
4 Follower
Es war ein echt krasses und trauriges Buch
7. Aug. 2025
Es war ein echt krasses und trauriges Buch
7. Aug. 2025
Blick ins Buch
52 Bewertungen
10 Rezensionen
4,2
4,2
Tippen zum Filtern
Tippen zum Filtern

4 Follower
7. Aug. 2025
7. Aug. 2025

18 Follower
„Am I normal Yet?“ befasst sich mit einem nicht nur für Jugendliche wichtigem Thema: das Leben mit einer Zwangsstörung. Ich war anfangs etwas skeptisch, da ich ja bereits mit John Greens „Schlaft gut ihr fiesen Gedanken“, das sich ebenfalls mit OCD befasst, keine guten Erfahrungen gemacht habe, doch Holly Bourne ist deutlich tiefer in die Materie eingestiegen als Green. Evie versucht nach einem längeren Krankenhausaufenthalt ein normales Teenagerleben zu führen und an einer neuen Schule neu zu beginnen. Ihr Ziel ist es, ihre Medikamente völlig abzusetzen und nicht mehr als „die Verrückte“ erkannt zu werden. Wir als Leser begleiten sie auf ihrer Mission und vor allem nehmen wir auch an ihren Therapiesitzungen teil, denn im Gegensatz zu Aza aus Greens Geschichte, verhält sich Evie wenigstens zu Beginn einigermaßen kooperativ und kommt ihrem großen Wunsch immer ein Stückchen näher. Ebenfalls anders als bei Green finden sich in diesem Buch zwischen den Zeilen Hinweise auf Hilfestellungen für Betroffene. Man mag ein wenig an den erhobenen Zeigefinger denken an diesen Stellen, doch je weiter sich die Story entwickelt, umso klarer wird, dass es sehr wichtige Tipps sind, die die Autorin hier vermittelt. Zunächst konnte ich zu Evie keine rechte Verbindung finden, begann ihre Erzählung doch mehr oder weniger damit, einen Freund zu finden und dabei ziemlich schlechte Entscheidungen zu treffen, die so überzogen dargestellt wurden, dass sie immerhin amüsieren können. Doch Evie begibt sich nach und nach in eine Abwärtsspirale, was wir als Leser sehr schnell merken, wovor die Protagonistin jedoch die Augen verschließt. Sie fällt in alte Muster, ihr Zwang, Dinge wiederholt zu tun und ihre Hände blutig zu waschen, wächst und sie lässt niemanden an sich heran, will sie doch nur ein ganz normales Leben führen. Ich habe an dieser Stelle sehr mit der Figur gelitten und fühlte mich so hilflos – ähnlich wie sich ihre Familie ihr gegenüber fühlen musste. Holly Bourne ist es eindrücklich gelungen, die Verzweiflung aller Beteiligten darzustellen und die Tragik die entstehen kann, nimmt man in dieser Situation keine Hilfe von außen an. „Am I Normal Yet?“ ist ein gutes und wichtiges Buch insbesondere für heranwachsende Mädchen, die sich mit Evie vermutlich besser identifizieren können als ein Junge. Zwangsstörungen sind nach wie vor ein Tabuthema und solche Geschichten können Betroffenen helfen, sich vernünftig damit zu befassen und ggf. Hilfe zu suchen.
1. Juni 2024
„Am I normal Yet?“ befasst sich mit einem nicht nur für Jugendliche wichtigem Thema: das Leben mit einer Zwangsstörung. Ich war anfangs etwas skeptisch, da ich ja bereits mit John Greens „Schlaft gut ihr fiesen Gedanken“, das sich ebenfalls mit OCD befasst, keine guten Erfahrungen gemacht habe, doch Holly Bourne ist deutlich tiefer in die Materie eingestiegen als Green. Evie versucht nach einem längeren Krankenhausaufenthalt ein normales Teenagerleben zu führen und an einer neuen Schule neu zu beginnen. Ihr Ziel ist es, ihre Medikamente völlig abzusetzen und nicht mehr als „die Verrückte“ erkannt zu werden. Wir als Leser begleiten sie auf ihrer Mission und vor allem nehmen wir auch an ihren Therapiesitzungen teil, denn im Gegensatz zu Aza aus Greens Geschichte, verhält sich Evie wenigstens zu Beginn einigermaßen kooperativ und kommt ihrem großen Wunsch immer ein Stückchen näher. Ebenfalls anders als bei Green finden sich in diesem Buch zwischen den Zeilen Hinweise auf Hilfestellungen für Betroffene. Man mag ein wenig an den erhobenen Zeigefinger denken an diesen Stellen, doch je weiter sich die Story entwickelt, umso klarer wird, dass es sehr wichtige Tipps sind, die die Autorin hier vermittelt. Zunächst konnte ich zu Evie keine rechte Verbindung finden, begann ihre Erzählung doch mehr oder weniger damit, einen Freund zu finden und dabei ziemlich schlechte Entscheidungen zu treffen, die so überzogen dargestellt wurden, dass sie immerhin amüsieren können. Doch Evie begibt sich nach und nach in eine Abwärtsspirale, was wir als Leser sehr schnell merken, wovor die Protagonistin jedoch die Augen verschließt. Sie fällt in alte Muster, ihr Zwang, Dinge wiederholt zu tun und ihre Hände blutig zu waschen, wächst und sie lässt niemanden an sich heran, will sie doch nur ein ganz normales Leben führen. Ich habe an dieser Stelle sehr mit der Figur gelitten und fühlte mich so hilflos – ähnlich wie sich ihre Familie ihr gegenüber fühlen musste. Holly Bourne ist es eindrücklich gelungen, die Verzweiflung aller Beteiligten darzustellen und die Tragik die entstehen kann, nimmt man in dieser Situation keine Hilfe von außen an. „Am I Normal Yet?“ ist ein gutes und wichtiges Buch insbesondere für heranwachsende Mädchen, die sich mit Evie vermutlich besser identifizieren können als ein Junge. Zwangsstörungen sind nach wie vor ein Tabuthema und solche Geschichten können Betroffenen helfen, sich vernünftig damit zu befassen und ggf. Hilfe zu suchen.
1. Juni 2024

5 Follower
The book was very different from what I expected. But it was a very pleasant surprise how the book turned out. I did not think that it would address feministic as well as mental health issues. You can't hep but notice that the author knows what she's talking about and it was really interesting to discover what this mental health problem really brings with it. Even though I mostly did not like how the other girls criticised Jane most of the time, it was clear that towards the end they realised that this isn't what a feminist would do. I think that this book is really important for young readers. It treats mental health and social inequalities as well as prejudices as something normal and isn't afraid to address them and call them out. I'm thankful that I git to read this book and I would recommend this book to everyone.
21. Feb. 2026
The book was very different from what I expected. But it was a very pleasant surprise how the book turned out. I did not think that it would address feministic as well as mental health issues. You can't hep but notice that the author knows what she's talking about and it was really interesting to discover what this mental health problem really brings with it. Even though I mostly did not like how the other girls criticised Jane most of the time, it was clear that towards the end they realised that this isn't what a feminist would do. I think that this book is really important for young readers. It treats mental health and social inequalities as well as prejudices as something normal and isn't afraid to address them and call them out. I'm thankful that I git to read this book and I would recommend this book to everyone.
21. Feb. 2026
3 von 10 Rezensionen
Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.




Bibliothek
Behalte den Überblick