Amerigo. Die Geschichte eines historischen Irrtums
von Stefan Zweig
Taschenbuch
3.86
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Beschreibung
Stefan Zweigs Amerigo. Die Geschichte eines historischen Irrtums entfaltet die erstaunliche Genese eines Namens: wie der Kontinent, den Kolumbus erreichte, nicht nach ihm, sondern nach Amerigo Vespucci benannt wurde. Zweig rekonstruiert die Rolle von Reiseberichten, Druckern, Kartographen und Martin Waldseemüllers Weltkarte von 1507, auf der America erstmals erscheint. In der Form einer historischen Miniatur verbindet er archivalische Genauigkeit, erzählerische Spannung und skeptische Quellenkritik; der Essay steht im Kontext seiner kulturgeschichtlichen Studien über Zufall, Ruhm und europäische Wissenszirkulation. Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig (1887-1942) war ein kosmopolitischer Humanist, Biograph und Vermittler historischer Charaktere. Seine Erfahrungen mit Nationalismus, Exil und dem Zerfall der europäischen Ordnung schärften seinen Blick für die Fragilität kollektiver Erinnerung. Amerigo entspricht seinem Interesse an Momenten, in denen persönliche Ambition, publizistische Macht und historischer Zufall dauerhafte Weltbilder formen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Entdeckungsgeschichte nicht als heroische Legende, sondern als komplexes Geflecht aus Texten, Karten und Missverständnissen verstehen wollen. Zweigs klare Prosa macht gelehrte Probleme zugänglich, ohne sie zu vereinfachen. Wer eine elegante Einführung in die Macht der Namen und die Unsicherheit historischen Wissens sucht, findet hier ein vorbildliches Beispiel.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Geschichte & Archäologie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
48
Preis
8.30 €
Beschreibung
Stefan Zweigs Amerigo. Die Geschichte eines historischen Irrtums entfaltet die erstaunliche Genese eines Namens: wie der Kontinent, den Kolumbus erreichte, nicht nach ihm, sondern nach Amerigo Vespucci benannt wurde. Zweig rekonstruiert die Rolle von Reiseberichten, Druckern, Kartographen und Martin Waldseemüllers Weltkarte von 1507, auf der America erstmals erscheint. In der Form einer historischen Miniatur verbindet er archivalische Genauigkeit, erzählerische Spannung und skeptische Quellenkritik; der Essay steht im Kontext seiner kulturgeschichtlichen Studien über Zufall, Ruhm und europäische Wissenszirkulation. Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig (1887-1942) war ein kosmopolitischer Humanist, Biograph und Vermittler historischer Charaktere. Seine Erfahrungen mit Nationalismus, Exil und dem Zerfall der europäischen Ordnung schärften seinen Blick für die Fragilität kollektiver Erinnerung. Amerigo entspricht seinem Interesse an Momenten, in denen persönliche Ambition, publizistische Macht und historischer Zufall dauerhafte Weltbilder formen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Entdeckungsgeschichte nicht als heroische Legende, sondern als komplexes Geflecht aus Texten, Karten und Missverständnissen verstehen wollen. Zweigs klare Prosa macht gelehrte Probleme zugänglich, ohne sie zu vereinfachen. Wer eine elegante Einführung in die Macht der Namen und die Unsicherheit historischen Wissens sucht, findet hier ein vorbildliches Beispiel.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Geschichte & Archäologie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
48
Preis
8.30 €




