Am Ende der Welt traf ich Noah

Am Ende der Welt traf ich Noah

Hardcover
3.933
All AgePsychologischer ThrillerJugendbücherThriller Ab 14 Jahre Jahren

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Beschreibung

Es war so verlockend: Die Möglichkeit, in eine fremde Rolle zu schlüpfen, lag direkt vor mir. Ich brauchte nur zuzugreifen.

Ein fremder roter Koffer zieht Marlene wie magisch an und ehe sie wirklich weiß, was sie tut, hat sie sich schon als dessen Besitzerin ausgegeben und ist in ein neues Leben abgetaucht. Als Irina Pawlowa verbringt sie ihren Sommer fernab der Zivilisation in einer alten Villa zusammen mit einer Nonne, einem Gärtner und einem Koch. Und Noah. Noah ist faszinierend, blind und in der Villa gefangen, denn irgendetwas außerhalb ihrer schützenden Mauern macht ihn schwer krank. Doch er möchte frei sein, und als Marlene sich in ihn verliebt, willigt sie ein, mit ihm zu fliehen. Was daraufhin passiert, konnte jedoch niemand vorhersehen.

Ein Roman mit viel Atmosphäre, Spannung und einer unerwarteten Wendung am Ende. Diese atemberaubende Liebesgeschichte von Irmgard Kramer wird jugendliche und auch erwachsene Leser begeistern und in ihren Bann ziehen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Freundschaften
Format
Hardcover
Seitenzahl
352
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Irmgard Kramer wurde 1969 in Vorarlberg geboren und wuchs in einem alten Häuschen auf, das sich lebendig anfühlte. Nach 19 Jahren hängte sie die Arbeit als Grundschullehrerin an den Nagel und lebt heute als freie Autorin abwechselnd in Wien und im Bregenzerwald. Sie schreibt Geschichten für kleine und große Leser sowie Texte für Magazine. Hier geht es zur Webseite von Irmgard Kramer: www.irmgardkramer.at

Beiträge

8
Alle
4

Ich war nach einem Buch noch nie so verwirrt davon, was ich davon jetzt halten soll.

Klappentext: Ein fremder roter Koffer zieht Marlene wie magisch an und ehe sie wirklich weiß, was sie tut, hat sie sich schon als dessen Besitzerin ausgegeben und ist in ein neues Leben abgetaucht. Als Irina Pawlowa verbringt sie ihren Sommer fernab der Zivilisation in einer alten Villa zusammen mit einer Nonne, einem Gärtner und einem Koch. Und Noah. Noah ist faszinierend, blind und in der Villa gefangen, denn irgendetwas außerhalb ihrer schützenden Mauern macht ihn schwer krank. Doch er möchte frei sein, und als Marlene sich in ihn verliebt, willigt sie ein, mit ihm zu fliehen. Was daraufhin passiert, konnte jedoch niemand vorhersehen. Cover: Man sieht Marlene, wie sie mit dem roten Koffer auf der Straße steht. Das Bild ist unscharf, was mich bei jedem anderen Buch wahrscheinlich aufgeregt hätte, aber hier passt es, da Marlene nicht weiß, was sie am Ende der Reise erwartet. Meine Meinung: "Am Ende der Welt traf ich Noah" landete sofort auf meiner Wunschliste, als ich es zum ersten Mal sah. Als es dann eine Leserunde auf LovelyBooks dazu gab und ich dann auch noch ein Exemplar gewonnen hatte, war ich überglücklich. Noch glücklicher war ich allerdings, als ich das Buch beendet hatte: es war einfach genial! Der Schreibstil war flüssig und durch die vielen Beschreibungen konnte ich mir die Villa und die Umgebung sehr gut vorstellen. Marlene ist ein starkes, mutiges Mädchen. Sie macht Fehler, kann sich diese aber auch eingestehen und versucht, so gut wie möglich mit der Situation in der Villa umzugehen. Ihre Beziehung zu Noah ist unglaublich süß und durch ihn versteht sie langsam, aber sicher, was in der Villa Morris vor sich geht. Wer aber das Ende des Buches kennt, merkt, dass sie auch auf eine Art sehr stark ist. Was ich damit meine, müsst ihr selbst herausfinden... Auch Noah ist ein faszinierender Charakter. Er war noch nie außerhalb der Villa, weil irgendwas dort draußen ihn krank macht. Aber er möchte frei sein und saugt alles, was er über das Leben außerhalb der Villa erfährt, begierig auf. Als er Marlene trifft, weiß er, dass er mit ihr fliehen will, aber das gestaltet sich mehr als schwierig... Die Ideen rund um Noah und die Villa sind neu und interessant, aber das Ende stellt die gesamte Geschichte auf den Kopf. Nach dem Lesen war ich erstmal geschockt und überrascht und hatte gefühlte tausend Fragen im Kopf, aber wahrscheinlich ist es genau das, was "Am Ende der Welt traf ich Noah" so genial macht. Fazit: Hätte man ca, die letzten 30 Seiten das Buches weggelassen, wäre es ein spannendes Jugendbuch mit einer interessanten Geschichte gewesen. Mit dem Ende aber ist "Am Ende der Welt traf ich Noah" ein absolut genialer Roman mit einer Wendung, die ich niemals erwartet hätte. 5 von 5 Sternen!

