Anarchismus zur Einführung
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Daniel Loick lehrt Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Politische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie, Moralphilosophie und Ethik.
Beiträge
Das Buch stellt verschiedene Ansätze des Anarchismus dar und erklärt diese verständlich und kenntnisreich. Eine weitere Stärke des Buches ist, dass es im Gegensatz zu anderen Einführungen nicht eine chronologische historische Geschichte des Anarchismus erzählt, sondern sich mit den theoretischen Ansätzen auseinandersetzt. Allerdings stört es mich, dass der Autor seine Parteilichkeit nicht offen legt. Einige Strömungen werden mit scharfer polemischer Kritik übersät, andere Strömungen werden fast kritiklos seitenlang erläutert. Parteilichkeit ist kein Problem, aber dann sollte man das benennen. Frustriert hat es mich auch, da ich in einigen Einschätzungen die Position des Autors einfach nicht teile. Es scheint mir manchmal, als hätte er versucht, mit dem Postmodernismus den Anarchismus zu aktualisieren, aber dafür die Radikalität der Theorie aufgegeben hat. Für eine Einführung in das Thema ist es aber schon in Ordnung.
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Autorenbeschreibung
Daniel Loick lehrt Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Politische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie, Moralphilosophie und Ethik.
Beiträge
Das Buch stellt verschiedene Ansätze des Anarchismus dar und erklärt diese verständlich und kenntnisreich. Eine weitere Stärke des Buches ist, dass es im Gegensatz zu anderen Einführungen nicht eine chronologische historische Geschichte des Anarchismus erzählt, sondern sich mit den theoretischen Ansätzen auseinandersetzt. Allerdings stört es mich, dass der Autor seine Parteilichkeit nicht offen legt. Einige Strömungen werden mit scharfer polemischer Kritik übersät, andere Strömungen werden fast kritiklos seitenlang erläutert. Parteilichkeit ist kein Problem, aber dann sollte man das benennen. Frustriert hat es mich auch, da ich in einigen Einschätzungen die Position des Autors einfach nicht teile. Es scheint mir manchmal, als hätte er versucht, mit dem Postmodernismus den Anarchismus zu aktualisieren, aber dafür die Radikalität der Theorie aufgegeben hat. Für eine Einführung in das Thema ist es aber schon in Ordnung.




