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Buchinformationen
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Lektüre die Leben verändert 📚 Feelgood Buch mit schönen Botschaften 🌟
Mehrere Personen stoßen unabhängig voneinander auf eine Bibliothek. In dieser arbeitet eine Bibliothekarin, die erkennt was das tiefere Problem der Personen ist, und ihnen genau das richtige Buch empfiehlt. Dieses hilft in jeder Lebenslage, ob Probleme mit dem Selbstbewusstsein, mit der Arbeit, der Familie, der Mutterrolle, der Arbeitslosigkeit oder einem neuen Lebensabschnitt. Aber alle haben eines gemeinsam, sie sind auf der Suche nach dem Weg zum Glück 🍀 Ich fand das Buch wunderschön geschrieben. Der typische japanische Stil ist spürbar, jedoch nicht so stark ausgeprägt wie bei anderen Werken. Dadurch ließen sich die einzelnen Geschichten sehr flüssig lesen. Die kleinen Geschichten sind unabhängig aber gleichzeitig auch miteinander verknüpft. Ich konnte einige schöne Botschaften und Gedanken für mich mitnehmen ❤️ Einfach wunderbar und eine große Empfehlung für alle Leser, die tiefgründige Bücher mögen 🌟 «Tatsächlich weiß ich ja nichts von meinen Besuchern, weshalb ich auch zunächst nichts von Bedeutung anbiete. Jeder findet seinen eigenen Sinn. Das Gleiche gilt für die Bücher. Der Leser assoziiert das Geschriebene mit seinem eigenen Leben und zieht etwas sehr Persönliches aus der Lektüre, das vielleicht gar nichts mit der ursprünglichen Absicht des Autors zu tun hat.» «Das, was man für mangelhaft oder überflüssig hält, kann sich ins Gegenteil verkehren, sobald man die Umgebung wechselt. Ebenso kann sich die Perspektive ändern, je nachdem, in welcher Gegend dieser Erde man sich gerade befindet. «Im Großen wie im Kleinen existieren wir in einer Welt, wo sich die Dinge nie so gestalten wie geplant, egal, wie sehr wir uns darum bemühen. Wenn unsere Pläne über den Haufen geworfen werden, ist das kein Zeichen von Pech oder Misserfolg. Auf diese Weise entwickeln wir uns weiter, und unser Leben wird reicher.»

(E-Book) Ein nettes Buch, aber für mich kein Highlight....
... Es sind mehrere Kurzgeschichten, die am Ende mehr oder wenig zusammenlaufen und über die kleinen und großen Sorgen des Lebens erzählen.... Die Bibliothekarin empfiehlt jedem einige Bücher, die die Protagonisten dann zum Nachdenken anregen.. Das Buch erinnert mich an den Laden in der Mondlichtgasse, daher kommt es mir zu ähnlich vor... Ich fand es auch nicht weltbewegend schön leider. Hatte mir mehr erhofft. 📚

Ein wunderschönes Buch, das zum Nachdenken anregt und im Kopf bleibt.
Jede Episode für sich ist sehr gelungen und jedes Mal freut man sich, wenn sich die einzelne Schicksale kreuzen, indirekt weitererzählt oder in die Gesamthandlung eingeflochten werden. Ein wirklich tolles, tiefgründiges Buch, das trotzdem seine Leichtigkeit behält.
Nettes Buch, aber den Hype verstehe ich nicht
In Frau Komachi empfiehlt ein Buch geht es um eine Bibliothekarin, die Menschen nach einem kurzen Gespräch das „richtige“ Buch empfiehlt. Jede Empfehlung führt zu einer kleinen Veränderung im Leben der jeweiligen Person. Vielleicht hatte ich einfach andere Erwartungen: Ich dachte, Frau Komachis Empfehlungen würden Menschen helfen, die mit "extremen" Themen kämpfen – zum Beispiel einer Person in einer toxischen Beziehung oder jemandem mit Suizidgedanken. Stattdessen drehen sich die Geschichten eher um „gewöhnliche“ Alltagsprobleme. Wahrscheinlich passt gerade das zu der japanischen Kultur. Das Buch ist leicht und angenehm zu lesen, eine Sammlung kurzer Geschichten. Insgesamt werden fünf Geschichten erzählt, und vielleicht liegt es auch daran, dass sie alle eher oberflächlich bleiben. Einzig die Geschichte der Verlegerin, in der es um Sexismus in der japanischen Gesellschaft geht, fand ich wirklich interessant. Was mich gestört hat: Die Dialoge sind nicht besonders tiefgründig, und die „Weisheiten“ werden oft sehr direkt ausgesprochen und sogar ausführlich erklärt. Für mich wirkt das dann eher aufgezwungen. Ich mag es lieber, wenn Raum für eigene Interpretation bleibt, statt dass mir alles haargenau erklärt wird. Daher ist das Buch für mich wenig inspirierend. Allerdings gibt das Buch interessante Einblicke in die japanische Gesellschaft und Kultur, sprachlich bleibt es aber schlicht. Für mich ein nettes Buch für zwischendurch, aber der große Hype blieb für mich unverständlich.
Ein feel good Buch
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und mich ganz drin verloren. Die Stimmen sind sehr angenehm und lassen einen gut in die Geschichten hinein. Im Mittelpunkt steht ein Gemeindezentrum mit seiner Bibliothek in die sich nach und nach alle Protagonisten einfinden. Wo sich dann ihre Geschichten miteinander verbinden. Was ich unbedingt noch Recherchieren muss ist ob ich die in dem Hörbuch aufgeführten Bücher finde, natürlich zum lesen. 😝
This was a piece of work to start but after chapter 1 i really liked it. Librarian Misses Komachi gives out readind lists and suggestions to inquirers in the small library in the community center. 5 Chapters, 5 people, all kinds connected in the end. i wasn't to thrilled about the description of the librarian as a librarian myself. feel good. 3.5 stars rounded up to four
"Wonach suchen Sie?"
Komachi-san ist Bibliothekarin. Sie verleiht im Gemeindehaus Bücher. Bücher, die von den Besuchern erfragt wurden und welche, die ihnen in ihren ganz individuellen Lebenssituationen Perspektive schenken. 😌 „'Das gilt für jedes Buch. Sein Wert hängt doch eher davon ab, wie ein Leser den Inhalt interpretiert.'“ So z.B. bekommt die junge Verkäuferin Tomoka-san ein Bilderbuch von Guri und Gura empfohlen. Ryo, ein Buchhalter würde gerne einen eigenen Antiquitätenshop eröffnen und bekommt ein Buch über Botanik nahegelegt. Oder Karrierefrau und Mutter Natsumi-san schöpft Mut auf spiritueller Ebene, Hiroya-san bekommt ein Bildband, Rentner Masao-san entdeckt ein Gedichtband für sich. Doch wie sollen diese Bücher den Personen jeweils weiter helfen? ✨ "Jeder von uns sollte in seiner Kindheit irgendwann zu der Erkenntnis gelangt sein, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, trotzdem fehlen jegliche Anzeichen dafür, dass er aus den Köpfen verschwindet." Die einzelnen Geschichten, es sind fünf in der Zahl, sind wirklich herzerwärmend und die Charaktere sind allesamt authentisch und sympathisch geschrieben. Auch der Schreibstil ist herrlich angenehm. Besonders gefiel mir, dass die Charaktere alle in den Geschichten einmal wiederkamen. Zwar haben sie alle den Berührungspunkt in der selben Bibliothek zu landen und den Rat von Komachi-san zu erhalten, aber sonst interagieren sie nicht miteinander. Sie begegnen sich lediglich. Das finde ich fantastisch und hat mich irgendwie gerührt. 🥹💕 "Auch die Anwesenheit von Frau Komachi tat mir gut. Ihre emsige Fingerarbeit in meiner Nähe, ohne mir weitere Beachtung zu schenken und mich abzulenken. Auch dass sie mir gestattete, hier in Ruhe zu lesen, wann immer ich wollte, tat mir gut." Hoffnung, Perspektivwechsel, Denkanstöße. Das vermittelt Komachi-san und verändert die Leben der jeweiligen Protagonist*innen ins Positive. "Sayuri Komachi war keine junge Frau, wie ich gehofft hatte, sondern eine beleibte Riesin, die ziemlich eingeklemmt hinter ihrem Schreibtisch saß und äußerst missmutig dreinblickte. Ich kehrte zur Theke am Eingang zurück, um mich erneut an Nozomi zu wenden: 'Dort sitzt nur eine Person die aussieht wie Genma Saotome.' 'Wer soll das denn sein?' 'Na, der Pandabär aus Ranma 1/2, der sich nur in einen Menschen zurückverwandeln kann, wenn er sich mit heißem Wasser übergießt.' 'Ein Pandabär, der sich in einen Menschen zurückverwandelt? Das klingt ja süß.' Ganz und gar nicht. Genma Saotome ist alles andere als süß. Er ist ein tapsiges, grimmiges Ungetüm." Diese Beschreibung hat mich zum Lachen gebracht. Ich bin unter anderem mit Ranma 1/2 aufgewachsen und liebe die Geschichten von Mangaka Rumiko Takahashi. Und in einem Buch darüber zu lesen, als ob es das normalste sei hat mich sehr erfreut. ♡ Es ist kein typischer Ratgeber, aber irgendwie schöpft man selbst Hoffnung aus diesem Buch. Die jeweiligen Schicksale inspirieren und regen einen an, selbst umzudenken und das beste aus der eigenen Situation rausholen zu wollen. ☺️

