Adieu Birkenau
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Beschreibung
Buchinformationen
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur.
Ginette Kolinka - ,,Adieu Birkenau" Szenario: Victor Matet und JD Morvan Zeichnungen: CESC & EFA Farben: Roger Dossier: Tal Bruttmann Übersetzung: Harald Sachse Mit 19 Jahren wird die junge Ginette Kolinka nach Auschwitz || - Birkenau deportiert. Da sie noch arbeitsfähig ist, wird sie zum Arbeitsdienst eingeteilt und kann so überleben. Andere Familienmitglieder werden das Ganze nicht überleben. Kolinka hat lange über die Geschehnisse geschwiegen. Durch die Gründung der ,,Shoah - Foundation tritt sie vor Kameras, besucht Schulen und mit Gruppen die Orte der schlimmsten Verbrechen. Sie tritt als wichtige Zeitzeugin auf und berichtet über die schreckliche Zeit. 2020 tritt sie aus Altersgründen nochmals ein letztes Mal diese Reise an. Dabei wird sie nicht nur von einer Schulklasse begleitet. Auch der Journalist Victor Matet und der Comiczeichner Jean-David Morvan begleiten sie und produzieren diese wichtige Graphic-Novel. So ist ein gutes Zeitdokument und eine beeindruckende Biografie entstanden. Ginette Kolinka berichtet über ihr Aufwachsen in Paris. Die Repressionen, die sie und ihre Familie als Juden erleben müssen. Auch über die Flucht, die letztlich nicht gelingt, spricht sie, bis sie nach Auschwitz || - Birkenau gebracht wird . Sie erinnert und berichtet eindrücklich über ihr Leben und die harte Arbeit, die sie dort verrichten musste. Im Vordergrund steht dabei der Besuch im KZ mit einer Schulklasse, aber immer wieder werden Erinnerungen von der Überlebenden in Bildern dargestellt in einem klassischen Franko-Belgischem Stil. Ihre Erinnerung ist eindrücklich und extrem berührend. Trotz dieser unfassbar schlimmen Geschichte, hat Ginette ihren Humor niemals verloren, was wirklich erstaunlich ist. Besonders die Geschichten über das Leben im Lager haben mich tief berührt, wenn sie zum Beispiel darüber spricht, wie jeder für sich selbst Kämpfen muss, und alle Menschen nur noch zu einer grauen Masse werden. Dies wird auch in den Zeichnungen gut wiedergegeben. Das Buch ist so unglaublich wichtig, da es nur noch sehr wenige Zeitzeugen gibt. Es ist die Aufgabe und Pflicht von uns diese Geschichten weiterzutragen, ob privat, oder an Schulen. So eine Tat darf niemals in Vergessenheit geraten. Vor allem Deutschland als Ausgangspunkt dieser Tat muss immer weiter an dieser Erinnerungskultur arbeiten. Wenn ich mir aktuelle politische Parteien und Diskussionen anhöre, glaube ich, dass viele Menschen es immer noch nicht verstanden haben, was rechtsextreme Parteien anrichten können, wenn sie immer mehr Zulauf bekommen. Um so wichtiger, dass Leute weiter daran erinnern und sich solchen Strömungen entgegenstellen. Große Empfehlung von mir für dieses Buch.

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1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
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Buchinformationen
Beiträge
Ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur.
Ginette Kolinka - ,,Adieu Birkenau" Szenario: Victor Matet und JD Morvan Zeichnungen: CESC & EFA Farben: Roger Dossier: Tal Bruttmann Übersetzung: Harald Sachse Mit 19 Jahren wird die junge Ginette Kolinka nach Auschwitz || - Birkenau deportiert. Da sie noch arbeitsfähig ist, wird sie zum Arbeitsdienst eingeteilt und kann so überleben. Andere Familienmitglieder werden das Ganze nicht überleben. Kolinka hat lange über die Geschehnisse geschwiegen. Durch die Gründung der ,,Shoah - Foundation tritt sie vor Kameras, besucht Schulen und mit Gruppen die Orte der schlimmsten Verbrechen. Sie tritt als wichtige Zeitzeugin auf und berichtet über die schreckliche Zeit. 2020 tritt sie aus Altersgründen nochmals ein letztes Mal diese Reise an. Dabei wird sie nicht nur von einer Schulklasse begleitet. Auch der Journalist Victor Matet und der Comiczeichner Jean-David Morvan begleiten sie und produzieren diese wichtige Graphic-Novel. So ist ein gutes Zeitdokument und eine beeindruckende Biografie entstanden. Ginette Kolinka berichtet über ihr Aufwachsen in Paris. Die Repressionen, die sie und ihre Familie als Juden erleben müssen. Auch über die Flucht, die letztlich nicht gelingt, spricht sie, bis sie nach Auschwitz || - Birkenau gebracht wird . Sie erinnert und berichtet eindrücklich über ihr Leben und die harte Arbeit, die sie dort verrichten musste. Im Vordergrund steht dabei der Besuch im KZ mit einer Schulklasse, aber immer wieder werden Erinnerungen von der Überlebenden in Bildern dargestellt in einem klassischen Franko-Belgischem Stil. Ihre Erinnerung ist eindrücklich und extrem berührend. Trotz dieser unfassbar schlimmen Geschichte, hat Ginette ihren Humor niemals verloren, was wirklich erstaunlich ist. Besonders die Geschichten über das Leben im Lager haben mich tief berührt, wenn sie zum Beispiel darüber spricht, wie jeder für sich selbst Kämpfen muss, und alle Menschen nur noch zu einer grauen Masse werden. Dies wird auch in den Zeichnungen gut wiedergegeben. Das Buch ist so unglaublich wichtig, da es nur noch sehr wenige Zeitzeugen gibt. Es ist die Aufgabe und Pflicht von uns diese Geschichten weiterzutragen, ob privat, oder an Schulen. So eine Tat darf niemals in Vergessenheit geraten. Vor allem Deutschland als Ausgangspunkt dieser Tat muss immer weiter an dieser Erinnerungskultur arbeiten. Wenn ich mir aktuelle politische Parteien und Diskussionen anhöre, glaube ich, dass viele Menschen es immer noch nicht verstanden haben, was rechtsextreme Parteien anrichten können, wenn sie immer mehr Zulauf bekommen. Um so wichtiger, dass Leute weiter daran erinnern und sich solchen Strömungen entgegenstellen. Große Empfehlung von mir für dieses Buch.







