All die verborgenen Dinge

All die verborgenen Dinge

Hardcover
3.58
SchuleNedScheidungAnderssein

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Beschreibung

Glück ist (k)ein Wunder
Unten am Fluss liegt das Glück. Genauer gesagt im Wohnwagen am Flussufer. Er ist einer dieser wenigen Orte auf der Welt, wo man sagen kann, was man denkt und sich nicht verstellen muss. Dort wohnt Ned. Er ist neu an Mintys Schule und so ganz anders als alle anderen. Die Mitschüler finden ihn seltsam, wollen nichts mit ihm zu tun haben. Aber Minty ist fasziniert. Ned traut sich, ganz er selbst zu sein, egal, was andere denken. Im Gegensatz zu Mintys Eltern, die sich gerade getrennt haben und so gar nicht sie selbst sind. Durch ihre Freundschaft zu Ned sieht Minty, was so vielen verborgen bleibt: Wir entscheiden selbst, wie wir die Welt sehen. Glück ist kein Wunder, wir haben es selbst in der Hand.
Authentisch, einfühlsam und mit ganz viel Herz.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
240
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Sarah Moore Fitzgerald, geboren 1965 in New York, USA, ist Professorin für Psychologie. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Limerick, Irland, und glaubt ganz fest an die magische Wirkung von Apfelkuchen. Und daran, dass man die Hoffnung niemals aufgeben darf.Literaturpreise:›Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens‹:Nominiert für den Waterstones Children's Book Prize (Shortlist) 2015Ausgezeichnet mit dem Irish Book Award 2014

Beiträge

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Alle
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Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar bekommen. Nochmals vielen Dank dafür! Minty macht grade eine blöde Zeit durch. Ihre Eltern haben sich getrennt, ihrer Mom geht es seitdem total beschissen und sie selber kommt auch nicht so wirklich gut damit klar. In ihrer Klasse gibt es einen Jungen: Ned Buckley. Er ist geheimnisvoll, spricht mit niemandem und hat etwas an sich, was Minty neugierig macht. Sie möchte mehr Ned herausfinden. Warum lebt er mit seiner Gran gemeinsam in einem Wohnwagen, direkt am See und was für ein Geheimnis verbirgt er? Das Buch ist sehr dünn und ich habe es in zwei Zügen ausgelesen. In der kurzen Zeit ist es mir unheimlich schwer gefallen, mit Minty warm zu werden und konnte leider keinerlei Beziehung zu ihr aufbauen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Es war bereits mein zweites Buch von ihr! Die Geschichte erzählt sie sehr flüssig und man kommt gut mit. Die Geschehnisse lassen sich gut nachverfolgen. Was mir gut gefallen hat war, dass es hier mal keine Liebesgeschichte gab, sondern eine zarte Freundschaft, die sich zwischen Ned und Minty entwickelt hat. Eine romantische Beziehung hätte zu den Beiden auch irgendwie nicht gepasst, finde ich. Leider gab es aber auch einiges, was mir nicht so gut gefallen hat. Da wäre zum einen, dass mir die Charaktere etwas zu blass waren und ich keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Phasenweise fand ich auch die Geschichte etwas langweilig und unnötig – ich habe mich dann gefragt, warum dies und das überhaupt erzählt wird, was hat es mit der Geschichte zu tun und worum genau dreht die Geschichte sich denn jetzt letztendlich. Das fand ich sehr schade, weil das Buch durchaus Potenzial hatte, was aber leider nichts ausgeschöpft wurde. Alles in allem bin ich also eher enttäuscht worden. Auch mit der Thematik zu Neds „Geheimnis“ konnte ich nicht viel anfangen, weil das einfach nicht so meins ist, das wird aber bei jedem wohl unterschiedlich sein.

4

Sarah Moore Fitzgerald hat sich mit ihrem charmanten "Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens" in mein Herz geschrieben und so stand für mich sofort fest, dass ich auch ihr neues Buch lesen musste. Auch in "All die verborgenen Dinge" steht die Freundschaft im Vordergrund - sogar ein sehr aussergewöhnliche Freundschaft. Minty führt eigentlich ein ganz normales Leben, doch in letzter Zeit scheinen sich ihre Eltern immer mehr voneinander zu entfernen, was sie sehr beschäftigt. Ned ist neu an Mintys Schule und wohnt bei seiner Grossmutter in einem Wohnwagen im berüchtigten Nettleblog. Nicht nur deshalb gilt er in der Schule als Sonderling. Er traut sich auch Dinge, die sonst niemand wagen würde und schert sich nicht um Regeln und Gepflogenheiten. Minty hält nichts von Vorurteilen und Ned und Nettleblog üben auf sie eine grosse Anziehungskraft aus. Ned bietet ihr die ideale Ablenkung von ihren Familienproblemen und so bahnt sich eine Freundschaft zwischen den beiden an. Sarah Moore Fitzgerald ist einmal mehr eine besondere Geschichte gelungen und das auf gerade einmal 240 Seiten. Auf den ersten Blick mag "All die verborgenen Dinge" als ein ruhiges Buch erscheinen, doch wie der Titel schon verrät, verbergen sich in seinen Tiefen ungeahnte Dinge. Es ist nicht nur die Geschichte über eine Freundschaft, sondern auch über den Mut, sich gegen Konventionen aufzulehnen, sich gegen die Mehrheit der Menschen zu stellen. Ein grosser Pluspunkt ist für mich auch die Atmosphäre und Naturverbundenheit im Buch. Die Autorin schafft es, Nettleblog zu einem geheimnisvollen Platz, zu einem Zufluchtsort zu machen. Nach dem Apfelkuchenwunder hatte "All die verborgenen Dinge" sicherlich einen etwas schweren Stand, denn es musste hohen Erwartungen gerecht werden. Leider muss ich zugeben, dass ich da doch ein kleines bisschen enttäuscht wurde. Vielleicht will Sarah Moore Fitzgerald doch etwas zu viel auf wenig Seiten, denn sie schneidet eine grosse Anzahl bedeutungsvolle Themen an, und schafft es meiner Meinung nach nicht ganz, alle rund unter einen Hut zu bringen. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, ist aber auch ausdrucksstark. Einmal mehr habe ich mir sehr viele Zitate markiert, da mich immer wieder wunderschön geschriebene Sequenzen berührten. Fazit: Auch in "All die verborgenen Dinge" erzählt uns Sarah Moore Fizgerald von einer aussergewöhnlichen Freundschaft und den Mut, sich gegen Konventionen aufzulehnen um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Autorin greift einige tiefgründige Themen auf, die mir aber oft doch zu sehr an der Oberfläche blieben. Eine Geschichte, die ich gerne gelesen habe, an der einen oder anderen Stelle jedoch etwas mehr vertragen hätte.

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