Cozy, inspirierend und entschleunigend.
Frau Komachi empfiehlt ein Buch ist einfach ein richtig schönes Wohlfühlbuch! Es geht um eine Bibliothekarin, die mit ihren Buchempfehlungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen weiterhilft. Fünf verschiedene Personen mit ganz unterschiedlichen Problemen finden durch ihre Vorschläge neue Perspektiven – und genau das macht die Geschichte so besonders. Ich mochte vor allem, wie der Beruf der Bibliothekarin beschrieben wurde, besonders ihre junge Kollegin in Ausbildung. Man merkt richtig, wie wichtig Bücher sein können, nicht nur als Unterhaltung, sondern als Wegweiser im Leben. Der Schreibstil ist angenehm ruhig und lädt zum Abschalten ein. Perfekt für alle, die Geschichten lieben, die warm ums Herz machen!
Frau Komachi arbeitet in einer kleinen Gemeindebücherei in Tokio. Wer bei ihr Hilfe sucht, bekommt stets ein auf den ersten Blick unpassendes Buch empfohlen, das das eigene Leben aber schnell wieder auf die Spur bringt. Das Werk beschreibt in fünf Episoden, die durch kleine Hinweise und Überschneidungen miteinander verknüpft sind, ganz unterschiedliche Figuren, die gerade mit ihrem Leben hadern und in scheinbaren Sackgassen stecken. Michiko Aoyama hat hier ein kleines Wohlfühlbuch geschaffen, dass man gut weglesen kann und angenehme Stimmung verbreitet. Es regt schon zum Schmunzeln an, wie die Lebenskrisen der durchweg sympathischen Figuren hier mit einfachsten Tipps ausradiert werden.
In diesem Buch geht es um das Leben von fünf Menschen, die alle irgendwie mit ihrem Leben hadern und nicht wissen wie es weitergehen soll. Irgendwann treffen sie auf Fr. Komachi, die ihnen ein Buch empfiehlt und dazu eine Zugabe schenkt. Die Geschichten sind dabei in relativ einfacher Sprache gehalten und man sollte jetzt auch kein großes world building erwarten. Trotzdem haben mich die Leben der einzelnen Menschen irgendwie berührt und ich habe auch die ein oder andere Weisheit für mein Leben mitgenommen. Alles in allem eine schöne Lektüre für Zwischendurch.
Ein ruhiges, klug aufgebautes Buch über die Kraft der richtigen Geschichte zur richtigen Zeit
„Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ ist ein leiser Roman, der durch seine Struktur überzeugt: verschiedene Menschen, unterschiedliche Lebenssituationen – verbunden durch eine Begegnung mit der etwas ungewöhnlichen Bibliothekarin Frau Komachi. Was alle Kapitel gemeinsam haben: Es geht ums Innehalten, ums Überdenken und um kleine Impulse, die viel auslösen können. Die Lektüre wirkt unaufgeregt, aber genau das macht sie stark. Mich hat besonders angesprochen, wie alltagsnah die Figuren sind. Man erkennt sich wieder – in ihren Zweifeln, ihrem Wunsch nach Veränderung oder Orientierung. 3,5 von 5 Sternen – ein ruhiges, empfehlenswertes Buch über Bücher, Entscheidungen und das Leben dazwischen. #FrauKomachiEmpfiehltEinBuch #MichikoAoyama #BücherDieBewegen #Lebensentscheidungen #LesenHilft #UnaufgeregtGut
Nette seichte Geschichten, die ganz okay sind. Mir fehlte mehr Tiefgang und irgendwie fühlten sich fast alle Geschichten gleich an. Was mir leider aufgefallen ist, das in jeder Geschichte die Darstellung von Frau Komachi negativ thematisiert wurde- ihre Erscheinung insbesondere ihre Grösse und Körperfülle, das hat mich schon sehr irritiert. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Empfehlungen? Für mich nicht!
„Worach suchen Sie?“ – „Nicht nur nach einem Buch, sondern vielleicht nach einem Weg.“ •
Eine Liebeserklärung an das Lesen und das Leben. 📚🌸 • Manchmal braucht man ein Buch, das einen dazu einlädt, einfach mal tief durchzuatmen und innezuhalten. Genau das ist dieses Werk. Wir begleiten fünf unterschiedliche Menschen, die alle an einem Wendepunkt stehen und – fast wie durch Schicksal – in der kleinen Bibliothek von Frau Komachi landen. • Mehr als nur Papier und Tinte: Frau Komachi hat eine ganz besondere Gabe. Sie empfiehlt jedem Suchenden genau das eine Buch (und eine kleine, handgemachte Beigabe!), das eine neue Perspektive eröffnet. Es war so berührend zu sehen, wie diese Geschichten den Charakteren helfen, ihre Hürden zu überwinden oder einen neuen Sinn in ihrem Alltag zu finden. Jede der fünf Erzählungen ist für sich einnehmend, inspirierend und wunderschön geschrieben. ✨ • Was ich besonders geliebt habe: ~Die Atmosphäre: Der Schreibstil ist so angenehm und entschleunigend. Man taucht komplett ein und vergisst die Hektik um sich herum. ~Die Botschaft: Das Buch zeigt so deutlich, dass Bücher nicht nur Geschichten sind. Sie sind Wegweiser, Trostspender und Mutmacher. ~Die kleine Details: Auch die junge Bibliotheks-Kollegin in Ausbildung hat der Geschichte einen so charmanten Rahmen gegeben. • Fazit: Ein kurzweiliges, aber unglaublich tiefgründiges Buch, das einen motiviert zurücklässt. Wer Bücher liebt, wird diese Geschichte über die Kraft der Worte vergöttern! • Bewertung: 4,5/5 🌟 – Inspirierend, entschleunigend und einfach nur Herzensgut.
Was suchen Sie?
Jeder ist seines Glückes Schmied. Frau Komachi empfiehlt zu jedem gesuchten Buch ein Buch, das so gar nicht dazu passt. Obendrein erhält jeder eine Zugabe zu dem Buch: Filzobjekte, die Frau Komachi selbst hergestellt hat. Diese Begegnung gibt den Menschen den Anstoß, ihr Leben zu ändern. Jede Geschichte wird einzeln beschrieben, hängt aber alle miteinander zusammen.
Sehr toll🥰📖
Ich mochte die Kurzgeschichten wirklich sehr. Man muss zwar schnell eine Bindung zu den Charakteren aufbauen, aber das war für mich kein Problem. Mir gefiel die entspannte Atmosphäre des Buches sowie der Verlauf jeder einzelnen Geschichte. Jede Person konnte auf ihre eigene Art und Weise etwas lernen. Frau Komachi hat für mich wirklich was magisches an sich und ich konnte nicht ganz glauben, dass sie die Figuren (Zugaben)zufällig auswählt. Alles in allem wirklich ein schönes Buch!📖🍙
5 Episoden
Erst einmal war ich überrascht, dass das Buch nicht aus Frau Komachi's Sicht geschrieben ist. Das Buch umfasst 5 Kurzgeschichten von sehr unterschiedlichen Menschen, denen Frau Komachi ein Buch empfiehlt. Jeder dieser Protagonisten ist in irgendeiner Form unzufrieden mit seinem beruflichen Werdegang. Das Buch hat gute philosophische Ansätze, die man auf jeden Fall auch auf sein eigenes Leben anwenden kann. Da ich gerade mehr als zufrieden mit meiner beruflichen Situation bin, konnte mich das Buch nicht ganz so mitnehmen. Auch war der Kontext in jeder der Geschichten der gleiche.
Japanische Kurzgeschichten 📚 🪡
5 Kurzgeschichten über 5 verschiedene Personen die aber alle irgendwo miteinander verwoben sind. Dreh und Angelpunkt ist immer die gleiche Bibliothek mit der gleichen Bibliothekarin die ihren Kund:innen Bücher empfiehlt. Ihre Empfehlungen lösen etwas bei den jeweiligen Personen aus und bewirken eine andere Sicht auf die Welt. An sich sehr süße Geschichten und ich mochte dass man immer wieder Protagonisten und Orte aus den anderen Kurzgeschichten wieder entdeckt hat. Trotzdem merke ich einfach immer wieder dass ich nicht so tief in Kurzgeschichten versinken kann. Ich mag einfach lieber Romane.
Berührende Kurzgeschichten
Diese Geschichten haben mir sehr gut gefallen! Sie stecken voller liebevoller Details und Lebensweisheiten, die zum Nachdenken anregen. Wir begleiten nacheinander fünf Menschen in verschiedenen Lebenssituationen. Langsam lernen wir ihren Alltag und ihre Sorgen kennen und werden nach und nach Zeuge, wie sie durch die Buchempfehlung neue Dinge wagen. Besonders gelungen sind die einzelnen Verflechtungen der Beziehungen untereinander. Das zeigt so schön, wie positive Impulse noch viele weitere Menschen erreichen können. Ich habe es als Hörbuch gehört. Die beiden Sprecher waren sehr angenehm und die Kurzgeschichten eignen sich wunderbar für den Urlaub. Fazit: Wer sich auf das entschleunigte Erzähltempo einlässt, wird mit wunderbaren Geschichten fürs Herz belohnt. Absolute Leseempfehlung von mir! PS: Bitte sagt mir, dass ich nicht die einzige bin, für die die weiße Blume auf dem Kimono wie ein Hasenschwänzchen aussieht. 😂🐇

