Angry Cripples - Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismus
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Beschreibung
»Wir sind schon laut!
Die große Vielfalt behinderter Lebensrealität.
»Angry Cripples« werden behinderte Menschen abfällig genannt, denen vorgeworfen wird, aufgrund ihrer Behinderung verbittert zu sein. Dieses Buch fordert den Begriff zurück und besetzt ihn neu. Es kommen ausschließlich behinderte Menschen zu Wort – und viele von ihnen sind wütend darüber, wie die Gesellschaft mit ihnen umgeht. Zu Recht. Hier verschaffen sie sich Gehör, um eine inklusive Gesellschaft mitzuprägen. Sie schreiben unter anderem über Pränataldiagnostik, selbstbestimmte Sexualität, Sichtbarkeit und Social Media. Die Beiträge bilden die große Vielfalt behinderter Lebensrealität in unserer Gesellschaft ab: es gibt fiktive Texte, wissenschaftliche Beiträge, Zeich-nungen, Interviews und Brandreden. Ein beispielloses Projekt, das den hohen Wert der Selbstbestimmung zeigt und Lust macht auf eine wirklich inklusive Gesellschaft.
Mit Beiträgen von: Kübra Sekin, Luk Bornhak, Natalie Dedreux, Tanja Kollodzieyski, Nadine Rokstein, Senami Hotse, Amie Savage, Irina Angerer, Jasmin Dickerson, Janina Nagel, Lisa-Marie Lehner, Lela Finkbeiner, Chris Kiermeier, Alina Buschmann
Angry Cripples ist eine Empowerment-Plattform von behinderten Menschen für behinderte Menschen, die von den Herausgeberinnen ins Leben gerufen wurde.Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Alina Buschmann. Die Schauspielerin und Beraterin für Inklusion und Antidiskriminierung setzt sich onli-ne unter dem Namen Dramapproved als Aktivistin für die Rechte von behinderten Menschen ein. Bei ihrer Arbeit als Beraterin legt sie großen Wert darauf, Zusammen-hänge innerhalb unserer ableistischen Strukturen aufzuzeigen.
Beiträge
Sollte Pflichtlektüre für jede Person sein!
Angry Cripples: Stimmen Behinderter Menschen Gegen Ableismus von Alina Buschmann, Luisa L’Audace und weiteren Autor*innen eine kraftvolle und vielschichtige Anthologie, die der wachsenden Bewegung gegen Ableismus in Deutschland eine Stimme verleiht. Der provokative Titel reclaimt den Begriff "Angry Cripples," der oft verwendet wird, um Menschen mit Behinderungen abwertend darzustellen, wenn sie ihre Wut über Diskriminierung ausdrücken. Hier wird diese Wut jedoch als berechtigter und notwendiger Protest gegen die systematische Benachteiligung und Ignoranz gegenüber behinderten Menschen neu besetzt. Das Buch vereint 15 Stimmen aus der Behinderten-Community, die verschiedene Formen der Diskriminierung und Marginalisierung beleuchten. Ein zentraler Aspekt der Essays und Geschichten ist die Intersektionalität – viele Autor*innen sprechen nicht nur über Ableismus, sondern auch über die Überschneidung mit anderen Diskriminierungsformen wie Rassismus oder Sexismus. Besonders eindrucksvoll ist der Beitrag von Kübra Sekin, die als migrantische Frau mit Behinderung die vielfältigen Kämpfe und Barrieren in ihrem Leben schildert. Die formale Gestaltung des Buches ist ebenso vielfältig wie die Geschichten, die es erzählt: von Essays über Interviews bis hin zu künstlerischen Darstellungen. Dies gibt der Anthologie eine besondere Lebendigkeit und eröffnet verschiedene Zugänge sowohl für behinderte als auch für nicht-behinderte Leser*innen. Das Buch zeigt auch, dass die Wut der behinderten Menschen oft als "unangebracht" abgetan wird, obwohl sie in einer Gesellschaft, die weiterhin auf Exklusion und Ableismus basiert, gerechtfertigt ist. Diese Wut wird als Antrieb für Veränderung dargestellt, um nicht nur individuelle Schicksale zu verbessern, sondern auch die gesellschaftlichen Strukturen infrage zu stellen, die Behinderungen marginalisieren. Zusammengefasst ist Angry Cripples ein eindrucksvolles Plädoyer für mehr Sichtbarkeit, Gerechtigkeit und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Es fordert Leser*innen auf, über ihre eigenen Vorurteile nachzudenken und sich aktiv gegen Ableismus einzusetzen.
