for Penguin's 80th birthday. Little Black Classics celebrate the huge range and diversity of Penguin Classics, with books from around the world and across many centuries. They take us from a balloon ride over Victorian London to a garden of blossom in Japan, from Tierra del Fuego to 16th-century California and the Russian steppe. Here are stories lyrical and savage; poems epic and intimate; essays satirical and inspirational; and ideas that have shaped the lives of millions.

Friedrich Nietzsche (1844-1900). Nietzsche's works available in Penguin Classics are A Nietzsche Reader, Beyond Good and Evil, Ecce Homo, Human, All Too Human, On the Genealogy of Morals, The Birth of Tragedy, The Portable Nietzsche, Thus Spoke Zarathustra, Twilight of Idols and Anti-Christ.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
64
Preis
5.50 €

Beiträge

2
Alle
3.5

​Bei „Aphorisms on Love and Hate“ handelt es sich um eine kuratierte Auswahl von prägnanten Sinnsprüchen, Maximen und psychologischen Beobachtungen Friedrich Nietzsches. Die Texte in diesem Heft stammen im Original fast alle aus seinem großen, zweiteiligen Werk „Menschliches, Allzumenschliches“ (Human, All Too Human). Wer an Friedrich Nietzsche denkt, hat oft das Bild des unerbittlichen Philosophen mit dem markanten Schnurrbart vor Augen, der mit dem Hammer philosophiert. Doch wirft man einen Blick auf seine Apherismen zu den Themen Liebe und Hass, offenbart sich ein genialer Psychologe, der die romantischen Illusionen seiner Zeit radikal entzauberte. Für Nietzsche waren Liebe und Hass keine absoluten Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille – tief verwoben mit unserem menschlichen Drang nach Macht, Anerkennung und Besitz. In Werken wie Jenseits von Gut und Böse oder Die fröhliche Wissenschaft seziert er die Liebe mit fast chirurgischer Präzision. Er entlarvt die vermeintlich selbstlose, romantische Liebe oft als puren Egoismus: Wer liebt, so Nietzsche, wolle die Kontrolle und den „unbedingten Alleinbesitz“ über die Seele des anderen. Gleichzeitig erinnert er uns daran, dass wir in unserem Gegenüber meistens nur das Bild lieben, das wir uns selbst von ihm gemacht haben. Doch Nietzsche war kein reiner Zyniker. Sein berühmtes Diktum „Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse“ zeigt, dass er in der Liebe eine Urkraft sah, die alle gesellschaftlichen Moralkonventionen sprengt. Auch dem Hass begegnet er mit faszinierender psychologischer Schärfe. Für Nietzsche ist echter Hass kein Zeichen von Gleichgültigkeit, sondern das Produkt einer tiefen (oft schmerzhaften) Verbindung. Man hasst nur das, was man heimlich auf Augenhöhe schätzt oder wovor man sich fürchtet. Dem stellt er das giftige „Ressentiment“ gegenüber – den passiven Hass der Ohnmächtigen, der aus Neid entsteht. Am Ende plädiert Nietzsche weder für ein Leben in kalter Distanz noch für blinde Idealisierung. Seine Philosophie lädt uns dazu ein, die emotionalen Widersprüche des Lebens mutig anzunehmen. Seine zeitlosen Aphorismen sind bis heute die perfekte Lektüre für alle, die psychologischen Tiefgang suchen und bereit sind, ihre eigenen Gefühle und Beziehungen einmal radikal zu hinterfragen.

2

A Little Black Classics book filled with excerpts from Nietzsche's Human, All Too Human. Which, opposed to Why I Am So Clever, wasn't entertaining at all, rather a pretty misanthropic, toxic outlook on life and I wouldn't recommend the read overall. It does serve a better understanding of Nietzsche and his perspectives, but also demonstrates that Ecce Homo seems like it is more the exception to the rule. If there's no higher reason to read this than the sake of reading, I'd say sit this one out.

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