Frau Komachi gibt Denkanstöße, die eine Weiterentwicklung ermöglichen
Frau Komachi arbeitet als Bibliothekarin in einer kleinen Gemeinde Bibliothek in Tokio. In jedem Kapitel wird die Begegnung mit einer anderen Person beschrieben, die zum ersten Mal die Bibliothek entdeckt und ein Buch ausleihen möchte. Frau Komachi stellt jeweils nach einem kurzen Gespräch eine Liste mit vier Buchempfehlungen zusammen: drei Bücher beziehen sich auf die eigentliche Suchanfrage und das vierte Buch ist ihre persönliche Empfehlung für die Person, um dieser einen Denkanstoß mit auf den Weg zu geben, wodurch sich eine neue Ausrichtung ihres Lebens ergeben kann. Dazu gibt es von ihr noch eine Beigabe. Zuerst wirkt die Auswahl recht willkürlich und unpassend, doch schnell wird das Gegenteil offensichtlich. Die Kapitel handeln von: 1) Tomoka, 21 Jahre, die nach ihrem College Abschluss den einzigen Job angenommen hat, der sich ihr geboten hat und zwar als Verkäuferin. Doch sie ist unglücklich mit dieser Wahl und wünscht sich eine Veränderung. 2) Ryo, 35 Jahre, arbeitet als Buchhalter. Als er in einem Trödelladen einen besonderen Silberlöffel entdeckt, entsteht in ihm der Wunsch, auch einen Trödelladen zu eröffnen, doch ihm fehlt das Startkapital sowie die Erfahrung und der Mut dafür. 3) Natsumi, 40 Jahre, ist eine ehemalige Zeitschriftenredakteurin, die kurz vor einem Karrieresprung stand, als sie schwanger wurde. Obwohl sie bereits nach drei Monaten zurückkehrte, wurde sie in die Dokumentationsabteilung versetzt, da man ihr als Mutter die Redaktionsarbeit nicht mehr zutraut. 4) Hiroya, 30 Jahre, ist arbeitslos und fühlt sich dadurch in der Gesellschaft minderwertig. Er hat schon vieles ausprobiert, das nichts mit seinem Studium zu tun hat, aber er war für nichts davon geeignet und zu Hause kann er daher im Gegensatz zu seinem erfolgreichen Bruder keinen finanziellen Beitrag leisten. 5) Masao, 65 Jahre, ist gerade frisch in den Ruhestand gegangen und fühlt sich etwas verloren. Seine Frau ist noch jünger und sehr aktiv und versucht, ihm neue Hobbies ans Herz zu legen. Die Grundidee des Buches hat mir gut gefallen und ich mag sowohl die Denkanstöße der Geschichten als auch die ruhige japanische Erzählweise. Viele Fachbegriffe und Verweise kannte ich nicht, daher ist der volle Genuss der Geschichte vermutlich nur Japanfans vorbehalten, aber es stört grundsätzlich nicht beim Verstehen der Geschichte. Stattdessen bekommt man als Lesender einen authentischen Einblick in die japanische Lebensweise. Jede Person befindet sich an einem Punkt im Leben, wo sie feststeckt und Frau Komachi hilft ihnen mit einer Buchempfehlung, ihr Leben neu auszurichten. Dabei entdeckt man sich selbst in der ein oder anderen Geschichte selbst wieder und wird zum Nachdenken angeregt. Ich mag es auch, wie die fünf Geschichten locker miteinander verbunden sind und somit auch ein Ganzes ergeben. Was mich als Einziges an dem Buch gestört hat, war die optische Beschreibung von Frau Komachi, diese finde ich sehr diskriminierend. Hier einige Beispiele: "Ihr weißes, langärmliges Hemd hatte eine Konfektionsgröße, die man hierzulande schwerlich in normalen Bekleidungsgeschäften finden konnte." "Mit der elfenbeinfarbenen Schürze und ihrer makellos weißen Haut erinnerte sie mich an Disneys Baymax." "Sayuri Komachi war keine junge Frau, wie ich gehofft hatte, sondern eine beleibte Riesin"; "Dort saß ein Riesenweib. Die Knöpfe ihrer weißen Bluse, in die sie sich gezwängt hatte, drohten jeden Moment aufzuspringen." Die Personen reagieren bei ihrem Anblick entsetzt, was much sehr wütend gemacht hat. Auch wenn sie nicht dem japanischen Schönheitsideal entspricht, finde ich die abwertenden Beschreibungen übergriffig und unangebracht. Davon abgesehen hat mir das Buch gut gefallen.
Eine Liebeserklärung an Bücher und die Menschen, die sie lesen
Dafür, dass es sich bei diesem Buch um einen Cover-Kauf handelt, hat es mir sehr gut gefallen. Ich sortiere Menschen nach Stereotypen anhand der Schuhe, die sie tragen. Vielleicht kann man das auch anhand der Jobs, denen sie nachgehen, tun. Oder anhand der Bücher, die sie lesen. (Vielleicht sollte man es aber auch ganz bleiben lassen.) Dieses Buch beschreibt ausschnittsweise das Leben fünf verschiedener Personen im heutigen Tokyo, die alle an einem Punkt in ihrem Leben der Bibliothekarin Sayuri Komachi begegnen und ausgehend von deren ungewöhnlichen Buchempfehlungen wichtige und teilweise lebensverändernde Erkenntnisse gewinnen. Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Relevanz von Buchläden, Verlagshäusern, Bibliotheken und nicht zuletzt Büchern und des Lesens selbst in einem Zeitalter zunehmender Digitalisierung. Auch wenn die darin vermittelten Weisheiten teilweise an Glückskeks-Sprüche erinnern, ist dieses Buch ein ästhetisch sehr ansprechendes Dokument der zeitgenössischen japanischen Gesellschaft. "How uncanny it is that what one reads can sometimes synchronize with reality." So ging es mir auch bei der Lektüre dieses Buchs. Die Grenzen verschwimmen zwischen Figuren und Menschen, zwischen Gedichten und Prosa, zwischen Buchempfehlungen und Geschenken. Dieses Buch zu lesen war eine Erfahrung, und noch dazu eine sehr schöne. Fazit: Kann ich empfehlen :)
Herzerwärmend und kurzweilig
Mir hat dieser herzerwärmende Roman viel Spaß gemacht. Jede der fünf Kurzgeschichten hat es geschafft, die individuellen Schicksale einfühlsam nahezubringen. Besonders mochte ich, dass alle Charaktere bzw. deren Geschichten auf die ein oder andere Art - wenn auch nur am Rande - miteinander verwoben sind. Auch, dass man Stück für Stück immer mehr über die doch eher geheimnisvolle Frau Komachi erfahren hat, hat mich gefreut. Der einzige Punkt, den ich zu kritisieren hab ist, dass die Geschichte von Natsumi, der Zeitschriftenredakteurin, bei mit eher gemischte Gefühle hinterlassen hat. Ihr beruflicher Alltag konnte sich zwar durch den Perspektiv- und Jobwechsel zum positiven ändern, doch ihr Privatleben dürfte sich nicht wirklich verbessert haben. Ein Teil ihrer Unzufriedenheit bzw. ihrer Überforderung bestand ja darin, dass sie neben dem Job mehr oder weniger allein gelassen wird in puncto Haushalt und Kindererziehung sowie der Enttäuschung über das Muttersein. Dahingehend hat sich bei ihr m.E. nichts getan. Allein schon die Ausdrucksweise, dass sie sich "Hilfe" in diesen Dingen von ihrem Partner wünscht, ist wirklich nicht mehr zeitgemäß. Wirklich zufrieden hat mich Natsumis Geschichte also nicht zurückgelassen. Nichtsdestotrotz ist es ein rundherum tolles und empfehlenswertes Buch, das einem auf jeden Fall einige Denkanstöße und positive Botschaften mitgibt.
Ganz leicht und schnell zu lesen
Ein ganz leichtes Buch. Ich finde es besonders schön, dass sich am Ende ein Kreis ergibt. Der Anfang und das Ende hängen zusammen. Auch die liebevollen Details mit den Zugaben. Ganz herrlich. Insgesamt fehlt mir aber bei japanischen Büchern generell etwas Spannung. Einen Grund, das Buch weiter zu lesen, nachdem man es weg gelegt hat.
Zauberhaftes Buch über die Magie von Büchern
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt ein Buch in Händen gehalten habe, das sich so wunderbar LEICHT weglesen ließ. Die Autorin hat eine Begabung, den völlig banalen Alltag in einer Weise zu schildern, dass man es spannend und zugleich vertraut findet. Jeder wird sich in einem oder mehreren der Charaktere in diesem Buch wiederfinden, die Probleme und Sorgen verstehen können. Und jedes der 5 Kapitel eröffnet eine ganz neue Sichtweise auf die Dinge, durch Frau Komachis Buchempfehlungen und kleine Zugaben. Zwar ist die Perspektive an einigen Stellen unverkennbar sehr japanisch und damit für westliche Leser*Innen manchmal nicht ganz unproblematisch (Stichworte: Arbeitswelt, teilweise stark patriarchale Sichtweisen), aber davon abgesehen: ganz tolles Buch, unbedingt lesen. 5/5 Honey Domes.
Eine Geschichte für zwischen durch.
In der Geschichte empfiehlt Frau Komachi immer ein Buch. Also ansich ist die Geschichte schön geschrieben. Ich mag die Idee das Frau Komatchi ein Buch auswählt , was für den Leser eine besondere Bedeutung und einen besonderen Sinn hat. Ich fand es auch interessant das Figuren aus den Kurzgeschichten , auch bei den anderen Charakteren wieder vor kamen. Nur bei der 4. Person wurde es etwas eintönig. Ansich zeigt das Buch Alltags Probleme auf und gibt neue Sichtweisen auf die Dinge. Es war eine leichte Lektüre für zwischen durch.
Ich bin zufällig auf das Buch gestoßen. Ich hatte keine Lust auf einen Roman und wollte ein Buch mit Kurzgeschichten lesen. Da bin ich über das hier gestolpert. Es hat mich zum Teil überzeugt. Ich mag es sehr, dass aus den Leben verschiedener Menschen berichtet wird, die alle irgendwie miteinander verbunden sind. Zum einen leben sie alle in derselben Gegend, haben alle mir irgendwas zu struggeln und treffen dann auf Frau Komachi. Ich mochte es auch sehr, Personen aus früheren Geschichten in späteren wiederzufinden. Außerdem finde ich die Annahme schön, durch einfache Taten das Leben anderer positiv zu verändern. Meine Lieblingsgeschichte war die letzte! Achja, die japanische Art zu schreiben, ist ja oft sehr nüchtern und das ist es auch hier. Ich mag das manchmal ganz gerne und kann mich da auch drauf einlassen. Die Beschreibungen von Frau Komachi, vor allem die ihres Körpers, haben mir nicht gefallen.
📖☕️🤎 Iced Coffe, Books and Riceballs.
Man findet sich wieder. In jeder der fünf Geschichten erkennt man sich in einer Weise wieder. Man verliert sich in den Parallelen und zwischen Tiefgründigkeit und Wehmut verbirgt sich ein wunderbarer Humor. Ein Lächeln hier, ein Tränchen da. Die zueinander führenden Handlungsstränge und unerwarteten Verbindungen fühlen sich an, als würde man alte Freunde wieder sehen. Man freut sich. Ein Buch über Bücher und was diese bewirken können. Das Buch selbst stellt sich demnach selbst da und ich bin froh es gelesen zu haben. So schön. So simpel. So wahr. 12/10. 🤎✨🙏🏼

Entschleunigend, nachdenklich, hoffnungsvoll und ein Liebesbeweis für die wichtige Arbeit von Bibliotheken, Gemeinschaftszentren und ihren Mitarbeitenden.
"Frau Komachi empfiehlt ein Buch" ist ideal für Menschen, die aktuell in beruflichen oder privaten Routinen stecken die nicht mehr ihren Zukunftsvisonen entsprechen. Das Buch fühlte sich zum Jahreswechsel an, wie ein gemütlicher Reset. Auch wenn die einzelnen Geschichten sich etwas ähneln, konnte ich mir unterschiedliche Erkenntnisse daraus ziehen. Es ließ mich motiviert und zufrieden zurück.