Tolles Buch! Die Texte sind sehr vielseitig und geben nicht behinderten Menschen einen guten Einblick in die Lebenswirklichkeit behinderter Menschen. Einige Konzepte in Bezug auf Diskriminierung werden thematisiert und erklärt. Ein Buch, bei dem man viel lernt. Vor allem hoffentlich: zuzuhören. Denn die Menschen, die hier geschrieben haben, haben unglaublich viel und wichtiges zu erzählen!
Beschreibung
»Wir sind schon laut!
Die große Vielfalt behinderter Lebensrealität.
»Angry Cripples« werden behinderte Menschen abfällig genannt, denen vorgeworfen wird, aufgrund ihrer Behinderung verbittert zu sein. Dieses Buch fordert den Begriff zurück und besetzt ihn neu. Es kommen ausschließlich behinderte Menschen zu Wort – und viele von ihnen sind wütend darüber, wie die Gesellschaft mit ihnen umgeht. Zu Recht. Hier verschaffen sie sich Gehör, um eine inklusive Gesellschaft mitzuprägen. Sie schreiben unter anderem über Pränataldiagnostik, selbstbestimmte Sexualität, Sichtbarkeit und Social Media. Die Beiträge bilden die große Vielfalt behinderter Lebensrealität in unserer Gesellschaft ab: es gibt fiktive Texte, wissenschaftliche Beiträge, Zeich-nungen, Interviews und Brandreden. Ein beispielloses Projekt, das den hohen Wert der Selbstbestimmung zeigt und Lust macht auf eine wirklich inklusive Gesellschaft.
Mit Beiträgen von: Kübra Sekin, Luk Bornhak, Natalie Dedreux, Tanja Kollodzieyski, Nadine Rokstein, Senami Hotse, Amie Savage, Irina Angerer, Jasmin Dickerson, Janina Nagel, Lisa-Marie Lehner, Lela Finkbeiner, Chris Kiermeier, Alina Buschmann
Angry Cripples ist eine Empowerment-Plattform von behinderten Menschen für behinderte Menschen, die von den Herausgeberinnen ins Leben gerufen wurde.Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Alina Buschmann. Die Schauspielerin und Beraterin für Inklusion und Antidiskriminierung setzt sich onli-ne unter dem Namen Dramapproved als Aktivistin für die Rechte von behinderten Menschen ein. Bei ihrer Arbeit als Beraterin legt sie großen Wert darauf, Zusammen-hänge innerhalb unserer ableistischen Strukturen aufzuzeigen.
Beiträge
Sollte Pflichtlektüre für jede Person sein!
Angry Cripples: Stimmen Behinderter Menschen Gegen Ableismus von Alina Buschmann, Luisa L’Audace und weiteren Autor*innen eine kraftvolle und vielschichtige Anthologie, die der wachsenden Bewegung gegen Ableismus in Deutschland eine Stimme verleiht. Der provokative Titel reclaimt den Begriff "Angry Cripples," der oft verwendet wird, um Menschen mit Behinderungen abwertend darzustellen, wenn sie ihre Wut über Diskriminierung ausdrücken. Hier wird diese Wut jedoch als berechtigter und notwendiger Protest gegen die systematische Benachteiligung und Ignoranz gegenüber behinderten Menschen neu besetzt. Das Buch vereint 15 Stimmen aus der Behinderten-Community, die verschiedene Formen der Diskriminierung und Marginalisierung beleuchten. Ein zentraler Aspekt der Essays und Geschichten ist die Intersektionalität – viele Autor*innen sprechen nicht nur über Ableismus, sondern auch über die Überschneidung mit anderen Diskriminierungsformen wie Rassismus oder Sexismus. Besonders eindrucksvoll ist der Beitrag von Kübra Sekin, die als migrantische Frau mit Behinderung die vielfältigen Kämpfe und Barrieren in ihrem Leben schildert. Die formale Gestaltung des Buches ist ebenso vielfältig wie die Geschichten, die es erzählt: von Essays über Interviews bis hin zu künstlerischen Darstellungen. Dies gibt der Anthologie eine besondere Lebendigkeit und eröffnet verschiedene Zugänge sowohl für behinderte als auch für nicht-behinderte Leser*innen. Das Buch zeigt auch, dass die Wut der behinderten Menschen oft als "unangebracht" abgetan wird, obwohl sie in einer Gesellschaft, die weiterhin auf Exklusion und Ableismus basiert, gerechtfertigt ist. Diese Wut wird als Antrieb für Veränderung dargestellt, um nicht nur individuelle Schicksale zu verbessern, sondern auch die gesellschaftlichen Strukturen infrage zu stellen, die Behinderungen marginalisieren. Zusammengefasst ist Angry Cripples ein eindrucksvolles Plädoyer für mehr Sichtbarkeit, Gerechtigkeit und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Es fordert Leser*innen auf, über ihre eigenen Vorurteile nachzudenken und sich aktiv gegen Ableismus einzusetzen.












