Blick ins Buch

Manga

adabana 03

4,7(106)
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Über das Buch

Nach und nach werden die grausamen Zusammenhänge im Mordfall Mako Igarashi gelüftet. Der Prozess beginnt und Mizuki Aikawa macht eine Aussage, die alles auf den Kopf stellt. Um jene, die das Leben ihrer Freundin in einen Albtraum verwandelt haben, zur Verantwortung zu ziehen, verfolgt sie einen Plan. Doch wird er aufgehen? Der Abschlussband offenbart erneut die Abgründe menschlichen Verhaltens!
ISBN9783759308795
VerlagTOKYOPOP GmbH
Erscheinungsdatum12.11.25
Seitenzahl272

Rezensionen & Bewertungen

106 Bewertungen

27 Rezensionen

4,7

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  • tsukiyo
    tsukiyo

    57 Follower

    5,0

    Ein leiser, aber zutiefst erschütternder Abschluss, der die psychologische Wucht der Reihe auf den Punkt bringt und lange nachhallt. Schon früh macht der Band klar, dass es kein Entkommen mehr gibt – weder für die Figuren noch für uns Leser:innen. Die Wahrheit über das Verbrechen, das wie ein dunkler Kern über der Geschichte schwebt, wird nicht mit einem großen Knall „enthüllt“, sondern Schicht für Schicht freigelegt. Gerade das ist so wirkungsvoll: NON zwingt uns, uns mit der Frage auseinanderzusetzen, was Schuld eigentlich bedeutet, wenn Erinnerungen brüchig sind, Selbsthass alles verzerrt und Verdrängung zur Überlebensstrategie wird. Im Zentrum steht die finale Konfrontation mit der Vergangenheit. Aussagen, innere Monologe und stille Bilder greifen ineinander und zeigen, wie sehr sich die Protagonistin selbst zum Monster gemacht hat – unabhängig davon, wie die objektive Wahrheit aussieht. Der Band macht unmissverständlich klar, dass es nicht nur um die Tat geht, sondern um die jahrelange Selbstbestrafung danach. Besonders hart trifft der Moment, in dem klar wird, dass Erlösung nicht durch ein Geständnis oder ein Urteil kommt, sondern nur durch das Anerkennen der eigenen Menschlichkeit – etwas, das die Figur sich selbst kaum noch zugestehen kann. Das Ende ist konsequent, schmerzhaft und mutig. Adabana verweigert den Leser:innen bewusst eine klassische Katharsis. Stattdessen bleibt ein bitterer Nachgeschmack, der perfekt zur Geschichte passt: Manche Wunden heilen nicht, manche Entscheidungen lassen sich nicht rückgängig machen. Genau darin liegt die Stärke dieses Abschlussbandes. Er fühlt sich ehrlich an, fast gnadenlos und gerade deshalb so authentisch. Auch zeichnerisch ist Band 3 einfach nur beeindruckend. Die teils reduzierte Bildsprache, die vielen leeren Flächen und die oft emotionslosen Gesichter verstärken die innere Leere der Figuren. Kleine Details – ein Blick, eine zittrige Hand, ein Panel ohne Text – sagen mehr als lange Dialoge es je könnten. Fazit: Adabana Band 3 ist ein außergewöhnlich starker Abschluss, der psychologisch tief geht und sich nicht anbiedert. Eine düstere, reife Geschichte über Schuld, Selbstwahrnehmung und die Frage, ob man sich selbst vergeben darf. Kein Wohlfühl-Manga – aber ein Werk, das man so schnell nicht vergisst. Absolut empfehlenswert für Leser:innen, die intensive, nachdenkliche Geschichten schätzen.

    27. Dez. 2025

  • speckolga
    speckolga

    456 Follower

    4,0

    Starkes Ende.

    Diese Reihe zeigt perfekt, warum unsere Welt so unglaublich kaputt ist. Täterschutz steht immer noch vor Opferschutz. Und wenn die Opfer sich nicht einsetzen, passiert NICHTS, obwohl sie schon die Geschädigten sind. In sehr vielen Fällen sind die Opfer Kinder, die versuchen sich und ihre Liebsten zu retten, was natürlich nicht geht. Und Erwachsene versagen immer und immer wieder. Der Manga ist nichts für schwache Nerven und zeigt gleichzeitig sehr wichtige Probleme auf!

    28. März 2026

  • hamstercookie
    hamstercookie

    263 Follower

    5,0

    Ein richtig gutes Finale für eine richtig gute, emotionale Reihe. Die Twists, die in diesem Band nochmal vorkamen, haben mir sehr gut gefallen. Und man, nimmt einen die Reihe auch mit. Manche Charaktere hasst man einfach, manchen wünscht man, sie würden dennoch leben. Was natürlich keinen Sinn ergibt :'D Eine Kleinigkeit hat mich allerdings irritiert, da haben die Ermittler geschlampt. Am Ende wurde Mizuki wegen Mordes verurteilt, aber Mako war ja schon tot. Eigentlich müsste man das anhand der Menge des geflossenen Blutes erkennen können, dass diese Verletzungen post mortem zugefügt worden sind. Allgemein waren das keine Glanzleistungen von den jeweiligen Ermittlungsbehörden, aber gut, das verwundert mich auch wie so oft nicht :'D Am Ende hat man so viel Mitleid mit beiden Mädchen und wünscht sich einfach, es hätte eine andere Lösung gegeben. Alleine diese Aussage von Mako, dass sie schmutzig sei, zerreißt einem das Herz. Denn nein, sie war zu keinem Zeitpunkt schmutzig. Kleiner Hinweis lediglich, die Triggerwarnung sollte vorne, nicht hinten stehen :"D Da ist man ja schon durch den Band durch.

    16. Nov. 2025

3 von 27 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 272100%
tiam
tiam20. Apr. 2026

Ich frage mich.....jetzt wo ich das letzte Manga beendet habe. ... Es hieß ja wärend der Verhandlung die Todesursache sollen die stiche und den unterleib von Mako gewesen sein. Auch wenn sie keinen Puls mehr hatte ...was wenn die letzten Stiche ihr wirklich den Rest gegeben haben, ist Mizuki dann doch für ihren Mord verantwortlich.Was wenn die Untersuchung der Leiche einen weiteren ungewollten Wahrheitsaspekt offenbart hat. Ich finde das würde den Abschluss noch Trauriger machen...

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