Dieses Buch hat mich tief berührt. So wie viele andere bin auch ich gerade in einem Wechsel und jede einzelne Geschichte hat mich in einem anderen Punkt abgeholt. Es hat mich zu vielen Themen in meinem eigenen Leben zum Nachdenken gebracht und mich auch einiges verstehen lassen. Das ist für mich die Charakterbeschreibung dieses Buches es sagt ja zum Leben und das keine Situation in Stein gemeißelt ist. Viel Spaß beim Lesen haltet euch Taschentücher bereit!💕
Eine Bibliothekarin, die ich gern im realen Leben kennen würde!
,,Was suchen Sie?", begrüßt die Bibliothekarin Frau Komachi die Besucher in ihrer kleinen Bibliothek. Diese simple Frage regt die Besucher an, tiefergehend über die Frage nachzudenken. Meistens still für sich, und dann sind es oftmals Antworten, die nicht einem Buch zusammenhängen. Suche nach dem Sinn des Lebens, Suche nach einer neuen Tätigkeit..etc. So genau erzählen die Besucher der geduldigen Bibliothekarin nicht. Aber sie erzählen dennoch in kurzen Worten von sich und was sie momentan beschäftigt und welches Buch sie suchen. Was mir gut gefallen hat, ist die detaillierte Beschreibung wie sich Frau Komachi bei ihrer Arbeit verhält- das Nadelfilzen als Beschäftigung oder das wilde Einhämmern auf die Tastatur und mit welcher unglaublichen Geschwindigkeit sie für die Besucher eine Bücherliste erstell und ausdruckt. Ganz am Ende befindet sich ein Buch, welches aus der Reihe tanzt. Zum Abschluss der Beratung kramt die Bibliothekarin in einer ihrer vielen Schreibtischschubladen nach einer Filzarbeit und überreicht sie mit dem Besucher mit den Worten: ,,Als Zugabe",,Als Zugabe wovon?", fragt jeder Besucher irritiert. ,,Als Zugabe zu dem untenstehende Buch auf ihrer Liste". Erstaunlicherweise passen diese sogenannten Zugaben (eine kleine Pfanne, ein kleines Flugzeug, eine kleine Katze..) passend zu den Besucher oder was nach dem Besuch mit ihnen passiert. Denn jeder Besucher- sei da der Buchhalter, die Verkäuferin, der Rentner- lesen alle die Buchempfehlung von Frau Komachi und wie durch ein Zauber fügt sich danach vieles und gewinnen neue Perspektiven, aber auch neuen Lebensmut. Wie gerne würde ich auch diese fiktive Bibliothekarin aufsuchen um von ihr eine Filzarbeit und eine Buchempfehlung zu bekommen! Ein Buch, welches aufzeigt, welche Kraft Bücher haben können!
Das Buch „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ war für mich insgesamt eine schön geschriebene Sammlung herzerwärmender Geschichten. Ich würde es besonders denjenigen empfehlen, die einen kleinen „Anschubser“ für eine Veränderung in ihrem Leben brauchen. Einige Geschichten haben mir persönlich mehr zugesagt, andere etwas weniger. Besonders hätte ich mir gewünscht, mehr über Frau Komachi selbst zu erfahren. Zwar kann ich mir vorstellen, dass ihre geheimnisvolle Art bewusst gewählt wurde, um eine gewisse Mystik zu erzeugen – dennoch blieb sie für mich dadurch etwas schwer greifbar.
Ein Wohlfühlbuch! Fünf Geschichten über fünf Menschen die nicht ganz so zufrieden mit ihrer aktuellen Lebenssituation sind und nur einen kleinen Schupser benötigen um aktiv etwas daran zu ändern. Diese Schupser bekommen sie von Frau Komachi, welche ihnen nicht nur Bücher die sie möchten empfielt, sondern auch welche die sie brauchen ohne es zu wissen.
Ich habe nichts gegen Cozy Bücher, im Gegenteil. Ich bin glücklich, wenn gelesen wird, egal was. Nur für mich ist das nix. Es ist mir zu seicht, zu oberflächlich und zu einfach.
Wonach suchen Sie? Wie würdet ihr die Frage beantworten, die Frau Komachi als Bibliothekarin jede:n fragt, die/der an ihre Auskunftstheke herantritt. Im Buch wird diese Frage fünf Personen gestellt, die sich in unterschiedlichsten Lebensphasen und -situationen befinden: einer Mutter, im Haushalt komplett allein gelassen und im Job degradiert; einem jungen Künstler, der zu wenig an sich glaubt und deshalb ohne Arbeit ist; einem frischgebackener Rentner, der nichts mit sich anzufangen weiß; einer Frau, die in ihrem Job schlicht unglücklich ist; und einem Mann in der Buchhaltung, der eigentlich viel lieber ein Antiquitätenladen eröffnen würde. Für sie alle findet Frau Komachi ein Buch, dass ihnen neue Denkanstöße gibt und sie inspiriert, etwas zu tun - wie auch immer dieses "etwas" aussehen mag. Hätte Frau Komachi mir dieses Buch empfohlen, ich hätte es ihr wohl zurückgebracht mit den Worten "Danke, war nett". Es mag inspirierend sein für Personen, die selbst in einer Sinnkrise stecken. Es mag schön sein für Leute, die das Buch im richtigen Moment ihres Leben erwischt. Es sind im Prinzip auch wirklich schöne Ideen und Gedanken enthalten - nur kommen diese literarisch recht platt daher. Zitierwürdig sind die Sätze und Dialoge eher nicht. Für den Jahresauftakt war es in Ordnung. Dieses Buch tut niemandem weh, es gibt keine Gewalt, nur eine rosa-heile Welt, die für die Protagonisten ein wenig in Schieflage geraten ist. Es ist eins der derzeit typischen Cozy-Bücher über und aus Ostasien. Eine Schwemme, die ich seit einiger Zeit schon beobachte. Sehr ähnlich der Welle an Büchern, die zur Romantisierung des Buchhandels und der darin arbeitenden Personen neigen (siehe "Der Buchspazierer", "Eine Buchhandlung zum Verlieben", etc.). Ich habe nichts gegen diese Bücher, im Gegenteil. Ich bin glücklich, wenn gelesen wird, egal was. Nur für mich ist das nix. Es ist mir zu seicht, zu oberflächlich und zu einfach.

In meinem Online-Buchclub „Zeit zum Lesen“, gibt es jedes Jahr zu Weihnachten eine Wichtelaktion. In diesem Zusammenhang durfte ich im letzten Jahr (2024) „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ von Michio Aoyma (übersetzt von Sabine Mangold) unter dem Weihnachtsbaum auspacken. Der Roman besteht aus fünf Geschichten und damit fünf Protagonisten, die alle irgendwann Ihren Weg in die kleine Gemeindebibliothek von Sayuri Komachi finden. Allerdings geht es im Buch weniger um Frau Komachi an sich als vielmehr darum wie die fünf Protagonisten Ihr Leben betrachten und gestalten. Die empfohlenen Bücher von Frau Komachi geben oft einen Anstoß zur Veränderung und führen letzten Endes dazu, dass alle besser mit ihrer jeweiligen Lebenssituation umgehen können. Ich habe Aoymas Roman gerne gelesen. Trotz einiger oberflächlichen Darstellungen der Lebensherausforderungen (in denen sich dadurch vermutlich viele wiederfinden können), war der Roman tiefergehend als gedacht. Darüber hinaus war es interessant einen Einblick in die japanische Literatur zu bekommen oder kennt Ihr zum Beispiel das Kinderbuch „Guri und Gura“?! Welches Buch habt ihr zuletzt jemanden empfohlen?

Ein schönes Buch, das Mut macht.
Fünf unterschiedliche Menschen mit ihren Schicksalen die doch irgendwie, auch über andere Menschen, miteinander verknüpft sind. Das hat mir das ein oder ander Mal ein "Ach nein! Das ist doch Der oder Die!" denken lassen und ein Lächeln beschert. Mir hat wunderbar gefallen wie die verschiedensten Probleme, ob im Beruf oder Familiär, behandelt werden. Gerade dadurch denke ich, können sich die unterschiedlichsten Leute mit dem Buch identifizieren, die gerade selbst etwas mit ihrem Schicksal hadern.
"Was suchen Sie?" ist die entscheidende Frage der Bibliothekarin Frau Komachi. Sie empfiehlt in den fünf Kurzgeschichten Bücher zum dem jeweiligem Thema und ein Buch, welches gar nicht rein zu passen scheint. Damit erhalten ihre Kunden neue Perspektiven zu ihrer derzeitigen Situation. Mir hat das Buch gut gefallen und regt am manchen Stellen zum Nachdenken an.
Ein Buch, das ich jedem ans Herz lege, der gerade das Gefühl hat, beruflich oder mit seinem Leben in einer Sackgasse zu stecken.
"Es ist eine fixe, leicht verständliche Art, einen Menschen zu beschrieben. Ein Beruf ist wie eine Rolle, wie ein Darsteller, der die Person repräsentiert." Zitat: Frau Komachi empfiehlt ein Buch von Michiko Aoyama – Rowohlt Verlag 2024 Doch was passiert, wenn diese Rolle nicht mehr zu uns passt? Wenn sie uns zu Tode langweilt, der Job zu klein geworden ist oder wir erkennen, dass wir den falschen Weg eingeschlagen haben? Davon handelt "Frau Komachi empfiehlt ein Buch" von Michiko Aoyama. In fünf kleinen Geschichten begleiten wir verschiedene Protagonisten, die mit ihrem Leben – vor allem beruflich – unzufrieden sind. Da gibt es die Verkäuferin, die sich das Leben in der Großstadt aufregender vorgestellt hat, den unzufriedenen Angestellten, der von einer Selbstständigkeit träumt, die Redakteurin, die nach der Geburt ihres Kindes in eine neue Abteilung versetzt wird, den arbeitslosen Künstler, der nichts mit seinem Leben anzufangen weiß, und den Rentner, der orientierungslos auf seine verbleibende Zeit blickt und überlegt, wie er sie füllen soll. Alle Geschichten sind lose miteinander verbunden, und alle Protagonisten finden aus unterschiedlichen Gründen den Weg in die Bibliothek von Frau Komachi. Sie stellt ihnen stets dieselbe Frage: "Was suchen Sie?" Die Menschen öffnen sich, erzählen von ihren Problemen, Wünschen und Sehnsüchten. Frau Komachi hat für jeden einen kleinen, aber treffenden Rat parat und empfiehlt ihnen ein Buch. Auf den ersten Blick scheint die Wahl des Buches keinen Sinn zu ergeben, doch mit der kleinen Zugabe und dem Ratschlag, den sie ebenfalls erhalten, beginnt sich das Leben der Protagonisten allmählich zu verändern. "Solange Sie <irgendwann> sagen, wird es tatsächlich ewig ein Traum bleiben. Ein schöner Traum, der immer währt. Auch wenn Sie nichts unternehmen, kann das ja eine Art Lebenseinstellung sein." Zitat: Frau Komachi empfiehlt ein Buch von Michiko Aoyama – Rowohlt Verlag 2024 Was ich an diesem Buch besonders toll fand, war, dass es nicht um riesige Veränderungen oder tolle Lebensweisheiten geht. Die Veränderungen der Protagonisten sind klein und führen doch zu mehr Zufriedenheit in ihrem Alltag. Bei manchen stossen die kleinen Veränderungen auch etwas grösseres an. Man hat aber nie das Gefühl, gerade einem Ratgeber zu lesen, nachdem man sein Leben umkrempeln will. Nein, viel eher erhält man durch die Geschichten kleine Denkanstösse um auch die eigene Situation anders wahrzunehmen. "Das, was man für mangelhaft oder überflüssig hält, kann sich ins Gegenteil verkehren, sobald man die Umgebung wechselt. Ebenso kann sich die Perspektive ändern, je nachdem, in welcher Gegend dieser Erde man sich gerade befindet." Zitat: Frau Komachi empfiehlt ein Buch von Michiko Aoyama – Rowohlt Verlag 2024 Es ist ein Buch, das einem durchweg ein gutes Gefühl gibt. Man sitzt nickend davor und denkt: "Ja, genauso ist es." Ein Buch, das man gerne immer wieder zur Hand nimmt. Von mir aus hätte es ruhig zehn Geschichten umfassen dürfen, und ich werde es sicher noch das ein oder andere Mal lesen. Reading Around the World Challenge - Japan

