Blick ins Buch

Sci-Fi

Am Abgrund des Krieges

4,2(41)
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Deutsch
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Über das Buch

Das Imperium von Teixcalaan erstreckt sich über unzählige Sternsysteme. Nichts entkommt seinem Einfluss, und niemand widersteht seiner Militärmacht – bis auf die unabhängige Station Lsel. Als Mahit Dzmare, Lsels Botschafterin beim Imperium, in einen drohenden Krieg gegen eine mysteriöse Alien-Zivilisation hineingezogen wird, muss sie um alles kämpfen: um die Unabhängigkeit der Station, um ihre politische Zukunft, um ihre große Liebe und um ihr Überleben.

Die Fortsetzung zum Hugo-Award-Gewinner »Im Herzen des Imperiums« Die Botschafterin einer kleinen Raumstation wird in die Intrigen und Machtkämpfe des Sternenimperiums von Teixcalaan hineingezogen und muss einen Krieg verhindern »Eine komplexe Space Opera, vermischt mit einzigartigen Kulturen und mitreißenden Figuren – ich habe die Teixcalaan-Romane sehr genossen!« (Martha Wells)

Editionen (1)

ISBN9783453319943
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum10.08.22
Seitenzahl704

Rezensionen & Bewertungen

41 Bewertungen

10 Rezensionen

4,2

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  • Das erste Buch hat mir sehr gut gefallen. Es führte ein faszinierendes neues Universum ein und ließ uns dieses durch die Augen eines Neuankömmlings aus einer anderen Welt kennenlernen - was sehr zum natürlichen Fluss des Buches beitrug und gut zu dem langsamen Tempo und den vielen Beschreibungen und Dialogen passte. Meiner Meinung nach ist diese Formel in der Fortsetzung jedoch nicht aufgegangen. Wir wissen zwar schon eine Menge über das Reich Teixcalaani und die Station Lsel, aber trotzdem werden wir wieder durch Beschreibungen und Dialoge geschleift, in denen es darum geht, dass dieses Ding so teixcalaani ist und jenes Ding so lsel, und dass sie sich so unterscheiden und so ähnlich sind. Das Tempo ist immer noch langsam, aber der Anlass dafür ist verschwunden. Die Charaktere gehen einfach von einem Ort zum anderen, reden, enthüllen uns neue Schichten der immer dichter werdenden Handlung, und nichts wird jemals wirklich aufgelöst, bis zu den letzten 50 Seiten. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin zu viel versucht. Im ersten Buch gab es Palast-Intrigen, jetzt gibt es Intrigen in Intrigen, mit zusätzlichen Intrigen obendrauf. Im ersten Buch gab es eine imminente Bedrohung durch eine außerirdische Rasse. Jetzt erfahren wir etwas über diese schreckliche außerirdische Rasse und ihre schrecklichen Raumschiffe, die schreckliche Art, wie sie Menschen töten, und wie schreckliche Außerirdische aussehen ... aber halt, es gibt noch etwas Schrecklicheres an ihnen! Lasst uns darüber reden. 100 Seiten lang. Im ersten Buch gab es einen Hauch von Romantik zwischen zwei Protagonisten, hier ist ihre Beziehung genauso wichtig wie die erste Begegnung mit den Aliens und die Verhinderung eines galaktischen Krieges. Und dann sind da noch die letzten 50 Seiten, auf denen mehr Dinge auf einmal passieren als im gesamten Rest des Buches. Intrigen werden gelöst, Figuren sterben, mysteriöse Ereignisse werden als im Grunde unwichtig abgetan. Das Traurigste für mich ist, dass ich das Gefühl habe, dass es viel besser hätte geschrieben werden können. Es hätte ausgewogener sein können, mit einem schnelleren, gleichmäßigeren Tempo während des gesamten Buches. Die Handlung hätte etwas einfacher sein können, vielleicht hätte man einige Teile weglassen können. Das ganze Buch hätte kürzer sein können. Ich bin mir nicht sicher. Aber so, wie es ist, ist es für mich eine Enttäuschung.

    29. Juli 2025

  • moniszeitreise
    moniszeitreise

    145 Follower

    4,0

    In "A Desolation Called Peace" wartete eine neue diplomatische Herausforderung auf Three Seegrass und Mahit Dzmare. Wie kommuniziert man mit einer fremden Alien-Spezies, die auf eine vollkommen andere Weise kommuniziert? Die beiden stellen sich dieser Aufgabe und haben noch zusätzliche Herausforderungen im Dickicht der schwierigen Machtverhältnisse des Imperiums zu meistern. Das Buch ist wieder sehr komplex, sehr politisch und eine Fundgrube, um seinen englischen Wortschatz um Synonyme zu erweitern. Mir hat es wieder gefallen und es gibt noch Raum für weitere Abenteuer der beiden.

    8. Juli 2023

  • siralexfelixson
    siralexfelixson

    324 Follower

    4,5

    Eine wirklich sehr gelungene Fortsetzung, die mich gerade in der letzten Hälfte in ihren Bann zu ziehen verstand.

    Mit "Am Abgrund des Krieges" schließt Arkady Martine die Space Opera rund um das teixcalaanische Imperium ab. Übersetzt aus dem amerikanischen von Bernhard Kempen. Mahit Dzamare ist zurück auf ihrer Station Lsel. Doch sie kann nicht lange bleiben, denn sowohl die Kulturministerin Aknel Amnardbat als auch der Ratsherr Darts Tarats werden für Mahit zu einem richtigen Problem. Und so trifft es sich gut, dass die Teicalaanlitzlim Drei Seegras auftaucht und Mahit als Sprachexpertin für die Kommunikation mit den Aliens benötigt, welche das Imperium in einen endlosen Krieg zu stürzen drohen. Dieser zweite Band ist in der ersten Hälfte etwas schwächer als das erste Buch, entwickelt aber in der zweiten Hälfte eine richtige Sogwirkung, in der ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Besonders gut gefallen hat mir die Storyline des elfjährigen Neun Gegengift, der der zukünftige Imperator von Teixcalaan ist. Dieser "Kleine Spion", wie ihn die Imperatorin liebevoll nennt, ist für mich ein sehr eindrucksvolles kleines Persönchen. Er denkt viel über sein Handeln nach und ist insgesamt ein sehr aufgeweckter, kluger Junge, der eine wichtige Rolle für den Frieden des Imperiums spielt. Während mich im ersten Band die Namen der Teixcalaanlitzlim schon sehr gestört haben, bin ich nun ganz gut mit ihnen zurechtgekommen und habe mich an sie gewöhnt. Die gesamte Dilogie ist meiner Meinung nach eine wirklich lesenswerte Geschichte, bei der Science Fiction Fans auf ihre Kosten kommen.

    Eine wirklich sehr gelungene Fortsetzung, die mich gerade in der letzten Hälfte in ihren Bann zu ziehen verstand.

    16. März 2023

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Arkady Martine

Arkady Martine schreibt als Schriftstellerin und unter dem Namen Dr. AnnaLinden Weller als Byzanz-Historikerin und Stadtplanerin über Grenzpolitik, Rhetorik, Propaganda und die Grenzen der Welt. Sie wuchs in New York City auf, verbrachte einige Zeit in der Türkei, Kanada und Schweden und lebt in Baltimore. »Im Herzen des Imperiums« ist ihr Debütroman.

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