Alles ist relativ und anything goes
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Beschreibung
Auf fast allen Gebieten wurden im 20. Jahrhundert Entdeckungen gemacht oder Ideen entwickelt, die unser Bild vom Universum und von uns selbst auf den Kopf gestellt haben. Alles schien neu, nichts unmöglich: Maschinen, die denken, Hunde im Weltall und Menschen auf dem Mond. Alte Gewissheiten büßten ihre Geltung ein, hergebrachte Autoritäten verloren ihre Macht. Die Welt wollte kein Zentrum mehr kennen.
Auf seine ganz eigene Weise führt John Higgs durch dieses Jahrhundert der Genies und der Gurus. Er erläutert die Relativitätstheorie anhand eines fallenden Würstchens, erzählt von Satanisten im Raumfahrtprogramm der Amerikaner und geht der Frage nach, ob ein Schmetterling in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen kann. Das ist alles unglaublich seltsam und ziemlich wahnsinnig. Ein Buch wie ein Trip.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
John Higgs, geboren 1971, ist Journalist und Autor. Er veröffentlichte bisher unter anderem eine Biographie über den LSD-Guru Timothy Leary (I Have America Surrounded) und eine Geschichte der britischen Band The KLF. Außerdem produzierte er Computerspiele und arbeitete für die BBC.
Beiträge
Das Buch „Alles ist relativ und anything goes“ von John Higgs ist im März 2016 im Insel Verlag als Buch und Hörbuch erschienen. Obwohl ich mich nicht für Zeitgeschichte interessiere, hat es das Buch mit dem Aufhänger „Alles ist relativ“ geschafft, mich zum Lesen zu verführen. Worum geht es? In 15 Kapiteln von Kunst über Relativitätstheroie, Wirtschaft, Politik und SciFi werden die historischen Meilensteine des 20. Jahrhunderts vorgestellt. Teilweise gibt es Zeitsprünge auf davor und auch der Bezug zur Gegenwart wird hergestellt. Historische Fakten werden dabei mit biografischen Inputs oder witzigen Vergleichen erklärt. Meine Meinung: Obwohl ich mich nicht für Geschichte erwärmen kann, finde ich dieses Buch toll. Einfach und oberflächlich wird das 20. Jahrhundert umrissen. Sogar Themen wie Kunst, die mich normalerweise gar nicht interessieren, haben es geschafft, mich hier zu fesseln. Ich konnte mir dadurch viel Wissen aneignen und habe nach dem Hören das Gefühl, endlich den Zusammenhang zwischen den einzelnen Errungenschaften verstanden zu haben. Was mir, neben den naturwissenschaftlichen Themen, die ich aber ohnehin schon zur Genüge kenne, sehr gut gefallen hat, war die Erklärung der Haltung der Menschen aus einigen Geburtsjahrgängen. Dadurch ist mir die unterschiedliche Lebenseinstellung meiner Generation (1980er) und der beiden Generationen davor bewusst geworden und durch das Kapitel über neue Medien habe ich auch ein besseres Verständnis für die Jugendlichen gewonnen, die in der heutigen Zeit aufwachsen. Fazit: Das Buch über das 20. Jahrhundert für Menschen, die normalerweise nicht viel mit Geschichte am Hut haben.
Beschreibung
Auf fast allen Gebieten wurden im 20. Jahrhundert Entdeckungen gemacht oder Ideen entwickelt, die unser Bild vom Universum und von uns selbst auf den Kopf gestellt haben. Alles schien neu, nichts unmöglich: Maschinen, die denken, Hunde im Weltall und Menschen auf dem Mond. Alte Gewissheiten büßten ihre Geltung ein, hergebrachte Autoritäten verloren ihre Macht. Die Welt wollte kein Zentrum mehr kennen.
Auf seine ganz eigene Weise führt John Higgs durch dieses Jahrhundert der Genies und der Gurus. Er erläutert die Relativitätstheorie anhand eines fallenden Würstchens, erzählt von Satanisten im Raumfahrtprogramm der Amerikaner und geht der Frage nach, ob ein Schmetterling in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen kann. Das ist alles unglaublich seltsam und ziemlich wahnsinnig. Ein Buch wie ein Trip.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
John Higgs, geboren 1971, ist Journalist und Autor. Er veröffentlichte bisher unter anderem eine Biographie über den LSD-Guru Timothy Leary (I Have America Surrounded) und eine Geschichte der britischen Band The KLF. Außerdem produzierte er Computerspiele und arbeitete für die BBC.
Beiträge
Das Buch „Alles ist relativ und anything goes“ von John Higgs ist im März 2016 im Insel Verlag als Buch und Hörbuch erschienen. Obwohl ich mich nicht für Zeitgeschichte interessiere, hat es das Buch mit dem Aufhänger „Alles ist relativ“ geschafft, mich zum Lesen zu verführen. Worum geht es? In 15 Kapiteln von Kunst über Relativitätstheroie, Wirtschaft, Politik und SciFi werden die historischen Meilensteine des 20. Jahrhunderts vorgestellt. Teilweise gibt es Zeitsprünge auf davor und auch der Bezug zur Gegenwart wird hergestellt. Historische Fakten werden dabei mit biografischen Inputs oder witzigen Vergleichen erklärt. Meine Meinung: Obwohl ich mich nicht für Geschichte erwärmen kann, finde ich dieses Buch toll. Einfach und oberflächlich wird das 20. Jahrhundert umrissen. Sogar Themen wie Kunst, die mich normalerweise gar nicht interessieren, haben es geschafft, mich hier zu fesseln. Ich konnte mir dadurch viel Wissen aneignen und habe nach dem Hören das Gefühl, endlich den Zusammenhang zwischen den einzelnen Errungenschaften verstanden zu haben. Was mir, neben den naturwissenschaftlichen Themen, die ich aber ohnehin schon zur Genüge kenne, sehr gut gefallen hat, war die Erklärung der Haltung der Menschen aus einigen Geburtsjahrgängen. Dadurch ist mir die unterschiedliche Lebenseinstellung meiner Generation (1980er) und der beiden Generationen davor bewusst geworden und durch das Kapitel über neue Medien habe ich auch ein besseres Verständnis für die Jugendlichen gewonnen, die in der heutigen Zeit aufwachsen. Fazit: Das Buch über das 20. Jahrhundert für Menschen, die normalerweise nicht viel mit Geschichte am Hut haben.