Buchinformationen
Beiträge
Lektüre die Leben verändert 📚 Feelgood Buch mit schönen Botschaften 🌟
Mehrere Personen stoßen unabhängig voneinander auf eine Bibliothek. In dieser arbeitet eine Bibliothekarin, die erkennt was das tiefere Problem der Personen ist, und ihnen genau das richtige Buch empfiehlt. Dieses hilft in jeder Lebenslage, ob Probleme mit dem Selbstbewusstsein, mit der Arbeit, der Familie, der Mutterrolle, der Arbeitslosigkeit oder einem neuen Lebensabschnitt. Aber alle haben eines gemeinsam, sie sind auf der Suche nach dem Weg zum Glück 🍀 Ich fand das Buch wunderschön geschrieben. Der typische japanische Stil ist spürbar, jedoch nicht so stark ausgeprägt wie bei anderen Werken. Dadurch ließen sich die einzelnen Geschichten sehr flüssig lesen. Die kleinen Geschichten sind unabhängig aber gleichzeitig auch miteinander verknüpft. Ich konnte einige schöne Botschaften und Gedanken für mich mitnehmen ❤️ Einfach wunderbar und eine große Empfehlung für alle Leser, die tiefgründige Bücher mögen 🌟 «Tatsächlich weiß ich ja nichts von meinen Besuchern, weshalb ich auch zunächst nichts von Bedeutung anbiete. Jeder findet seinen eigenen Sinn. Das Gleiche gilt für die Bücher. Der Leser assoziiert das Geschriebene mit seinem eigenen Leben und zieht etwas sehr Persönliches aus der Lektüre, das vielleicht gar nichts mit der ursprünglichen Absicht des Autors zu tun hat.» «Das, was man für mangelhaft oder überflüssig hält, kann sich ins Gegenteil verkehren, sobald man die Umgebung wechselt. Ebenso kann sich die Perspektive ändern, je nachdem, in welcher Gegend dieser Erde man sich gerade befindet. «Im Großen wie im Kleinen existieren wir in einer Welt, wo sich die Dinge nie so gestalten wie geplant, egal, wie sehr wir uns darum bemühen. Wenn unsere Pläne über den Haufen geworfen werden, ist das kein Zeichen von Pech oder Misserfolg. Auf diese Weise entwickeln wir uns weiter, und unser Leben wird reicher.»

(E-Book) Ein nettes Buch, aber für mich kein Highlight....
... Es sind mehrere Kurzgeschichten, die am Ende mehr oder wenig zusammenlaufen und über die kleinen und großen Sorgen des Lebens erzählen.... Die Bibliothekarin empfiehlt jedem einige Bücher, die die Protagonisten dann zum Nachdenken anregen.. Das Buch erinnert mich an den Laden in der Mondlichtgasse, daher kommt es mir zu ähnlich vor... Ich fand es auch nicht weltbewegend schön leider. Hatte mir mehr erhofft. 📚

Ein wunderschönes Buch, das zum Nachdenken anregt und im Kopf bleibt.
Jede Episode für sich ist sehr gelungen und jedes Mal freut man sich, wenn sich die einzelne Schicksale kreuzen, indirekt weitererzählt oder in die Gesamthandlung eingeflochten werden. Ein wirklich tolles, tiefgründiges Buch, das trotzdem seine Leichtigkeit behält.
Nettes Buch, aber den Hype verstehe ich nicht
In Frau Komachi empfiehlt ein Buch geht es um eine Bibliothekarin, die Menschen nach einem kurzen Gespräch das „richtige“ Buch empfiehlt. Jede Empfehlung führt zu einer kleinen Veränderung im Leben der jeweiligen Person. Vielleicht hatte ich einfach andere Erwartungen: Ich dachte, Frau Komachis Empfehlungen würden Menschen helfen, die mit "extremen" Themen kämpfen – zum Beispiel einer Person in einer toxischen Beziehung oder jemandem mit Suizidgedanken. Stattdessen drehen sich die Geschichten eher um „gewöhnliche“ Alltagsprobleme. Wahrscheinlich passt gerade das zu der japanischen Kultur. Das Buch ist leicht und angenehm zu lesen, eine Sammlung kurzer Geschichten. Insgesamt werden fünf Geschichten erzählt, und vielleicht liegt es auch daran, dass sie alle eher oberflächlich bleiben. Einzig die Geschichte der Verlegerin, in der es um Sexismus in der japanischen Gesellschaft geht, fand ich wirklich interessant. Was mich gestört hat: Die Dialoge sind nicht besonders tiefgründig, und die „Weisheiten“ werden oft sehr direkt ausgesprochen und sogar ausführlich erklärt. Für mich wirkt das dann eher aufgezwungen. Ich mag es lieber, wenn Raum für eigene Interpretation bleibt, statt dass mir alles haargenau erklärt wird. Daher ist das Buch für mich wenig inspirierend. Allerdings gibt das Buch interessante Einblicke in die japanische Gesellschaft und Kultur, sprachlich bleibt es aber schlicht. Für mich ein nettes Buch für zwischendurch, aber der große Hype blieb für mich unverständlich.
Ein feel good Buch
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und mich ganz drin verloren. Die Stimmen sind sehr angenehm und lassen einen gut in die Geschichten hinein. Im Mittelpunkt steht ein Gemeindezentrum mit seiner Bibliothek in die sich nach und nach alle Protagonisten einfinden. Wo sich dann ihre Geschichten miteinander verbinden. Was ich unbedingt noch Recherchieren muss ist ob ich die in dem Hörbuch aufgeführten Bücher finde, natürlich zum lesen. 😝
This was a piece of work to start but after chapter 1 i really liked it. Librarian Misses Komachi gives out readind lists and suggestions to inquirers in the small library in the community center. 5 Chapters, 5 people, all kinds connected in the end. i wasn't to thrilled about the description of the librarian as a librarian myself. feel good. 3.5 stars rounded up to four
"Wonach suchen Sie?"
Komachi-san ist Bibliothekarin. Sie verleiht im Gemeindehaus Bücher. Bücher, die von den Besuchern erfragt wurden und welche, die ihnen in ihren ganz individuellen Lebenssituationen Perspektive schenken. 😌 „'Das gilt für jedes Buch. Sein Wert hängt doch eher davon ab, wie ein Leser den Inhalt interpretiert.'“ So z.B. bekommt die junge Verkäuferin Tomoka-san ein Bilderbuch von Guri und Gura empfohlen. Ryo, ein Buchhalter würde gerne einen eigenen Antiquitätenshop eröffnen und bekommt ein Buch über Botanik nahegelegt. Oder Karrierefrau und Mutter Natsumi-san schöpft Mut auf spiritueller Ebene, Hiroya-san bekommt ein Bildband, Rentner Masao-san entdeckt ein Gedichtband für sich. Doch wie sollen diese Bücher den Personen jeweils weiter helfen? ✨ "Jeder von uns sollte in seiner Kindheit irgendwann zu der Erkenntnis gelangt sein, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, trotzdem fehlen jegliche Anzeichen dafür, dass er aus den Köpfen verschwindet." Die einzelnen Geschichten, es sind fünf in der Zahl, sind wirklich herzerwärmend und die Charaktere sind allesamt authentisch und sympathisch geschrieben. Auch der Schreibstil ist herrlich angenehm. Besonders gefiel mir, dass die Charaktere alle in den Geschichten einmal wiederkamen. Zwar haben sie alle den Berührungspunkt in der selben Bibliothek zu landen und den Rat von Komachi-san zu erhalten, aber sonst interagieren sie nicht miteinander. Sie begegnen sich lediglich. Das finde ich fantastisch und hat mich irgendwie gerührt. 🥹💕 "Auch die Anwesenheit von Frau Komachi tat mir gut. Ihre emsige Fingerarbeit in meiner Nähe, ohne mir weitere Beachtung zu schenken und mich abzulenken. Auch dass sie mir gestattete, hier in Ruhe zu lesen, wann immer ich wollte, tat mir gut." Hoffnung, Perspektivwechsel, Denkanstöße. Das vermittelt Komachi-san und verändert die Leben der jeweiligen Protagonist*innen ins Positive. "Sayuri Komachi war keine junge Frau, wie ich gehofft hatte, sondern eine beleibte Riesin, die ziemlich eingeklemmt hinter ihrem Schreibtisch saß und äußerst missmutig dreinblickte. Ich kehrte zur Theke am Eingang zurück, um mich erneut an Nozomi zu wenden: 'Dort sitzt nur eine Person die aussieht wie Genma Saotome.' 'Wer soll das denn sein?' 'Na, der Pandabär aus Ranma 1/2, der sich nur in einen Menschen zurückverwandeln kann, wenn er sich mit heißem Wasser übergießt.' 'Ein Pandabär, der sich in einen Menschen zurückverwandelt? Das klingt ja süß.' Ganz und gar nicht. Genma Saotome ist alles andere als süß. Er ist ein tapsiges, grimmiges Ungetüm." Diese Beschreibung hat mich zum Lachen gebracht. Ich bin unter anderem mit Ranma 1/2 aufgewachsen und liebe die Geschichten von Mangaka Rumiko Takahashi. Und in einem Buch darüber zu lesen, als ob es das normalste sei hat mich sehr erfreut. ♡ Es ist kein typischer Ratgeber, aber irgendwie schöpft man selbst Hoffnung aus diesem Buch. Die jeweiligen Schicksale inspirieren und regen einen an, selbst umzudenken und das beste aus der eigenen Situation rausholen zu wollen. ☺️

