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Diese Buch hat mich an mir selbst zweifeln lassen.
Die legendäre Kronensplitterjagd steht kurz bevor, denn der König von Foris liegt im Sterben. Nur wer die Rätsel löst und die Kronensplitterjagd gewinnt, wird der nächste Thronfolger. Splinter Vane wartet seit Jahren auf diesen Moment, hat eine Gruppe Magiebegabter um sich gescharrt und sich mit einer List als Teilnehmer qualifiziert. Zusammen mit Anwar, einer Gelehrten, der Diebin Sora und dem Meerjungfrauenjäger Ruan, macht sich Splinter auf, die Prüfungen und Rätsel um die Kronensplitter zu lösen. Doch jeder hat seine Geheimnisse, verfolgt seine eigenen Pläne und wem kann man wirklich vertrauen? Was ist, wenn einen die Geheimnisse irgendwann einholen? Dass ich diesem Buch 4,5 Sterne gebe, hätte ich anfangs niemals gedacht. Der Einstieg war so holprig für mich. Als Fantasy-Liebhaberin, vor allem im High Fantasy Bereich, bin ich es gewohnt meine volle Aufmerksamkeit beim Lesen zu benötigen, um Worldbuilding und Charaktere kennenzulernen. Hier kamen aber noch ein anfangs ungewohnter Schreibstil und wirklich sehr ausgefallene Namen à la Fantasy-Namensgenerator hinzu. Araxaraj Mors oder Daerean, wirklich? Innerhalb weniger Seiten werden uns die Königskinder und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Bändigerkräfte vorgestellt. Hier wäre ein Glossar wirklich eine Erleichterung gewesen. Während des ersten Rätsels ist der Schreibstil so unangenehm gewesen, dass er mich richtig sauer gemacht hat. Die 3. Person Erzählperspektive und wilde Gedankensprünge, Rückblenden und ständige Wiederholungen haben es für mich teils unlesbar gemacht. Es schien, als wolle der Autor etwas sehr komplexes erschaffen, scheiterte aber daran. Und dann, nach der 1. Prüfung war auf einmal alles anders. Der Schreibstil hat sich beruhigt, ist wunderbar anders und passt perfekt zur Geschichte. Ich habe den Schreibstil immer mehr geliebt und die Charaktere haben mich gefesselt. Durch unterschiedliche Rückblenden (damals und danach) lernen wie die Protagonisten Stück für Stück mehr kennen, es fügt sich immer mehr ein Gesamtbild. Die Rückblenden sind einfach unfassbar spannend. Das Erzähltempo ist rasant, es passiert durchgängig etwas, ist nie langweilig und man muss immer genau aufpassen, um kein Detail zu verpassen. Der Autor ist gnadenlos und Plot Twists hat er wirklich drauf. Nachdem ich das Buch zugeklappt habe, habe ich noch einige Zeit gebraucht um das Gelesene zu verarbeiten und habe immer wieder darüber nachgedacht. A Crown drowned in Shadows hat mich wirklich überrumpelt. Ein starkes Debüt, dass mich unendlich gespannt auf die weiteren Werke von Marius Kulin macht.
26. Okt. 2025
Diese Buch hat mich an mir selbst zweifeln lassen.
Die legendäre Kronensplitterjagd steht kurz bevor, denn der König von Foris liegt im Sterben. Nur wer die Rätsel löst und die Kronensplitterjagd gewinnt, wird der nächste Thronfolger. Splinter Vane wartet seit Jahren auf diesen Moment, hat eine Gruppe Magiebegabter um sich gescharrt und sich mit einer List als Teilnehmer qualifiziert. Zusammen mit Anwar, einer Gelehrten, der Diebin Sora und dem Meerjungfrauenjäger Ruan, macht sich Splinter auf, die Prüfungen und Rätsel um die Kronensplitter zu lösen. Doch jeder hat seine Geheimnisse, verfolgt seine eigenen Pläne und wem kann man wirklich vertrauen? Was ist, wenn einen die Geheimnisse irgendwann einholen? Dass ich diesem Buch 4,5 Sterne gebe, hätte ich anfangs niemals gedacht. Der Einstieg war so holprig für mich. Als Fantasy-Liebhaberin, vor allem im High Fantasy Bereich, bin ich es gewohnt meine volle Aufmerksamkeit beim Lesen zu benötigen, um Worldbuilding und Charaktere kennenzulernen. Hier kamen aber noch ein anfangs ungewohnter Schreibstil und wirklich sehr ausgefallene Namen à la Fantasy-Namensgenerator hinzu. Araxaraj Mors oder Daerean, wirklich? Innerhalb weniger Seiten werden uns die Königskinder und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Bändigerkräfte vorgestellt. Hier wäre ein Glossar wirklich eine Erleichterung gewesen. Während des ersten Rätsels ist der Schreibstil so unangenehm gewesen, dass er mich richtig sauer gemacht hat. Die 3. Person Erzählperspektive und wilde Gedankensprünge, Rückblenden und ständige Wiederholungen haben es für mich teils unlesbar gemacht. Es schien, als wolle der Autor etwas sehr komplexes erschaffen, scheiterte aber daran. Und dann, nach der 1. Prüfung war auf einmal alles anders. Der Schreibstil hat sich beruhigt, ist wunderbar anders und passt perfekt zur Geschichte. Ich habe den Schreibstil immer mehr geliebt und die Charaktere haben mich gefesselt. Durch unterschiedliche Rückblenden (damals und danach) lernen wie die Protagonisten Stück für Stück mehr kennen, es fügt sich immer mehr ein Gesamtbild. Die Rückblenden sind einfach unfassbar spannend. Das Erzähltempo ist rasant, es passiert durchgängig etwas, ist nie langweilig und man muss immer genau aufpassen, um kein Detail zu verpassen. Der Autor ist gnadenlos und Plot Twists hat er wirklich drauf. Nachdem ich das Buch zugeklappt habe, habe ich noch einige Zeit gebraucht um das Gelesene zu verarbeiten und habe immer wieder darüber nachgedacht. A Crown drowned in Shadows hat mich wirklich überrumpelt. Ein starkes Debüt, dass mich unendlich gespannt auf die weiteren Werke von Marius Kulin macht.
26. Okt. 2025







