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7. Okt. 2022
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7. Okt. 2022
Blick ins Buch
22 Bewertungen
6 Rezensionen
4,0
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Inhalt: Jeane führt ihren eigenen Blog, ist sehr bekannt auf Twitter und in der Schule berüchtigt für ihren Kleidungsstil, der ganz und gar nicht gewöhnlich ist. Trotz ihres Erfolgs möchte kaum jemand etwas mit ihr zu tun haben. So auch Michael, der durch seltsame Umstände dazu gezwungen ist, mit ihr zu sprechen. Plötzlich küssen sie sich und können damit gar nicht mehr aufhören – dabei können sie sich doch gar nicht ausstehen! Meinung: „Adorkable“ ist ein Wortspiel zwischen „adorable“ (= liebenswürdig) und „Dork“, dessen Bedeutung ähnlich ist wie die von „Nerd“ oder „Geek“. Das ist nicht nur der Titel des Buches, sondern auch der Name von Jeanes Blog, ihrer kompletten Einstellungen und des Lebensgefühls, welches sie an tausende Menschen vermittelt. Damit ist sie sehr erfolgreich. Aus vielerlei Gründen möchte trotzdem kaum jemand etwas mit ihr zu tun haben und die Leute gehen ihr so gut wie möglich aus dem Weg. Durch die Tatsache, dass Michaels Freundin Scarlette und Jeanes Freund Barney sich ineinander verliebt zu haben scheinen, sind Michael und Jeane dazu gezwungen, miteinander zu sprechen. Obwohl sie sich 90% der Zeit streiten, küssen sie sich plötzlich und tun dies von da an so oft wie möglich, obwohl sie sich überhaupt nicht leiden können. Das Cover finde ich ganz gut und es passt auch zur Geschichte. Es sind wohl Jeane und Michael abgebildet. Jeanes Kleidung ist viel harmloser, als sie im Buch beschrieben wird, aber ihr abweisender Gesichtsausdruck passt perfekt. Michael hätte ich mir aufgrund der Beschreibungen so ähnlich vorgestellt, bis auf die Tatsache, dass er eine komplett andere Frisur hat. Schön finde ich auch, dass das Fahrrad einen Platz auf dem Cover gefunden hat, da es in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Jeane ist sehr speziell. Das macht es einem als Leser nicht besonders leicht, mit ihr als Protagonistin zu Recht zu kommen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und ich war ziemlich fasziniert von ihrem Charakter. Sie ist einfach komplett anders als alle anderen Buch-Protagonisten, was es schwer machte, ihre nächsten Handlungen oder Worte vorauszuahnen. In jedem Kapitel wurde der Erzähler gewechselt. Das komplette Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, allerdings abwechselnd aus Sicht von Jeane und Michael. So lernt man beide Protagonisten gut kennen, liest als Leser manche Situationen aus unterschiedlichen Sichten oder kann sich zumindest vorstellen, was die beiden dabei gedacht haben könnten. Die zahlreichen Streitereien zwischen Jeane und Michael fand ich ziemlich unterhaltsam, auch wenn sie mir manchmal etwas auf die Nerven gingen. Die „Beziehung“ zwischen den Protagonisten ist so speziell, dass immer die Frage im Raum steht, wie es weitergehen wird. Werden sie sich weiterhin heimlich treffen? Erzählen sie jemandem davon? Trennen sie sich wieder? Hassen sie sich vielleicht irgendwann nicht mehr? Charaktere: Jeane ist sehr außergewöhnlich. Sie ist ein bekennender „Dork“ und steht zu ihrer Andersartigkeit. Sie kauft ihre Kleidung auf Flohmärkten oder näht sie selbst, da sie nicht „wie ein Klon herumlaufen“ will. Außerdem ist sie aber sehr streitlustig und fängt bei jeder Gelegenheit eine Diskussion an. Michael Lee ist der beliebteste Schüler, er sieht unglaublich gut aus und alle Mädchen stehen auf ihn, er versteht sich mit jedem super und streitet normalerweise nie. Außer mit Jeane. Er weiß, dass er in fast jeder Hinsicht perfekt ist und lässt das gegenüber Jeane gerne raushängen, was ihn für mich etwas weniger perfekt gemacht hat. Fazit: Ein Buch mit einer sehr außergewöhnlichen Protagonistin. Es war faszinierend, diese kennenzulernen und mit ihr die Geschichte zu erleben. Ein sehr schönes und interessantes Buch mit kleinen Mängeln. 4/5 Punkten
