Blick ins Buch

Romane

Als wir uns die Welt versprachen

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Über das Buch

Zwei Kinder, tausend Schicksale und eine unglaubliche Reise über die Alpen zwischen Italien und Deutschland.

Der internationale Bestseller von Romina Casagrande, so ergreifend wie humorvoll erzählt.

»Ein wunderbarer Roman mit einer Protagonistin, in die man sich nur verlieben kann.« a3 kultur

Als die Südtirolerin Edna in einer deutschen Zeitschrift ein Bild ihres Kinderfreundes Jacob sieht, macht sie sich auf den Weg über die Berge, um eine alte Schuld zu begleichen. Vor einem ganzen Leben mussten Edna und Jacob unter härtesten Bedingungen bei schwäbischen Landbesitzern schuften, wie Tausende arme Bergbauernkinder vor ihnen. Der Zweite Weltkrieg riss sie auseinander. Zu Fuß, mit Bus und Zug und ihrem Papagei Emil im Gepäck, beginnt Edna unbeirrt eine Reise voller berührender und überraschender Begegnungen.

»Bewegend schreibt Romina Casagrande über die Geschichte der ›kleinen Sklaven‹ und auch über das Reisen als Bild für das Leben an sich.« Corriere della Sera

Editionen (5)

ISBN9783596700561
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum25.05.22
Seitenzahl480

Rezensionen & Bewertungen

57 Bewertungen

13 Rezensionen

3,6

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  • mrs.buechernerd
    mrs.buechernerd

    54 Follower

    2,0

    Buch nr. 20 in 2026 🎉🥳 - für mich ein eher ein Nein - ganz schwachen Vielleicht.

    Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll, mit der Thematik Schwabenkinder habe ich mich tatsächlich noch nie auseinander gesetzt gehabt. Ich habe das Buch auch wirklich nur im Bücherregal gehabt auf Grund vieler positiven Meinungen auf Social Media. Für mich war es eher mein persönlicher Fiebertraum, ich hatte es mir letztes Jahr schon vorgenommen und auch schon bestimmt 3x angefangen gehabt und dann doch wieder weggelegt. Ich fand es persönlich sehr langweilig und kam irgendwie nie so richtig im Buch an. Aber da ich Bücher wirklich nie abbrechen kann, da mich gerade solche Bücher schon oft positiv überrascht haben und doch noch sehr gut werden. Habe ich es jetzt durch gezogen und klar war es schön und auch traurig zu gleich, wie Edna sich auf die Suche nach Jakob machte mit ihren Papageien Emil. Aber ich kann den Namen Jakob nicht mehr hören. Und fand es auch etwas merkwürdig, dass sich eine 90 jährige Frau zu Fuß auf die Suche nach Jakob machte. Und ihr sind schreckliche Dinge passiert im Leben, klar aber ich wurde leider nicht so warm und würde es nicht nochmal lesen. Also gibt diesmal ein für mich klares Nein - ganz schwachen Vielleicht.

    19. März 2026

  • lesemadi
    lesemadi

    98 Follower

    4,0

    Sehr berührend!

    Ich fand das Buch wirklich richtig gut. Es ist sehr eindringlich, atmosphärisch und emotional geschrieben. Gleichzeitig ist es stellenweise keine leichte Kost. Was die Hauptprotagonistin und ihr Freund Jacob als Kinder auf dem Bauernhof erleben müssen ist wirklich erschütternd und teilweise kaum auszuhalten. Trotz dieser Härte steckt so viel Tiefe und Gefühl in der Geschichte. Besonders berührend fand ich die Freundschaft zwischen den beiden, die auf eine besondere Weise nie ganz endet. Aber auch die Verbundenheit mit dem Papagei fand ich wirklich sehr rührend. Ich finde es schön, dass die Autorin darüber schreibt, dass Tiere eben eigene Persönlichkeiten sind, Individuen mit Gefühlen, die wir auch als solche behandeln sollten! Viele verstehen nicht, dass echte Freundschaften nicht nur zwischen Menschen entstehen können, sondern auch zwischen Mensch und Tier. Das Ende war traurig, aber passend zur Geschichte. Insgesamt ein sehr intensiver, berührender Roman, den ich absolut empfehlen kann.

    25. Feb. 2026

  • perlenfinder
    perlenfinder

    12 Follower

    5,0

    Ein Erlebnis, ich war so mit der Person der Edna im Einklang , wie selten zuvor, und fühlte förmlich mit ihr mit.

    Was für ein Buch! Ich fragte mich, wie kann man so ein bewegendes, authentisches und doch in Teilen humorvolles Buch schreiben. Das Thema der "Schwabenkinder" war mir bisher nicht bekannt und ich war beim Blick in die Innenseite des Buches so davon angetan, dass ich es unbedingt haben wollte. Ich habe es nicht bereut. Hin und hergerissen zwischen Bewunderung der Stärke dieser Frau und der Wut über diese Ungerechtigkeiten, die verschwiegen, verdrängt und vergessen wurden, blieb doch immer die Hoffnung auf einen guten Ausgang ihrer Reise- in ihre Vergangenheit. Absolut empfehlenswert! Zu Recht ein Bestseller, der verfilmt werden sollte!

    13. Juni 2023

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Romina Casagrande

Romina Casagrande, geboren 1977, lebt in Meran in der Provinz Bozen in Südtirol. Ihre Mutter ist deutsch, ihr Vater Italiener. Mit ihrem Roman »Als wir uns die Welt versprachen« gelang ihr auf Anhieb der Durchbruch als Autorin; auch ihr zweiter Roman »Feuer auf den Bergen« wird in viele Sprachen übersetzt. Romina Casagrande hat klassische Literatur und Geschichte studiert, für Museen in Südtirol gearbeitet und unterrichtet als Mittelstufen-Lehrerin. Sie liebt die Natur, besonders die Berge; ihr Zuhause teilt sie mit ihrem Mann, drei Papageien und zwei Hunden.

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