A Gay Man Who Turned Into a Monster

A Gay Man Who Turned Into a Monster

Taschenbuch
4.019

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Beschreibung

Nach seinem Umzug nach Tokyo wird Takashi wegen seiner dunkleren Hautfarbe gemobbt und ausgeschlossen. Sein einziger Halt ist sein Lieblingslehrer Herr Kuroda. Doch als Takashi zufällig mitbekommt, wie ausgerechnet Herr Kuroda über homosexuelle Männer herzieht, zerbricht etwas in ihm, denn er hat sich noch nicht geoutet. In seiner Verzweiflung wünscht er sich, irgendetwas anderes als schwul zu sein – und steht im nächsten Augenblick mit einem Monsterkopf da.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Manga
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
258
Preis
9.80 €

Beiträge

4
Alle
4

Nun, dieser Manga war irgendwie merkwürdig und trotzdem echt gut gemacht. Erst fand ich das mit der Verwandlung etwas albern, aber was dann damit zum Ausdruck gebracht wurde schon stark. Takashi wird in der Schule wegen seiner dunkleren Haut gemobbt. Sein einziger Lichtblick ist sein Lieblingslehrer, Herr Kuroda. Doch dann bekommt er mit, wie ausgerechnet der was gegen Schwule sagt und für ihn bricht die Welt zusammen. Er ist noch nicht geoutet und wünscht sich jetzt nicht er selbst zu sein. Da wird er plötzlich zum Monster. Das ist auch nicht metaphorisch gemeint, sein Kopf verwandelt sich wirklich in den eines Monsters. Jetzt wird er in der Schule deswegen gemobbt und doch geht es ihm dann besser. Als Monster hat er keine Angst mehr. Ein weiterer Schüler, der, der ihn mobbt, spielt auch noch eine größere Rolle und natürlich der Lehrer. Es geht darum von anderen akzeptiert werden zu wollen und auch sich selbst zu akzeptieren. Ich fand die Darstellung zwar komisch, aber es hat mir am Ende doch gut gefallen 😌

4

Irgendwie verrückt, dennoch tiefgründig und vor allem traurig.

Als ich das Cover gesehen habe, war ich etwas skeptisch, denn der Titel und Cover, sind ja doch etwas speziell, und die Idee mit den Monsterköpfen klingt komplett verrückt, und genau das macht den Manga irgendwie so stark. Menschen bekommen diese Monsterköpfe, wenn sie innerlich vom Druck anderer oder der Gesellschaft zerquetscht werden. Der Hauptprotagonist Takashi hat mich dabei echt am meisten getroffen. Wegen seiner dunklere Haut wird er gemobbt, gleichzeitig weiß er schon lange dass er schwul ist, kann es aber niemandem sagen. Nicht mal dem Lehrer, in den er sich verliebt hat. Und ausgerechnet dieser Lehrer macht einen homophoben Kommentar, den Takashi mitbekommt und ihm damit irgendwie den Boden unter den Füßen wegzieht. Als Takashi sich den Tod wünscht und stattdessen zu einem Monster wird, verändert sich plötzlich jedoch alles. Seine Angst wird mehr zu Wut und Gleichgültigkeit, er tritt den Menschen die ihn sonst gemobbt haben mit neu gewonnenen Selbstvertrauen entgegen und lässt sich nicht mehr gefallen. Genau das war irgendwie stark zu sehen. Der Manga ist verrückt erzählt, aber da steckt leider viel Wahrheit drin, der Mangaka hatte den Manga damals gezeichnet, um mit seinem eigenen Outing, den Erfahrungen und seinen Gefühlen umzugehen, und das merkt man hier sehr deutlich, denn da steckt viel wahre Liebe drin. Und wie manche Menschen andere behandeln, nur weil sie nicht ins normale Bild passen, haben wir ja alle schon mal selber erlebt, ich zumindest kann mich da sehr gut hineinversetzen. Ein Stern Abzug nur dafür, dass die Story zu schnell erzählt wird. Ich denke mit ein paar mehr Bänden hätte man vieles noch stärker erzählen können. Dennoch eine Empfehlung an dieser Stelle. 4/5

Irgendwie verrückt, dennoch tiefgründig und vor allem traurig.
4.5

Großartiger Oneshot!

Wirklich toller Einzelband, der sehr wichtige Themen anspricht! Ich finde die Idee mit dem Monster erinnert ein bisschen an Kafkas Verwandlung, aber eben in sehr modern.

4.5

Eine Story, die fiktiv und doch so real ist.

Erst dachte ich, die Story würde mir überhaupt nicht gefallen, doch als ich die tiefere Bedeutung dahinter und auch ein Teil meiner selbst wiedererkannt habe, wusste ich, ich würde es lieben. Die Story ist für all diejenigen, die mit sich selbst zu kämpfen haben meinerseits eine absolute Empfehlung. Was sie mich gelehrt hat : egal wie viele dir sagen, du seist falsch, hör nicht auf sie. Das wichtigste ist, dass du dir selbst treu bleibst !

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