Cozy, inspirierend und entschleunigend.
Frau Komachi empfiehlt ein Buch ist einfach ein richtig schönes Wohlfühlbuch! Es geht um eine Bibliothekarin, die mit ihren Buchempfehlungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen weiterhilft. Fünf verschiedene Personen mit ganz unterschiedlichen Problemen finden durch ihre Vorschläge neue Perspektiven – und genau das macht die Geschichte so besonders. Ich mochte vor allem, wie der Beruf der Bibliothekarin beschrieben wurde, besonders ihre junge Kollegin in Ausbildung. Man merkt richtig, wie wichtig Bücher sein können, nicht nur als Unterhaltung, sondern als Wegweiser im Leben. Der Schreibstil ist angenehm ruhig und lädt zum Abschalten ein. Perfekt für alle, die Geschichten lieben, die warm ums Herz machen!
Frau Komachi arbeitet in einer kleinen Gemeindebücherei in Tokio. Wer bei ihr Hilfe sucht, bekommt stets ein auf den ersten Blick unpassendes Buch empfohlen, das das eigene Leben aber schnell wieder auf die Spur bringt. Das Werk beschreibt in fünf Episoden, die durch kleine Hinweise und Überschneidungen miteinander verknüpft sind, ganz unterschiedliche Figuren, die gerade mit ihrem Leben hadern und in scheinbaren Sackgassen stecken. Michiko Aoyama hat hier ein kleines Wohlfühlbuch geschaffen, dass man gut weglesen kann und angenehme Stimmung verbreitet. Es regt schon zum Schmunzeln an, wie die Lebenskrisen der durchweg sympathischen Figuren hier mit einfachsten Tipps ausradiert werden.
In diesem Buch geht es um das Leben von fünf Menschen, die alle irgendwie mit ihrem Leben hadern und nicht wissen wie es weitergehen soll. Irgendwann treffen sie auf Fr. Komachi, die ihnen ein Buch empfiehlt und dazu eine Zugabe schenkt. Die Geschichten sind dabei in relativ einfacher Sprache gehalten und man sollte jetzt auch kein großes world building erwarten. Trotzdem haben mich die Leben der einzelnen Menschen irgendwie berührt und ich habe auch die ein oder andere Weisheit für mein Leben mitgenommen. Alles in allem eine schöne Lektüre für Zwischendurch.
Ein ruhiges, klug aufgebautes Buch über die Kraft der richtigen Geschichte zur richtigen Zeit
„Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ ist ein leiser Roman, der durch seine Struktur überzeugt: verschiedene Menschen, unterschiedliche Lebenssituationen – verbunden durch eine Begegnung mit der etwas ungewöhnlichen Bibliothekarin Frau Komachi. Was alle Kapitel gemeinsam haben: Es geht ums Innehalten, ums Überdenken und um kleine Impulse, die viel auslösen können. Die Lektüre wirkt unaufgeregt, aber genau das macht sie stark. Mich hat besonders angesprochen, wie alltagsnah die Figuren sind. Man erkennt sich wieder – in ihren Zweifeln, ihrem Wunsch nach Veränderung oder Orientierung. 3,5 von 5 Sternen – ein ruhiges, empfehlenswertes Buch über Bücher, Entscheidungen und das Leben dazwischen. #FrauKomachiEmpfiehltEinBuch #MichikoAoyama #BücherDieBewegen #Lebensentscheidungen #LesenHilft #UnaufgeregtGut
Nette seichte Geschichten, die ganz okay sind. Mir fehlte mehr Tiefgang und irgendwie fühlten sich fast alle Geschichten gleich an. Was mir leider aufgefallen ist, das in jeder Geschichte die Darstellung von Frau Komachi negativ thematisiert wurde- ihre Erscheinung insbesondere ihre Grösse und Körperfülle, das hat mich schon sehr irritiert. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Empfehlungen? Für mich nicht!
„Worach suchen Sie?“ – „Nicht nur nach einem Buch, sondern vielleicht nach einem Weg.“ •
Eine Liebeserklärung an das Lesen und das Leben. 📚🌸 • Manchmal braucht man ein Buch, das einen dazu einlädt, einfach mal tief durchzuatmen und innezuhalten. Genau das ist dieses Werk. Wir begleiten fünf unterschiedliche Menschen, die alle an einem Wendepunkt stehen und – fast wie durch Schicksal – in der kleinen Bibliothek von Frau Komachi landen. • Mehr als nur Papier und Tinte: Frau Komachi hat eine ganz besondere Gabe. Sie empfiehlt jedem Suchenden genau das eine Buch (und eine kleine, handgemachte Beigabe!), das eine neue Perspektive eröffnet. Es war so berührend zu sehen, wie diese Geschichten den Charakteren helfen, ihre Hürden zu überwinden oder einen neuen Sinn in ihrem Alltag zu finden. Jede der fünf Erzählungen ist für sich einnehmend, inspirierend und wunderschön geschrieben. ✨ • Was ich besonders geliebt habe: ~Die Atmosphäre: Der Schreibstil ist so angenehm und entschleunigend. Man taucht komplett ein und vergisst die Hektik um sich herum. ~Die Botschaft: Das Buch zeigt so deutlich, dass Bücher nicht nur Geschichten sind. Sie sind Wegweiser, Trostspender und Mutmacher. ~Die kleine Details: Auch die junge Bibliotheks-Kollegin in Ausbildung hat der Geschichte einen so charmanten Rahmen gegeben. • Fazit: Ein kurzweiliges, aber unglaublich tiefgründiges Buch, das einen motiviert zurücklässt. Wer Bücher liebt, wird diese Geschichte über die Kraft der Worte vergöttern! • Bewertung: 4,5/5 🌟 – Inspirierend, entschleunigend und einfach nur Herzensgut.
Was suchen Sie?
Jeder ist seines Glückes Schmied. Frau Komachi empfiehlt zu jedem gesuchten Buch ein Buch, das so gar nicht dazu passt. Obendrein erhält jeder eine Zugabe zu dem Buch: Filzobjekte, die Frau Komachi selbst hergestellt hat. Diese Begegnung gibt den Menschen den Anstoß, ihr Leben zu ändern. Jede Geschichte wird einzeln beschrieben, hängt aber alle miteinander zusammen.
Sehr toll🥰📖
Ich mochte die Kurzgeschichten wirklich sehr. Man muss zwar schnell eine Bindung zu den Charakteren aufbauen, aber das war für mich kein Problem. Mir gefiel die entspannte Atmosphäre des Buches sowie der Verlauf jeder einzelnen Geschichte. Jede Person konnte auf ihre eigene Art und Weise etwas lernen. Frau Komachi hat für mich wirklich was magisches an sich und ich konnte nicht ganz glauben, dass sie die Figuren (Zugaben)zufällig auswählt. Alles in allem wirklich ein schönes Buch!📖🍙
5 Episoden
Erst einmal war ich überrascht, dass das Buch nicht aus Frau Komachi's Sicht geschrieben ist. Das Buch umfasst 5 Kurzgeschichten von sehr unterschiedlichen Menschen, denen Frau Komachi ein Buch empfiehlt. Jeder dieser Protagonisten ist in irgendeiner Form unzufrieden mit seinem beruflichen Werdegang. Das Buch hat gute philosophische Ansätze, die man auf jeden Fall auch auf sein eigenes Leben anwenden kann. Da ich gerade mehr als zufrieden mit meiner beruflichen Situation bin, konnte mich das Buch nicht ganz so mitnehmen. Auch war der Kontext in jeder der Geschichten der gleiche.
Japanische Kurzgeschichten 📚 🪡
5 Kurzgeschichten über 5 verschiedene Personen die aber alle irgendwo miteinander verwoben sind. Dreh und Angelpunkt ist immer die gleiche Bibliothek mit der gleichen Bibliothekarin die ihren Kund:innen Bücher empfiehlt. Ihre Empfehlungen lösen etwas bei den jeweiligen Personen aus und bewirken eine andere Sicht auf die Welt. An sich sehr süße Geschichten und ich mochte dass man immer wieder Protagonisten und Orte aus den anderen Kurzgeschichten wieder entdeckt hat. Trotzdem merke ich einfach immer wieder dass ich nicht so tief in Kurzgeschichten versinken kann. Ich mag einfach lieber Romane.
Berührende Kurzgeschichten
Diese Geschichten haben mir sehr gut gefallen! Sie stecken voller liebevoller Details und Lebensweisheiten, die zum Nachdenken anregen. Wir begleiten nacheinander fünf Menschen in verschiedenen Lebenssituationen. Langsam lernen wir ihren Alltag und ihre Sorgen kennen und werden nach und nach Zeuge, wie sie durch die Buchempfehlung neue Dinge wagen. Besonders gelungen sind die einzelnen Verflechtungen der Beziehungen untereinander. Das zeigt so schön, wie positive Impulse noch viele weitere Menschen erreichen können. Ich habe es als Hörbuch gehört. Die beiden Sprecher waren sehr angenehm und die Kurzgeschichten eignen sich wunderbar für den Urlaub. Fazit: Wer sich auf das entschleunigte Erzähltempo einlässt, wird mit wunderbaren Geschichten fürs Herz belohnt. Absolute Leseempfehlung von mir! PS: Bitte sagt mir, dass ich nicht die einzige bin, für die die weiße Blume auf dem Kimono wie ein Hasenschwänzchen aussieht. 😂🐇

