
225 Follower
Ich habe mich selten so verstanden gefühlt
Als Skye ihre langjährige Beziehung beendet, weiß sie nicht mehr, wer sie eigentlich ist und steht plötzlich wieder bei Null. Neue Wohnung, neue Umgebung, neue Freunde. Das alles unter einen Hut zu bekommen, ist nicht immer einfach. Vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie nun die Chance herauszufinden, was sie will. Meine Gedanken: Es hat nicht lange gedauert, da habe ich mich in Skyes Gedanken, Gefühlen und ihrer Art wiedergefunden. So vieles konnte ich zu 100% nachvollziehen, ihre Art alles zu zergrübeln und sich viel zu viele Sorgen zu machen, es allen recht machen zu wollen zum Beispiel. Es war nahezu heilsam zu lesen, dass solche Gedanken nicht nur mich beschäftigen. Die Hauptcharaktere sind alle auf ihre Weise noch nicht im Reinen mit sich selbst, wobei sie das am Anfang noch nicht sehen. Umso schöner war es dann mitzuerleben, wie sie über sich hinaus gewachsen sind und sich selbst gefunden haben, die einen laut, die anderen leise, aber alle so echt und nahbar, dass man nur mitfühlen kann. Der Schreibstil und die kurzen Kapitel haben mir sehr gut gefallen und der Lesefluss war garantiert. Spannung hielt der Roman vor allem in den ruhigen und gefühlvollen Momenten bereit, wenn die Charaktere tiefgründige Gespräche führten und emotionale Bindungen zuließen (endlich!). Einige von diesen Stellen haben mich tief berührt. Selbstfindung, Akzeptanz, Heilung: All the things (s)he said ist so viel mehr als die süße Liebesgeschichte, die man im Grunde schon 100 Mal genau so gelesen hat. Der Roman macht Mut, man selbst zu sein, darauf zu vertrauen, dass die richtigen Menschen einen so akzeptieren, wie man ist, und dass es nicht falsch ist, sich selbst an erste Stelle zu setzen. Das Setting in Köln hat mich noch mehr mit der Geschichte verbunden und miterleben lassen, weil ich viele Orte selbst kenne. Das Ende war passend, für mich hätte die Übergangsphase nur etwas länger sein können. Eine große Empfehlung!
22. März 2026
Ich habe mich selten so verstanden gefühlt
Als Skye ihre langjährige Beziehung beendet, weiß sie nicht mehr, wer sie eigentlich ist und steht plötzlich wieder bei Null. Neue Wohnung, neue Umgebung, neue Freunde. Das alles unter einen Hut zu bekommen, ist nicht immer einfach. Vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie nun die Chance herauszufinden, was sie will. Meine Gedanken: Es hat nicht lange gedauert, da habe ich mich in Skyes Gedanken, Gefühlen und ihrer Art wiedergefunden. So vieles konnte ich zu 100% nachvollziehen, ihre Art alles zu zergrübeln und sich viel zu viele Sorgen zu machen, es allen recht machen zu wollen zum Beispiel. Es war nahezu heilsam zu lesen, dass solche Gedanken nicht nur mich beschäftigen. Die Hauptcharaktere sind alle auf ihre Weise noch nicht im Reinen mit sich selbst, wobei sie das am Anfang noch nicht sehen. Umso schöner war es dann mitzuerleben, wie sie über sich hinaus gewachsen sind und sich selbst gefunden haben, die einen laut, die anderen leise, aber alle so echt und nahbar, dass man nur mitfühlen kann. Der Schreibstil und die kurzen Kapitel haben mir sehr gut gefallen und der Lesefluss war garantiert. Spannung hielt der Roman vor allem in den ruhigen und gefühlvollen Momenten bereit, wenn die Charaktere tiefgründige Gespräche führten und emotionale Bindungen zuließen (endlich!). Einige von diesen Stellen haben mich tief berührt. Selbstfindung, Akzeptanz, Heilung: All the things (s)he said ist so viel mehr als die süße Liebesgeschichte, die man im Grunde schon 100 Mal genau so gelesen hat. Der Roman macht Mut, man selbst zu sein, darauf zu vertrauen, dass die richtigen Menschen einen so akzeptieren, wie man ist, und dass es nicht falsch ist, sich selbst an erste Stelle zu setzen. Das Setting in Köln hat mich noch mehr mit der Geschichte verbunden und miterleben lassen, weil ich viele Orte selbst kenne. Das Ende war passend, für mich hätte die Übergangsphase nur etwas länger sein können. Eine große Empfehlung!
22. März 2026







