Als uns die Welt zu Füßen lag

Als uns die Welt zu Füßen lag

Taschenbuch
2.86
FrauenromanRoman 20. JahrhundertHistorischer RomanUnd Die Welt War Jung

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Beschreibung

Norddeutschland, 1931. Hals über Kopf flüchtet Vicky vom elterlichen Rosenhof Willenbrock, um der Fremdbestimmung durch ihren Vater zu entgehen. Sie sucht ihr Glück in der Großstadt und freundet sich mit der gleichaltrigen Luise an, die mit ihrem Bruder zusammenlebt und ihr für die ersten Tage Unterschlupf gewährt. Arbeit findet Vicky im illustren Modesalon, nachts erkundet sie die Stadt und verliert ihr Herz an den Swing – und den Musiker Johnny.
Doch das Leben in der Stadt zeigt sich nicht nur von seiner goldenen Seite. Bald steht Vicky nicht nur zwischen zwei Männern, sondern muss sich auch zwischen dem Leben in der Stadt und ihrer alten Heimat entscheiden, denn ihre Schwester braucht auf dem Rosenhof dringend ihre Hilfe …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
336
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Ilona Einwohlt wollte eigentlich Ernährungswissenschaftlerin werden, hat sich dann aber nach der Lektüre von Simone de Beauvoir doch lieber für ein Literaturstudium entschieden. Längst ist sie erfolgreiche Autorin zahlreicher (Kinder- und Jugend-)Bücher. Sie interessiert sich für Themen mitten aus dem Leben, insbesondere dem von Mädchen und Frauen, und findet es immer wieder spannend, wie historische Ereignisse mit dem Schicksal von heute verknüpft sind. Ilona Einwohlt wurde 1968 in Pinneberg geboren und lebt mittlerweile mit ihrer Familie in Darmstadt.

Beiträge

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Ich fand die Verknüpfung der Gegenwart mit der Vergangenheit leider nicht so toll gemacht. Gerade die Geschichte aus der Gegenwart wurde meiner Meinung nach sehr schnell abgehandelt, bzw. wurde mir einfach zu schnell erzählt und hätte für mich gerne ausführlicher geschildert werden. Dafür fand ich die Geschichte aus der Vergangenheit wunderbar erzählt - wie stark die Frauen sich in dieser Zeit beweisen mussten. Ich hätte mich aber gefreut wenn die angesprochenen Themen wie Transsexualität und gleichgeschlechtliche Liebe mehr Raum in der Geschichte eingenommen hätten. Auch Themen wie Rassismus und Wirschaftskrise werden angesprochen, aber auch diese werden eben nur angeschnitten.

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Vicky flieht aus ihrem Zuhause, dem Gut Willenbrook, in dem sie eine Verheiratung erwartet, die ihr nicht liegt. In Hamburg angekommen, verliert sie erst einmal alles, kommt aber bei der lebenslustigen Louise und ihrem Bruder unter. Und dann findet sie auch ihre Tante Carla wieder. Doch ganz abschließen kann sie mit Willenbrook nicht, braucht ihre Schwester doch ihre Hilfe. Ich muss sagen, mich hat das Buch nicht erreicht. Ich war anfangs etwas irritiert, da das Buch in der Gegenwart beginnt und erst einmal gar nichts mit dem Klappentext zu tun hat. Wobei mir diese kurze Geschichte gut gefallen hat. Allerdings hat sie eigentlich nur eine sehr wage Verbindung zur Geschichte rund um Vicky. Leider ist mir in diesem Erzählstrang keiner richtig nahe gekommen. Vicky ging mir mit ihrer Naivität ziemlich auf den Keks, und auch von Clara habe ich nicht wirklich ein Bild bekommen. Dabei wurden ja viele Themen angesprochen, die die Menschen damals umgetrieben haben. Claras Transsexualität, Vickys Liebe zu einem Schwarzen, die Wirtschaftskrise und vieles mehr. Mein Buch war es nicht, von daher gibt es von mir auch keine Leseempfehlung. Vielleicht finden andere mehr Spaß daran.

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