Frau Komachi gibt Denkanstöße, die eine Weiterentwicklung ermöglichen
Frau Komachi arbeitet als Bibliothekarin in einer kleinen Gemeinde Bibliothek in Tokio. In jedem Kapitel wird die Begegnung mit einer anderen Person beschrieben, die zum ersten Mal die Bibliothek entdeckt und ein Buch ausleihen möchte. Frau Komachi stellt jeweils nach einem kurzen Gespräch eine Liste mit vier Buchempfehlungen zusammen: drei Bücher beziehen sich auf die eigentliche Suchanfrage und das vierte Buch ist ihre persönliche Empfehlung für die Person, um dieser einen Denkanstoß mit auf den Weg zu geben, wodurch sich eine neue Ausrichtung ihres Lebens ergeben kann. Dazu gibt es von ihr noch eine Beigabe. Zuerst wirkt die Auswahl recht willkürlich und unpassend, doch schnell wird das Gegenteil offensichtlich. Die Kapitel handeln von: 1) Tomoka, 21 Jahre, die nach ihrem College Abschluss den einzigen Job angenommen hat, der sich ihr geboten hat und zwar als Verkäuferin. Doch sie ist unglücklich mit dieser Wahl und wünscht sich eine Veränderung. 2) Ryo, 35 Jahre, arbeitet als Buchhalter. Als er in einem Trödelladen einen besonderen Silberlöffel entdeckt, entsteht in ihm der Wunsch, auch einen Trödelladen zu eröffnen, doch ihm fehlt das Startkapital sowie die Erfahrung und der Mut dafür. 3) Natsumi, 40 Jahre, ist eine ehemalige Zeitschriftenredakteurin, die kurz vor einem Karrieresprung stand, als sie schwanger wurde. Obwohl sie bereits nach drei Monaten zurückkehrte, wurde sie in die Dokumentationsabteilung versetzt, da man ihr als Mutter die Redaktionsarbeit nicht mehr zutraut. 4) Hiroya, 30 Jahre, ist arbeitslos und fühlt sich dadurch in der Gesellschaft minderwertig. Er hat schon vieles ausprobiert, das nichts mit seinem Studium zu tun hat, aber er war für nichts davon geeignet und zu Hause kann er daher im Gegensatz zu seinem erfolgreichen Bruder keinen finanziellen Beitrag leisten. 5) Masao, 65 Jahre, ist gerade frisch in den Ruhestand gegangen und fühlt sich etwas verloren. Seine Frau ist noch jünger und sehr aktiv und versucht, ihm neue Hobbies ans Herz zu legen. Die Grundidee des Buches hat mir gut gefallen und ich mag sowohl die Denkanstöße der Geschichten als auch die ruhige japanische Erzählweise. Viele Fachbegriffe und Verweise kannte ich nicht, daher ist der volle Genuss der Geschichte vermutlich nur Japanfans vorbehalten, aber es stört grundsätzlich nicht beim Verstehen der Geschichte. Stattdessen bekommt man als Lesender einen authentischen Einblick in die japanische Lebensweise. Jede Person befindet sich an einem Punkt im Leben, wo sie feststeckt und Frau Komachi hilft ihnen mit einer Buchempfehlung, ihr Leben neu auszurichten. Dabei entdeckt man sich selbst in der ein oder anderen Geschichte selbst wieder und wird zum Nachdenken angeregt. Ich mag es auch, wie die fünf Geschichten locker miteinander verbunden sind und somit auch ein Ganzes ergeben. Was mich als Einziges an dem Buch gestört hat, war die optische Beschreibung von Frau Komachi, diese finde ich sehr diskriminierend. Hier einige Beispiele: "Ihr weißes, langärmliges Hemd hatte eine Konfektionsgröße, die man hierzulande schwerlich in normalen Bekleidungsgeschäften finden konnte." "Mit der elfenbeinfarbenen Schürze und ihrer makellos weißen Haut erinnerte sie mich an Disneys Baymax." "Sayuri Komachi war keine junge Frau, wie ich gehofft hatte, sondern eine beleibte Riesin"; "Dort saß ein Riesenweib. Die Knöpfe ihrer weißen Bluse, in die sie sich gezwängt hatte, drohten jeden Moment aufzuspringen." Die Personen reagieren bei ihrem Anblick entsetzt, was much sehr wütend gemacht hat. Auch wenn sie nicht dem japanischen Schönheitsideal entspricht, finde ich die abwertenden Beschreibungen übergriffig und unangebracht. Davon abgesehen hat mir das Buch gut gefallen.
Eine Liebeserklärung an Bücher und die Menschen, die sie lesen
Dafür, dass es sich bei diesem Buch um einen Cover-Kauf handelt, hat es mir sehr gut gefallen. Ich sortiere Menschen nach Stereotypen anhand der Schuhe, die sie tragen. Vielleicht kann man das auch anhand der Jobs, denen sie nachgehen, tun. Oder anhand der Bücher, die sie lesen. (Vielleicht sollte man es aber auch ganz bleiben lassen.) Dieses Buch beschreibt ausschnittsweise das Leben fünf verschiedener Personen im heutigen Tokyo, die alle an einem Punkt in ihrem Leben der Bibliothekarin Sayuri Komachi begegnen und ausgehend von deren ungewöhnlichen Buchempfehlungen wichtige und teilweise lebensverändernde Erkenntnisse gewinnen. Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Relevanz von Buchläden, Verlagshäusern, Bibliotheken und nicht zuletzt Büchern und des Lesens selbst in einem Zeitalter zunehmender Digitalisierung. Auch wenn die darin vermittelten Weisheiten teilweise an Glückskeks-Sprüche erinnern, ist dieses Buch ein ästhetisch sehr ansprechendes Dokument der zeitgenössischen japanischen Gesellschaft. "How uncanny it is that what one reads can sometimes synchronize with reality." So ging es mir auch bei der Lektüre dieses Buchs. Die Grenzen verschwimmen zwischen Figuren und Menschen, zwischen Gedichten und Prosa, zwischen Buchempfehlungen und Geschenken. Dieses Buch zu lesen war eine Erfahrung, und noch dazu eine sehr schöne. Fazit: Kann ich empfehlen :)
Herzerwärmend und kurzweilig
Mir hat dieser herzerwärmende Roman viel Spaß gemacht. Jede der fünf Kurzgeschichten hat es geschafft, die individuellen Schicksale einfühlsam nahezubringen. Besonders mochte ich, dass alle Charaktere bzw. deren Geschichten auf die ein oder andere Art - wenn auch nur am Rande - miteinander verwoben sind. Auch, dass man Stück für Stück immer mehr über die doch eher geheimnisvolle Frau Komachi erfahren hat, hat mich gefreut. Der einzige Punkt, den ich zu kritisieren hab ist, dass die Geschichte von Natsumi, der Zeitschriftenredakteurin, bei mit eher gemischte Gefühle hinterlassen hat. Ihr beruflicher Alltag konnte sich zwar durch den Perspektiv- und Jobwechsel zum positiven ändern, doch ihr Privatleben dürfte sich nicht wirklich verbessert haben. Ein Teil ihrer Unzufriedenheit bzw. ihrer Überforderung bestand ja darin, dass sie neben dem Job mehr oder weniger allein gelassen wird in puncto Haushalt und Kindererziehung sowie der Enttäuschung über das Muttersein. Dahingehend hat sich bei ihr m.E. nichts getan. Allein schon die Ausdrucksweise, dass sie sich "Hilfe" in diesen Dingen von ihrem Partner wünscht, ist wirklich nicht mehr zeitgemäß. Wirklich zufrieden hat mich Natsumis Geschichte also nicht zurückgelassen. Nichtsdestotrotz ist es ein rundherum tolles und empfehlenswertes Buch, das einem auf jeden Fall einige Denkanstöße und positive Botschaften mitgibt.
Ganz leicht und schnell zu lesen
Ein ganz leichtes Buch. Ich finde es besonders schön, dass sich am Ende ein Kreis ergibt. Der Anfang und das Ende hängen zusammen. Auch die liebevollen Details mit den Zugaben. Ganz herrlich. Insgesamt fehlt mir aber bei japanischen Büchern generell etwas Spannung. Einen Grund, das Buch weiter zu lesen, nachdem man es weg gelegt hat.
Zauberhaftes Buch über die Magie von Büchern
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt ein Buch in Händen gehalten habe, das sich so wunderbar LEICHT weglesen ließ. Die Autorin hat eine Begabung, den völlig banalen Alltag in einer Weise zu schildern, dass man es spannend und zugleich vertraut findet. Jeder wird sich in einem oder mehreren der Charaktere in diesem Buch wiederfinden, die Probleme und Sorgen verstehen können. Und jedes der 5 Kapitel eröffnet eine ganz neue Sichtweise auf die Dinge, durch Frau Komachis Buchempfehlungen und kleine Zugaben. Zwar ist die Perspektive an einigen Stellen unverkennbar sehr japanisch und damit für westliche Leser*Innen manchmal nicht ganz unproblematisch (Stichworte: Arbeitswelt, teilweise stark patriarchale Sichtweisen), aber davon abgesehen: ganz tolles Buch, unbedingt lesen. 5/5 Honey Domes.
Eine Geschichte für zwischen durch.
In der Geschichte empfiehlt Frau Komachi immer ein Buch. Also ansich ist die Geschichte schön geschrieben. Ich mag die Idee das Frau Komatchi ein Buch auswählt , was für den Leser eine besondere Bedeutung und einen besonderen Sinn hat. Ich fand es auch interessant das Figuren aus den Kurzgeschichten , auch bei den anderen Charakteren wieder vor kamen. Nur bei der 4. Person wurde es etwas eintönig. Ansich zeigt das Buch Alltags Probleme auf und gibt neue Sichtweisen auf die Dinge. Es war eine leichte Lektüre für zwischen durch.
Ich bin zufällig auf das Buch gestoßen. Ich hatte keine Lust auf einen Roman und wollte ein Buch mit Kurzgeschichten lesen. Da bin ich über das hier gestolpert. Es hat mich zum Teil überzeugt. Ich mag es sehr, dass aus den Leben verschiedener Menschen berichtet wird, die alle irgendwie miteinander verbunden sind. Zum einen leben sie alle in derselben Gegend, haben alle mir irgendwas zu struggeln und treffen dann auf Frau Komachi. Ich mochte es auch sehr, Personen aus früheren Geschichten in späteren wiederzufinden. Außerdem finde ich die Annahme schön, durch einfache Taten das Leben anderer positiv zu verändern. Meine Lieblingsgeschichte war die letzte! Achja, die japanische Art zu schreiben, ist ja oft sehr nüchtern und das ist es auch hier. Ich mag das manchmal ganz gerne und kann mich da auch drauf einlassen. Die Beschreibungen von Frau Komachi, vor allem die ihres Körpers, haben mir nicht gefallen.
📖☕️🤎 Iced Coffe, Books and Riceballs.
Man findet sich wieder. In jeder der fünf Geschichten erkennt man sich in einer Weise wieder. Man verliert sich in den Parallelen und zwischen Tiefgründigkeit und Wehmut verbirgt sich ein wunderbarer Humor. Ein Lächeln hier, ein Tränchen da. Die zueinander führenden Handlungsstränge und unerwarteten Verbindungen fühlen sich an, als würde man alte Freunde wieder sehen. Man freut sich. Ein Buch über Bücher und was diese bewirken können. Das Buch selbst stellt sich demnach selbst da und ich bin froh es gelesen zu haben. So schön. So simpel. So wahr. 12/10. 🤎✨🙏🏼

Entschleunigend, nachdenklich, hoffnungsvoll und ein Liebesbeweis für die wichtige Arbeit von Bibliotheken, Gemeinschaftszentren und ihren Mitarbeitenden.
"Frau Komachi empfiehlt ein Buch" ist ideal für Menschen, die aktuell in beruflichen oder privaten Routinen stecken die nicht mehr ihren Zukunftsvisonen entsprechen. Das Buch fühlte sich zum Jahreswechsel an, wie ein gemütlicher Reset. Auch wenn die einzelnen Geschichten sich etwas ähneln, konnte ich mir unterschiedliche Erkenntnisse daraus ziehen. Es ließ mich motiviert und zufrieden zurück.

