Blick ins Buch
Über das Buch
„Amerikanische Verhältnisse“? Nur das nicht. Von Gerhard Schröder bis Edmund Stoiber, von Michael Sommer bis Guido Westerwelle: Sie alle warnen vor „amerikanischen Verhältnissen“. Amerika, so lautet der Grundkonsens in Deutschlands wirtschaftspolitischer Debatte, kann kein Vorbild sein: Ein paar mehr Jobs mögen dort geschaffen werden, und bisschen mehr Wirtschaftswachstum – doch dafür bezahlt das Land mit unakzeptabler sozialer Ungerechtigkeit und Unsicherheit.
Olaf Gersemann greift die gängigen Vorurteile über Amerikas angeblichen Cowboy-Kapitalismus auf – und zeigt: Die meisten sind Mythen, viele andere nur Halbwahrheiten. Ein eingehender Leistungsvergleich offenbart vielmehr: Nur bei wohlwollender Auslegung kann überhaupt davon die Rede sein, dass Deutschland im Vergleich zu Amerika mehr soziale Gerechtigkeit und mehr soziale Sicherheit schafft. Sicher ist dagegen: Den Preis, den Deutschland für sein Modell in Form von magerem Wirtschaftswachstum und skandalös hoher Unterbeschäftigung zahlt, ist gewaltig.
Editionen (1)
ISBN9783898790512
VerlagFinanzBuch Verlag
Erscheinungsdatum22.10.03
Seitenzahl270
FormatHardcover
SpracheDeutsch
Preis35.90 €
Lesen ist schöner mit der READO App.
Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.




Bibliothek
Behalte den Überblick