1

Nee, das war nix. Ich fand die Geschichte von Anfang an seltsam und das hat sich leider durchgezogen. Auch wenn sich vieles zum Ende hin erklärt, aber auch das hat mich null überzeugt und ich konnte nur die Augen verdrehen.

4

Kurzbeschreibung: Ein fremder roter Koffer zieht Marlene wie magisch an und ehe sie wirklich weiß, was sie tut, hat sie sich schon als dessen Besitzerin ausgegeben und ist in ein neues Leben abgetaucht. Als Irina Pawlowa verbringt sie ihren Sommer fernab der Zivilisation in einer alten Villa zusammen mit einer Nonne, einem Gärtner und einem Koch. Und Noah. Noah ist faszinierend, blind und in der Villa gefangen, denn irgendetwas außerhalb ihrer schützenden Mauern macht ihn schwer krank. Doch er möchte frei sein, und als Marlene sich in ihn verliebt, willigt sie ein, mit ihm zu fliehen. Was daraufhin passiert, konnte jedoch niemand vorhersehen. *Quelle* Zur Autorin: Irmgard Kramer wurde 1969 in Vorarlberg geboren und wuchs in einem alten Häuschen auf, das sich lebendig anfühlte. Nach 19 Jahren hängte sie die Arbeit als Grundschullehrerin an den Nagel und lebt heute als freie Autorin zwischen Bergen, Kühen und Käse im Bregenzerwald. Sie schreibt Geschichten für kleine und große Leser sowie Texte für Magazine. Meinung: Die 17-jährige Marlene Mendel befindet sich mit ihren Eltern, die sie sehr behütet haben aufwachsen lassen, auf einer Italienreise. Während die Eltern einer Preisverleihung für ihre Dienste als Ärzte beiwohnen, seilt sich Marlene heimlich ab. Sie findet einen herrenlosen roten Koffer am Straßenrand, der ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht. Als sie ihn sich näher anschauen will, hält ein Wagen neben ihr, dessen Fahrer sie als Irina anspricht. Marlene gibt sich in einer Kurzschlussreaktion als besagte Irina aus und wird von dem Mann in die weit abgelegene Villa Morris gebracht, wo sie einem gewissen Noah Schwimmunterricht erteilen soll. Noah entpuppt sich als blind, gleichaltrig und äußerst attraktiv. Ferner leben in der Villa die Nonne Schwester Fidelis, der Koch Anselm und der Fahrer des Wagens, der Jäger und Gärtner Viktor. Schon bald verliebt sich Marlene in Noah und merkt, dass in der Villa nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Sie versucht, den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Mit Am Ende der Welt traf ich Noah hat Irmgard Kramer ein tiefgründiges und nachdenklich machendes Jugendbuch geschrieben, das vor allem durch sein verblüffendes Ende dem Leser noch länger im Gedächtnis bleiben dürfte. Die 17-jährige Protagonistin Marlene ist ein typischer Teenager, der gern Zeit mit seiner besten Freundin Kathi verbringt, aber von den Eltern sehr umsorgt und behütet wird. Sie versucht, aus dieser Situation auszubrechen und gibt sich als Irina Pawlowa aus, die dem jungen blinden Noah das Schwimmen beibringen soll. Mir hat ihre Neugierde und ihr Mut gefallen, sich als jemand anders auszugeben, doch als sie sich in Noah verliebt, driften ihre Gedankengänge sehr ins Kitschige ab, auch was den Schreibstil anbelangt. Das war mir etwas zuviel. Noah ist ein sympathischer junger Mann, den eine geheimnisvolle Aura umweht. Durch seine Blindheit sehr selbstständig geworden, scheint er an einer Krankheit zu leiden, die es ihm unmöglich macht, die Villa zu verlassen. Marlene wird nach und nach zu einer Art Rettungsanker für ihn. Die Nebencharaktere Schwester Fidelis, Anselm und Viktor sind allesamt mysteriös und schwer zu durchschauen. Vor allem Schwester Fidelis hütet Noah wie ihren Augapfel, ihr ist die aufkeimende Liebe zwischen ihm und Marlene mehr als ein Dorn im Auge. Die Handlung des Romans gestaltet sich von Beginn an, als Marlene auf den herrenlosen Koffer stößt, als fesselnd, da man gespannt ist, was auf sie in der Villa Morris wartet und auch der Verlauf wirft immer mehr Fragen auf, was das Buch spannend gestaltet. Vor allem im letzten Drittel des Buches überschlagen sich die Ereignisse, sodass man es kaum noch zur Seite legen mag. Es nimmt regelrechte psychedelische Formenan und man wird zusehends verwirrt aufgrund der Erlebnissse von Marlene und Noah. Dann folgt ein Ende, das eigentlich die komplette Handlung über Bord wirft und einen völlig anderen, nicht zu erahnenden Schluss bietet, der mir äußerst gut gefallen hat. Da hat Irmgard Kramer wirklich ganze Arbeit geleistet, vor der man den Hut ziehen kann. Fazit: Am Ende der Welt traf ich Noah bietet eine wirklich ungewöhnliche Geschichte, die mit dem Ende auf jeden Fall verblüffen kann und den Leser begeistert zurücklässt. Einziges Manko waren für mich die überschwänglich kitschigen Elemente bezüglich Marlene und Noah. Darüber hinaus ist der Roman ein lesenswertes Buch, das am Ende nachdenklich macht und gleichzeitig bezaubert.

