
129 Follower
Herzzerreißend
17. Jan. 2024
Herzzerreißend
17. Jan. 2024
Blick ins Buch
23 Bewertungen
5 Rezensionen
3,7
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129 Follower
17. Jan. 2024
17. Jan. 2024

117 Follower
Der zweite Band der Dilogie war für mich insgesamt okay. Es gab einige sehr emotionale Momente, und Nina Kay hat ein großes Talent dafür, Gefühle so zu beschreiben, dass sie unter die Haut gehen. Gleichzeitig ist dieser Teil deutlich düsterer, daher sollte man die Content-Warnungen vorher beachten. Schwierigkeiten hatte ich mit der Art, wie im Buch mit Drogen umgegangen wird, insbesondere mit Alkohol. Im Setting wirkt das zwar nicht völlig unrealistisch - ich war selbst schon ein paar Mal in den USA. Trotzdem fand ich es schade, dass dieses Verhalten nie kritisch hinterfragt wird. Stattdessen wird es fast normalisiert, Probleme so zu bewältigen. Besonders irritierend war, dass selbst Figuren, die eigentlich unterstützen wollen, Sätze sagen wie: Dir geht’s schlecht? Willst du eine Zigarette oder ein Glas Wodka? Bis zum Ende bleibt dieses Verhalten unreflektiert stehen. Die beiden Hauptcharaktere mochte ich zwar, aber die Anziehung zwischen ihnen konnte ich nicht wirklich spüren. Außerdem liegt der Fokus fast ausschließlich auf Miguel, während Lees schwierige Vergangenheit eher oberflächlich bleibt. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Unterm Strich ist es für mich bisher das schwächste, gleichzeitig aber auch das düsterste Buch von Nina Kay.
11. Sept. 2025
Der zweite Band der Dilogie war für mich insgesamt okay. Es gab einige sehr emotionale Momente, und Nina Kay hat ein großes Talent dafür, Gefühle so zu beschreiben, dass sie unter die Haut gehen. Gleichzeitig ist dieser Teil deutlich düsterer, daher sollte man die Content-Warnungen vorher beachten. Schwierigkeiten hatte ich mit der Art, wie im Buch mit Drogen umgegangen wird, insbesondere mit Alkohol. Im Setting wirkt das zwar nicht völlig unrealistisch - ich war selbst schon ein paar Mal in den USA. Trotzdem fand ich es schade, dass dieses Verhalten nie kritisch hinterfragt wird. Stattdessen wird es fast normalisiert, Probleme so zu bewältigen. Besonders irritierend war, dass selbst Figuren, die eigentlich unterstützen wollen, Sätze sagen wie: Dir geht’s schlecht? Willst du eine Zigarette oder ein Glas Wodka? Bis zum Ende bleibt dieses Verhalten unreflektiert stehen. Die beiden Hauptcharaktere mochte ich zwar, aber die Anziehung zwischen ihnen konnte ich nicht wirklich spüren. Außerdem liegt der Fokus fast ausschließlich auf Miguel, während Lees schwierige Vergangenheit eher oberflächlich bleibt. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Unterm Strich ist es für mich bisher das schwächste, gleichzeitig aber auch das düsterste Buch von Nina Kay.