Dieses Buch hat mich tief berührt. So wie viele andere bin auch ich gerade in einem Wechsel und jede einzelne Geschichte hat mich in einem anderen Punkt abgeholt. Es hat mich zu vielen Themen in meinem eigenen Leben zum Nachdenken gebracht und mich auch einiges verstehen lassen. Das ist für mich die Charakterbeschreibung dieses Buches es sagt ja zum Leben und das keine Situation in Stein gemeißelt ist. Viel Spaß beim Lesen haltet euch Taschentücher bereit!💕
Eine Bibliothekarin, die ich gern im realen Leben kennen würde!
,,Was suchen Sie?", begrüßt die Bibliothekarin Frau Komachi die Besucher in ihrer kleinen Bibliothek. Diese simple Frage regt die Besucher an, tiefergehend über die Frage nachzudenken. Meistens still für sich, und dann sind es oftmals Antworten, die nicht einem Buch zusammenhängen. Suche nach dem Sinn des Lebens, Suche nach einer neuen Tätigkeit..etc. So genau erzählen die Besucher der geduldigen Bibliothekarin nicht. Aber sie erzählen dennoch in kurzen Worten von sich und was sie momentan beschäftigt und welches Buch sie suchen. Was mir gut gefallen hat, ist die detaillierte Beschreibung wie sich Frau Komachi bei ihrer Arbeit verhält- das Nadelfilzen als Beschäftigung oder das wilde Einhämmern auf die Tastatur und mit welcher unglaublichen Geschwindigkeit sie für die Besucher eine Bücherliste erstell und ausdruckt. Ganz am Ende befindet sich ein Buch, welches aus der Reihe tanzt. Zum Abschluss der Beratung kramt die Bibliothekarin in einer ihrer vielen Schreibtischschubladen nach einer Filzarbeit und überreicht sie mit dem Besucher mit den Worten: ,,Als Zugabe",,Als Zugabe wovon?", fragt jeder Besucher irritiert. ,,Als Zugabe zu dem untenstehende Buch auf ihrer Liste". Erstaunlicherweise passen diese sogenannten Zugaben (eine kleine Pfanne, ein kleines Flugzeug, eine kleine Katze..) passend zu den Besucher oder was nach dem Besuch mit ihnen passiert. Denn jeder Besucher- sei da der Buchhalter, die Verkäuferin, der Rentner- lesen alle die Buchempfehlung von Frau Komachi und wie durch ein Zauber fügt sich danach vieles und gewinnen neue Perspektiven, aber auch neuen Lebensmut. Wie gerne würde ich auch diese fiktive Bibliothekarin aufsuchen um von ihr eine Filzarbeit und eine Buchempfehlung zu bekommen! Ein Buch, welches aufzeigt, welche Kraft Bücher haben können!
Das Buch „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ war für mich insgesamt eine schön geschriebene Sammlung herzerwärmender Geschichten. Ich würde es besonders denjenigen empfehlen, die einen kleinen „Anschubser“ für eine Veränderung in ihrem Leben brauchen. Einige Geschichten haben mir persönlich mehr zugesagt, andere etwas weniger. Besonders hätte ich mir gewünscht, mehr über Frau Komachi selbst zu erfahren. Zwar kann ich mir vorstellen, dass ihre geheimnisvolle Art bewusst gewählt wurde, um eine gewisse Mystik zu erzeugen – dennoch blieb sie für mich dadurch etwas schwer greifbar.
Ein Wohlfühlbuch! Fünf Geschichten über fünf Menschen die nicht ganz so zufrieden mit ihrer aktuellen Lebenssituation sind und nur einen kleinen Schupser benötigen um aktiv etwas daran zu ändern. Diese Schupser bekommen sie von Frau Komachi, welche ihnen nicht nur Bücher die sie möchten empfielt, sondern auch welche die sie brauchen ohne es zu wissen.
Ich habe nichts gegen Cozy Bücher, im Gegenteil. Ich bin glücklich, wenn gelesen wird, egal was. Nur für mich ist das nix. Es ist mir zu seicht, zu oberflächlich und zu einfach.
Wonach suchen Sie? Wie würdet ihr die Frage beantworten, die Frau Komachi als Bibliothekarin jede:n fragt, die/der an ihre Auskunftstheke herantritt. Im Buch wird diese Frage fünf Personen gestellt, die sich in unterschiedlichsten Lebensphasen und -situationen befinden: einer Mutter, im Haushalt komplett allein gelassen und im Job degradiert; einem jungen Künstler, der zu wenig an sich glaubt und deshalb ohne Arbeit ist; einem frischgebackener Rentner, der nichts mit sich anzufangen weiß; einer Frau, die in ihrem Job schlicht unglücklich ist; und einem Mann in der Buchhaltung, der eigentlich viel lieber ein Antiquitätenladen eröffnen würde. Für sie alle findet Frau Komachi ein Buch, dass ihnen neue Denkanstöße gibt und sie inspiriert, etwas zu tun - wie auch immer dieses "etwas" aussehen mag. Hätte Frau Komachi mir dieses Buch empfohlen, ich hätte es ihr wohl zurückgebracht mit den Worten "Danke, war nett". Es mag inspirierend sein für Personen, die selbst in einer Sinnkrise stecken. Es mag schön sein für Leute, die das Buch im richtigen Moment ihres Leben erwischt. Es sind im Prinzip auch wirklich schöne Ideen und Gedanken enthalten - nur kommen diese literarisch recht platt daher. Zitierwürdig sind die Sätze und Dialoge eher nicht. Für den Jahresauftakt war es in Ordnung. Dieses Buch tut niemandem weh, es gibt keine Gewalt, nur eine rosa-heile Welt, die für die Protagonisten ein wenig in Schieflage geraten ist. Es ist eins der derzeit typischen Cozy-Bücher über und aus Ostasien. Eine Schwemme, die ich seit einiger Zeit schon beobachte. Sehr ähnlich der Welle an Büchern, die zur Romantisierung des Buchhandels und der darin arbeitenden Personen neigen (siehe "Der Buchspazierer", "Eine Buchhandlung zum Verlieben", etc.). Ich habe nichts gegen diese Bücher, im Gegenteil. Ich bin glücklich, wenn gelesen wird, egal was. Nur für mich ist das nix. Es ist mir zu seicht, zu oberflächlich und zu einfach.

In meinem Online-Buchclub „Zeit zum Lesen“, gibt es jedes Jahr zu Weihnachten eine Wichtelaktion. In diesem Zusammenhang durfte ich im letzten Jahr (2024) „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ von Michio Aoyma (übersetzt von Sabine Mangold) unter dem Weihnachtsbaum auspacken. Der Roman besteht aus fünf Geschichten und damit fünf Protagonisten, die alle irgendwann Ihren Weg in die kleine Gemeindebibliothek von Sayuri Komachi finden. Allerdings geht es im Buch weniger um Frau Komachi an sich als vielmehr darum wie die fünf Protagonisten Ihr Leben betrachten und gestalten. Die empfohlenen Bücher von Frau Komachi geben oft einen Anstoß zur Veränderung und führen letzten Endes dazu, dass alle besser mit ihrer jeweiligen Lebenssituation umgehen können. Ich habe Aoymas Roman gerne gelesen. Trotz einiger oberflächlichen Darstellungen der Lebensherausforderungen (in denen sich dadurch vermutlich viele wiederfinden können), war der Roman tiefergehend als gedacht. Darüber hinaus war es interessant einen Einblick in die japanische Literatur zu bekommen oder kennt Ihr zum Beispiel das Kinderbuch „Guri und Gura“?! Welches Buch habt ihr zuletzt jemanden empfohlen?

Ein schönes Buch, das Mut macht.
Fünf unterschiedliche Menschen mit ihren Schicksalen die doch irgendwie, auch über andere Menschen, miteinander verknüpft sind. Das hat mir das ein oder ander Mal ein "Ach nein! Das ist doch Der oder Die!" denken lassen und ein Lächeln beschert. Mir hat wunderbar gefallen wie die verschiedensten Probleme, ob im Beruf oder Familiär, behandelt werden. Gerade dadurch denke ich, können sich die unterschiedlichsten Leute mit dem Buch identifizieren, die gerade selbst etwas mit ihrem Schicksal hadern.
"Was suchen Sie?" ist die entscheidende Frage der Bibliothekarin Frau Komachi. Sie empfiehlt in den fünf Kurzgeschichten Bücher zum dem jeweiligem Thema und ein Buch, welches gar nicht rein zu passen scheint. Damit erhalten ihre Kunden neue Perspektiven zu ihrer derzeitigen Situation. Mir hat das Buch gut gefallen und regt am manchen Stellen zum Nachdenken an.
Ein Buch, das ich jedem ans Herz lege, der gerade das Gefühl hat, beruflich oder mit seinem Leben in einer Sackgasse zu stecken.
"Es ist eine fixe, leicht verständliche Art, einen Menschen zu beschrieben. Ein Beruf ist wie eine Rolle, wie ein Darsteller, der die Person repräsentiert." Zitat: Frau Komachi empfiehlt ein Buch von Michiko Aoyama – Rowohlt Verlag 2024 Doch was passiert, wenn diese Rolle nicht mehr zu uns passt? Wenn sie uns zu Tode langweilt, der Job zu klein geworden ist oder wir erkennen, dass wir den falschen Weg eingeschlagen haben? Davon handelt "Frau Komachi empfiehlt ein Buch" von Michiko Aoyama. In fünf kleinen Geschichten begleiten wir verschiedene Protagonisten, die mit ihrem Leben – vor allem beruflich – unzufrieden sind. Da gibt es die Verkäuferin, die sich das Leben in der Großstadt aufregender vorgestellt hat, den unzufriedenen Angestellten, der von einer Selbstständigkeit träumt, die Redakteurin, die nach der Geburt ihres Kindes in eine neue Abteilung versetzt wird, den arbeitslosen Künstler, der nichts mit seinem Leben anzufangen weiß, und den Rentner, der orientierungslos auf seine verbleibende Zeit blickt und überlegt, wie er sie füllen soll. Alle Geschichten sind lose miteinander verbunden, und alle Protagonisten finden aus unterschiedlichen Gründen den Weg in die Bibliothek von Frau Komachi. Sie stellt ihnen stets dieselbe Frage: "Was suchen Sie?" Die Menschen öffnen sich, erzählen von ihren Problemen, Wünschen und Sehnsüchten. Frau Komachi hat für jeden einen kleinen, aber treffenden Rat parat und empfiehlt ihnen ein Buch. Auf den ersten Blick scheint die Wahl des Buches keinen Sinn zu ergeben, doch mit der kleinen Zugabe und dem Ratschlag, den sie ebenfalls erhalten, beginnt sich das Leben der Protagonisten allmählich zu verändern. "Solange Sie <irgendwann> sagen, wird es tatsächlich ewig ein Traum bleiben. Ein schöner Traum, der immer währt. Auch wenn Sie nichts unternehmen, kann das ja eine Art Lebenseinstellung sein." Zitat: Frau Komachi empfiehlt ein Buch von Michiko Aoyama – Rowohlt Verlag 2024 Was ich an diesem Buch besonders toll fand, war, dass es nicht um riesige Veränderungen oder tolle Lebensweisheiten geht. Die Veränderungen der Protagonisten sind klein und führen doch zu mehr Zufriedenheit in ihrem Alltag. Bei manchen stossen die kleinen Veränderungen auch etwas grösseres an. Man hat aber nie das Gefühl, gerade einem Ratgeber zu lesen, nachdem man sein Leben umkrempeln will. Nein, viel eher erhält man durch die Geschichten kleine Denkanstösse um auch die eigene Situation anders wahrzunehmen. "Das, was man für mangelhaft oder überflüssig hält, kann sich ins Gegenteil verkehren, sobald man die Umgebung wechselt. Ebenso kann sich die Perspektive ändern, je nachdem, in welcher Gegend dieser Erde man sich gerade befindet." Zitat: Frau Komachi empfiehlt ein Buch von Michiko Aoyama – Rowohlt Verlag 2024 Es ist ein Buch, das einem durchweg ein gutes Gefühl gibt. Man sitzt nickend davor und denkt: "Ja, genauso ist es." Ein Buch, das man gerne immer wieder zur Hand nimmt. Von mir aus hätte es ruhig zehn Geschichten umfassen dürfen, und ich werde es sicher noch das ein oder andere Mal lesen. Reading Around the World Challenge - Japan
























































