Blick ins Buch

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Über das Buch

Die Menschheit hat das Sonnensystem kolonisiert. Auf dem Mond, dem Mars, im Asteroidengürtel und noch darüber hinaus gibt es Stationen und werden Rohstoffe abgebaut. Doch die Sterne sind den Menschen bisher verwehrt geblieben. Als James Holden, Kapitän eines kleinen Minenschiffs, ein havariertes Schiff aufbringt, ahnt er nicht, welch gefährliches Geheimnis er in Händen hält – ein Geheimnis, das die Zukunft der ganzen menschlichen Zivilisation für immer verändern wird.

Editionen (3)

ISBN9783453318038
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum13.02.17
Seitenzahl640

Rezensionen & Bewertungen

66 Bewertungen

5 Rezensionen

3,9

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  • annjo
    annjo

    271 Follower

    3,0

    "Seine Worte waren voller Hoffnung und zugleich eine ernste Warnung. Wie die Sterne"

    Zu Beginn denkt man noch, die Ereignisse würden sich überschlagen, aber im Verlauf der Geschichte, dehnt sie sich doch so sehr, wie der Raum, in dem sie spielt. Bisher der schwächste Band der Reihe, obwohl die Story nach wie vor actionreich ist und mit genügend Plottwists und einem gelungenem Finale - oder eher Ausblick - versehen ist. Ich glaube, mir hat die Figurenkonstellation nicht so zugesagt. Holden und seine Crew müssen sich mit juristischen Sorgen quälen, wobei besagte Crew ziemlich in den Hintergrund gedrängt wird. Naomi, besonders aber Amos und Alex, bekommen kaum - sagen wir - Screentime, was ich beim Lesen wirklich vermisst habe, da die Dynamik der Crew eigentlich den Dreh- und Angelpunkt der Reihe für mich bisher ausgemacht hat. Tatsächlich habe ich auch Avasarala und Bobbie aus dem letzten Band vermisst, wobei sie storytechnisch wirklich nicht in dieses Abenteuer gepasst hätten. Immerhin wurden beide jeweils einmal erwähnt, sind also nicht vergessen. Krasse Schwierigkeiten hatte ich mit Melba a.k.a. Clarissa. Sie ist einfach keine Figur, in die man sich hineinversetzen kann. Allerdings kennt der geneigte Leser das schon aus GoT. Vom charakterlichen und motivationalen Kaliber würde sie ins Lied von Eis und Feuer reinpassen. Gelitten habe ich auch beim Verlust eines Sympathieträgers, eine Figur, die die Crew schon in den beiden Bänden zuvor begleitet hat. Eine neue Prota, die Priesterin Anna, fand ich dafür unfassbar gelungen, auch wieder sehr authentisch und angenhem philosophisch (bzw. eher theologisch?). Sie hat die moralische Komponente in die Wirren um die Menschen und die Sterne gebracht, etwas, dass Holden, der inzwischen nur noch in seinem Mikrokosmos seiner Crew, nicht mehr ernsthaft vermitteln kann. Interessant sind die Entwicklungen und Bedeutungen des Protomoleküls, aber so wirklich gepackt hat mich das alles im Mittelteil einfach nicht. Richtig mitreißend ist leidet eigentlich nur der Prolog, actionreich halt der Showdown, der aber halt auch "nur" eine Ballerei in Cowboymanier ist, zum Nachdenken anregend das Ende. Trotz eher Ernüchternd ob des Spannungsverlusts während des Lesens habe ich mir schon die nächsten Teile bestellt. Denn es eröffnen sich neue Welten, die auch ich entdecken möchte.

    29. Jan. 2025

  • saszito
    saszito

    28 Follower

    4,0

    Hat mich nicht ganz so gekriegt.

    Weiß nicht genau woran es liegt, aber irgendwie hat mich dieser Band nicht ganz gefesselt wie die Bände davor. Daher jetzt erstmal eine kleine Pause bis es weiter geht.

    5. Feb. 2023

  • literatur.phantast
    literatur.phantast

    189 Follower

    3,0

    3.5 Sterne Da hatte ich jetzt persönliche Probleme mit dem dritten Band der Reihe. Bei der "The Expanse" Reihe ist es ja so dass es eine Crew gibt die der Kern jeder Handlung ist - so zumindest in den ersten beiden Bänden. Nämlich Kapitän Holden, Naomi, Alex und Amos. Sie Truppe mag ich echt gerne, so unterschiedlich sie auch sein mögen und auch alle ihre Ecken und kanten haben. Hinzu kommt dann in jedem Band noch andere, stets wechselnde Figuren die zur Handlung dazu gehören. Band 1 und 2 gefielen mir auch diese Figuren gut. Das war leider in Band 3 nicht der Fall. Ich kam vor allem mit der Figur Melba überhaupt nicht klar und habe ich direkt verachtet und hatte schnell darauf gehofft dass sie von nem Asteroiden am Kopf getroffen wird. Spoiler: ist leider nicht passiert

    17. Feb. 2023

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über James Corey

Hinter dem Pseudonym James Corey verbergen sich die beiden Autoren Daniel James Abraham und Ty Corey Franck. Beide schreiben auch unter ihrem eigenen Namen Romane und leben in New Mexico. Mit ihrer erfolgreichen gemeinsamen Science-Fiction-Serie »The Expanse« haben sie sich weltweit in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermaßen geschrieben.

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