11. Sept. 2025

61 Follower
Wenn man Ninas Schreibfähigkeit beschreiben müsste, dann würde ich sagen: Sie ist wie das Meer an einem sonnigen Tag: Ruhig, aber unendlich tief. Da keines ihrer Bücher von künstlichem Drama lebt, ist die Story so menschlich und nachvollziehbar, wie man es nur selten liest. Die Charakterentwicklung ist schlüssig und man kann sich in jeden einzelnen Charakter hineinversetzen. Miguel erinnert mich an jemanden, den ich bisher noch nicht persönlich kennenlernen durfte. Der Drang zur Perfektion, Unsicherheit und Selbstzweifel, die härter zuschlagen können, als die Faust eines Boxers, sind in Miguels Fall ein großes Problem. Und sein einziger Lichtblick ist Lee, die das genaue Gegenteil von ihm ist. Es zeigt: Egal wie stark wir sind und egal wie sehr wir uns selbst aus dem Mist ziehen wollen, es gibt diese Menschen, die uns gut tun und es ist nicht schlimm mal schwach zu sein. Die Menschen die uns lieben sind für uns da und es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn man Hilfe annimmt. Mit „All the Nights we Stay“ endet die Dilogie. Auch Sasha und Julien aus Teil 1 spielen eine große Rolle in der Geschichte. Kennt jemand von euch eine Reihe, die sowohl Gay Romance als aus Hetero Romance aufgreift? Mir fällt spontan keine ein. Aber es wird besonders deutlich: Egal wer sich in wen verliebt, jede Geschichte, egal ob Sasha und Julien oder Miguel und Lee. Sie sind gleich intensiv. Es gibt keinen Unterschied, mehr Gefühl geht nicht. Und so soll es sein. Liebe ist Liebe, welches Geschlecht es ist spielt keine Rolle. Das ist für mich die wichtigste Botschaft der Reihe, die so viel mehr in sich verbirgt, als man auf den ersten Blick sieht.
6. Dez. 2024
Wenn man Ninas Schreibfähigkeit beschreiben müsste, dann würde ich sagen: Sie ist wie das Meer an einem sonnigen Tag: Ruhig, aber unendlich tief. Da keines ihrer Bücher von künstlichem Drama lebt, ist die Story so menschlich und nachvollziehbar, wie man es nur selten liest. Die Charakterentwicklung ist schlüssig und man kann sich in jeden einzelnen Charakter hineinversetzen. Miguel erinnert mich an jemanden, den ich bisher noch nicht persönlich kennenlernen durfte. Der Drang zur Perfektion, Unsicherheit und Selbstzweifel, die härter zuschlagen können, als die Faust eines Boxers, sind in Miguels Fall ein großes Problem. Und sein einziger Lichtblick ist Lee, die das genaue Gegenteil von ihm ist. Es zeigt: Egal wie stark wir sind und egal wie sehr wir uns selbst aus dem Mist ziehen wollen, es gibt diese Menschen, die uns gut tun und es ist nicht schlimm mal schwach zu sein. Die Menschen die uns lieben sind für uns da und es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn man Hilfe annimmt. Mit „All the Nights we Stay“ endet die Dilogie. Auch Sasha und Julien aus Teil 1 spielen eine große Rolle in der Geschichte. Kennt jemand von euch eine Reihe, die sowohl Gay Romance als aus Hetero Romance aufgreift? Mir fällt spontan keine ein. Aber es wird besonders deutlich: Egal wer sich in wen verliebt, jede Geschichte, egal ob Sasha und Julien oder Miguel und Lee. Sie sind gleich intensiv. Es gibt keinen Unterschied, mehr Gefühl geht nicht. Und so soll es sein. Liebe ist Liebe, welches Geschlecht es ist spielt keine Rolle. Das ist für mich die wichtigste Botschaft der Reihe, die so viel mehr in sich verbirgt, als man auf den ersten Blick sieht.
6. Dez. 2024
3 von 5 Rezensionen
Autorin / Autor
Nina Kay lebt in Bielefeld, wo sie zunächst ihr Studium der Lingustik und Literaturwissenschaft absolviert hat, um sich danach ganz dem Schreiben von Geschichten im Bereich Romance und NewAdult zu widmen. Eine Geschichte denkt sie sich nicht aus, sie erzählt einfach nur, was ihre Figuren ihr zeigen - zumindest ist sie fest davon überzeugt, denn anders wäre es ja völlig unrealistisch. Wenn sie nicht schreibt, hört sie leidenschaftlich gern Musik, zeichnet oder lässt sich von anderen Geschichten in Bild, Ton und auf Papier inspirieren.
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