5. Sept. 2022
Inhalt: Jeane führt ihren eigenen Blog, ist sehr bekannt auf Twitter und in der Schule berüchtigt für ihren Kleidungsstil, der ganz und gar nicht gewöhnlich ist. Trotz ihres Erfolgs möchte kaum jemand etwas mit ihr zu tun haben. So auch Michael, der durch seltsame Umstände dazu gezwungen ist, mit ihr zu sprechen. Plötzlich küssen sie sich und können damit gar nicht mehr aufhören – dabei können sie sich doch gar nicht ausstehen! Meinung: „Adorkable“ ist ein Wortspiel zwischen „adorable“ (= liebenswürdig) und „Dork“, dessen Bedeutung ähnlich ist wie die von „Nerd“ oder „Geek“. Das ist nicht nur der Titel des Buches, sondern auch der Name von Jeanes Blog, ihrer kompletten Einstellungen und des Lebensgefühls, welches sie an tausende Menschen vermittelt. Damit ist sie sehr erfolgreich. Aus vielerlei Gründen möchte trotzdem kaum jemand etwas mit ihr zu tun haben und die Leute gehen ihr so gut wie möglich aus dem Weg. Durch die Tatsache, dass Michaels Freundin Scarlette und Jeanes Freund Barney sich ineinander verliebt zu haben scheinen, sind Michael und Jeane dazu gezwungen, miteinander zu sprechen. Obwohl sie sich 90% der Zeit streiten, küssen sie sich plötzlich und tun dies von da an so oft wie möglich, obwohl sie sich überhaupt nicht leiden können. Das Cover finde ich ganz gut und es passt auch zur Geschichte. Es sind wohl Jeane und Michael abgebildet. Jeanes Kleidung ist viel harmloser, als sie im Buch beschrieben wird, aber ihr abweisender Gesichtsausdruck passt perfekt. Michael hätte ich mir aufgrund der Beschreibungen so ähnlich vorgestellt, bis auf die Tatsache, dass er eine komplett andere Frisur hat. Schön finde ich auch, dass das Fahrrad einen Platz auf dem Cover gefunden hat, da es in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Jeane ist sehr speziell. Das macht es einem als Leser nicht besonders leicht, mit ihr als Protagonistin zu Recht zu kommen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und ich war ziemlich fasziniert von ihrem Charakter. Sie ist einfach komplett anders als alle anderen Buch-Protagonisten, was es schwer machte, ihre nächsten Handlungen oder Worte vorauszuahnen. In jedem Kapitel wurde der Erzähler gewechselt. Das komplette Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, allerdings abwechselnd aus Sicht von Jeane und Michael. So lernt man beide Protagonisten gut kennen, liest als Leser manche Situationen aus unterschiedlichen Sichten oder kann sich zumindest vorstellen, was die beiden dabei gedacht haben könnten. Die zahlreichen Streitereien zwischen Jeane und Michael fand ich ziemlich unterhaltsam, auch wenn sie mir manchmal etwas auf die Nerven gingen. Die „Beziehung“ zwischen den Protagonisten ist so speziell, dass immer die Frage im Raum steht, wie es weitergehen wird. Werden sie sich weiterhin heimlich treffen? Erzählen sie jemandem davon? Trennen sie sich wieder? Hassen sie sich vielleicht irgendwann nicht mehr? Charaktere: Jeane ist sehr außergewöhnlich. Sie ist ein bekennender „Dork“ und steht zu ihrer Andersartigkeit. Sie kauft ihre Kleidung auf Flohmärkten oder näht sie selbst, da sie nicht „wie ein Klon herumlaufen“ will. Außerdem ist sie aber sehr streitlustig und fängt bei jeder Gelegenheit eine Diskussion an. Michael Lee ist der beliebteste Schüler, er sieht unglaublich gut aus und alle Mädchen stehen auf ihn, er versteht sich mit jedem super und streitet normalerweise nie. Außer mit Jeane. Er weiß, dass er in fast jeder Hinsicht perfekt ist und lässt das gegenüber Jeane gerne raushängen, was ihn für mich etwas weniger perfekt gemacht hat. Fazit: Ein Buch mit einer sehr außergewöhnlichen Protagonistin. Es war faszinierend, diese kennenzulernen und mit ihr die Geschichte zu erleben. Ein sehr schönes und interessantes Buch mit kleinen Mängeln. 4/5 Punkten