5

Irmgard Kramer war früher Grundschullehrerin, bis sie sich ganz dem Schreiben widmete. Aus ihrer Feder stammt auch die Kinderbuchreihe Sunny Valentine. Marlene hat keine Lust auf den Urlaub mit ihren Eltern. Viel lieber wäre sie mit einer Freundin verreist. Als sie auf der Straße einen roten Koffer sieht, wird sie wie magisch von ihm angezogen. Als ein Mann sie anspricht und sagt, dass er ihr Fahrer sei, nimmt sie die Rolle der Kofferbesitzerin an. Für wenigstens einen Tag will sie aus ihrem Leben heraus und ein Abenteuer erleben. Sie ist nun Irina Pawlowa, Schwimmtrainerin für Noah, der in einer geheimnisvollen Villa nur zusammen mit einer Nonne, einem Koch und dem Fahrer lebt, und stürzt (un)freiwillig mitten in ein Abenteuer! Marlene ist mir sehr sympatisch. Sie ist ein nettes Mädchen, in das man sich leicht hineinversetzen kann. Wobei es schon ziemlich verrückt ist, einfach zu einem Fremden ins Auto zu steigen ohne zu wissen, wo es überhaupt hin geht. Doch das sieht Marlene eigentlich genauso. Von Noah wusste ich lange nicht, was ich von ihm halten soll. Doch das legte sich im Laufe der Geschichte, als er sich Marlene öffnete und über sein Leben und seine Gefühle sprach. Im Laufe des Buches änderte sich das Genre. Aus dem simplen Identitäts- und Liebesroman wurde schon beinahe Action. Mehr verrate ich aber nicht! Am Ende der Welt traf ich Noah ist eine wunderschöne Liebesgeschichte (für Fans von Das Schicksal ist ein mieser Verräter), aber zugleich auch irgendwie ein Abenteuerroman (also auch etwas für Fans von zum Beispiel Tribute von Panem). Mir gefiel dieses Buch wahnsinnig gut! Weitere Rezensionen von mir findest du auf meinem Blog/a>.

5

Wow, das war wirklich klasse! 😍 "Am Ende der Welt traf ich Noah" ist ein Buch bei dem, meiner Meinung nach, alles passt. Die Personen haben mir allesamt gut gefallen und hatten alle Ihren ganz eigenen Character. Die Story gefiel mir von Anfang an und es gibt so einige Handlungen die man nicht kommen sieht. Alles getoppt hat aber das Ende. Dieses war einfach vollkommen unerwartet und hat mich völlig aus der Bahn geschmissen. Vielleicht ist es ein bisschen an den Haaren herbeigezogen, aber auch einfach wunderschön und herzerwärmend. ☺️

4

"Es gab noch so viele Fragen, aber wir stellten sie nicht. Noch nicht in diesem Moment." Marlene verbringt durch einen Zufall einen Sommer bei dem blinden Noah in einer abgelegenen Villa. Doch irgendwas stimmt dort nicht. Irmgard Kramer hat mit " Am Ende traf ich Noah" einen ungewöhnlichen Jugendroman geschrieben, der mich beim Lesen oft verwirrt hat. Man spürt die ganze Zeit eine unterschwellige Spannung, eine Unruhe, man weiß genau, irgendwas stimmt da nicht, man kann aber nie den Finger darauf legen, wohin diese Geschichte führt. Irgendwann hatte ich einen Verdacht, der sich dann auch als richtig herausgestellt hat, was das Buch für mich aber nicht weniger spannend gemacht hat. Der Schreibstil der Autorin hat mich richtig in die Geschichte reingezogen und mich durch die Seiten fliegen lassen. Einige Passagen fand ich etwas übertrieben, das Ende hat das aber wieder rausgerissen. Zum Schluß werden zwar nicht alle Fragen beantwortet, aber ich finde den Roman doch rund. Und ich mag die leicht mystischen Elemente des Buches, die nicht alle erklärbar sind aber eben die Atmosphäre ausmachen. Auch als Erwachsene mochte ich dieses Jugendbuch. Das Buch hat viel zu lange auf meinem SUB geschlummert und sollte von viel mehr Menschen gelesen werden. Allerdings ist die Thematik an sich (auf die ich aus Spoilergründen leider nicht eingehen kann) nicht ganz ohne und sollte vielleicht nicht von zu jungen Menschen gelesen werden.

3

3-3,5 Sterne War mir dann am Ende doch irgendwie zu seltsam...

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