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Romane

Akikos lange Reise

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Über das Buch

Über Einsamkeit, den Wunsch nach Selbstbestimmung und den Mut, sein Leben zu verändern

Akiko hat sich getraut, wovon andere in ihrer Firma kaum zu träumen wagen: Ihren sicheren und gut bezahlten Job zu kündigen. Seitdem ist sie frei - und erst einmal orientierungslos. Ihr einziger Freund, der Hikikomori Kento, ist zu sehr mit sich und seinen Ängsten beschäftigt, um ihr eine große Hilfe zu sein. Akiko macht sich allein auf die Suche nach ihrem Vater, der die Familie kurz nach ihrer Geburt verließ. Sie reist in das ländliche Japan, weit weg von der pulsierenden Großstadt Tokio. Hier lebt der Mann, den ihre verstorbene Mutter einst geliebt hat. Als Akiko vor ihm steht, erwartet sie zunächst eine bittere Enttäuschung: Nichts ist wie erhofft. Doch dann nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung. Akikos Reise ist lang und voller Umwege, doch mit jedem Schritt, jeder neuen Herausforderung entdeckt sie etwas mehr von der Kraft, die in ihr steckt.

Ein kraftvoller Roman über eine Reise zu den eigenen Wurzeln, über Einsamkeit, Liebe und das stille Glück vom Autor des Weltbestseller »Das Herzenhören«.

Ungekürzte Lesung mit Leonie Landa
8h 16min

Editionen (4)

ISBN9783759900708
VerlagRandom House Audio
Erscheinungsdatum22.09.25

Rezensionen & Bewertungen

33 Bewertungen

5 Rezensionen

4,4

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  • readzilla
    readzilla

    147 Follower

    5,0

    Eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft

    Manche Bücher liest man — und manche fühlt man. Akikos lange Reise gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie. Ich habe jede Seite verschlungen, mitgefiebert, gelitten und gehofft. Die Geschichte ist so leise und gleichzeitig so intensiv erzählt, dass sie sich tief ins Herz schleicht und dort bleibt. Wer schon den ersten Teil geliebt hat, wird auch hier wieder diese besondere emotionale Tiefe finden, die Jan-Philipp Sendker so einzigartig macht. Es geht um Liebe, Verlust, Schuld, Hoffnung — und um die Frage, ob man trotz aller Wunden wieder Vertrauen fassen kann. Die Figuren wirken unglaublich nahbar und echt, ihre Gefühle sind greifbar und ehrlich. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Herzensbuch geworden — genauso wie sein Vorgänger, der längst zu meinen Lieblingsbüchern zählt. Ich habe jede Seite genossen und gleichzeitig gefürchtet, dass es irgendwann zu Ende sein würde. Und jetzt bleibt vor allem ein Wunsch: bitte, bitte eine Fortsetzung. Eine klare, große Leseempfehlung für alle, die tiefgründige, emotionale Geschichten lieben — Bücher, die man nicht nur liest, sondern lange mit sich trägt.

    Eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft

    4. Feb. 2026

  • eni
    eni

    64 Follower

    5,0

    Eine stille Reise voller Mut und Empathie

    Akikos lange Reise von Jan-Philipp Sendker ist der zweite Band einer Reihe, die mit Akikos stilles Glück begann. Wieder nimmt uns der Autor mit nach Japan und öffnet eine Tür zu einer Welt, die vielen von uns fremd ist – und doch so nah wirkt. Es ist ein stiller, poetischer Roman, der von Mut, Empathie und der Suche nach innerem Frieden erzählt. Sendkers Sprache ist klar und zugleich voller feiner Nuancen. Er versteht es, die japanische Kultur respektvoll und atmosphärisch einzufangen, ohne jemals belehrend zu wirken. Besonders beeindruckend ist die Charakterzeichnung der Hauptfigur: Akiko ist bodenständig, mutig und voller Verständnis für andere. Sie urteilt nicht vorschnell, sondern hört zu, versucht zu begreifen – eine Haltung, die in unserer schnelllebigen Welt fast schon revolutionär wirkt. Ihre Gedanken und Gefühle sind so authentisch beschrieben, dass man sich leicht mit ihr identifizieren kann. Die Stärke des Romans liegt in seiner Ruhe. Wer Action und rasante Wendungen sucht, wird hier nicht fündig. Doch wer bereit ist, sich auf eine kontemplative Reise einzulassen, wird reich belohnt: mit Einsichten über das Leben, über menschliche Nähe und über die Kraft des Zuhörens. Für mich war es ein Geschenk, dank Sendker in eine fremde Kultur einzutauchen und dabei etwas über Japan zu lernen.

    Eine stille Reise voller Mut und Empathie

    11. Jan. 2026

  • sulalu
    sulalu

    50 Follower

    5,0

    Akiko mit ihren widersprüchlichen Gefühlen über Ihre Eltern, ihre Schreibkunst, den Freund Kento, ist liebenswert, nahbar und lebendig. Ein wunderbares, ruhiges Buch mit der ganz besonderen, eigenen Sprache des Autors.

    4. Jan. 2026

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jan-Philipp Sendker

Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asienkorrespondent des Stern. Nach einem weiteren Amerika-Aufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Bei Blessing erschien 2000 seine eindringliche Porträtsammlung Risse in der Großen Mauer. Nach dem Roman-Bestseller Das Herzenhören (2002) folgten Das Flüstern der Schatten (2007), Drachenspiele (2009), Herzenstimmen (2012), Am anderen Ende der Nacht (2016), Das Geheimnis des alten Mönches (2017), Das Gedächtnis des Herzens (2019), Die Rebellin und der Dieb (2021) und Akikos stilles Glück (2024). Seine Romane sind in mehr als 35 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 4 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.

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