5. Sept. 2022

116 Follower
Tja, ich weiss ehrlich gesagt gar nicht so genau, was ich zu "Adorkable" sagen soll. Auf der einen Seite hat es mich gut unterhalten und ich habe das Buch wirklich sehr schnell gelesen, auf der anderen Seite hatte ich mit einigen Dingen so meine liebe Mühe, andere konnte ich mir so gar nicht vorstellen. Aber beginnen wir einmal von vorne. Jeane Smith ist eine sehr, sehr spezielle Protagonistin. Mit ihren 17 Jahren muss sie ihr Leben ganz alleine bestreiten und das gelingt ihr mehr schlecht als recht. Die Beschreibungen ihrer Wohnung erinnern mich an die Bilder aus "Raus aus dem Messie-Chaos" und sie ernährt sich vorwiegend von Haribo. Mit ihren knallbunten, zusammengewürfelten Klamotten vom Flohmarkt fällt sie immer auf, Jeane ist exzentrisch, sehr auf sich bezogen und in der Schule die totale Aussenseiterin. Doch in der virtuellen Welt ist sie sehr erfolgreich. Ihr Life Stile Blog "Adorkable" ist sehr beliebt und auf Twitter hat sie eine halbe Million Follower. Sie schreibt diverse Kolumnen, wird an unterschiedliche Podien als Vertreterin ihrer Generation eingeladen. Ihren Freund Barney musste sie sich erst zurechtbiegen, bis der Computerfreak zu ihr passte. Von mir aus gesehen, hätten sie es sowieso besser bei einer platonischen Beziehung gelassen, denn wer am liebsten gar nicht küsst, und wenn er muss, die Augen schliesst und die Lippen 50 Sekunden aneinanderpresst, sollte es doch einfach lassen. Michael Lee ist der Star an der Schule. Er spielt im Fussballteam und ist Schülersprecher. Seine Freundin Scarlett nimmt bei Barney Mathe-Nachhilfe und da Michael so ein ungutes Gefühl dabei hat, wendet er sich an Jeane. Doch die beiden sind so unterschiedlich, das kann nicht gut gehen. Beide können sich nicht ausstehen und lassen kein gutes Haar am anderen. Beim Lesen hat man das Gefühl, in Jeane und Michael habe sich eine so enorme Aggressivität aufgestaut, dass sie für diese einfach ein Ventil brauchen. Bei jedem Aneinandertreffen liefern sich die beiden ein regelrechtes Wortduell. Und dann kommt das Unbegreifliche: Die beiden küssen sich! Wie kann ich jemanden küssen, wenn ich ihn so hasse? Und vor allem, wie kann ich es immer wieder tun? Wie kann man sich regelmässig verabreden um zu knutschen, wenn man den anderen nicht ausstehen kann??? Entschuldigung, aber das ist für mich unbegreiflich . . . Was in den meisten Jugendbüchern ein langsames Herantasten ist, passiert hier Knall auf Fall und Küssen und auch Sex ist über ein langes Stück Mittelpunkt der Geschichte. Nach und nach lernt man Jeane jedoch besser kennen und sieht auch hinter ihre Fassade. Und wie so oft realisiert man, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Und das muss sie sich selber auch zuerst einmal eingestehen. Und so erlebt man dann im zweiten Teil des Buches mehr Tiefgang. Jeane lernt über ihren eigenen Tellerrand hinauszublicken und auf ihr Innerstes zu hören. Nebenbei ist das Internet (vor allem Blog und Twitter) ein grosses Thema und man analysiert und überdenkt sein eigenes Verhalten. Sarra Mannings Sprache ist sehr jugendlich. Die Geschichte lässt sich zwar sehr flüssig lesen, doch man darf sich nicht an einem Wortschatz mit auskotzen, verdammt, verfi.... stören. Fazit: "Adorkable" schockiert, irritiert, rüttelt auf, unterhält aber auch sehr.
