Aller Heiligen Fluch

Aller Heiligen Fluch

von Elly Griffiths·Buch 4 von 8
E-Book
3.918
BischofIntrigenEin Fall Für Dr. Ruth GallowayLegende

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Beschreibung

Manche Geheimnisse lassen sich nicht begraben – Dr. Ruth Galloways vierter Fall. Ruth Galloway, forensische Archäologin und alleinerziehende Mutter, will nur bei der feierlichen Öffnung des Sarges des legendären Bischofs Augustin im Museum von King's Lynn dabei sein. Doch als sie ein wenig vor der Zeit den Ausstellungsraum betritt, findet sie neben dem Sarg eine Leiche: den Museumskurator. Wurde er ermordet? Schon steckt Ruth mitten in den Ermittlungen, obwohl sie doch eigentlich den Geburtstag ihrer Tochter vorbereiten muss. Da ist es wirklich keine Hilfe, dass auch ihre große Liebe DCI Harry Nelson auf den Fall angesetzt ist. Bald verstricken sich die beiden in einem undurchdringlichen Geflecht aus Intrigen, Seilschaften und Legenden. Und Ruth muss sich einmal mehr für oder gegen Harry entscheiden – nur dass diesmal ihr Überleben davon abhängt. «Elly Griffiths hat es verstanden, eine ganz neue Figur zu erschaffen, die vorzüglich zur Serienheldin taugt.» NDR

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Polizei
Format
E-Book
Seitenzahl
352
Preis
9.99 €

Beiträge

1
Alle
2

Interessante Ansätze aber auch deutliche Schwächen.

„Allerheiligen Fluch“ ist für mich der bisher schwächste Band der Reihe um Ruth Galloway. Während ich normalerweise die Mischung aus archäologischem Flair, britischem Setting und feinem Humor schätze, war dieser Teil für meinen Geschmack zu stark von spirituellen und übernatürlichen Elementen geprägt. Besonders anstrengend fand ich DCI Nelson. Seine zunehmend unsympathischen Kommentare und Gedanken über Judy wirken weder zeitgemäß noch charakterlich nachvollziehbar und haben meinen Lesefluss gestört. Die Dynamik zwischen den Figuren, fühlte sich oft eher anstrengend als spannend an. Positiv hervorheben möchte ich dagegen den Handlungsstrang rund um Max – dieser Teil war gut erzählt, interessant aufgebaut und bot die emotionalen und erzählerischen Tiefen, die ich an Griffiths sonst so mag. Richtig enttäuschend waren allerdings einige inhaltliche Fehler, die mit minimaler Recherche vermeidbar gewesen wären. Ein vierjähriges Pferd als „Fohlen“ zu bezeichnen, ist schlicht falsch, und die Darstellung von Koliken und Schmerzen bei Pferden war fachlich so ungenau, dass sie mich komplett aus der Geschichte gerissen hat. Ein Band mit interessanten Ansätzen, aber deutlichen Schwächen. Zu viel Spirituelles, fragwürdige Charakterentwicklung und vermeidbare Recherchefehler trüben den Lesegenuss.

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