9. Jan. 2023
Tja, ich weiss ehrlich gesagt gar nicht so genau, was ich zu "Adorkable" sagen soll. Auf der einen Seite hat es mich gut unterhalten und ich habe das Buch wirklich sehr schnell gelesen, auf der anderen Seite hatte ich mit einigen Dingen so meine liebe Mühe, andere konnte ich mir so gar nicht vorstellen. Aber beginnen wir einmal von vorne. Jeane Smith ist eine sehr, sehr spezielle Protagonistin. Mit ihren 17 Jahren muss sie ihr Leben ganz alleine bestreiten und das gelingt ihr mehr schlecht als recht. Die Beschreibungen ihrer Wohnung erinnern mich an die Bilder aus "Raus aus dem Messie-Chaos" und sie ernährt sich vorwiegend von Haribo. Mit ihren knallbunten, zusammengewürfelten Klamotten vom Flohmarkt fällt sie immer auf, Jeane ist exzentrisch, sehr auf sich bezogen und in der Schule die totale Aussenseiterin. Doch in der virtuellen Welt ist sie sehr erfolgreich. Ihr Life Stile Blog "Adorkable" ist sehr beliebt und auf Twitter hat sie eine halbe Million Follower. Sie schreibt diverse Kolumnen, wird an unterschiedliche Podien als Vertreterin ihrer Generation eingeladen. Ihren Freund Barney musste sie sich erst zurechtbiegen, bis der Computerfreak zu ihr passte. Von mir aus gesehen, hätten sie es sowieso besser bei einer platonischen Beziehung gelassen, denn wer am liebsten gar nicht küsst, und wenn er muss, die Augen schliesst und die Lippen 50 Sekunden aneinanderpresst, sollte es doch einfach lassen. Michael Lee ist der Star an der Schule. Er spielt im Fussballteam und ist Schülersprecher. Seine Freundin Scarlett nimmt bei Barney Mathe-Nachhilfe und da Michael so ein ungutes Gefühl dabei hat, wendet er sich an Jeane. Doch die beiden sind so unterschiedlich, das kann nicht gut gehen. Beide können sich nicht ausstehen und lassen kein gutes Haar am anderen. Beim Lesen hat man das Gefühl, in Jeane und Michael habe sich eine so enorme Aggressivität aufgestaut, dass sie für diese einfach ein Ventil brauchen. Bei jedem Aneinandertreffen liefern sich die beiden ein regelrechtes Wortduell. Und dann kommt das Unbegreifliche: Die beiden küssen sich! Wie kann ich jemanden küssen, wenn ich ihn so hasse? Und vor allem, wie kann ich es immer wieder tun? Wie kann man sich regelmässig verabreden um zu knutschen, wenn man den anderen nicht ausstehen kann??? Entschuldigung, aber das ist für mich unbegreiflich . . . Was in den meisten Jugendbüchern ein langsames Herantasten ist, passiert hier Knall auf Fall und Küssen und auch Sex ist über ein langes Stück Mittelpunkt der Geschichte. Nach und nach lernt man Jeane jedoch besser kennen und sieht auch hinter ihre Fassade. Und wie so oft realisiert man, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Und das muss sie sich selber auch zuerst einmal eingestehen. Und so erlebt man dann im zweiten Teil des Buches mehr Tiefgang. Jeane lernt über ihren eigenen Tellerrand hinauszublicken und auf ihr Innerstes zu hören. Nebenbei ist das Internet (vor allem Blog und Twitter) ein grosses Thema und man analysiert und überdenkt sein eigenes Verhalten. Sarra Mannings Sprache ist sehr jugendlich. Die Geschichte lässt sich zwar sehr flüssig lesen, doch man darf sich nicht an einem Wortschatz mit auskotzen, verdammt, verfi.... stören. Fazit: "Adorkable" schockiert, irritiert, rüttelt auf, unterhält aber auch sehr.
9. Jan. 2023
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Autorin / Autor
Sarra Manning ist Autorin und Journalistin und lebt in London. Sie arbeitete für verschiedene britische Jugendzeitschriften und war Chefredakteurin von Just Seventeen und Elle Girl UK. Ihre Beiträge erschienen in der Elle, Grazia, InStyle und im Guardian. Die Autorin hat bereits zahlreiche Bücher für Jugendilche und Erwachsene veröffentlicht.
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